geplante Obsoleszenz, die Xte

  • Auf der Suche nach einem Farbprofil für unseren neuen Laserdrucker bin ich auf einen interessanten Beitrag gestossen, den ich gerne teilen möchte.
    Es war zwar nicht das, was ich suchte, und Einigen wird es wahrscheinlich schon bekannt sein. Aber da ich das Verfahren schon 2 Mal erfolgreich anwenden durfte, bin ich doch ziemlich schockiert über diese Politik der Hersteller.


    Es geht um eine Wiederbelebung der Toner, die laut Druckermeldung schon leer sein sollten. In meinem Fall handelt es sich um einen Drucker vom "Bruder"; kann mir jedoch vorstellen, dass es bei anderen Herstellern ähnlich gehandhabt wird.


    Konkret: die mitgelieferten Toner haben ja bekanntlich nicht denselben Füllstand wie die Kaufversion. Dennoch konnte ich nach 2 maligem Reset ca. 2000 Seiten mehr drucken als wenn ich bei der ersten Meldung die Toner ersetzt hätte. Qualitätseinbußen kann ich bis jetzt nicht erkennen. Laut aktueller Füllstandsanzeige sollten noch geschätzte 1000 weitere Seiten machbar sein. Ich lasse mich überraschen.


    Wie das bei der oben genannten Marke geht, könnt ihr hier nachlesen.

  • ...Es gab vor einer Weile mal ein Video von Usern eines Epson Großdruckers, welcher die Patronen zu leer erklärte, trotz gutem Füllstand. Dort war es so krass, dass bei einer kompletten Befüllung, mehrere hundert Mililiter noch in den Kartuschen waren.


    Bei meinem aktuellen Canon Drucker musste ich feststellen, dass ich noch nie einen Drucker dieser Marke hatte, der derart viel am Reinigen war. Da gehen locker 50% des Füllstands ins Auffangfilz. Natürlich hatte mit Einführung des Druckers, auch wieder teurere und kleinere Patronen eingeführt.


    Drückt jemand von euch noch richtig mit einem Drucker? Ich benutze die inzwischen nur noch für Rechnungen...

  • Wir drucken viel und haben mittlerweile 2 Laserdrucker.
    Rechnungen, Rechnungsvordrucke, Briefe, Recallkarten, Terminzettel, Rezepte usw.
    Also ohne Drucker kommen wir nicht aus.


    Für Rechnungs-,/Privatrezeptvordrucke und Terminzettel war bis vor kurzem ein Tintenstrahldrucker zuständig, der seinen Dienst aufgab. Mit dem war ich sehr zufrieden, gab es aber nur noch für den dreifachen Preis zu bekommen.

  • Was wir hier im Büro drucken, geht auch keine Kuhhaut. Seit dem wir die papierlose Verwaltung üben, drucken wir mehr denn je. "Können sie mir das mal schnell ausdrucken, das ließt sich besser". So oder so ähnlich lauten die Sätze. Geht ja auch schnell und danach weg damit. Echt schlimm!

  • Ich bedrucke vor allem CDs/DVDs die an Kunden rausgehen mit Labeln und Inhaltsangaben
    und ab und an mal eine eingehende Rechnung, oder Details von Ebaykäufen in Farbe
    auf einem Epson XP750 Netzwerk-Multifunktionsdrucker. Der hat zwar deutlich mehr
    gekostet als das nächstkleinere Modell, verwendet aber auch doppelt so große Tintentanks
    und kann mit generischer Tinte gefüllt werden. Das hält die Druckkosten im Rahmen.


    Ausgangsrechnungen und alles andere für die Verwaltung drucken wir auf einem Samsung
    Laserfax, keine 10 Blatt pro Tag.


    Wenn denn ab und an mal was größeres in Farbe nötig ist, dann geht das auf einen
    Konica-Minolta Magicolor 7300 in DIN A3+. Mit dem gehen wir allerdings sehr sparsam
    um, eine komplette Tonerladung kostet 500 Euro, alle vier Ladungen wird die Fixiereinheit
    fällig mit noch einmal 500 Euro.


    Für ab und an mal ein schnelles Foto haben wir einen Kodak DC6850 Thermosubdrucker
    der bis 15x20cm kann. 12 Sekunden pro Bild, 8 Sekunden für 10x15cm.


    Wenn es beste Qualität haben soll, dann geben wir es zum Ausbelichten oder als LFP
    an http://www.fcl-digital.de


    Ganz allgemein versuchen wir Ausdrucke jedoch zu vermeiden wenn möglich.

  • Tintendrucker habe ich komplett aufgegeben. Sie sind mir zu teuer und ständig eingetrocknet. Ich habe 2 Laserdrucker. Einen alten HP 4000 T, der aber nur noch da steht weil er noch läuft :-) und einen Brother Farblaser mit Duplex. Der Brother ist mittlerweile 5 Jahre alt und hatte Patronen mit einer Füllung von 1000-1500 Seiten. Die habe ich jetzt gegen neue NN getauscht (Satz für 95 Euro) die eine Füllung von 5000-6000 Seiten haben. Das sollte reichen bis ich 70 bin :ugly:


    Fotos schicke ich lieber ins Fuji Labor. Besser und billiger geht es kaum. Man muss hat 3 Tage darauf warten (statt 3 Tage Tintendrucker reinigen).

  • Ja, Fotos habe ich bis jetzt, großzügig geschätzt, maximal 10 Stück gedruckt. An die Qualität ausbelichteter Bilder kommt man eh nicht dran, also wozu die Verschwendung von Geld und Ressourcen...


    Ich war mit dem letzten Tintensttrahler von HP eigentlich sehr zufrieden; der war zuverlässig und doch sehr schnell, da der Kopf nach der ersten Seite in Wartestellung blieb. 10 Seiten/m waren kein Problem. Und die Reichweite der Patronen auch im humanen Bereich. Allerdings wollte ich nicht für einen Drucker, für den ich vor über 3 Jahren € 138,- bezahlt hatte, jetzt über 380,- € ausgeben.


    @VisualPursuit
    Danke für den Tipp mit FCL. Da steht was von Druck auf Leuchtkasten. Kann man sich bei denen vor Ort mal umschauen oder ist das eine reine Versandangelegenheit?

  • FCL ist Foto Centrallabor Oedekoven.


    Der Chef ist als Kind in E-6 Chemie gebadet worden, das Centrallabor war mal ein
    volles klassisches analoges Fachlabor - entsprechend tief sind die Kenntnisse.


    Er hat es geschafft das Labor in die digitale Zeit hinein zu modernisieren,
    liefert Prints schon für knapp über Minilabpreise, Ausbelichtungen bis 28x35cm
    auf der mighty Frontier, darüber mit verschiedenen LFP-Druckern.


    Von aussen sieht der Laden eher aus wie eine Reinigung, aber er hat es echt drauf.


    Seit ich mal einen Job von 15.000 Euro am Stück da gelassen hab weiss er sehr genau wer ich bin.

  • Ich drucke eigentlich nur noch selten Photos,
    aber wenn doch dann auf nem ollen Canon mit noch verhältnismässig
    grossen Patronen. Mit Fremdtinte von Pelikan halten sich die Kosten in Grenzen.


    Fürs Business hab ich noch einen HP Office Jet Pro 8600 Multifunktions Tintenspritzer.
    Mit der grossen Kapazität der Patronen und dabei trotzdem zahlbaren Patronen sind die Druckkosten weit unter jedem Laser.
    Hier muss man keine Transfereinheit, keine Heizung wechseln und der Druckkopf ist mit jeder Patrone neu.