jpg-Illuminator: Bugs und Verbesserungs-Vorschläge

  • In der Tat erfolgt jetzt die Öffnung der geometrischen Verlaufsformen genau in dem Punkt, den man im Bild markiert. Perfekt! Allerdings muss man den Rahmen aufziehen,das ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert. (leichter zu bedienen wäre es vermutlich, wenn wie in der vorherigen Variante der Rahmen schon geöffnet ist). Was aber vermutlich so nicht beabsichtigt ist: wenn ich bei der Rechteckform den äußeren Rahmen aufziehe, wird der innere Rahmen kleiner.

  • leichter zu bedienen wäre es vermutlich, wenn wie in der vorherigen Variante der Rahmen schon geöffnet ist

    Das war noch nie so. Oder wir reden von verschiedenen Funktionen.

    Was aber vermutlich so nicht beabsichtigt ist: wenn ich bei der Rechteckform den äußeren Rahmen aufziehe, wird der innere Rahmen kleiner.

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Bist du beim Verlauf oder in einer anderen Funktion (Bilder mischen)?

  • Das kann ich nicht nachvollziehen. Bist du beim Verlauf oder in einer anderen Funktion (Bilder mischen)?

    Das geschieht nur bei dem rechteckigen Rahmen. Ich öffne ihn, erst ist alles auf einem Punkt, ich ziehe den Rahmen auseinander:



    Wenn ich jetzt den Rahmen in Richtung linke untere Ecke ziehe, wird der innere Rahmen gleichzeitig schmaler:

  • @Harald: Ich kann das immer noch nicht nachvollziehen.


    Kann es sein, dass du nur ins Bild klickst und dann anschließend den Rahmen modifizierst? Normalerweise zieht man den Rahmen in einer Interaktion auf: Maustaste drücken und halten, den Rahmen aufziehen, Maustaste loslassen.


    Im Handbuch steht dazu:

    Quote from ji-Handbuch

    Den Verlauf erstellt man, indem man im Bild mit gedrückter linker Maustaste zieht.

  • Das gezeigte Verhalten war schon immer so. Es hängt davon ab, wie sehr man das Seitenverhältnis zuvor mit den Ellipsen-förmigen Kontrollpunkten verzerrt hat. Mit deiner Interaktion änderst du die Breite des Verlaufs, was sich auf alle Seiten des Rechtecks gleichermaßen überträgt und so zu diesem Effekt führt.

  • Ja, und du hast richtig beobachtet: der radiale Verlauf verhält sich anders als der Rechteckverlauf. Beim Rechteckverlauf dachten wir es ist wichtiger auf allen Seiten die gleiche Verlaufbreite zu haben, als die innere Geometrie beizubehalten. Beides zugleich ist nicht möglich, daher das unterschiedliche Verhalten.

  • Ich benutze sehr oft die Korrektur „Weitwinkel-Anamorphosen" – horizontal. Die kleinstmögliche Einstellung bei JI ist die Kleinbildbrennweite 34. Die ist aber bei dem von mir bevorzugten Fuji xf 18 f2 bereits zu stark. Ich kann das korrigieren, indem ich die Korrektur mit „Strecken in y-Richtung" kombiniere. Das verzerrt dann zwar Gesichter in der Mitte, aber wenn ich versuche die beiden Streckungen gewissermaßen gegeneinander zu vermitteln, ist das Ergebnis in der Regel annehmbar. Nichtsdestotrotz, ich finde, es wäre einfacher, Bilder zu korrigieren, wenn die „ Weitwinkel-Anamorphosen" in kleineren bzw. stetigen Sprüngen einstellbar wären. Kann man nicht vielleicht eine stetige Anpassung programmieren? (oder gibt es da bereits etwas und ich weiß es nur nicht?)

  • Kann man nicht vielleicht eine stetige Anpassung programmieren?

    Die Startbrennweite ließe sich bestimmt ändern, die Schrittweite auch. Aber stetig?? (Sprünge sind immer unstetig)


    oder gibt es da bereits etwas und ich weiß es nur nicht?

    Nein.
    Darf ich fragen, wofür du eine so feine Einstellmöglichkeit brauchst? Wenn ich die lästigen Verzerrungen in Smartphone-Bildern korrigiere, reichen mir die bisherigen Möglichkeiten locker.

  • Darf ich fragen, wofür du eine so feine Einstellmöglichkeit brauchst?

    Ich zeige mal zwei Beispiele. Dass die Gesichter in beiden Fällen (unkorrigiert und korrigiert) nicht stimmen, sieht zumindest der, der die Menschen kennt - Ausgangsfoto, das Gesicht links ist zu breit
    :


    jetzt korrigiert, das Gesicht links wird zu schmal:


    Noch ein Beispiel:


    und korrigiert, das Gesicht rechts wird zu schmal:

  • Danke für die Beispiele! Anscheinend achte ich bereits bei der Aufnahme darauf, Gesichter nicht so nah am Bildrand zu haben.


    In Version 5.0.10.3 beginnt der Regelbereich der Anamorphosen bei 49mm(KB).
    Wenn man das Gefühl hat, beim Einschalten von Stellung "Aus" zu Stellung "49mm" sei immer noch ein Sprung, so liegt das daran:
    Das Phänomen der Anamorphosen (oder die "Volumendeformation") hängt nicht mit der Definition "Was ist ein Weitwinkel" zusammen, sondern ist begründet in der Abbildung der Wirklichkeit auf eine plane Ebene und tritt prinzipiell bei jeder Brennweite auf. Erst im WW-Bereich aber ist das augenfällig.
    Da man das entzerrte Bild anschließend beschneiden muss, relativiert sich der "Sprung" doch ziemlich.

  • In manchen Foren wird der Upload von Bildern größenbeschränkt. Zum Beispiel 1,8 MB. Da meine Bilder immer viel größer sind, muss ich sie entsprechend verkleinern. Allerdings erkennt man beim Bildverkleinern nach Kantenlänge nicht die Größe des Bildes in Megabyte. Im Ergebnis ist das Bild dann manchmal zu groß (dann muss ich einen zweiten Ansatz mit einer kleineren Kantenlänge machen) oder es ist bereits viel kleiner, als es zum Upload hätte sein müssen, und ich verschenke Bildqualität. Könnte man nicht auch die Option einer Verkleinerung nach Bildgröße einbauen, indem man die angestrebte Bildgröße regeln bzw. vorgeben kann?

  • Harald :
    Die Dateigröße in MB hängt nicht nur von den Bildmaßen ab sondern auch von der jpeg-Kompressionsqualität und dem Bildinhalt (Details). Letzters führt dazu, dass es keinen funktionalen Zusammenhang zwischen Pixelzahl und Dateigröße gibt. Es wird also immer ein Ausprobieren sein. Wenn das Ausprobieren das Programm machen soll, dann kann man entweder die Pixelzahl vorgeben und die Kompressionsqualität variabel halten oder umgekehrt. Ersteres haben wir schon in der Funktion "Fürs Web Speicheren (max. Dateigröße)", wobei die maximalen Pixelzahlen für Länge und Breite festgelegt werden können. Die Bilder werden verkleinert, falls sie größer sind. Und die Kompressionsqualität wird so weit reduziert, bis die vorgegebene Dateigröße unterschritten wird.
    Genügt das nicht für deine Zwecke?

  • Könnte man nicht auch die Option einer Verkleinerung nach Bildgröße einbauen, indem man die angestrebte Bildgröße regeln bzw. vorgeben kann?

    In den Parametern für das Speichern und Öffnen kann man für die Option "Fürs Web speichern (max. Größe)" eine Größe in KB vorgeben.
    Ich denke, das erfüllt Deinen Wunsch, wenn ich ihn richtig deute.

  • Harald :
    Die Dateigröße in MB hängt nicht nur von den Bildmaßen ab sondern auch von der jpeg-Kompressionsqualität und dem Bildinhalt (Details). Letzters führt dazu, dass es keinen funktionalen Zusammenhang zwischen Pixelzahl und Dateigröße gibt.

    Ich wusste ja gar nicht, dass das so kompliziert ist.

    In den Parametern für das Speichern und Öffnen kann man für die Option "Fürs Web speichern (max. Größe)" eine Größe in KB vorgeben.Ich denke, das erfüllt Deinen Wunsch, wenn ich ihn richtig deute.

    Das ist eine gute Idee, dort kann man in der Tat die Format Größe einstellen. Mir war diese Option gar nicht mehr bewusst. Das löst mein Problem. Danke.

  • Wenn ich ein Bild unter Lupe maximieren bearbeite, und hierfür mit String und Scrollrad das Bild verkleinere, und dann im gleichen Format einen zweiten Bearbeitungsgang anschließe, verfremdet die Oberfläche die Farben. Erst habe ich das umgangen, indem ich das Bild zwischenspeicherte und erneut für einen zweiten Bearbeitungsgang aufrief. Dann aber habe ich gemerkt, dass es schneller geht: Das Bild in der Lupen Darstellung vergrößern und wieder verkleinern, stellt die richtigen Farben wieder her. Beispiel:


    Einstieg (in der Lupen Darstellung verkleinertes Bild)


    Wiederholung des Bearbeitungsganges– das Bild bekommt extreme Farbabrisse (wie erwähnt, nachfolgende Größenänderung lässt die Farbabrisse verschwinden):