Canon EOS 6D MarkII

    • Canon

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    • manolo schrieb:

      Ich überlege gerade ernsthaft, wie ich mit meinem alten Sche*ss-Geraffel überhaupt Bilder machen kann... :duck:

      Btw., mal sind es zu wenig Fokuspunkte, dann ein zu kleiner Puffer oder lahme FPS. Früher waren es fehlende ISO, nun in Zeiten von ISO > Million ist es fehlende DR.
      Irgendwas fehlt ja immer an jeder neuen Kamera. Das Gejammer im blauen IdiotenTechnikforum guck ich mir lieber erst gar nicht an.
      Solange eine 6D Mk.II in 98% aller Fälle mehr kann als ich würde mir das Gesamtpaket mehr als reichen. Und ob eine fipselige Spieli-Sony mehr DR hat, ist doch völlig wumpe.
      Just my five cent. :cheers:
      ...Norbert, diese Kommentare sind einfach mal wirklich daneben. Du kannst mit deinem Geraffel Bilder schiessen, wie du möchtest. Meinetwegen ziehe mit einem iPhone los und mache damit die tollsten Bilder, aber wir reden hier über eine KB Kamera, die für einen nicht kleinen Teil der professionellen Fotografen essentielle Wichtigkeit hat.

      Ich selber habe zig Jahre mit Canon gearbeitet, meine 5D MKII arbeitet heute noch und ihre alten Macken, sind auch heute noch ihre größten Probleme. Du erzählst, wie kann ich nur mit meinem alten Geraffell.... Ich sage dir was, wenn du einmal in den Genuss der Daten einer Kamera mit hohem Dynamikumfang gekommen bist, wirst du alles was davor war, nicht mehr akzeptieren, wenn du davon leben müsstest. Vielleicht erklärst du mir mal, warum jemand, der im Canon System finanziell gefangen ist, sich derart von dieser Firma verarschen lassen muss!? Wir reden hier nicht von State of the Art Technik, wir reden von aktuellem Standard, nichts weiter. Jede alte D600 schiesst diesen 6D MKII Mistkasten ab, was hat das mit Spieli-Sony zu tun? Ist das gesamte Pentax und Nikon Aufgebot für dich Spieli-Sony?! Es geht um die Sensoren, wo sie drinstecken ist völlig egal. Und weil ich deine Aussage so fein finde, ich denke ich hole aus jeder Spieli-Sony mehr raus, als du jemals mit welcher auch immer gearteten DSLR erreichen wirst. Dieses Sony-Gebashe nervt... .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ghooosty ()

    • Also ich bin kein Mod, aber ich finde Ihr solltet die Bälle wieder flacher halten.

      Das jemand, der seine Brötchen mit Fotografie verdienen muss, eine andere Sicht auf die Dinge hat, ist logisch. Das ein Amateur mit älterer Technik zufrieden sein kann, ist glaube ich, auch ganz normal. Da reden 2 über ein und das gleiche Produkt aus zwei Sichtweisen. Das wird und kann nicht zusammen passen. Bitte tief Luft holen. Danke!
      Gruß aus Berlin
      Thomas

      Seligenstadt / Flughafen
    • ...Thomas, was hat das mit Sichtweisen zu tun?! Wer keine Dynamik braucht und wenig Wert auf Bildrauschen legt, der braucht sich keine KB Kamera zu kaufen. Die Beweggründe für diese Kameras sind die genannten zwei Punkte + die gesteigerten Möglichkeiten in der Freistellung.

      Norbert hat einfach nichts zu dieser Kamera gebracht, es war nur wieder dieser typische Kommentar, der andere für dumm darstellen soll. Zu Norberts "Wie kann ich nur, wie kann ich nur" kann ich nur sagen, mach doch was du willst, aber wenn du nichts zum Thema beizusteuern hast, dann halte dich einfach raus.

      Bei mir läuft die alte 5D MKII deshalb noch, weil ich die Blitztechnik der Canons als sinnvoller empfinde und ich bei Events mit Blitz, gerne durch einen optischen Sucher schaue. Sowas wie die 6D MKII war die große Hoffnung, dass man jetzt endlich mal den alten, schattenempfindlichen Kasten austauschen kann. Schaut euch mal das Paar im Sonnenuntergang bei DPreview an, dass Rauschverhalten bei gepushtem Schatten ist einfach unsäglich. Da kann man die alte kaufen und das nach wie vielen Jahren am Markt!? Eine 800€ A7 hat die selben Eckdaten wie die neue 6er und ist von 2013. Einziger Unterschied, die garantiert mehr Sicherheit in den Schatten und Lichtern, denn die kannst du drücken und schieben wie du willst, die Bilder sehen trotzdem weiterhin brauchbar aus. Dieser alte Sensor ist unterster Standard, doch der einer 2017ner 6er liegt sichtbar darunter und dann musst du dir Kommentare wie von Norbert reinziehen. Sorry, aber irgendwann reichts dann auch...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ghooosty ()

    • Noch was zum Thema Dynamikumfang: Ich selbst würde auch ungern auf die Reserven verzichten wollen, die z. B. der Sensor der D750 bietet. Da gewöhnt man sich schnell eine ganz andere Art zu fotografieren an. Ich arbeite z. B. immer öfter mit der lichterbetonten Belichtungsmessung, d. h. die Kamera priorisiert die Lichter und nimmt keine Rücksicht auf dunkle Bildpartien. Ist oft eine sehr praktische Sache, denn eine nachträgliche Aufhellung der Schatten um 1-3 EV ist nahezu verlustfrei möglich, ausgebrannte Lichter hingegen bekommt man so schnell nicht wiederhergestellt...

      Trotzdem halte ich das Thema in seiner Bedeutung für einen Großteil der Nutzer für allgemein überschätzt. Wenn man sich mal diverse Testzeitschriften anschaut, wie die Chip, ColorFoto, oder auch die c't Digitale Fotografie, so wird das Thema bei Kameratests dort allenfalls gestreift. Es würde ohnehin wenig Sinn machen, denn die meisten Testzeitschriften bewerten noch immer fast ausschließlich die OOC-jpegs und da kommt der Dynamikumfang so oder so nur eingeschränkt zur Geltung. Von daher kann man jetzt schon drauf wetten, dass auch die 6D MKII in den verbreiteten Printmedien wieder super Testergebnisse einfahren wird.
      Nicht dass das hier jetzt der Maßstab sein soll. Aber die testen die jpegs ja nicht völlig grundlos, sondern weil es das Verhalten ihrer typischen Klientel wiederspiegelt. Ich glaube, der Anteil derjenigen, die tatsächlich zu einem KB-Sensor in erster Linie wegen der gesteigerten Dynamik greifen, dürfte allein schon deshalb verschwindend gering sein, weil der Anteil der Raw-Fotografen verhältnismäßig klein ist. (Und zudem liegen ja auch viele moderne APS-C Sensoren in dem Punkt mittlerweile nahezu gleichauf.) Da dürften Faktoren wie Freistellung, Bildrauschen, die Möglichkeit ältere Objektive weiter zu nutzen, usw. die ausschlaggebenderen Gründe sein.

      Wie gesagt, das soll jetzt nicht heißen, dass ich das deshalb toll finde, nur allzu dramatisieren braucht man das Thema nun auch wieder nicht, weder in die eine noch in die andere Richtung...
      Nikon D750 - Sigma 35mm F1,4 DG HSM Art - AF-S Nikkor 20mm 1:1,8 G ED - AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G IF-ED VR - Nikon SB-700
    • Es ist sicher so, dass man sich an die neuen Möglichkeiten schnell gewöhnt.

      Aber meine 20D bringt es auf knapp 8 Blenden Dynamik und auch damit kann man immer noch Fotos machen.

      Klar wird das der Profi anders sehen, aber heute hat jede 9-10 Blenden und mehr und obs dann 11 und mehr sind interessiert die
      Meisten nicht die Bohne.

      Eine Kamera nur deswegen zu verteufeln halt ich jetzt für etwas übertrieben.


      Das Rauschverhalten ist heut vielfach der Software geschuldet und da fällt mir bei den neuen Sonys obenrum ein Gematsche auf
      dass es so lange nicht gesehen habe. Also der eine greift etwas stärker ein als der Andere, das wars aber auch.
    • ...eh klar, dass ein Profi noch kritischer ist / sein muss, weil's um die finanzielle Existenz geht, aber ich darf mir doch auch als Hobbyfotograf und Kunde bei einem Werkzeug um 2.000,- Euro von "meiner" Hausmarke (weil ich in der Vergangenheit schon mit teuren Linsen und Zubehör einen Haufen Geld investiert habe) bei Updates im Normalfall ein ausgezeichnetes, dem aktuellen Standard entsprechendes Produkt erwarten?!
      Wenn Canon es nicht besser könnte, wäre mein Ärger nicht so groß, aber offensichtlich wollen die halt um die Burg nicht und bauen absichtlich und regelmäßig Schwachstellen ein. Mich nervt diese "Strategie"... wir reden ja bei der 6D II nicht von der typischen Einsteigerklasse,...

      Wie ghooosty oben geschrieben hat, war mein Kaufgrund für eine KB damals die klar bessere Bildqualität im Vergleich zu APS-C (die erste DSLR bei mir war eine Canon 500d). Wenn nun aber sogar der Sensor der neuen 6D II anscheinend nicht einmal mehr bei den hauseigenen APS-C-Modellen mithalten kann (ob DR, oder sonst wo), dann ist für mich der Wurm drin.
      Das würde mich bei jeder anderen Marke genau so ärgern - ich bin sogar noch mehr als ein Profi an Canon gebunden, weil ich keine Einnahmen habe, mit denen ich bei einem Systemwechsel einen Teil des Verlustes wieder abfangen könnte und 20% Umsatzsteuer krieg ich auch nicht retour vom Finanzamt wie ein Unternehmer.

      Und auch wenn ich mich jetzt etwas in die Nesseln setzen sollte - sicher kann ein versierter Fotograf auch mit älterer Hard- und Software viele ausgezeichnete Aufnahmen abliefern. ["Sonst wäre jeder G'lernte ein Depp", wie mein Schwiegervater zu sagen pflegt], die ich als Laie nie bewusst so hinkriegen werde.
      Wenn ich mir allerdings bei Events, Messen oder Konzerten Profis anschaue, rennen die "komischerweise" allesamt nicht mit ihren alten Cams aus dem Jahre Schnee rum, sondern sind mit aktuellen Top-Modellen und deren Vorteilen ausgestattet. So ganz unerheblich ist die Qualität des Materials also wohl doch nicht und warum sollte ich als Laie nicht auch von Neuerungen am Markt profitieren wollen und dürfen, wenn ich ordentlich bezahle?!
      Wenn der Fokus zB perfekt sitzt und die Kamera das Gesicht auch bei Bewegung und in suboptimaler Beleuchtung erkennt und auf dem Auge bleibt, wenn eben dunkle Bereiche wie im Strandfoto auf dpreview doch nachbearbeitet werden können, usw. Niemand kann alles, aber absichtlich zurückhalten im Sinne von Ferrari ohne Servolenkung?! ;-) *scherz*

      Ich habe mir als Anfänger ausnahmsweise erlaubt, hier bei einer gehobenen Diskussion ein bisschen mitzuplauern. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz den Durchblick habe, lese ich gerne mit, denke nach, versuche, aus den Argumenten zu lernen und langsam ein besseres Verständnis zu entwickeln. Mir geht's nicht ums Recht haben, sondern um einen Austausch und um Spaß - und auch wenn ich vielleicht Mal echten Topfen schreibe, hoffe ich auf die Nachsicht und einen gutmütigen inneren Smiley von den Fachleuten, ohne dass wer einen roten Schädel kriegt...Ist ja keine Absicht dabei! :))

      LG und ich schmeiß eine virtuelle, kühle Runde! :)))
      Jürgen
    • Klare Meinung und gute Worte, @Kojote. Selbstverständlich ist es legitim, am Fortschritt partizipieren zu wollen. Und zu können. Das kann natürlich auf vielerlei Weise geschehen, mir z.B. gefallen das neue Klappdisplay sehr gut und die Dual Pixel-Technologie. Bei der bisherigen Sensorleistung (und demnach auch bei der aktuellen!) würde mir dagegen nun mal gar nichts fehlen. Meine Augen sehen selektiv, meine Kamera kann das ruhig auch.
      Mich stört eher der Tonfall solcher "Aussagen":

      ...Die Kritik kam ja direkt instant. Ein weiteres Zeichen dafür, wie es um den geistigen Zustand dieses Unternehmens steht. Das ist wie indirekte Werbung für Sony. Ich verstehe nicht, wie arrogant ein Unternehmen agieren kann und derartig veraltete Technik auf den Markt schmeisst. ... Eine neue 6D wirkt wie ein veralteter Haufen Schei**e gegen solche Geräte, es ist einfach nur noch peinlich...

      Und sich dann sich über Sony-gebashe ereifern. :o_o:

      Aber es ist schon richtig, nächstes Mal halte ich einfach den Mund. :cheers:

      Ständig lese ich, die Sensoren meiner Kameras seien veraltet. Nur merke ich selbst nichts davon...
    • Du hast sicher recht, dass man gerne hier und da Updates der Technik möchte wenn man sich was Neues kauft. Aber hier tönts grad so, wie man gar nix für sein Geld bekommen würde und es ohne 25 Blenden Dynamik nicht mehr ginge. Was eindeutig Blödsinn ist.
      Davon ab will Canon sicher hier und da einen Respektabstand zur 5DIV behalten, die ja viel teurer ist.

      Im Moment baut Sony halt die besseren Sensoren, nächstes mal ist es Toshiba oder gar mal wieder Canon. Wenn man da immer System wechselt, ist man ständig am wechseln.
      Nicht zuletzt gilt der APS-C Sensor der Samsung NX1/NX500 zusammen mit dem der D500 immer noch als State of the Art im APS-C Bereich. Und die NXen sind von 2014.
      Da tut sich nicht jedes Jahr Gewaltiges.
      Irgendwann ist die Sau wieder bei jedem Hersteller durchs Dorf getrieben und man wartet auf die Nächste.

      Auch halte ich den 20MPler der NX1000 und NX300 immer noch als etwas vom Schärfsten von den neueren Art von CMOS und die stammen von 2012 bzw anfang 2013. Und auch dort war Dynamik und Rauschverhalten schon echt annehmbar.

      Also vieles wird heisser gekocht als gegessen. Sony bietet jetzt auch seit vielen Jahren annehbare DSLR/SLT und haben im A Bajonett ein sehr respektables Glas Sortiment.
      Haben dazu ziemlich das Spiegellose System und immer wieder gute Preise selbst bei den KB Evils. Trotzdem werden sie unter ferner liefen geführt. Man verkauft nicht mal eben so schnell Objektive und Zubehör für Tausende um das System zu wechseln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von modena ()

    • Das hoert sich doch alles nach einer 80D mit Vollformatsensor an. Identischer Dual Pixel CMOS AF, dgl Anzahl Kreuzsensoren, dgl. Bedienkonzept, gleiche Anordnung der Knoepfe, dgl Funktionsumfang, etc...
      Damit ist der Abstand zu den 5 D'ner gewahrt. Das ist fuer mich ein schluessiges Konzept.
      Und wenn ich jetzt nichts ueberlesen habe dann zeigen die ersten Messwerte dass sie sogar besser ist als die alte und die wurde ja hoch gelobt.

      ...It's a Canon......und niemand wird gezwungen sie zu kaufen.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM
    • ...Tja, The Camera Store hat sie auch getestet und dort kommt sie nicht gut weg. Man spricht von veralteter Sensortechnik. Die Kamera stinkt gegen die gesamte Konkurrenz ab. Selbst im eigenen Lager wird eine 80D als die bessere Kamera genannt.

      Aber hey, wer will für 2000€ schon einen modernen Body...

    • ghooosty schrieb:

      ...Tja, The Camera Store hat sie auch getestet und dort kommt sie nicht gut weg.
      Naja, eigentlich lobt er sie ausser bei der Dynamik. Sieht auch grosse Fortschritte gegenüber der alten 6D. Aber in zwei Punkten, Dynamik Umfang und Video, ist er von ihr enttäuscht. Das ist aber auch nichts neues, zumindest bezüglich Dynamik Umfang sind die Canon Sensoren nicht die besten gegenüber der Konkurrenz.

      ABER dass die Dynamik so SCHLECHT ist hätte ich nicht gedacht. Der Vergleich mit der Canon 800D (750 €) ist diesbezüglich ja schon extrem krass. Für einen neuen Sensor schon ein unverzeihlicher Lapsus.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM
    • ...Ich zähle mal auf,

      Der AF ist besser als bei der MarkI aber so zentral, dass die Kamera für viele keine Option ist. SEINE WORTE
      Die Sucherabdeckung ist rückständig, für die Preisklasse einfach nicht akzeptabel.
      Weiterhin nur ein SD Kartenslot.
      Kein Kopfhörereingang, den selbst eine 80D hat
      Die Videos sind wie bei alten Canons sehr weich und matschig.
      Die Bedienung über das Tastenkreuz ist unbequem, der Joystick fehlt.


      Was er lobt:
      Dual Pixel AF im Liveview
      Das Rauschverhalten, obwohl das der 5D MKIV mit mehr Mpix besser ist.
      Klappdisplay

      Der Punkt mit der Dynamik ist bei der Kamera allerdings nicht im Ansatz lustig. Haben alte Sensoren gerauscht und man hatte ein grobes Farbrauschen aufgezeigt beim Pushen der Schatten, ist hier einfach mal nichts in den Schatten. Er hat hier nur gegen die 80D und die 5D MKIV verglichen und das sah schlimm aus, selbst gegen die 80iger. Die Struktur ist weg.


      Sein Resume ist, dass diese Kamera kein echter Updategrund ist und er sogar zu bedenken geben würde, dass man mit einer 80D bessere Bilder bekommen kann. Er geht davon aus, dass sie nicht sehr viele davon verkaufen werden. Sie bringt niemanden ins System, da sie schlicht nicht konkurrenzfähig zu einer D750 und anderen Konkurrenten ist. Wie verheerend kann ein Urteil zu einer nigelnagelneuen Kamera denn noch ausfallen?...
    • @ghooosty

      ich bin da ganz bei dir wenn ich mir die Sache aus Sicht eines Profis oder als Besitzers einer Vollformatkamera, der eine Zweitkamera sucht, ansehe. Da sind die oben genannten negative Punkte alle berechtigt und wichtig. Auch dass es bei anderen Herstellern bessere Lösungen gibt und dass da kaum einer auf die Idee kommen würde zu wechseln, das kann ich alles sehr gut nachvollziehen ohne wenn und aber.

      Nur es gibt da auch noch denjenige der eine Canon APS-C Kamera besitzt und gerne auf eine Vollformatkamera umsteigen möchte, sich aber keine 5Dx leisten kann/will. Da werden die oben genannten negative Punkte anders bewertet und gewichtet. Ich selber habe z.B. noch nie einen zweiten Kartenslot vermisst, auch ob ich nun eine 98% oder 100 % Sucher habe ist eher unwichtig (meine 80D hat nun 100%). Filme will ich auch eher weniger machen, somit vermisse ich den Köpfhörereingang auch nicht und einen Joystick kenne ich sowie nicht und vermisse ihn damit auch nicht. Ganz nebenbei: alle diese Dinge hatte die alte 6D auch nicht.

      Aber die neue 6D II hat nun die oben gelisteten positive Punkte. Also ganz klar diesbezüglich ein Fortschritt zur alten 6D und da kann man das Schwenkdisplay und der schnelle AF im Liveview nicht hoch genug bewerten. Für mich die zwei wichtigsten Punkte.

      Aber der Sensor mit seinem Verhalten ist wirklich ein schlechter Witz, kann man ohne weiteres als Killerkriterium ansehen. Auch die sehr zentral liegende AF Punkte kann man als Nachteil ansehen, obwohl für mich als Landschaftsfotograf dies eher unwichtig ist.

      Auch ganz ehrlich, ich würde sie mir nicht kaufen, schon alleine da meine 80D, ausser dem Vollformat (worauf ich sowieso nicht scharf bin), alles auch hat und der Dynamikumfang sogar besser ist. Trotzdem denke ich dass sie, mit ihrem Preis etc.. im Canon Portfolio, so wie sie nun positioniert ist, Sinn macht.

      Gekauft werden wird sie, aber sicherlich nicht von dem im Film und dir vertretenen Klientel. Das kann ich gut nachvollziehen. Da werdet ihr wahrscheinlich bei Canon in überschaubaren Zeiträumen wohl nie mehr ein Angebot bekommen, ganz einfach weil Canon diesen Klientel nicht für den Preis bedienen will. Es wäre ja kein Problem gewesen einen der 5Dx Sensoren in die 6D II einzubauen und ihr, und viele andere, wären glücklich geworden.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 11er ()

    • ghooosty schrieb:

      Sein Resume ist, dass diese Kamera kein echter Updategrund ist und er sogar zu bedenken geben würde, dass man mit einer 80D bessere Bilder bekommen kann. Er geht davon aus, dass sie nicht sehr viele davon verkaufen werden.
      Mit breitem Grinsen zur Kenntnis genommen.

      Und ich wette, er liegt komplett daneben.
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    • 11er schrieb:


      Aber der Sensor mit seinem Verhalten ist wirklich ein schlechter Witz, kann man ohne weiteres als Killerkriterium ansehen.
      Wenn man "Schatten um 5 Blenden hochziehen" als Killerkriterium ansieht - ja.

      Sonst ist das im echten Leben für alle diejenigen die auf den Punkt belichten
      können weit weniger dramatisch.
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    • VisualPursuit schrieb:

      Und ich wette, er liegt komplett daneben.
      Was die Einschätzung der Verkaufszahlen angeht, sehe ich das ähnlich. Das Ding wird seine Punkte in den üblichen Printmedien machen, da dort der Dynamikumfang fast nie eine Rolle spielt, siehe oben. Gutes Marketing besorgt dann den Rest.

      VisualPursuit schrieb:

      Wenn man "Schatten um 5 Blenden hochziehen" als Killerkriterium ansieht - ja.
      Sorry, das wiederum ist die typisch überspitzte Argumentation derjenigen, die einen schlechten Dynamikumfang um jeden Preis kleinreden wollen. Ich habe noch in keinem Bild die Schatten um 5 Blenden hochgezogen, diesen HDR-Look will heute sowieso keiner mehr sehen. Es geht vielmehr um den Bereich +/- 2-3 Blenden, den man mit modernen, quasi ISO-losen Sensoren, nahezu ohne Qualitätseinbußen ausgleichen kann. Das erspart einem in vielen Situationen entweder das Stativ, da keine Belichtungsreihe nötig ist, oder einen Aufhell-Blitz (samt Anpassung der Farbtemperatur), da man die im Schatten liegenden Bildteile unter Beibehaltung der Lichtstimmung vor Ort (dezent) aufhellen kann, ohne dass das Bildrauschen sich zu sehr in den Vordergrund drängt.
      Da ist es mit "auf den Punkt belichten" leider nicht immer getan, denn das führt in solchen Situationen dann dazu, dass einem die Lichter unschön und nicht wiederherstellbar ausfressen. Aber in genau diesen Spielräumen von +/- 2-3 Blenden liegt die 6D Mark II mit ihren Reserven offenbar ja schon völlig am Anschlag. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, muss man so deutlich sagen.

      Dass das ganze für einen Großteil der Nutzer trotzdem keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, will ich aber gar nicht bestreiten...
      Nikon D750 - Sigma 35mm F1,4 DG HSM Art - AF-S Nikkor 20mm 1:1,8 G ED - AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G IF-ED VR - Nikon SB-700
    • PhilippV3 schrieb:

      VisualPursuit schrieb:

      Wenn man "Schatten um 5 Blenden hochziehen" als Killerkriterium ansieht - ja.
      Sorry, das wiederum ist die typisch überspitzte Argumentation derjenigen, die einen schlechten Dynamikumfang um jeden Preis kleinreden wollen.
      Nee. Ich hab mit der 5D MkIV ja auch eine Knipse mit besserer Dynamik.
      Die empfinde ich meist eher als kontraproduktiv.
      Visual Pursuit - 2 Mietstudios, Hensel Rentstation, Fotografie, Workshops - visualpursuit.de