Günstige, gebrauchte Reise-Kamera gesucht

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    • PhilippV3 schrieb:

      Die hatte ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm, danke! Aber da fielen mir gleich im nächsten Moment wieder die nicht so optimalen jpegs ein, die Rauschunterdückung der ooc-jpegs war damals noch ziemlich aggressiv abgestimmt, zumindest bei der ersten Generation: Sony RX10

      Da würde ich mir nicht viel Sorgen machen. Ich hatte die FZ1000 und die RX10 in der engeren Auswahl. War oft in Geschäften und habe hin und her probiert. Letzlich für mich entscheidend war die geringer Größe und der günstigere Gebrauchtpreis. Ich glaube von Geschwindigkeit, Bildqualität und Haptik geben sich beide nicht viel bzw. man kann ja viel anpassen. Die Rauschunterdrückung z.B. kann man reduzieren (ich glaube sogar ganz abschalten). Hier weiss ich nicht, wie die Cams immer getestet werden.
      Aktuell: Nikon D7000 mit Sigma 50-150/2.8 und Canon G7X
    • le spationaute schrieb:

      Also ich hab' erst vor zwei Wochen 3 Leinwände in 120 x 80 cm drucken lassen, 2 davon von Aufnahmen, die mit der NX 300 gemacht wurden. In sofern kann ich diese Einschätzung kaum glauben, habe aber keine FZ1000 zum Vergleich.
      Was genau möchtest du nicht glauben? Ich hatte nirgends geschrieben, dass das nicht möglich wäre.
      Unter guten Bedingungen kann man mit vielen Kameras einen für die Leinwandgröße völlig ausreichenden Output generieren.
      Unter schlechten Bedingungen sieht die Sache dann anders aus. Der 1" Sensor der FZ kommt im erhöhten ISO Bereich recht gut mit den APS C Sensoren der frühen 2010er Jahre mit. Auch im Kontrastumfang sind die Unterschiede auf einem Niveau.
      Die FZ ist allerdings ein gutes Stück lichtstärker als ein NX Kit und hat zudem einen sehr effektiven Stabilisator.

      Wo ich auf den letzten Reisen in Schauhöhlen, Kirchen, Museen oder zur blauen Stunde tolle Aufnahmen freihand machen konnte, war man mit der NX ständig im High ISO Bereich um halbwegs klarzukommen.
      Die NX2000 hat einige Programme, wo sie mehrere Bilder miteinander verrechnet, die die Probleme tatsächlich ein gutes Stück verbessern, aber gut wird es dadurch nicht.

      Wie immer bei Systemkameras kann man natürlich durch den Zukauf anderer Objektive die Situation ändern. Allerdings stand der Vergleich jetzt nicht für mich zu Debatte.

      Die jpgs unserer NX2000 sind aus meiner Sicht sehr aggressiv aufbereitet und bieten kaum Bearbeitungsmöglichkeiten, insbesondere aus den Tiefen generiert man nur Matsch.
    • Nachtrag: Also das Budget ist doch relativ fix auf max. 300,- Euro gesetzt. Wenn das nicht ausreicht, wird wohl die bestehende Kompakte und/oder das Smartphone verwendet. Damit fliegen leider die FZ1000/RX10-Angebote erstmal wieder raus aus der Auswahl...
      (Unglaublich, aber wahr: Es gibt doch tatsächlich Leute außerhalb unseres Foto-Kosmos, denen eine Reise wichtiger ist als die Kamera, mit der sie diese fotografieren... :ugly: )

      Vor diesem Hintergrund werden dann wieder die Samsung NX- oder die DSLR-Angebote interessanter. Ich schaue mich da mal weiter um, falls noch jemand eine zündende Idee hat, immer her damit...
      (Momentan favorisiere ich die NX300 oder die D5100 mit 18-105/18-200)
    • PhilippV3 schrieb:

      Unglaublich, aber wahr: Es gibt doch tatsächlich Leute außerhalb unseres Foto-Kosmos, denen eine Reise wichtiger ist als die Kamera, mit der sie diese fotografieren...
      hmm…
      Ich habe auch hier im Forum immer wieder den Eindruck, dass manche zu sehr an dieser Devise kleben: Viel Geld für Cam und Objektive, und dann wenig für entsprechende Unternehmungen und Motive... Gute Bilder kommen so halt auch nicht dabei heraus ;-) .

      PhilippV3 schrieb:

      Momentan favorisiere ich die NX300 oder die D5100 mit 18-105/18-200

      Sicher. Vielleicht noch in diesem Sinne eine Oly M10 I mit z.b. dem Pana 12-60. Das würde ich (persönlich) wahrscheinlich sogar der D5100 vorziehen, kostet auch nicht mehr, und kann mehr (Ich kenne beides sehr gut).
      lg, Achim

      (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)
    • Ich verstehe vollkommen, wenn man von seinen eigenen Vorlieben auf andere schließt, @phoenix66. Das macht den Rat allerdings nicht besser, wenn es an der Suche vorbei geht:

      PhilippV3 schrieb:

      kleiner_Hobbit schrieb:

      Sollten auch Tierbeobachtungen geplant sein, sollte die Kamera über ein anständiges Zoom verfügen.
      Tierbeobachtungen sind nicht geplant soweit ich weiß, Städte und Landschaften stehen hauptsächlich auf dem Programm.

      'Deine Wildtiere' (wie Du es formulierst), interessieren einfach nicht jeden. Reisen ist nicht unbedingt mit Tierbeobachtung verbunden. Meist eher im Gegenteil. Hier offenbar auch nicht.
      www.stefansenf.de
      Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
      Ricoh Theta V | Pentax KP, 10-17, 18-300, 15, 21, 35, 55, 70 und Lensbaby | Samsung NX1000 und NX300 mit 16, 16-50, 20-50 und Altglas
    • Wobei es auch in Städten jede Menge Material für ein wenig mehr Tele gibt, als 75mm KB Brennweite.
      Ich weiß auch nicht, ob man den Reisenden mit einer relativ Großsensorigen Kamera einen Gefallen tut.
      Wer das Smartphone bevorzugt, wenn er nicht für Summe x eine Kamera bekommt, dem unterstelle ich eine geringe Fotoaffinität und geringes Interesse sich in die Thematik einzuarbeiten.
    • Oh Leut`. Das ist die Kamera, die ich meiner Frau und wahlweise auch meinen Kindern in die Hand drücke. Ja, genau, auf Reisen! Von denen arbeitet sich niemand in nix ein. Das tut einfach. Mit Touchscreen, wie am Handy. Drauftippen, Bild im Kasten. Macht es nicht so kompliziert! Das ist keine Wissenschaft.

      Alles auf Auto, ISO begrenzen bei 640 (konservativ für sehr gute Qualität) oder auf 1600 (für immer noch verlässlich hohe Qualität), Touchscreen aktivieren für (weiss gerade nicht genau, wie es heisst) Ein-Tipp-Aufnahme (incl. AF). Fertig. Tut fast immer genau das, was es soll.
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    • Ich weiß jetzt nich genau, wie klein und gut die universelle Reisezoomkamera sein soll, aber aus meiner Erfahrung ist die Panasonic TZ 81 mit 24-720mm recht gut zu gebrauchen, was die Bedienung angeht und auch die Bildqualität ist für eine Kamera mit kleinem Sensor bei guten Lichtverhältnissen recht gut (Besser als das nachfolge Modell TZ 91) und alle Mal besser als ein Smartphone. Preislich ist die TZ 81 z.Zt. über Preisvergleiche teilweise für ca. 250 Euro zu bekommen oder wenn man Glück hat, sogar für etwas weniger. (Warehousedeals)
      Panasonic Lumix DMC-TZ81
    • Also zunächst mal vielen Dank für den reichlichen Input! :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

      Ich habe nun lange über die diversen Optionen nachgedacht, bin aber mit keiner so richtig warm geworden, ehrlich gesagt. Und außerdem hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, die Kamera einfach selbst zu kaufen und ihnen als Geschenk zu übergeben. Und mittlerweile denke ich, dass ich das wirklich so machen will und würde auch das Budget etwas erhöhen, so auf runde 500,- (möglichst inkl. dem nötigen Zubehörkram wie Ersatzakku und Speicherkarte).

      Mein erster Gedanke war wieder die Allrounderin schlechthin, die FZ1000, die damit nun wieder in Reichweite wäre. Allerdings hätte das nur einen Haken und der heißt Freistellung. Sie haben ja zunächst auch deshalb auf eine DSLR geschielt, weil sie meine Portrait-Bilder kennen und einer der wenigen zu der Kamera geäußerten Wünsche war eben auch, in der Richtung mehr Möglichkeiten zu haben. Ob die FZ1000 dafür wiederum wirklich das richtige ist, ist halt die Frage, so universell sie sonst auch ist. Andererseits wäre eine Einsteiger-DSLR samt f5.6-Kit-Optik in der Hinsicht halt auch nicht viel besser. Daher kam mir jetzt der Gedanke, sowas wie ein Tamron/Sigma 17-50/2.8 oder auch das Sigma 17-70/2.8-4.0 in Betracht zu ziehen. Zusammen mit bspw. einer D5100 wäre das nun im Budget. Oder habt ihr noch Ideen?
    • So was geht auch, klar. Edler Zug übrigens.

      Ich weiß aber nicht, ob Du da nicht zu sehr aus der Warte des Fotografen denkst. Und ich weiß nicht, ob die jetzt übrig gebliebenen, relativ sperrigen und gewichtigen Optionen wirklich die erste Wahl für Citytouren in Nord- und Südamerika sind. Ich war 2017 in NY, Washington und Philadelphia. Ich war insgesamt dick ausgestattet mit der K-5 und viel Glas aber auch mit der NX300. Rückblickend waren die Tage mit der harmloseren Kamera tendenziell die entspannteren. Speziell für den Rücken aber auch für die Psyche (Sicherheitsgefühl).

      Bilder habe ich von Tagen an denen ich mit der DSLR auf Tour war und von den anderen Tagen auch. In meinem Büro hängen die seit 3 Wochen ein trächtig nebeneinander. Schenken tun die sich qualitativ und fotografisch nix.

      PS: Vor 25 Jahren war ich das erste Mal in den USA. Damals mit einer 35mm Festbrennweite f2.8 im Faltformat (mechanisch) als KB-Knipse. 10-15 Rollen Film (Dia 36er). Mir hat nichts gefehlt. War eine andere Zeit, ja. Aber die Freunde mit der SLR hatten trotzdem am Ende keinebesseren Fotos als ich (behaupte ich jetzt mal :-))
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      Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
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    • Also ganz grundsätzlich hat die FZ schon etwas Freistellpotenzial, in jedem Fall deutlich mehr, als eine APS-C mit Kitobjektiv. Natürlich liegt dieses Freistellpotenzial eher im telelastigen Bereich und muss dann provoziert werden.
      Ich hänge dir mal einige Urlaubsknipsereien an, alles Portraits, allerdings will die Dame nicht so richtig erkannt werden. Sorry ;)

      Hab die Dateien nach der Realbrennweite und Blende benannt. Muss dann mit dem Cropfaktor 2,7 multipliziert werden.

      Will nicht nerven, sondern darstellen was geht. Sind alles kaum bis gar nicht bearbeitete RAWs aus Lightroom.