Erfahrungsbericht Vogelfotografie für Arme

    • Tiere

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Erfahrungsbericht Vogelfotografie für Arme

      Angefixt von fast fließbandmäßig abgelieferten erstklassigen Naturaufnahmen von z.B. Kleinerjo wollte ich mal ausprobieren was ich mit meiner Hobbyausrüstung (Oly E-M10 II) erreichen kann. Der Nistkasten im heimischen Garten ist belegt, zeitweise ertönt leises Piepsen und fleißige Meiseneltern schaffen Nahrung heran und befördern anscheinend Schmutz aus dem Nest. Das Motiv war somit gefunden. Schnell habe ich gemerkt, dass ich mit meinem Teleobjektivchen (max. 175mm, beim adaptierten 300er ist der manuelle Fokus Glückssache) weit von Format füllenden Aufnahmen entfernt bin (Stichwort Fluchtdistanz bzw. Ichtraumichnichtdistanz). Da Start- und Landepunkt ja bekannt waren habe ich die Oly mit Fixfokus auf's hoch ausgezogene Stativ gepackt und praktisch in den Baum gestellt. Nun die WLAN- und Serienbildfunktion aktiviert und mit dem Handy in den Hintergrund verzogen. Den Baum hatte ich dennoch im Blick und über das Handy habe ich dann ausgelöst. Das Ganze war eine Gratwanderung zwischen gewähltem Ausschnitt, Verschlusszeit, Schärfentiefe und Reaktionszeit meinerseits. Einmal zu früh ausgelöst ist die Kamera praktisch mit Abspeichern beschäftigt während das Vögelchen dann einfliegt. Hier die Ausbeute von stundenlangem meditativen Ansitzen im heimischen Garten. Das sind schon ziemliche Ausschnitte aus den Originalbildern. Deshalb sehe ich das "Projekt" noch nicht als abgeschlossen an, soweit Hauptdarsteller, Wetter und Zeit noch mitmachen.









      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chipbelichter ()

    • Ich hatte so etwas letztes Jahr auch gemacht. Bei uns hängt der Nistkasten direkt an der Laube, aber das hat die Eltern nicht gestört. Kamera war damals noch die erste OM-D E-M5 und dieses langsame 40-150. Kamera stand ebenfalls auf einem Stativ. Mangels WLAN hatte ich Funkauslöser genutzt.

      Meine Aufnahmen sind leider nicht so gut wie Deine, da ich viel weniger Licht (es war bewölkt) hatte und dadurch zu lange Verschlusszeiten zusammen kamen. Deine Aufnahmen gefallen mir wirklich gut.

      Dieses Jahr kommen wir einfach nicht dazu. Wir müssen noch so viel im Garten machen, dass das einfach nicht klappt.

      Nächstes Jahr versuche ich es mit der MK II und auch WLAN. Du kannst übrigens noch näher mit dem Aufbau an den Nistkasten. Einfach ein grünes Handtuch über die Kamera. Die Eltern haben so viel mit dem Nachwuchs zu schaffen, dass sie das so gut wie überhaupt nicht stört.
      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen
    • Bonobo schrieb:

      Ich hatte so etwas letztes Jahr auch gemacht. Bei uns hängt der Nistkasten direkt an der Laube, aber das hat die Eltern nicht gestört. Kamera war damals noch die erste OM-D E-M5 und dieses langsame 40-150. Kamera stand ebenfalls auf einem Stativ. Mangels WLAN hatte ich Funkauslöser genutzt.

      Meine Aufnahmen sind leider nicht so gut wie Deine, da ich viel weniger Licht (es war bewölkt) hatte und dadurch zu lange Verschlusszeiten zusammen kamen. Deine Aufnahmen gefallen mir wirklich gut.

      Dieses Jahr kommen wir einfach nicht dazu. Wir müssen noch so viel im Garten machen, dass das einfach nicht klappt.

      Nächstes Jahr versuche ich es mit der MK II und auch WLAN. Du kannst übrigens noch näher mit dem Aufbau an den Nistkasten. Einfach ein grünes Handtuch über die Kamera. Die Eltern haben so viel mit dem Nachwuchs zu schaffen, dass sie das so gut wie überhaupt nicht stört.
      Na, nun sei mal nicht so bescheiden. Besonders die ersten beiden deiner Bilder gefallen mir. Die Perspektive ist genial. Meine Meisen sind aber aus dem Flug sofort ins Loch ohne sich zuvor groß umzugucken. Solange man keine Flugaufnahmen machen will kann Bewölkung von Vorteil sein. Ich hatte auch etlichen Ausschuss mit störendem Schattenwurf, der sich trotz Aufnahme in RAW nicht so richtig ausbügeln ließ.