Minimalismus in der Fotografie oder - wieviel braucht es wirklich?

  • Die zwei Kriterien, die mich armen, aber kräftigen* Bergbauernsohn einst veranlaßten, statt eine „500 C/M“ eine „OM-1“ zu kaufen (sortiert in alphabetischer Reihenfolge):



    Die religiös erzwungene Bescheidenheit


    Geldmangel


    * Das Gewicht der Photoapparate war damals kein Kaufkriterium.

  • Vielleicht ist der wahre 'Luxus' ja einfach der, der Fotografie alles andere unterordnen zu wollen/können und nicht umgekehrt ... :smile:

    :daumenhoch:

    Das iPhone ist (auch) mein fotografisches Notizbuch. Und meine immer-dabei-Kamera, die oft völlig ausreicht. Sie ist auch eine gute 'Street'-Kamera, zum Beispiel.
    Die NX mit dem AF-Zoom ist eine Schnappschuss- und Familienkamera.

    Dafür habe ich die Pentax Q fast ständig dabei - ein für mich annehmbarer Kompromiss zwischen Handy (damit mag ich nicht fotografieren - ist mir zu umständlich) und leichter Systemkamera. Passt in die Jackentasche oder findet sein Eckchen im häufig getragenen Kleinrucksack, liefert ordentliche Bildqualität trotz Kleinsensor, ist aber für anspruchsvolles Arbeiten dann doch zu wenig. Da gilt dann:

    Ich bin wohl gegen den Trend, ....
    Ich habe auch immer noch nicht dem Trend "klein und leicht" nachgegeben, weil das Meiste davon zwar knuffig anzusehen ist, aber MIR beschissen in der Hand liegt und/oder keinen akzeptablen Sucher hat

    Die DSLR ist halt - um oben wieder anzuknüpfen - der Luxus, den ich mir gönne. Natürlich nehme ich nie die ganze Ausrüstung mit, sondern überlege mir vor der Tour, was ich wohl benötigen werde. Im Urlaub weiche ich dabei auf Zooms aus (20-40mm + 50-135mm als Grundausstattung ggf. ergänzt um ein oder zwei FB für besondere Zwecke). (S)WW ist zum Glück nicht meine Welt. Ansonsten können es auf einer Tour auch mal 5, 6 oder 7 FB sein. Die sind bei Pentax ja überwiegend nicht so groß. Und das Gewicht bin ich vom Wildlifen (2 Bodies und oft zwei Telelinsen sowie ein Stativ) eh gewohnt, das trage ich auch mal einige Stunden durch die Gegend.


    Wahren Minimalismus betreibe ich allerdings auch manchmal. Dann kommt eine FB auf die Cam und los geht's. Für mich jedesmal wieder erstaunlich, es funktioniert auch so. Am meisten habe ich gestaunt, als ich nach einer solchen Tour nur mit meinem 300mm durch Berlins Innenstadt die Bilder ausgewertet habe und feststellen musste, dass sowohl Wildlife, als auch Architektur, Stadtlandschaft, Portrait und Street in nahezu gleichen Anteilen im Kasten war.

  • Das iPhone ist (auch) mein fotografisches Notizbuch. Und meine immer-dabei-Kamera, die oft völlig ausreicht.

    Ich benutze Handys seit 1993 (beruflich) und habe noch nie (ja, noch nie :ugly: ) mit einem Handy ein Bild gemacht. Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht, wie das geht und es ist mir auch schnurrps. Obwohl ich eingestehe, dass ich schon, gerade von iPhones, recht passable Fotos gesehen habe.


    Bei mir ist immer, den Umständen entsprechend, das jeweils kleinste sinnvoll erscheinende Set dabei. Kompaktkameras (bis jetzt S95, habe jetzt mal auf eine Canon G9X geschielt) dann, wenn sie als Notlösung in eine Tasche passen muss (Wetter, keine Hände frei usw.)

    lg, Achim

    (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)

  • Ich grabe diesen alten thread mal aus. Ich habe gerade versucht eine Rubrik im Forum zu finden wo ein thread
    mit dem Titel wie fotografieren? wohl seinen Platz hätte. Irgendwie wäre das überall OT.


    Bei mir hat es was mit Minimalismus zu tun. Aufgefallen ist mir das Thema als es aktuell um die neue Leica M10
    und deren Akkukapazität ging. Und es geht auch sonst oft um vermeintlich selbstverständliche Dinge wie zum Beispiel die "Bildqualität...". Ich finde daß dabei unbemerkt ein Haufen Individualität verlorengeht. Ein Akku "muß" heute eine
    Riesenkapazität haben, ein Bild "muß" hochaufgelöst, detailreich und scharf sein - ist das so selbstverständlich?


    Je nachdem wie jeder fotografiert kann doch auch mal das Eine oder Andere in den Hintergrund treten.
    Die Industrie präsentiert uns immer mehr eierlegende Wollmilchsäue für jeden Lebensbereich während das
    Bildungsniveau um den Einsatz dieser Geräte nicht unbedingt mitwächst. Was ist da los, müssen wir alles
    mitmachen oder gibt es interessante individuelle Wege auf denen Ihr Eure Fotografie auch mal in die andere
    Richtung entwickelt? Also so eine Art downsizing zugunsten des tatsächlichen Einsatzbedingungen.


    Bei mir geht oder fährt zur Zeit regelmäßig nur meine F7700EXR mit. Wenn fotografisch was zu erwarten ist habe
    ich die X-M1 mit 35mm Festbrennweite zusätzlich mit. Das IPhone ist zwar dabei aber ich benutze es nicht gern zum
    Fotografieren. Im Sommer bleibt die APS-C dann öfter zuhause weil das Licht reichhaltiger wird.
    Und ich fühle mich dabei jeweils voll gut ausgerüstet um jedes Bild umzusetzen das mir unterwegs begegnet. Auch für
    umfangreichere Fotoexkursionen oder Reisen. Ich mache ein Bild oder zwei oder auch mal mehr.
    Schwimme ich allein gegen einen trend?

  • Schwimme ich allein gegen einen trend?

    Nö. Die Leute sind nur nicht so leicht zu finden.
    Leute mit veraltetem, unpopulärem oder bewusst einfachem Equipment haben in technisch orientierten Foren halt nix zu melden und sind daher wohl eher still.


    Bei mir sieht es ganz ähnlich aus: seit Jahren habe ich oft "nur" eine hochwertige Kompakte in der Tasche und wenn ich Lust habe, nehme ich die z.B. Nikon D200 mit 50er oder 18-50er mit. Den Rest erledigen die Turn Wanderschuhe. Aber mir müssen meine Bilder auch nur eine gewisse Anmutung ooc haben und Spaß machen, nicht landläufig gut sein. :smile:


    Ständig lese ich, die Sensoren meiner Kameras seien veraltet. Nur merke ich selbst nichts davon...

  • Das ist doch dann eher eine Frage des breiteren Denkens. Auch in einer "reduzierten" Fotografie hat die Technik
    eine große Bedeutung. Nur anders. Ich denke nur mal an die Lochkamerafreunde oder Pola, Lomo oder, oder...
    Da gehts dann mehr um die Technik beim Fotografieren als um die zuhause vorm Bildschirm (oder die käufliche ;-) ).

  • Leute mit veraltetem, unpopulärem oder bewusst einfachem Equipment haben in technisch orientierten Foren halt nix zu melden und sind daher wohl eher still.


    Bei mir sieht es ganz ähnlich aus: seit Jahren habe ich oft "nur" eine hochwertige Kompakte in der Tasche und wenn ich Lust habe, nehme ich die z.B. Nikon D200 mit 50er oder 18-50er mit. Den Rest erledigen die Turn Wanderschuhe. Aber mir müssen meine Bilder auch nur eine gewisse Anmutung ooc haben und Spaß machen, nicht landläufig gut sein.

    Klar, wenn man sich für die aktuelle Technik nicht mehr so sehr interessiert, dann kann man bei Themen über aktuelle Technik natürlich auch schwer mitquatschen.


    Man muss auch ganz klar sehen: in den Nullerjahren sind die Foto(-Technik)-Foren sehr groß geworden, weil sich die Technik sehr schnell entwickelt hat und weil jeder eine Digitalkamera haben wollte. Zudem war damals eine "Basis"-Digitalkamera auch noch relativ teuer. Was man da wann gekauft hat, wollte wohl überlegt und disktutiert sein.
    Heute entwickelt sich die Technik (groteils) viel langsamer. Anno 2017 kannst du mit einer 11 Jahre alten DSLR (D200) in der Tat noch prima Fotos machen, sie dir groß an die Wand hängen. Anno 2005 hättest du eine Digitalkamera von 1994 wohl nicht mehr benutzen wollen... ;)


    Der Kauf von Technik tritt also in den Hintergrund. Jetzt könnte man stattdessen über andere Themen diskutieren. Man könnte sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigen, das heißt mit Bildgestaltung, Bildwirkung, Details in der Kamerabedienung. Man könnte sich mit Bildbearbeitung (kreativ oder Optimierung) beschäftigen. Man könnte beides diskutieren.
    Ich habe den Eindruck viele der Foto-(Technik-)Forennutzer wollen das nicht.


    Methodisch an sich und seinen Fotografie-Fähigkeiten zu arbeiten ist mühsamer und persönlicher als einen neuen Foto zu kaufen. Muss natürlich auch niemand tun oder auch nur wollen.


    Tatsache ist natürlich auch: Wenn man sich weder für aktuelle Fototechnik noch für Fotografie oder Bildbearbeitung interessiert, dann gibt es in einem Fotoforum wohl wirklich nicht so viel zu diskutieren.

  • @Flash: Sehr treffend!
    @Axel , @manolo und @überhaupt alle: Ich hatte zu diesem Thema vor ein-zwei Jahren schon mal geantwortet. Seitdem ist noch manches in meinen Schubladen 'nachgewachsen' und trotzdem bleibt vieles gleich.


    Fotografie ist mein Hobby. Fototechnik nicht nur notwendiges Mittel dazu sondern tatsächlich darüber hinaus ein eigenständiger Teil des Hobbies. Da bin ich Realist.


    Tatsächlich fotografiere ich sehr viel mit iPhone und Tablet. Einerseits beruflich, andererseits spontan privat.


    Wenn es nicht spontan ist, kommt die o.g. Schublade ins Spiel. Da liegt eine Kamera für die Straße und Architektur (NX1000 mit 2.4/16), eine für Ausflüge (NX300 mit 16-50), eine zum Spielen mit alten Optiken (Galaxy NX wegen des Riesenmonitors und dem EVF) und eine wenn's wirklich gut werden soll. Die letztgenannte (Pentax K-5) hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel aber wir haben uns aneinander abgearbeitet. Jetzt harmonieren wir. Seither darf sie wieder öfter mit, auch bei 'alltäglicheren' Gelegenheiten.


    Von einem technischen Minimalismus darf ich also nicht wirklich sprechen, selbst wenn meine Kameras -jede für sich- alle entweder sehr preiswert gekauft waren oder mittlerweile eher alt sind. Meine teuersten Kameras sind Smartphone und Tablet, kein Scherz!


    Was bei mir tatsächlich nicht mehr stattfindet sind Kompaktkameras. Dafür sind die NXen zu klein und das Smartphone ist zu gut. Dazwischen ist bei mir kein Platz.

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    Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
    Ricoh Theta V | Pentax KP, 10-17, 18-300, 15, 21, 35, 55, 70 und Lensbaby | Samsung NX1000 und NX300 mit 16, 16-50, 20-50 und Altglas

  • Sieht bei mir ähnlich, aber auf eine andere Art "minimalistisch" aus.


    Meine Pentax-K5-Ausrüstung habe vor einem knappen Jahr (mit ordentlich Verlust) verkauft. Mir dafür Olympus mFT mit der E-M5 II zugelegt. Da habe ich jetzt das Olympus 12-40 (KB 24-80) als "immer drauf", eine handliche und kompakte Kombination. Für meine Vogelfotografie habe ich das Panasonic 100-400 (KB 200-800mm) gekauft (aua, das war teuer !!, sein Geld aber wert). Zu Weihnachten habe ich mir jetzt noch das Makro 2,8/60 (KB 120 mm) und das WW 9-18 (KB 18-36 mm) geleistet. Damit komme ich für meine Zwecke vorerst gut hin. Vielleicht hole ich mir irgendwann noch was für 30-100 mm (KB 60-200 mm), aber da habe ich ja eigentlich das Makro mit 60 mm und die Sprünge zwischen 40, 60 und 100 sind ja nicht soooo groß. Die gesamte Ausrüstung ist kleiner und leichter, die maximale Auflösung etwas geringer, selbst die jpg-Bilder "out of the E-M5 II" finde ich gut, bearbeite die Bilder meist mit jpg-Illuminator (das ist einfach eine affenschnelles Bildbearbeitungsprogramm mit den meisten features die ich wirklich benötige) und schmeiße das Cature One RAW-Bearbeitungsprogramm nur noch selten an.


    Wenn ich "ganz leichtes Gepäck" will, dann nehme ich die Olympus TG-4, die nebenbei auch noch wasserdicht ist. Ich habe sie gewählt eben wegen dieser Eigenschaften und der einzigen Cam, die damals wasserdicht war und RAW-Bilder bot. Diese Bilder bearbeite ich tatsächlich öfter am Capture One als die der E-M5 II. Vorteil: Der Akku ist nicht so schnell alle wie beim Smartphone (gut, ich habe kein Iphone, habe was gegen die Äpfel, weshalb mich das auch "nur" 300 € kostete, also etwas weniger als die TG-4. Die Qualität der Fotos ist einfach "matschiger", auch wenn man davon durchaus einen guten 13 x 18 cm großen Abzug machen kann.


    Tablet ? Habe ich auch schon überlegt, aber mein Smartphone kann vieles wozu manche ein Tablet nehmen. Da bevorzuge ich lieber das Smartphone oder gleich den PC und benötige dazwischen (noch) nichts "halbgroßes" .... Mine Art von "Minimalismus" vielleicht ??


    Finanziell würde ich da nicht von Minimalismus reden, das war teuer. Was das Gewicht und die Größe der Geräte anbetrifft durchaus. Und ja, in den Jahren 2001 bis 2005 war die technische Entwicklung der Digitalfotografie rasant, heute sind das eher kleinere Schritte. Wenn ich aber den Entwicklungsschritt bei der aktuellen Olympus OM-D E-M1 Mark II sehe, dann .... muss ich mir schon immer wieder auf die Finger klopfen ....

    Olympus TG4
    Olympus OM-D E-M5 Mark II, E-M1.1, Oly f=4-5,6/9-18, Oly f=2,8/12-40, Pana 2,8/35-100, Pana 4-6,3/100-400,
    verschiedene ältere Metz-Blitzgeräte,
    Manfrotto-Stativ mit Manfrotto Neiger

  • Sieht bei mir ähnlich, aber auf eine andere Art "minimalistisch" aus.


    ...Tablet ? Habe ich auch schon überlegt, aber mein Smartphone kann vieles wozu manche ein Tablet nehmen. Da bevorzuge ich lieber das Smartphone oder gleich den PC und benötige dazwischen (noch) nichts "halbgroßes" .... Mine Art von "Minimalismus" vielleicht ??


    Finanziell würde ich da nicht von Minimalismus reden, das war teuer. Was das Gewicht und die Größe der Geräte anbetrifft durchaus. Und ja, in den Jahren 2001 bis 2005 war die technische Entwicklung der Digitalfotografie rasant, heute sind das eher kleinere Schritte. Wenn ich aber den Entwicklungsschritt bei der aktuellen Olympus OM-D E-M1 Mark II sehe, dann .... muss ich mir schon immer wieder auf die Finger klopfen ....

    Also mein "Minimalismus" hier bezog sich gar nicht auf die finanzielle Seite. Ich persönlich habe auch gar kein Problem "richtig Geld" auszugeben wenn ich von irgendwas überzeugt bin. Dazwischen wird es aber interessant: wenn es heute im Gegensatz zu unseren (Foren-) Anfängen vor über zehn Jahren inzwischen alles gibt ist es doch umso interessanter bei sich selbst anzukommen und fotografisch das individuell wesentliche equipment zu finden das für die eigene Fotografie im eigenen Lebensumfeld bestmöglich passt.


    Wie gesagt, den Einstieg zu diesem Thema habe ich ja aktuell über die neue Leica M10 gefunden. Messsucherfotografie in ihrer ursprünglichen Art ist für mich der gelungenste Minimalismus. Was die Leica M angeht reizt mich die Kombination von Reduzierung,
    Benutzerfreundlichkeit, Konzept und Design. Ich habe lange Jahre mit einer Leica M6 fotografiert bis ich die Filmfotografie zugunsten der digitalen Möglichkeiten inzwischen ganz auf Eis gelegt habe. Die Stelle der M6 hat jetzt eine Fuji X-M1 eingenommen. Festbrennweite 50mm (kleinbildäquivalent), manuelle Fokussierung und meine grundsätzliche Fotografierweise sind geblieben.
    Auf einen (Mess-) Sucher verzichte ich im Moment ganz. Ich fotografiere zu 90% mit der Kamera auf Bauchhöhe wie es mit den
    TLRs früher mal ging. Die etwas tiefere (Kinder-) Perspektive und der freie Blick aufs Motiv gefallen mir zur Zeit am Besten.

  • Ja, das ist die Art, wie ich auch die NX300 oft verwende(t habe). Und gleichzeitig merke ich, dass ich große optische Sucher liebe. Die 300 hat einen, die 1000 auch und die K-5 ja sowieso. Dagegen macht mich ein Videosucher wie in der Galaxy NX geradezu krank. Und auch im Planetenmarkt habe ich noch keinen EVF gesehen, der mich anmacht.

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  • Hast Du schonmal durch Fuji- oder Sonysucher geguckt Stefan? Also die EVFs.


    Ich erinnere mich an ein Erlebnis mit meiner Alpha als ein alter eingefleischter Spiegelreflexkamrafotograf
    damit ein paar Bilder machte und den hellen Sucher lobte. Ich konnte ihn fast nicht davon überzeugen
    daß er auf einen Monitor geguckt hatte und die Sony SLT gar keine SLR ist ;-)

  • Ja, da kuck ich jedes mal rein, so oft es geht. Und bin jedes Mal enttäuscht. Ja, das ist im Markt. Ja, da hat man keine Ruhe, ja, da ist das Licht scheixe. Und trotzdem: Taugt mir nicht. schmiert beim schwenken, wirkt auf mich künstlich und fern und fremd. Nee. Ich bin froh, dass die Galaxy einen Sucher hat, denn für mich ist jeder Sucher besser als kein Sucher aber es geht nix über optisch. Gerade der 16mm-Aufstecksucher der Sony NEX, den ich für meine NX verwende ist der Hammer. Riesig. Unmittelbar. Minimalistisch ( :-).

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  • Na ja, im Markt halt. Doch. Und wie. Kann ja sein, dass ich diesbezüglich eine Mimose bin...


    Und ja, eine Leica wäre ein absoluter Traum. Wird sie aber auch bleiben. Nicht meine Liga. Leider.

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  • Hab ich schon verstanden. Helle und große rein optische Sucher haben ihren ganz eigenen Charme.
    Den bekommt kein EVF hin.
    Ich habe mich nur halt relativ früh in Ermangelung irgend einer vernünftigen Alternative mit den
    EVFs auseinandergesetzt und für mich darin eine gangbare Lösung gefunden. Mir haben meine
    Erfahrungen aus meiner Tätigkeit in der Filmproduktion dabei geholfen. Insofern gabs schonmal eine
    grundsätzliche Bereitschaft.


    Für mich wird eine M10 (oder M11...) wohl auch nicht wirklich stattfinden. Für so eine Ausgabe nimmt
    die Fotografie dann doch nicht genug Stellenwert in meinem Leben ein. Es geht hier ja auch nur um die
    Reduzierung und die damit verbundene Klarheit die ein solches Gerät der elektronischen Gigantomanie
    des aktuellen Marktes entgegensetzt.

  • Hab ich schon verstanden. Helle und große rein optische Sucher haben ihren ganz eigenen Charme.
    Den bekommt kein EVF hin.

    Bei Tageslicht nicht, aber wenn es dunkel wird, und die Belichtungszeiten länger.......


    Ich habe mittlerweile reichlich Situationen erlebt in denen der AF der EOS 1D-X
    ausgestiegen ist wegen zu dunkel, aber ich mit dem EVF der EOS M5 und
    focus peaking noch bequem manuell auf den Punkt scharfstellen konnte.


    Die eine ersetzt die andere dennoch nicht, aber ich bin jetzt an dem Punkt an
    dem ich mir ernsthaft überlege ob ein optischer Sucher nun mehr Vorteile als
    Nachteile bringt. Für dieses Jahr hatte ich eine 5D MkIV eingeplant - auch wenn
    5D MkII, 5D MkIII und iD-X noch tun. Überlege nun ob ich das aufschiebe bis
    wahlweise eine der drei die Füße hochnimmt oder Canon endlich eine
    Vollformatspiegellose baut.

  • Also, optische Sucher sind für mich nicht zuletzt deshalb besser, weil die Helligkeit eben zu den Kichtveehältnissen passt. Meine Augen werden hinsichtlich der Akkomodation auch nicht jünger. Monitor aus, gut. Nur blöd, dass genau das bei meinen Spiegellosen nicht geht. Diese Blendung bleibt...

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  • Nun ist es ja so daß Kameras gern automatisch belichten solange man nicht manuell nach der Sunny16-Regel
    fotografiert. Genau dieses Ergebnis der geräteeigenen Lichtbeurteilung und seine Effekte schlagen sich im
    EVF nieder und geben mir schon den einen oder anderen Hinweis auf eine nötige manuelle Belichtungskorrektur.