Das Kalenderblatt

  • Der Horizont ist schief . Zum Glück hat das nicht der Gecko gesehen .

    Na, die Hobbitin wird's sicher merken, wenn sie vorbeischaut. ;-)
    Aber scroll doch bitte mal die Wasserlinie an den oberen Rand des Bildschirms - sooo schief ist die gar nicht, nur minimal gewölbt (= SWW nicht optimal entzerrt). Trotzdem meint man, da fehlt mindestens ein halber Zentimeter. Keine Ahnung, wie es zu diesem Eindruck kommt. Evtl. durch die Dünenkette, die aber nach rechts hin a) sich vom Betrachter entfernt und b) tatsächlich an dieser Stelle ausläuft und ins Flache mündet. Wenn ich die Dünenkette künstlich grade stelle, läuft mir das Wasser nach links aus dem Bild. :razz:

  • Ja, so passt es besser.

    Nöö, jetzt läuft das Wasser wirklich links aus dem Bild, wie Subjektiv schrieb.



    Und damit hier nicht immer nur die gleichen posten, zeig ich noch ein Bild von einer Flussfahrt mit der Aida auf der heimischen Spree - eine Abendstimmung im August an der Oberbaumbrücke. Ist zwar eine Ansicht einer hektischen Stadt, würde ich mir aber trotzdem für einen Monat an die Wand hängen, hat für mich irgendwie etwas Beruhigendes


  • Ein AIDA Kreuzfahrer passt auf die Spree !?!? Hätt ich nicht gedacht :razz:

    Ja, DIE passt :mrgreen:


    War ein netter Ausflug, mit mehrgängigem Menü, begleitenden Weinen (+ Begrüßungssektchen), Käseverkostung und relaxtem Sightseeing vom Wasser aus. Wir haben am Tisch am Heck gesessen und sind dann auf das Brückendeck zum Essen umgezogen. Bei schönem Wetter brauchten wir den Salon unter Deck nicht in Anspruch nehmen. War eine Veranstaltung eines Hotels beim Liegeplatz des Schiffes, für die man einzelne Plätze buchen konnte. Vier Plätze gingen an uns und es waren noch zwei andere Grüppchen dabei (insgesamt 12 Personen), so dass schnell eine familiäre Stimmung aufkam - anders als auf einem der üblichen Spree-Ausflugsdampfer mit hundert(en) Mitfahrern.

  • Zum Abschluss im alten Forum noch mein SEPTEMBER-Beitrag.
    September ist fotografisch auch so ein Nicht-Fisch-nicht-Fleisch Monat. Durchaus schön zum Fotografieren, aber schwer dingsfest zu machen. Nicht mehr Hochsommer, aber meist auch noch nicht richtig Herbst. Aber der Herbst deutet sich an, in den Farben, im Licht ...

  • September ist fotografisch auch so ein Nicht-Fisch-nicht-Fleisch Monat. Durchaus schön zum Fotografieren, aber schwer dingsfest zu machen. Nicht mehr Hochsommer, aber meist auch noch nicht richtig Herbst.

    Als Wildlifer muss ich da aber energisch widersprechen. Der September ist gut dingfest zu machen. Die Jungtiere sind selbständig, aber noch nicht so ganz, sie hängen oft noch bei den Eltern oder an vertrauten Stellen rum. Die Hirsche haben ihre Brunftzeit (schön auf dem Darß zu beobachten, wo sich auch Exemplare vom Festland oder von Hiddensee und Rügen einfinden). Und z.B. die Graugänse und auch die Kraniche beginnen sich für den Zug nach Süden zu sammeln und anders als im Sommer in großen Gruppen aufzutreten. Für den Wildlifer kann der September sehr arbeitsreich sein. Ein entsprechendes Kalenderblatt werde ich wohl auch noch einstellen.

  • Viele schöne Bilder hier, bisher etwas an mir vorbei gegangen...

    September ist fotografisch auch so ein Nicht-Fisch-nicht-Fleisch Monat. Durchaus schön zum Fotografieren, aber schwer dingsfest zu machen. Nicht mehr Hochsommer, aber meist auch noch nicht richtig Herbst. Aber der Herbst deutet sich an, in den Farben, im Licht ...

    September ist für mich der Monat mit den ersten Abenden, die nicht mehr warm sind, den ersten deutlichen Herbstfarben, kürzer werdender Tage tiefstehender Sonne mit warmen Farben am Abend...


    Und für mich als Bergfreund der Monat mit den letzten Sommer-Bergtouren, teils aber auch schon erstem Neuschnee, Wiesen sind nicht mehr so grün.


    Hier ein paar frisch aufgenomme September-Berg-Farben aus den Kärntner Nockbergen:


  • Aber ja, lass Bilder sprechen! Als schnöder Landschaftsknipser sind mir diese Wildlife-Zyklen nicht so bekannt - doch in der Hinsicht lasse ich mich wirklich gern und unkompliziert eines besseren belehren! ;-)

    Soso, schnöder Landschaftsknipser - und ich Depp verteile Likes an viele von deinen schnöden Landschaftsfotos :-o:mrgreen:


    Also hier mal ein Beispiel, im September sind die jungen Seehunde selbständig, die alten ziehen auf's Meer und kommen praktisch nicht mehr an die Strände. Die Jungrobben können sich zwar selbst versorgen, sind aber noch nicht so durchtrainiert, dass sie draußen auf See bleiben, wo ihnen nur bei Ebbe Ruheplätze in Form von Sandbänken zur Verfügung stehen. Deswegen halten sie sich noch in der Nähe von Festland oder Inseln auf, um immer mal wieder ein Päuschen einzulegen und sich auszuruhen. Natürlich kommen auch Alttiere dahin, aber sie sieht man zu der Zeit seltener und entdeckt (vom Boot aus) eher nur ihre Köpfe draußen im Meer. Die Zeit des Wechsels von Spätsommer zum Herbst ist daher ideal für Seehundfotos, man findet die nahezu ausgewachsenen Jungtiere an den Stränden, aber man stört nicht bei der Aufzucht, was ggf. dazu führen kann, dass Muttertiere ihren kleinen Nachwuchs nicht regelmäßig säugen können. Solange die Kleinen noch von der Mutter abhängig sind, sollte man tatsächlich richtig große Abstände einhalten.


    Mein Kalenderbeitrag ist eine Jungrobbe, was man an dem sehr hellen Fell gut erkennt. Nur auf dem Rücken und oben auf dem Kopf bildete sich langsam das dunklere Fell der erwachsenen Tiere. Geschossen habe ich aus ca. 150m Entfernung und das Ergebnis noch gecropt.


  • Hier ein paar frisch aufgenomme September-Berg-Farben aus den Kärntner Nockbergen:

    Die Farben sind wirklich traumhaft - und auch wunderbar septemberlich. Gebe mich (gern!) geschlagen. Einzige Bemerkung: könnte auch schon im Oktober sein ... :duck:

    und ich Depp verteile Likes

    Ach, mach Dir keine Vorwürfe! Ich erkläre mir das einfach mit Deinem profunden Sachverstand, Deiner langjährigen Erfahrung und Deinem erlesenen Geschmack ... :mrgreen:

    Mein Kalenderbeitrag ist eine Jungrobbe

    Und die macht auch noch winke-winke ... :daumenhoch: . Und ganz ernsthaft: ich finde es schön, dass Du Dich beim Fotografieren auf die Bedürfnisse der Tiere einstellst und Ihnen keinen Stress bereitest, bloß um an ein paar "geile" Fotos ranzukommen. Deine Einstellung ist ja heute leider nicht mehr ganz selbstversändlich.


    @Euch beide: danke für die schönen Beiträge! Wenn die Themenstellung auf diese Weise zu einer bewussten Auswahl und Präsentation von guten Bildern führt, hat sie ihren Zweck doch prima erfüllt. :cheers:


    Und so wie's aussieht, wird es dann wohl doch noch einen Oktober geben, und einen November, und einen Dezember ... :pink:

  • Ach, mach Dir keine Vorwürfe! Ich erkläre mir das einfach mit Deinem profunden Sachverstand, Deiner langjährigen Erfahrung und Deinem erlesenen Geschmack ... :mrgreen:

    Ja, das sage ich mir in aller Bescheidenheit auch immer :mrgreen:

    Und ganz ernsthaft: ich finde es schön, dass Du Dich beim Fotografieren auf die Bedürfnisse der Tiere einstellst und Ihnen keinen Stress bereitest, bloß um an ein paar "geile" Fotos ranzukommen. Deine Einstellung ist ja heute leider nicht mehr ganz selbstversändlich.

    Ich mache Wildlife, weil mich die Tiere und insbesondere Verhalten und Ökologie interessieren, ich beobachte Tiere gerne und habe oft nicht nur die Cam sondern auch ein gutes Fernglas dabei. Respekt ist im Umgang mit Tieren für mich eine elementare Voraussetzung. Wildlifen ist dabei die Verbindung zweier Interessengebiete.