Objektiv für Makroaufnahmen?

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    • Objektiv für Makroaufnahmen?

      Guten Abend ihr da draußen!

      Ich habe eine Canon 70D und suche derzeit ein Makro-Objektiv, welches nicht zu schwer ist, um es auf Reisen mitzunehmen. Lassen sich gleichzeitig Qualität und Transport-fähigkeit in einem Objektiv vereinen und dennoch nicht in ein überdimensionales Preisverhältnis verschieben? Habt ihr Vorschläge?
      Danke für Hilfe, Lg Vanessa.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von automaticthought ()

    • ... Ohhh, da gibts für mich die klare Empfehlung für das Tamron 60mm F2 . Für APS-C eine ganz hervorragende Linse, welche zudem lichtstärker als die üblichen 2,8ter Makros ist. Ist zudem an APS-C eine perfekte Portrait-Linse ;) .

      Achso, es ist günstig...
    • automaticthought schrieb:

      Ich suche aber eher nach einem richtigen Makro, also die Brennweite sollte sich im Bereich 100mm aufwärts befinden
      Das von ghooosty vorgeschlagene Objektiv ist ein "richtiges" Makro :smile:
      Ob ein Objektiv ein Macro-Objektiv ist, definiert sich über den Abbildungsmaßstab und nicht über die Brennweite.

      Vielleicht schreibst Du noch etwas genauer, was Du gerne fotografieren möchtest, dann kann man Dir ggf. besser helfen.
    • ... Dieses Objektiv ist das Äquivalent zu den 100mm F2.8 Makros für KB. Ist umgerechnet ein 96mm.

      Du kannst grundsätzlich bei KEINEM Makro erwas falsch machen, wenn du bei den 100mm F2.8 zugreifst. Die Frage ist, ob du einen Stabi haben möchtest, ansonsten bekommst du bei Tamron schon sehr günstig das 90mm F2.8. wie gesagt, die unterscheiden sich in der Bildqualität nicht wirklich, sind alle super.

      Kauf dir das Makro bloss kicht zu lang, nicht dass du dich nahher ärgerst. Ich für mich, würde an meiner KB kein Makro nutzen wollen, welches länger als 100mm ist...
    • Ich hatte mal von Steeni eine 105er 2,8 Makro ausgeliehen bekommen. Ich weiß nur nicht mehr, ob es ein Sigma oder Tamron war. Vielleicht kann er die Marke ergänzen, wenn er diesen Post hier sieht. Aber von 90 bis 105 mit 2,8 an APS-C kann man nix verkehrt machen. Jetzt hat er das 60er von Olympus.

      Schau hier!



      Nachtrag: Oops! Falsche Aufnahme! Diese Ananas ist mit dem Nikon 18-105 und Makrozwischenringen entstanden.

      Das hier ist mit einem echten 105er Makro entstanden.


      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen
    • Hi,

      alle meine Tropfenbilder sind bisher mit dem 105-er Sigma an KB entstanden!
      Da es aber teilweise schon zu "lang" ist, überlege ich gerade, ob ich mal das
      70-er Testen soll!?
      Da dem TO aber ein anderes Anwendungsgebiet vorschwebt, möchte ich eigentlich
      nur mitteilen, das das 105 mm von Sigma ne klasse Linse ist! Und man nicht zwingend
      den "Aufpreis" für ein Canon bezahlen muß! ;-)
      mfg.Steffen!

      Canon 6D, G9X, Panasonic G9 & Geraffel! :winke:
    • freitag65 schrieb:

      Hi,

      alle meine Tropfenbilder sind bisher mit dem 105-er Sigma an KB entstanden!
      Da es aber teilweise schon zu "lang" ist, überlege ich gerade, ob ich mal das
      70-er Testen soll!?
      Da dem TO aber ein anderes Anwendungsgebiet vorschwebt, möchte ich eigentlich
      nur mitteilen, das das 105 mm von Sigma ne klasse Linse ist! Und man nicht zwingend
      den "Aufpreis" für ein Canon bezahlen muß! ;-)
      Hi, Ich habe das 105mm 2.8 von Sigma auch bereits von einem Freund empfohlen bekommen und überlege dieses zu kaufen. Es ist zu der hohen Bildqualität und der recht großen Blendenöffnung zusätzlich auch ziemlich günstig und gut für einen Einsteiger, denke ich :)
    • Bonobo schrieb:

      freitag65 schrieb:

      ab und an benötigt man schon auch ein Stativ
      Oder man hat ne´ Kamera mit einem 5achsen-Bildstabi! :razz:
      Naja Makro und Bildstabilisator. Ist eigentlich schon fast ein Widerspruch. Ein Stativ ist in der Regel ein Muss und da stellt man dann den Bildstabilisator eher ab.

      Mal ein paar Zahlenbeispiele:

      bei einem 100 mm Objektiv (z.B. Canons 100 mm 2.8 Makro - ich habe es selber) an der 70D mit Blende 2.8 und Gegenstandsabstand von 1m (das ist schon sehr weit weg und keine Makroaufnahme mehr, Abbildungsmassstab wäre da etwa 1:5) ist die Schärfentiefe gerade einmal knapp unter 1 cm. Also ich bin nicht fähig so stabil zu stehen dass ich mich nicht um ein paar Zentimeter selber hin und her bewege. Da hilft dann kein Stabi.
      Selbst abgeblendet auf 8 ergibt sich immer noch nur eine Schärfentiefe von 2,7 cm.

      Will ich wirklich Aufnahmen im Makrobereich machen, dann muss ich näher ran. z.B. um einen Abbildungsmassstab von 1:1 zu erreichen, bei dem obigen Objektiv von 100 mm am Crop, muss der Gegenstandsabstand bei 31 cm liegen. Da sind wir dann, abgeblendet auf Blende 11, bei einer Schärfentiefe von 0,25 cm und bei Blende 22 bei 0,5 cm.

      Einen Abbildungsmasstab von 1:3 erreicht man mit einem Gegenstandsabstand von 49 cm, da ergeben sich bei Blende 8 0,61 cm Schärfentiefe, bei 11 0,84 cm und bei 22 1,67 cm.

      Oder reden wir hier von Nahaufnahmen im weitesten Sinne? Dann kann es auch ohne Stativ gehen und dann ist ein Stabi natürlich schon sehr hilfreich.

      Man sollte sich schon sehr genau überlegen was will ich eigentlich aufnehmen und wie nahe komme ich da auch dann wirklich ran. Dann stellt sich auch noch die Frage ob ich das Objektiv vielleicht auch noch für andere Aufnahmen einsetzen möchte. Für reine Makroaufnahmen benötige ich keinen Bildstabilisator und Lichtstark muss es überhaupt nicht sein, da man sowieso extrem abblenden muss.

      Ich mach mit meinem Canon 100 mm 2.8 Makro sehr wenige Makroaufnahmen (interessiert mich jetzt nicht so sehr) und ein paar Nahaufnahmen. Öfter zum Einsatz kommt es aber bei Familienfeiern etc.. Da sind dann die 100 mm am Crop und die 2.8 ganz gut. Die Leute bekommen es dann nicht so mit dass sie fotografiert werden.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM
    • @`11er`Danke für die umfassende Antwort. Ich möchte gern sowohl Nahaufnahmen als auch Makros mit dem gesuchten Objektiv realtiv unverwackelt abbilden können. Als Einsteiger befasse ich mich noch eher mit Nahaufnahmen, für diesen Gebrauch suche ich ein kostengünstiges Objektiv, was ich später gern noch um spezifischere Modelle erweitern möchte. Sigma bietet günstige Objektive, die auch qualitativ gut verarbeitet sind und tolle Bilder machen. Meinungen? Ergänzungen hierzu? Bin für jede Hilfe dankbar :)
    • Ich hatte das Sigma 105mm für Canon im Einsatz. Ohne Frage ein super Objektiv, klasse Schärfe und 1:1 im Massstab war auch das was ich mir unter Macro vorgestellt habe. In der Praxis war allerdings der AF kaum bis garnicht zu gebrauchen, und ich musste wegen der geringen Tiefenschärfe eher über den Abstand fokusieren. Mühsam und mit hoher Ausschussrate. Meine Offenbahrung kam mit dem 70-200 l f4. Für alles ab der Größe einer Stubenfliege perfekt! Ultra scharf in jedem Brennweitenbereich, gute Nahbereichsgrenze für 200mm, super schneller und treffsicherer AF, kompakt und innenfokusierent. (das Sigma fährt weit aus um 1:1 zu bekommen und ist dann extrem empfindlich. Meins war zwei Mal in Reperatur weil ich es falsch abgelegt oder angestossen habe.) Dazu hat man dann auch noch eins der (meiner Meinung nach) besten Telezooms die Canon zu bieten hat, und das zu einem unschlagbaren Preis/Leisungsverhälltnis. Relaiv kompakt und nicht ganz so schwer wie manch andere Optik. Die große Blendenöffnung für Macros von 1mm Insekten, wo genau auf die Augen fokusiert ist, sind zwar faszinierend wenn man es drauf hat, aber das muss man auch erst mal hinbekommen. Meistens gelingt das nur den Leuten, die sich mit Leib und Seele (und viel Geduld), diesem speziellen Thema hingeben. Google mal nach "Canon 70-200 f4 L Macro" Wenn dir die Bildergebnisse von Brummseln und Blüten nicht gefallen fresse ich einen Besen. Zudem hast du noch ein spitzen Tele und Portrait Objektiv mit klasse Freistellungspotential und Sahne Bokeh. Wie gesagt, mehr Objektiv für diesen Preis geht nicht. War mein Immerdrauf und ich habe nie den 1:1 Abbildungsmasstab vermisst...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pogo ()

    • Das Canon 70-200mm l F1,4 ist sicher ein wahnsinnig tolles Objektiv und ich werde es mir vielleicht zulegen, wenn ich mehr Erfahrung habe und einen größeren Rucksack ;) Mit fast einem Kilo ist mir dieses Objektiv eigentlich zu schwer. Das Sigma ist so schön kompakt und lichtstark, dass es mir mehr Freiraum bieten würde mit dem Licht zu spielen, denke ich.
    • Hmmm... laut angabe ist das 70-200 nur minimal schwerer als das 105 sigma. 725 zu 760g. ich rede auch von der f4 version ohne stabi. auf reisen ersparst du dir zudem, nebenbei noch ein tele im kleinen rucksack mitzuschleppen da das canon ja alles in einem ist. was die erfahrung angeht ist das sigma wesentlich anspruchsvoller in der handhabung, das kann ich dir schon mal sagen. aber du hast dich ja scheinbar eh schon entschieden, also wünsche ich dir viel spass mit dem sigma und viele tolle bilder.