Ein Dampf-Diesel-E-Lok Thread

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    • Klasse, danke fürs zeigen :daumenhoch: !
      Es macht wirklich Freude, so etwas Sehen und Erleben zu können!

      Die Bahn von Durango nach Silverton musste schon des Öfteren als Kulisse für zahlreiche Filme herhalten und befindet sich in einer wundervollen Gebirgslandschaft. Gerade Silverton lädt regelrecht zu zahlreichen Wanderungen ein. Und wenn man sich mal mit dem dicken Geschichtsbuch der regionalen Eisenbahn etwas auseinandersetzt hat, kommt man unweigerlich zum noch dickeren Geschichtsbuch des regionalen Bergbaus. Allein in Silverton gab es historisch 15164 (!!) Claims und sage und schreibe 1389 (!!) Bergwerke. Das muss man sich mal vorstellen! Die gesamte Gegend ist geradezu gespickt mit Zeitzeugen dieser Epoche, unzähligen mehr over weniger kleinen Ghost Towns, stillgelegten Minen, umgegrabenem Gelände...

      @Frank:
      Ein kleiner Trost, der 493-er scheint es jetzt gut zu gehen, sie darf mit den anderen in den Lokschuppen an der Drehscheibe, ist betriebsbereit und sieht prächtig aus ;-) ..

      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • @aeirich
      Wir hatten damals eher zufällig den Tipp von Freunden bekommen, dass wir diese Fahrt unbedingt mal machen sollten. Im Nachhinein erfährt man dann immer mehr und mehr, was für eine intensive Geschichte diese ganze Region bereits erlebt hat. Manchmal ist das kaum zu glauben, weil man teilweise nur noch Spuren davon sieht, meist sind nur noch die Überreste vergangener Städte (Ghosttowns, Mineneingänge usw.) übrig und der eine oder andere Ort hat vielleicht als Touri Hotspot irgendwie überlebt. Vor einiger Zeit habe ich eine Doku gesehen (ich weiß leider nicht mehr den Titel und wo das gezeigt wurde), dort wurde die Geschichte dieser ganzen Region aufgearbeitet, dazu erzählten Zeitzeugen, wie sich das alles entwickelt hat, das war wirklich interessant und vor allem sehr informativ. :smile:

      aeirich schrieb:

      Ein kleiner Trost, der 493-er scheint es jetzt gut zu gehen, sie darf mit den anderen in den Lokschuppen an der Drehscheibe, ist betriebsbereit und sieht prächtig aus ..
      Es ist irgendwie schön zu wissen, dass sich Leute und Möglichkeiten gefunden haben, diese alten Veteranen der Schiene zu restaurieren und zu erhalten. :daumenhoch:


      Mit liebem Gruß
      Frank
      Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren. Kierkegaard
    • Picturehunter schrieb:

      … was für eine intensive Geschichte ...
      Zu 100% d'accord, wobei man das vor allem, aber nicht nur, ganz besonders auf USA / CAN fast verallgemeinern könnte.

      Außer an der Ostküste vielleicht hatte die Eisenbahn eine quasi historische und nachhaltige gesellschaftliche Prägung. Die allgemeine Entwicklung war noch direkter als in Europa an die Eisenbahn gekoppelt. Jetzt denkt man oft, dass USA / CAN aus europäischem Verständnis heraus nur eine "dünne" Geschichte hat, was natürlich so nicht richtig ist. Ganz im Gegenteil ist die neuere Geschichte ab ca. Beginn des 19. JH viel lebendiger und auch besser, bzw. reichhaltiger dokumentiert, was ja auch nur die Relativität der historischen Betrachtensweise untermauert. Und somit wird ein "Eisenbahnmuseum" bzw. eine "Museumsbahn" oft zum spannenden Freilichtmuseum, welches in einem reichen Fundus schöpfen kann, zu dem dann auch die nicht technikinteressierte Restfamilie sehr gerne mit kommt.

      Deshalb noch eine kurze Fortsetzung aus Squamish in British Columbia, wo wir in Beitrag 523 stehen geblieben sind...
      Eine “Prairie” type (2-6-2) Baldwin.





      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • Ein geradezu "königliches" Prachtstück:
      Die "Royal Hudson No. 2860"

      Die "Royal Hudsons" waren eine Kleinserie von Lokomotiven, deren Namensbezeichnung mit Genehmigung von König George VI geführt wurde. Hersteller waren die "Montreal Locomotive Works", später über einige Umwege zum großen Teil von Bombardier übernommen. Die Stadt Montreal hat eine sehr lange Tradition im Lokomotivbau, Bombardier hat heute noch dort seinen Hauptsitz.



      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • Von mir heute zwei Bilder vom gestrigen Sonntag. Das erste Bild zeigt meinen Zug von Stuttgart nach Ansbach in Waiblingen. Ich habe den Zug in der Verkehrslage am Sonntag seit dem Fahrplanwechsel im letzten Dezember noch nie gefahren und war überrascht, dass ich so ein großes Zeitfenster zwischen Ankunft und Abfahrt in Waiblingen hatte. Deswegen kramte ich die Kamera raus und machte ein Kurvenbahnsteigbild von der blauen Stunde vor Tagesanbruch.
      Das zweite Bild zeigt den zweiten Zug des Tages, den ich in Ansbach vom Ablöser bekam(meinen Zug aus der Frühe wurde ich an einen anderen Lokführer los). Diese Lok, die ich von den Elloks her eigentlich sehr gerne fahre, hatte gestern eine schwerwiegende Störung, die quasi aus dem Nichts kam. Und mich zum Hilferuf um eine Ersatzlok nötigte. Seit 1995 war es der sogenannte erste "Abspanner", den ich mit dieser Lok hatte. Der Umformer, ein Bauteil, das den Einphasenwechstelstrom des Trafos in Drehstrom für die Hilfsbetriebemotoren umwandelte wurde zu heiß. Und zwar genauer gesagt, der Motor des Umformers. Da die Elektromotoren für die Hilfsbetriebe dieser Lok einen Motorvollschutz haben, wird auch die Wicklungs- oder Lagertemperatur mitüberwacht. Und dieses Signal speist eine elektronische Baugruppe, die dann den Umformer abschaltet. Die Störung war immer für 5 Minuten vorhanden, ließ sich zurückstellen, weil der Temperaturwert wieder gesunken war, kam aber nach 5-8 Minuten erneut zu Tage. Ein Tausch der Baugruppe(ist bei dieser Lok für den Lokführer möglich), brachte keine Abhilfe, sodass der Störsuchplan eine Hilfslok vorsah. Denn ohne Hilfsbetriebe kann die Lok nicht fahren. Zu allem Übel kam gestern auch noch eine Streckensperrung dazu, wegen temporärer Unbefahrbarkeit der Strecke kam meine Hilfslok nicht mal ran. Aus einem 11h-Sonntagsdienst wurden so 12h25min. Auf dem Bild ist der Zug leer und geräumt, weil die Bahn einen Busnotverkehr eingerichtet hatte.


    • Zwei Bilder des heutigen sonnigen Freitages auf der Brenzbahn, der Strecke Ulm - Heidenheim - Aalen. In Sontheim musste ich die Kreuzung mit einem Gegenzug abwarten, den ich später in Niederstotzingen fotografieren konnte. Daher gibt es als erstes das Triebwagenbild aus Sontheim(Brenz). Ich persönlich fahre den 644 sehr gerne. Er ist eigentlich der einzige Triebwagen, den ich mag.

      In Niederstotzingen konnte ich dann die 218 432 am IRE von Aalen nach Ulm fotografieren, der mir vorher im Gegenlicht in Sontheim entgegen kam. Die Sonne ist zwar schon auf der anderen Seite des Zuges, aber ich hatte wegen der zeitlich sehr knappen Kreuzung keine Zeit mehr, auf die andere Seite des Bahnhofes zu kommen. Normalerweise fährt da auch ein Triebwagen, sogar einer mit Neigetechnik, aber die sind in Ulm gerade Mangelware. Und so greift man auf bewährte alte Bundesbahntechnik zurück.
    • Lokknipser schrieb:

      Ich hätte aber die Konvertierung in s/w nicht vorgenommen, weil mir die Farben der Wagen und der Lok wichtig gewesen wären
      Danke für die Bemerkung. Ich hatte von dem Foto gestern insgesamt 13 Entwicklungen in Lightroom erstellt und war mir farblich bei jeder unsicher, ob's ansehnlich ist. Ich pack jetzt hier mal die rein, wo gar nicht an den Farben gedreht wurde.

    • Ich hab' ein Bild vom gestrigen Tag, als mich dieser S21-Erdaushub-Zug im Bahnhof Sulzbach(Murr) verklemmen durfte. Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Zug fotografieren, aber man hat seitens der Weichen- und Signalsteller entschieden, dass der EC 113 auf meine Einfahrt in den Bahnhof Fichtenberg wartet, was logischerweise ein Bild desselben verhindert, denn wenn ich fahre(oder auch bremse), kann ich unmöglich nebenbei aus der Lok/dem Triebwagen heraus fotografieren. Die Lokomotive stammt aus der Lokschmiede von Siemens und wird Vectron genannt, hat eine Höchtsgeschwindigkeit von 200 km/h, eine Leistung von 6400 kW, ist für den Betrieb in Deutschland, Österreich und Ungarn zugelassen. Seit rund um Stuttgart die Erde augebuddelt wird, wird ein Teil der Erde in den Steinbruch in Wilhelmsglück gebracht. Dabei legen die gelben Container den Großteil auf der Schiene zurück, erst für ca.4 km werden am Zielort LKW eingesetzt.
    • blaues braunrotgrau schrieb:

      Lokknipser schrieb:

      Ich hätte aber die Konvertierung in s/w nicht vorgenommen, weil mir die Farben der Wagen und der Lok wichtig gewesen wären
      Danke für die Bemerkung. Ich hatte von dem Foto gestern insgesamt 13 Entwicklungen in Lightroom erstellt und war mir farblich bei jeder unsicher, ob's ansehnlich ist. Ich pack jetzt hier mal die rein, wo gar nicht an den Farben gedreht wurde.


      Das gefällt mir richtig gut! So habe ich den Rotton der Lok in Erninnerung. So hätte ich das Bild auch belassen. :danke: Auch die gelbe "Schachtel" :pink: (unter Eisenbahnhern wird so hin und wieder ein Wagen bezeichnet) kommt gut rüber.
    • blaues braunrotgrau schrieb:

      war mir farblich bei jeder unsicher, ob's ansehnlich ist
      Doch, das ist sogar sehr ansehnlich! Der Dreiklang Gelb-Rot-Grün wirkt wunderbar, er ordnet das Bild in Flächen (was Dir in s/w komplett verloren geht). Persönlich hätte ich unten ca. 1cm weggenommen. Dann verbleibt immer noch jede Menge Unschärfe im VG, aber der "Schwerpunkt" des Bildes rutscht unter die Mittellinie. Empfinde ich als angenehmer zum Betrachten, ist aber natürlich Geschmacksache.
    • Ich habe hier mal eine monochrome Version der Durchfahrt der 03 1010 erstellt, die mir sogar deutlich besser gefällt als die Farbversion. Was meint Ihr? Ich stelle mal beide Bilder zum Vergleich hier rein. Zuerst das Original, dann die monochrome Ausführung.



      ich finde, das triste Wetter ruft geradezu nach so einer monochromen Umsetzung. Aber das ist meine Meinung.
    • Auch wenn's doch eher etwas für die Rubrik "Bildkritik" ;-) ist:

      SW ist ok, muss aber nicht.

      Franz schrieb:

      Noch eine leichte Kupfertonung dazu und das Bild führt in die Vergangenheit …
      Würde ich nicht machen, dazu ist die Lok zu "neu".

      Das SW gäbe so wie es hier ist einen durchaus passenden 50-ziger Jahre Look. Vielleicht hierzu noch einen Tick heller...
      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)