Olympus Pen und Panasonic G Teil VI

    • Olympus

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    • Das alles sagt einfach, dass mFT ein Kompromiss ist. Zu groß für die Handtasche, nicht optimal für professionelle Sport- oder Event-Fotografie. Aber natürlich sind auch die Sony RX100er ein Kompromiss, sie sind in kein System eingebettet und bei gleicher Blende einem aktuellen mFT-20MPix-Sensor unterlegen: Studio shot comparison: Digital Photography Review


      ghooosty schrieb:

      Am Ende muss man dann für sich entscheiden, welche Vorteile überwiegen.
      Genau. Ich für meinen Teil habe mich für mFT in Kombinationen mit kleinen, leichten und preiswerten Gläsern entschieden. Für meine Art der Fotografie ist das fast immer völlig ausreichend und das große Angebot der mFT-Welt befriedigt den Spieltrieb. Ich glaube es macht wenig Sinn den kleineren mFT-Sensor mit superlichtstarkem Glas ausgleichen zu wollen, das wird am Ende genauso schwer wie KB und fast unbezahlbar, wenn es überhaupt möglich ist.
    • Franz schrieb:

      Ich für meinen Teil habe mich für mFT in Kombinationen mit kleinen, leichten und preiswerten Gläsern entschieden. Für meine Art der Fotografie ist das fast immer völlig ausreichend
      Genau da sehe ich ebenso den Punkt. Das 9-18 war jetzt nicht billig, aber es ist konkurrenzlos klein und leicht. Das Olympus 40-150mm 4-5.6 ist ein weiterer dieser Kandidaten. Es ist kompakt, ultra leicht und wird nicht per Software totoptimiert, sondern performed für 150€ auf einem Level, wo Objektive wie das sehr teure Sony 70-300mm G nicht mal im Ansatz heranreichen.

      Für mich persönlich, eine der interessanteste Linse der vergangenen Jahre, ist das neue Olympus 12-200mm, welches aber einen sehr prominenten Konkurrenten hat, nämlich die FZ1000. Wenn man allerdings eh schon mit mFT unterwegs ist, ist das doch eine echte Traumlinse. Das 14-150mm war einfach nicht weit genug, im Tele war sie aber sehr ordentlich. Nun aber 24-400mm ~ KB in einer Optik zu bekommen, da bekomme ich ein Grinsen im Gesicht. Olympus kann man da eh vertrauen, dass sie sich da nicht die Blösse geben, was die BQ angeht. Wäre für mich die erste Linse, die ich für mFT kaufen würde.

      Für lichtstarke Gläser, ist mFT nicht wirklich das System, dafür sind die guten Gläser einfach mal zu teuer, für das was der Sensor am Ende aus ihnen machen kann. Ich denke mal, dass Arie eher sowas wie das 45mm F1.8 und das 25mm F1.8 im Hinterkopf hatte. Diese fallen dadurch auf, dass man eine gut nutzbare Freistellung bei guter Abbildungsleistung bekommt. Gut nutzbar meint, dass man selbst im Dunkeln Bilder von Menschen machen kann, ohne das hinter der Augenbraue alles sofort im Brei verschwindet. Linsen wie das 12-40mm F2.8 bieten leider nicht den Nutzwert, den sie am KB haben. Ich kann verstehen das die Linse ihre Fangemeinde hat, aber am KB ist 24-70mm F2.8 eine Brennweite, mit der man erstaunlich gut freistellen kann. Sie sind schlicht sehr universell, aber am mFT bleibt genau von dem Vorteil kaum noch was über. Man hat halt nur noch die Lichtstärke.
    • Kann man noch 100x hin und her diskutieren, aber unter'm Strich bleiben die Gesetze der Physik und persönliche Vorlieben. Mit einem kleineren Sensor-Format kann ich - alles andere gleich gesetzt - eben das optische System kleiner und leichter bauen, das ist kaum zu leugnen. Auch die Stabilisierung ist grundsätzlich einfacher, wenn nur ein Viertel der Masse bewegt werden muss.

      Der Preis dafür wird IMMER sein:
      - weniger Spiel mit der Tiefen(un-)schärfe
      - Mehr Rauschen, da der Sensor auf weniger Fläche eben weniger Lichtenergie abbekommt
      - Bei gleicher Pixeldichte weniger Pixel und damit weniger Möglichkeit, nach der Aufnahme zu croppen. Oder höhere Pixeldichte, mit den bekannten Nachteilen.

      Egal, ob mfT irgendwann doch mal einen neuen Super-Sensor rausbringt: die gleiche Technologie auf der vierfachen Fläche verbaut, wird ebenfalls wieder mehr Bildinformation bereitstellen. Und sie wird - bei gleicher physikalischer Leistung - ebenfalls wieder schwerer und voluminöser sein.

      DASS man mit einem kleineren Sensor BQ einbüßt, ist eine unumgängliche Tatsache, die Frage ist, wie viel man akzeptiert, und wie man die Relation zwischen Gewicht und BQ persönlich gewichtet. Ich habe z.B. mal vier Wochen eine FZ-1000 ausprobiert und - war mir persönlich dann doch zu wenig BQ, besonders in den "Randsituationen". Das gleiche gilt für eine RX10. Aber anderen reicht sie eben, ist doch prima, dass es zwischen KB und Microsensoren so ziemlich alle Varianten gibt. Ganz eigennützig hoffe ich, dass es mfT noch eine Weile geben wird.
    • Auch den Crop 2.0 sollte man bei mFT nicht unterschätzen. Bei meinen Eisspeedwayfotos war das echt von Vorteil. Das 12-40 2,8 hat völlig ausgereicht und die M5 MK II hat 10 Bilder pro Sek. gemacht. Die Sony a7, die ich auch dabei hatte, war für diesen Einsatz daneben. AF zu langsam und nur 5 Bilder, wenn sie überhaupt den Focus fand. Sie war einfach in allen Belangen zu lamgsam. Die Oly ist dagegen ein richtiges Rennpferd. Da sind mir die ISO 200 egal. Lieber leichtes rauschen, als gar kein Foto.
      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen
    • Vielleicht mal an dieser Stelle nur mal zur Erinnerung, dass es keine 1" Systemkameras (mehr) gibt. Das Nikon 1-er System wurde eingestampft, alle anderen 1"-er sind halt "Kompaktkameras".

      Wenn ich also kompakte System -kameras / -Objektive möchte, lande ich doch zunächst mal eigentlich quasi automatisch bei mFT. Und die Bandbreite, mit der sich mFT auch preislich aufgestellt hat, ist sehr beachtlich, das muss man erst mal toppen, gerade auch im Vergleich zum APS-C Segment, der für mFT doch viel mehr die Messlatte ist als die VFs.


      Bonobo schrieb:

      Die Oly ist dagegen ein richtiges Rennpferd ..
      Man kann auch 4k bzw. 6k Fotos bei Pana liebgewinnen ;-) ..
      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • aeirich schrieb:

      Wenn ich also kompakte System -kameras / -Objektive möchte, lande ich doch zunächst mal eigentlich quasi automatisch bei mFT.
      Ja, aber man könnte argumentieren, dass eine 1"-Bridge eben das komplette System schon an Bord hat. Und in Summe halt noch weniger wiegt und aufträgt. Nicht mein Ding, aber ich verstehe gut, dass es dafür einen Markt gibt.

      aeirich schrieb:

      Man kann auch 4k bzw. 6k Fotos bei Pana liebgewinnen
      Ist das wirklich das gleiche? Wenn ich mit meiner M1 Videos aufnehme, belichtet sie 30 oder 50 Frames / sek.. Und zwar jedes mit je 1/30 oder 1/50 sek. pro Frame. Bei Landschaften kann ich daraus wunderbar einen einzelnen Frame entnehmen, aber bei schnell bewegten Objekten ist 1/50 etwas und 1/30 sek schon sehr verwackelt. Das gleiche Motiv mit Fotomodus geschossen ergibt eben 30 Bilder mit je 1/1000 oder 1/2000 sek, wenn ich die Zeit so vorwähle. Ist das bei 4K grundsätzlich anders - dann würde die Cam ja jede Menge Dunkelpausen mit auf das Video bannen !?!

      Bonobo schrieb:

      Die Sony a7, die ich auch dabei hatte, war für diesen Einsatz daneben. AF zu langsam und nur 5 Bilder, wenn sie überhaupt den Focus fand.
      Das ist aber kamera- und nicht systembedingt, oder? Die A7III ist ja angeblich um ein Vielfaches schneller (AF) als jede mFT - ich hab' das aber selbst noch nicht ausprobiert. Und nachdem ich mit der M1 II selbst Vögel im Flug mit 800mm blitzschnell fokussiert und nachgeführt bekomme, gibt es einen Grund weniger, mich außerhalb von mFT umzusehen.
    • Subjektiv schrieb:

      aeirich schrieb:

      Man kann auch 4k bzw. 6k Fotos bei Pana liebgewinnen
      Ist das wirklich das gleiche? Wenn ich mit meiner M1 Videos aufnehme, belichtet sie 30 oder 50 Frames / sek.. Und zwar jedes mit je 1/30 oder 1/50 sek. pro Frame. Bei Landschaften kann ich daraus wunderbar einen einzelnen Frame entnehmen, aber bei schnell bewegten Objekten ist 1/50 etwas und 1/30 sek schon sehr verwackelt. Das gleiche Motiv mit Fotomodus geschossen ergibt eben 30 Bilder mit je 1/1000 oder 1/2000 sek, wenn ich die Zeit so vorwähle. Ist das bei 4K grundsätzlich anders - dann würde die Cam ja jede Menge Dunkelpausen mit auf das Video bannen !?!
      Also ich verwende den 4k-Modus meist mit Belichtungszeiten 1/1000 oder 1/2000. Die Kamera macht dann 30 mal pro Sekunde ein Bild mit dieser Verschlusszeit und speichert alles als kurze Video-Sequenz, aus der man dann nachträglich sehr bequem Einzelbilder extrahieren kann. Weil dabei nur der elektronische Verschluss genutzt wird, kann man auch einen Modus wählen, der permanent aufzeichnet und wenn man den Auslöser drückt, stehen einem letzten (ich glaube 2) Sekunden vor der Auslösung zur Verfügung. Damit kann man auch Ereignisse erwischen, für die die Reaktionszeit nie ausreichen würde.
    • Franz schrieb:

      Also ich verwende den 4k-Modus meist mit Belichtungszeiten 1/1000 oder 1/2000. Die Kamera macht dann 30 mal pro Sekunde ein Bild mit dieser Verschlusszeit
      Dann ist das wohl bei Deiner Kamera technisch anders implementiert als bei meiner Olympus. Dort kann ich auch 60 Bilder / sek. mit vorgewählter Belichtungszeit machen (allerdings nur E-Shutter), aber eben im Fotomodus. Und die 2 sek. Vorhaltefunktion heißt dann ProCapture. Wenn ich aber in Videofunktion gehe, nutzt die Kamera quasi die verfügbaren Zeitabschnitte (also 1/30, 1/60) auch aus, regelt dafür ISO entsprechend runter und produziert auf diese Weise (und mit Interlacing und anderem Software Gedöns) eben qualitativ bessere Videos als wenn sie einfach nur 60 Fotos mit 1/1000, aber eben auch ISO 6.400, aneinander reihen würde. Wundert mich, wenn Panasonic auf diese Reserven beim Video verzichten würde, aber wenn Du es sagst, wird es wohl so sein.
    • ernst.w schrieb:

      vielleicht gibt es da eine Modi-Umschaltung bei Panasonic?
      Ja, das sind zweierlei Paar Schuhe. Der 4k/6k Fotomodus dient nur zum Extrahieren von Einzelbildern. Der eigentliche Videomodus ist eine andere Sache.
      4K Foto | LUMIX G Experience | Fotoforum
      MMn war Pana der erste Hersteller, der das so machte. Die aus der Sequenz extrahierten Bilder können allerdings nur als JPEG's gespeichert werden.
      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • Subjektiv schrieb:

      Das ist aber kamera- und nicht systembedingt, oder? Die A7III ist ja angeblich um ein Vielfaches schneller (AF) als jede mFT
      Das ist bestimmt nur von der Kamera abhängig. Die a7 III soll ja auch ca. 10 Bilder schaffen. Da wird dann auch der AF schneller sein. Die a7 I war nunmal die erste und sie haben ja auch auf der Prozessorebene ordentlich zugelegt.

      Ich bin mit meiner jetzigen Komination aus M5 MK II und Sony a7 I sehr zufrieden. Was die eine nicht kann, kann dafür die andere. Wenn´s schnell wird, ist halt die Oly im Einsatz, wenn´s klar und deutlich sein soll eben die Sony. Sie geht mit den ISO bis 50 runter. Wenn es zu duster wird und 30 Sek. nicht reichen, kommt die Oly wieder aus der Tasche. Tolle Kombination.
      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen
    • Bonobo schrieb:

      Tolle Kombination.
      Ja, wenn Du mit einem Fahrzeug zum Ort des Geschehens fährst, z.B. zu einem Museum.

      Bei mir ist es eher so, dass ich längere Strecken zu Fuß oder auf Tourenski unterwegs bin. Zwei Systeme sind da definitiv zu schwer, das eine System muss möglichst viel können, bei akzeptabler BQ. MFT (mit meist 2 wetterfeste Bodies, dem 12-100, dem 8mm Laowa und - in Ausnahmefällen - mit dem 100-400) ist ja auch nicht mehr federleicht, aber so grade noch zu schleppen (noch!!). BQ und die Breite der Anwendungen (Landschaft, Nahaufnahmen, sehr gern aber auch Zwielicht, Mischlicht, nachts, ab und zu Tiere, Architektur, Mitmenschen, Reise ganz allgemein) stehen in einem ordentlichen Verhältnis zum Schlepp-Aufwand. Eine gleichwertige APS-C-Ausrüstung wiegt ca. das 1,6 - 1,8-fache, Vollformat mehr als das Doppelte. Und ich bräuchte für viele meiner Motive zusätzlich ein Stativ, mit mFT komme ich ohne aus. Deswegen ist für mich mfT der beste Kompromiss. Aber ich bilde mir nicht ein, dass ich damit jemals ohne Abstriche die gleiche BQ bekomme wie mit einer VF-Ausrüstung - das kann physikalisch einfach nicht funktionieren. Und wenn mir oben auf dem Gipfel ein Lastenträger die VF mit Tele reichen würde, wäre ich nicht abgeneigt, sie auch zu benutzen. Doch man kann eben nicht alles haben.

      Und eine M1X würde meine Möglichkeiten nicht spürbar erweitern, wäre aber deutlich voluminöser. Also: kein Kandidat für meinen Rucksack, selbst wenn ich das Geld hätte.
    • Subjektiv schrieb:

      Zwei Systeme sind da definitiv zu schwer, das eine System muss möglichst viel können, bei akzeptabler BQ.
      Wieso das? Ich gehe davon aus, dass Thomas die A7 mit einem stabilisierten 28-70mm Kit Objektiv betreibt, soweit ich es bisher herauslesen konnte. Die Kamera samt Linse nimmt kaum Platz ein und wiegt so gut wie nichts. Die Kamera ist leichter als eine E-M5 MKIII. Klar, gegen ein super kleines Olympus Kit ist das deuuutlich größer, aber für das was es ist, ist e

      Ich habe das ja ähnlich gemacht, ich hab mein Olympus-Geraffel dabei gehabt und in einem Fach hat die A7RI + dem kleinen 50iger. Weil die Bodies so klein und leicht sind, steckt die A7RI bei mir meist wie ein Objektivdeckel an einer Linse, umso schneller bin ich.

      Im Fall von Thomas ist das dich super, nimmt man sich die Oly mit nem längeren Zoom was schön klein ist, oder ner anderen Linse und wechselt immer mal wieder rüber zu der Sony mit dem Normalobjektiv, ohne das man wechseln muss. Ich hatte das Problem, dass es eine ganze Zeit kein brauchbares und halbwegs bezahlbares 50iger für Sony gab, also hatte ich die Olympus mit dem 25mm F1.4 einfach zusätzlich dabei. Ich hab in einem Fach eh nur eine Linse, also kann da doch genauso gut noch ein Body dran kleben. Gerade wenn ich weiss, dass die jeweilige Kamera in unterschiedlichen Bereichen durchaus ihre Vorteile hat. Dafür hatte ich nämlich das kleine 9-18 dabei, welches ich bei Veranstaltungen dazu genutzt habe um schön weitwinklich mit einer 1sek und länger die Räume komplett ablichten zu können. Das ging bis zur RIII so, weil die kleine Olympus mit dem Stabi schlicht unschlagbar in einigen Situationen war. Ich würde das nicht so einfach abtun, schwer wirds erst, wenn man der Sony dicke Objektive verpasst, aber die braucht es gar nicht mal.


      Bonobo schrieb:

      AF zu langsam und nur 5 Bilder, wenn sie überhaupt den Focus fand. Sie war einfach in allen Belangen zu lamgsam.
      Das kann man wirklich nicht vergleichen. Noch einer der Gründe, warum ich damals die E-M5 mit dabei hatte. Ich hatte die selben Probleme, allerdings war meine RI völlig ohne Phasen AF. Da kann man sich den Rest denken. Die neuen sind, als wenn sie ein Eigenleben hätten. Man geht ins Tracking, die Kamera erkennt alleine das Objekt und verbeisst sich dann komplett. Ich hab ja nicht mal die A7III sondern die etwas schwächere A7RIII, was den AF betrifft, aber sowas wie bei den aktuellen Sonys hab ich bisher nirgendwo erlebt. Schlechtes Licht, sich schnell bewegende Objekte und es funktioniert einfach, selbst wenn sich die Objekte auf einen zu oder weg bewegen.
    • @ghooosty
      Du hast mich durchschaut! :cry:

      Ja, genauso werde ich zum Beispiel zum Fototreffen nach Seligenstadt fahren. Die Oly mit dem 12-40 (z.B. für die Abendstunden) + 40-150 und die Sony mit dem 28-70 für alles andere. Passt beides in meine älteste Fototasche die noch aus analogen Zeiten stammt. Es werden mit 2 Ladeteilen, Kabeln und insgesamt 8 Akkus so in etwa 3 Kilo gesamt. Meine Tasche für´s Büro (Laptop etc.) ist schwerer.

      Sicherlich decke ich mit der Kitlinse von Sony und dem Oly 12-40 "fast" den gleichen Bereich ab, aber der KB-Sensor der Sony macht einfach Spaß. Das Oly 40-150 (das kleine) wiegt fast nix und kommt mit.

      Zum Eisspeedway noch ein paar Worte. Ich hatte an der Sony das Tracking an, aber irgend wie lag sie mit der Kitlinse immer knapp daneben. Deshalb wirst Du in meinem Flickraccount auch so gut wie keine Sonyaufnahmen finden. Es gibt dort nur eine Aufnahme (Startszene) mit einem A-Mount + Adapter (Tamron 70-300). Da der Adapter dann den AF übernimmt, war er zwar einigermaßen schnell, aber eben nicht schnell genug. Diese "Irren" rasen auf den Geraden mit knapp 130 Km/H auf dem Eis herum. Diese Kombi ist sehr treffsicher. Den Tipp mit den A-Mountobjektiven hatte ich vom Captain. Da gibt es für wenig Geld wirklich gutes Glas.

      Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich die Sony als "Dauerleihgabe" von einem lieben Bekannten bekommen habe. Er hatte mir allerdings schon mal eine Dauerleihgabe (eine E-PL 5) gegeben, die die Wirkung hatte, dass ich alles Nikonzeuchs bei Fotomeyer auf den Tresen gewuchtet hatte und komplett zu Olympus M5 MK I wechselte. Mal sehen, was diesmal passiert. Eine a7 II wäre schon wegen des eingebauten Wackeldackels ein Wunsch. Ob ich unbedingt eine "r" nehmen würde, weiß ich noch nicht. Kommt Zeit, kommt Kamera. Aber aktuell lässt es weder der WAF noch mein "Taschengeld" zu, eine neue gebrauchte zu kaufen. Schon die jetzige Sony hätte ich mir nicht leisten können. Daher erfreue ich mich gerade besonders daran, dass ich sie als Dauerleihgabe bekommen habe.
      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen

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    • ghooosty schrieb:

      Wieso das?
      Weil ICH mir eine VF-Cam allenfalls für einen ganz bestimmten Anwendungsbereich zulegen würde: low light - hohe ISO; Nachtfotografie (Nacht, nicht Nackt). Und da bin ICH fast immer mit SWW unterwegs. Das ist kein Naturgesetz, sondern meine Präferenz - im Dunkeln will ich einfach viel Raum haben, egal ob Landschaft, Stadtansichten oder in Innenräumen; Details und Tele-Motive interessieren mich nachts weniger. Wenn ich schon ein mFT Body dabei habe, werfe ich mir ein Laowa 7,5mm oder ein Walimex Fischäuglein in die Tasche und bin mit 170g und 15mm Brennweite (KB äquivalent) dabei. Wenn ich für DIESEN Anwendungsbereich ein zusätzliches Gehäuse UND ein Objektiv um die 16mm Kleinbild mitnehme, komme ich auf 1 kg, das Gewicht für zusätzliche Akkus, Ladegeräte, ein stabileres Stativ etc. noch nicht mit gerechnet.

      Für Landschaft, Natur, Architektur, Menschen, Tiere und Sport tagsüber bei Normal- und Telebrennweiten brauche ich kein Vollformat, da reicht die BQ des mFT Systems völlig aus. Und da ich kein Profi bin und meine Ergebnisse auch nicht auf 4x6m ausdrucke, reicht das auch für die Nachtaufnahmen.

      Aber wie gesagt: das ist MEIN "use-case", wie man so schön neudeutsch sagt. Bonobo geht mit einem "Normal-Zoom" ins Museum und freut sich an rauschfreien Details der Ausstellungsstücke; da würde ich die mFT vielleicht gar nicht mehr mitnehmen. Andere machen Studio-Fotografie und streben höchste technische Perfektion an, da ist das Gewicht völlig egal. Oder fotografieren im Dämmerlicht Luchse und Eulen auf 1km Entfernung. Dafür brauche ich dann eben Vollformat, die Möglichkeit zu croppen, das geringe Sensorrauschen usw.. Und dann schleppe ich eben 10 kg durch die Landschaft, wenn mich das anfixt, und bekomme Bilder, die technisch einfach "wow" sind. Jedem halt seins.