Canon EOS-R

    • Canon

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    • @11er Auf was stieg/steigt denn der 80D-User bisher um, auf DSLR bezogen? Doch wohl auf eine 7D oder eine 6D/5D "Mk irgendwas".

      Das Äquivalent zur 80D ohne Spiegel ist die M5, meine ich mal irgendwo gelesen zu haben (wenn es die M50 ist, schlagt mich nicht). Und, was macht jetzt jemand, der so eine hat, dazu schöne Optiken und der irgendwann merkt, "hey, ich will mehr"? Der Weg zur R ist für ihn ebenso weit wie der Weg zu einer Sony A7 irrgendwas oder einer Nikon Z.

      Aber egal. Also mir. Ich bin ja ganz woanders. Ich wundere mich nur. Sehr.
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      Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
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    • Wieso muss man den immer aufsteigen? Ich kauf mir doch auch nicht jedesmal ein grösseres Auto und mit mehr PS. Im Gegenteil, das nächste wird definitv kleiner.

      Also ich bin bis anhin immer in meiner Klasse geblieben. Canon 40D, dann 60D und zur Zeit die 80D. Ich nahm damit den Fortschritt in der Technik mit. Bedarf für eine 7D geschweige für Vollformatbolliden hatte ich nie. Und damit strhe ich nicht alleine da.

      Das Adaptieren ist doch auch nicht im Sinne des Erfinders. Da will man doch nur einem den Übergang schmackhaft machen. Eine R oder M etc..... macht am meisten Sinn mit den entsprechend dafür entwickelten Objektive. Später läuft das doch darauf hinaus dass man sich dann doch die entsprechenden Objektive kauft, da sie ja dies und das besser können als die Adaptierten.

      Wer bereit ist soviel Geld in den Hand zu nehmen für ein R Ausrüstung, der kann über den geringen Verlust, wenn er sein M System verkauft, hinwegsehen.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM
    • Ja, gut, kann man so sehen. Bislang habe ich die Skalierbarkeit der Systeme bei DSLR (APSC -> KB) und noch mehr die Durchlässigkeit beim Wechsel in spiegellose Systemen (Canon, Nikon, Minolta, Pentax -> mFT, Sony, Fuji, (Samsung)) immer als wichtiges Merkmal und Argument wahrgenommen. Hier führt Canon nun das Messer innerhalb des eigenen Hauses. Ich finde das bemerkenswert. Ich käme mir als EOS-M Nutzer nicht ernstgenommen vor. Mit ein bisschen Weitblick hätte man diese Situation ohne weiteres verhindern können. Und hey: Was wäre denn schlechter an einem einheitlichen Bajonett? Was sind denn die gravierenden Vorzüge der zweigleisigen Lösung? Mir fehlt da die Phantasie. Ja, die Bajonette sind deutlich unterschiedlich groß (Compare camera dimensions side by side) aber Sony kann es ja auch...
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    • Vielleicht nicht jedem bekannt.

      An einer Crop Canon DLSR kann man EF-S und EF Ojektive benutzen (ohne Adapter). An einer Canon Vollformat DSLR aber nur EF Objektive, sprich hat man mal mit einer Crop Dslr angefangen und sich entsprechende EF-S Objektive dazu gekauft (in der Regel billiger als entsprechende EF Objektive) und ist dann später auf eine Vollformat DSLR umgestiegen, war dies immer mit dem Ersetzen aller EF-S Objektive verbunden.

      Das heisst aber auch dass sich der Canon Kunde schon damals sich Gedanken machen sollte wohin er mal später gehen will. Dies ist nun mit dem M und R System nicht anders. Der Canonkunde ist sich in der Regel dieses Umstandes bewusst.

      Und es gibt ja immernoch den Gebrauchtmarkt um sein Altgerät los zu werden. Also so schlimm ist die Inkompatibilität des M und R System, für denjenige der M-Objektive besitzt, nicht. Es ist gleich wie zu DSLR Zeiten. Für alle anderen Objektive (EF-S und EF) existiert das Problem ja sowieso nicht da sowohl an M als auch R adaptierbar.
      Gruß Dieter
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 11er ()

    • Klar, muss man nicht zwingend auf KB umsteigen ("aufsteigen" hört sich ja gegenüber APS-C so seltsam abwertend an, was angesichts der aktuellen technischen Möglichkeiten von APS-C-Systemen irgendwie deplatziert erscheint...)

      Aber dies zu können, falls man mal irgendwann auf KB umsteigen möchte, bindet den Kunden im eigenen System jedenfalls viel effektiver als jedes noch so abgefahrene technische Gimmick, das die Konkurrenz vielleicht zu bieten hat. Als ich damals von der D7000 auf KB umsteigen wollte, hat jedenfalls allein schon die Tatsache, dass ich zwei Objektive und einen Blitz weiterverwenden konnte, völlig ausgereicht, um den Gedanken an einen Systemwechsel quasi von vornherein schon auszuschließen...

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei Canon diese Situation, wie sie sich nun darstellt, absichtlich herbeiführen wollte. Ich gehe da wie gesagt auch eher von einem strategischen Fehler bei der EInführung des M-Systems aus, im Nachhinein hätte Canon das sicher so dimensioniert, dass es auch für KB ausreichend Platz geboten hätte.
    • Und, @11er, um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Jemand, der veilleicht mehr oder weniger zufällig bei Canon DSLR aufgeschlagen war, hatte bei entsprechendem Interesse jederzeit die möglichkeit, sich langsam an KB heranzupirschen, indem er halt die 'guten' KB-Objektive für seine APSC kaufte. dasnn konnte er irgendwann einfach einen Body dazu holen, noch ein bisschen was verkaufen und war sofort wieder voll in Fahrt. Bei Pentax läuft das genauso. Leute, die wie ich mit voller Überzeugung eine Sammlung reiner APSC-Festbrennweiten und Zooms ansammeln sind auch dort nicht die Regel...
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    • le spationaute schrieb:

      Das ab heute 'tote' System ist kurioserweise nicht EF sondern M !
      Das war mein erster Gedanke, als ich die Gerüchte um die R hörte, aber ich finde es nicht schlimm. Canon sollte sich so schnell wie möglich vom M-Mount trennen. Bisher wurde größtenteils nur billiges Zeugs an Linsen für das M Mount gebracht und damit kann niemand wirklich viel Geld darin versenkt haben. Man muss es dann aber auch wirklich konsequent sterben lassen. Fehler passieren halt.

      Bitte vergesst nicht, dass Sony den exakt selben Fehler gemacht hat und mit dem E-Mount ein Bajonett gebracht hat, welches ansich ziemlich ungünstig für einen KB Sensor ist, wenn es um sehr lichtstarkes Glas geht. Sie haben sich für den kundenfreundlichen Weg entschieden und man hat ein Bajonett, dass einen wachsen lässt und sehr kleine Bodymaße zulässt. Sowas wie eine A6000 wird es mit dem R-Mount schlicht nicht geben, da das Mount einfach mehr Platz braucht. Da mir persönlich F1.2 Linsen ziemlich Wurst sind, da ich nicht 1800€ für eine Brennweite ausgebe, ist mir die Machbarkeit von 1.0Linsen ziemlich Wurstbrot, zumal es ein Mitakon 50mm F0.95 für Sony gibt, womit die Argumente immer mit hochgezogener Augenbraue zu betrachten sind. Bauen lassen sich solche Linsen auch für kleinere Bajonette, nur das der Strahlengang nicht ganz perfekt ist.

      Canon hat sich jetzt erstmal für den kundenunfreundlichen Weg entschieden, aber ich hoffe, man konzentriert sich da komplett auf das R um.

      Zur Kamera selber, ich bin schlicht begeistert, auch wenn sie keine zwei Karteneinschübe und keinen IBIS hat, welcher ja gerade durch das große Mount viel einfacher zu verbauen gewesen wäre. Aber der Rest, mal ehrlich, dass sieht doch mal endlich wie eine anständige Kamera aus. Die Kamera hat zwar technisch nichts was super duper toll wäre, aber das Ding sieht nach einem brachialen Verkaufserfolg aus. Es ist schon fast erschreckend, wie sehr es Canon mal wieder geschafft hat, Canon zu bleiben. So ihr bekommt jetzt spiegellos, aber denkt ja nicht, dass wir was besonderes machen würden. Und trotzdem wirkt sie gut. Gerae auch dieser zusätzliche Funktionsring an den Adaptern und Objektiven finde ich den Hit. Sony, bitte abgucken, bitte auch an euren Linsen verbauen. Supergeil! An der Stelle dann aber auch die Frage, warum kein Jogdial mit Joystick darüber?! Reine Steuerkreuze sind einfach nur ätzend, Platzfresser. (einer der Gründe, warum ich nie mit Nikon warm geworden bin).

      Ich werde sie mir definitiv anschauen und sollte sie mal die Region von 1800€ erreichen, würde ich darüber nachdenken eine zu kaufen. Bis dahin kann man vermelden, Canon und Nikon sind da, haben die neusten Geräte am Start und sind technisch aber irgendwo auf einen Zwischenschritt. Sony wäre jetzt ernsthaft gefragt eine A7SIII auf den Markt zu bringen, 4k 60fps 4.2.2 10Bit bei interner Verarbeitung und das ganze mit einem stabilisieren Sensor, der bitte gestacked und als BSI daherkommt. 12Mpix war vorher schon gut, aber da geht noch deutlich mehr in Sachen BQ. Ich denke, dass diese Kamera aktuell die meist herbeigesehnte Kamera ist, die noch aussteht.

      Ist doch mal ein Jahr, was wieder richtig interessant ist.
    • 11er schrieb:

      Wieso muss man den immer aufsteigen? Ich kauf mir doch auch nicht jedesmal ein grösseres Auto und mit mehr PS. Im Gegenteil, das nächste wird definitv kleiner.

      PhilippV3 schrieb:

      Klar, muss man nicht zwingend auf KB umsteigen ("aufsteigen" hört sich ja gegenüber APS-C so seltsam abwertend an, was angesichts der aktuellen technischen Möglichkeiten von APS-C-Systemen irgendwie deplatziert erscheint...)

      Aber dies zu können, falls man mal irgendwann auf KB umsteigen möchte, bindet den Kunden im eigenen System jedenfalls viel effektiver als jedes noch so abgefahrene technische Gimmick, das die Konkurrenz vielleicht zu bieten hat
      Ich bin da deutlich der Meinung von @PhilippV3 .
      Guck z.B. hier :

      Biete D 500 - DSLR-Forum
      Von mir eingestellte Bilder dürfen bearbeitet und bei dft gezeigt werden.
    • Für mich ist rein systematisch gesehen Sony mit dem E-Kram zur Zeit am Attraktivsten.
      Canon hat zumindest für alle Anwender was im Programm, auch wenn da für kleine
      spiegellose Ms eine Bajonett-Extrawurst gebraten wird.

      Die Sinnfrage des Canon M-Systems ist ja nun schon woanders und länger abgefrühstückt.
      Darüber hinaus ist das R-System für mich schlüssig und recht gut platziert. Ich sehe ebensowenig
      Sinn darin, an das R-System ein M-Objektiv zu adaptieren.

      Nikon hat zwei neue spiegellose Kleinbildsensorkameras und ein neues Bajonett.
      Sonst nix ;)
    • Bonobo schrieb:

      Axel schrieb:

      Sonst nix

      Wo ist bitteschön der Unterschied? OK, die Namen, aber die Systemgedanken sind bei beiden gleich.
      Bei Nikon ist der Sensor 5-Achsen stabilisiert, bei Canon nicht! :razz: Im Ernst, das finde ich durchaus als pro Nikon. Und Canon wiederum verwendet die günstigere Speicherkartenform. Ok, Canon hat einen Adapter mit Filtereinschubmöglichkeit.
      Unter der vielleicht eigenen Maßgabe, auch die DSLR-Systeme am Leben zu halten, haben beide Firmen eine(Nikon 2) Option(en) im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras vorgestellt. Das finde ich okay.
    • Bonobo schrieb:

      Axel schrieb:

      Sonst nix
      Hast Du etwas überlesen? Auch Nikon hat die entsprechenden Adapter!
      Was willst Du eigentlich? :???:

      Nikon mit neuem Bajonett und Adapter
      Canon mit neuenm Bajonett und Adapter

      Wo ist bitteschön der Unterschied? OK, die Namen, aber die Systemgedanken sind bei beiden gleich.
      Der Unterschied ist doch ganz klar - Canons System umfasst kleine, preiswerte spiegellose Kameras
      und Nikons nicht.
      Während man darüber nachdenkt ob das nun ein Nachteil ist daß Canons M-Objektive nicht an R adaptierbar sind gibt es so einen Nachteil bei Nikon nicht weil Nikon eben eine ganze Produktlinie fehlt.

      Da ist der Unterschied. Wer nix hat braucht auch nix zu adaptieren.
    • Axel schrieb:

      Der Unterschied ist doch ganz klar - Canons System umfasst kleine, preiswerte spiegellose Kameras und Nikons nicht.
      (fette Hervorhebung im Zitat von mir!)


      Eben nicht! Canons Angebot umfasst zwei spiegellose Systeme. Und zwar zwei, die nullkommagarnichts miteinander zu tun haben. Der Wechsel vom einen System zum anderen unterscheidet sich nicht wirklich von einem Wechsel von einem Hersteller zum anderen. Von Canon M zu Canon R ist dann nicht anders, als zu Nikon Z oder zu Sony A oder meinetwegen sogar zu Fuji GFX. Du sagst dazu: toll, es gibt ein besonders kompaktes und ein semipro/pro-System, Nikon hat kein kompaktes. Stimmt. Nikon wird sein System auf APS-C oder auf Einsteigermodelle herunterskalieren, wenn sich die DSLR mittel- oder langfristig nicht mehr gut genug verkauft, da bin ich ziemlich sicher. Bis dahin stellt sich das für Einsteiger so dar:

      Sie kaufen eine Nikon DSLR. Sie wollen besser werden und glauben das durch den Kauf von besserer Ausrüstung beschleunigen zu können. Sie kaufen bessere Ausrüstung, zum Beispiel bessere, auch FX-taugliche Objektive. Irgendwann kommt die Frage nach dem nächsten Body. Sie können wählen. Mit oder ohne Spiegel. Alle FX-Objektive gehen mit. Vielleicht sogar noch das eine oder andere DX (am Crop). Alles passt und klappt.

      Ja, diesen Weg kann auch jeder Canon Kunde gehen. Wenn er mit der DSLR beginnt. Wenn nicht, dann merkt er (vielleicht erst nach einiger Zeit), dass er mit seinem (M-) System an die Decke stößt. Dass er nur die Option zum harten Schnitt hat, wenn er sich technisch (technologisch) weiterentwickeln will. Das würde mich tendenziell frustrieren und nicht unbedingt an die marke binden aber so was sieht vielleicht jeder anders. Trotzdem glaube ich deswegen, dass Canon später ebenfalls sein R-System auf APSC (Ersatz der 7D) oder auf ein Einsteigermodell herunterskalieren wird. Und dann werden Sie irgendwann nichts Neues mehr für M entwickeln und M wird den Weg gehen, den Nikon mit Nikon1 schon hinter sich hat.

      Ich glaube, dass die DSLR bei Canon das M-System überleben wird, obwohl das M-System an sich ohne Zweifel ausgereift und gut ist. Wenn mich morgen ein Freund fragt, welches spiegellose System er kaufen soll, würde ich ihn nicht mehr zu Canon empfehlen. Bisher habe ich das von Fall zu Fall durchaus gemacht.
      www.stefansenf.de
      Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
      Ricoh Theta V | Pentax KP, 10-17, 18-300, 15, 21, 35, 55, 70 und Lensbaby | Samsung NX1000 und NX300 mit 16, 16-50, 20-50 und Altglas
    • le spationaute schrieb:

      Eben nicht! Canons Angebot umfasst zwei spiegellose Systeme. Und zwar zwei, die nullkommagarnichts miteinander zu tun haben...
      Und das stimmt eben nicht.

      ghooosty schrieb:

      Du kannst problemlos schon jetzt die EF Objektive am M Mount nutzen...
      Um es noch einmal zu verdeutlichen: jedes EF-Objektiv lässt sich (auch) an EOS M adaptieren.
      Wer also in den Achtzigern des letzten Jahrtausends mal zähneknischend bei Canon auf den EF-Zug
      aufgesprungen ist kann seine Objektive an jedem Canongehäuse weiterbenutzen .

      Es stellt sich nur an der Stelle des Konzepts irgendwann die Sinnfrage. Da kommen die M-Objektive
      ins Spiel weil sie konsequenter auf die Kompaktheit der M-Linie ausgelegt sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Axel ()