Wieviele Bilder?

  • Wieviele Bilder macht Ihr so im Schnitt pro Monat / Jahr? 27

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    Ich hab gerade im thread Kameraweltmarkt etwas erschreckt gelesen daß es wohl durchaus vorkommt daß Forenmitglieder
    mit Bildermengen zwischen einigen hundert bis über tausend auf der Kamera nach Hause kommen.
    Nun würde mich mal interessieren wie sich das allgemein so verteilt hier.

  • Geht mir genauso wie @kleiner_Hobbit - im Urlaub fotografiere ich viel, da kommen schon mal 50-200 Bilder/Tag zusammen. Eine 15-tägige Rundereise wären dann etwa 1500 Bilder, von denen nach dem Aussortieren noch ca. die Hälfte bis 2/3 übrig bleibt.


    Bei meinen Motiven (Landschaft, Reise und Architektur) ist es natürlich vergleichsweise leicht, mit eher wenig Ausschuß auszukommen. Wer Tiere oder Sport fotografiert oder bei Veranstaltungen liefern muss/möchte, der generiert sicher mehr Fotos für den Papierkorb.


    Im Alltag fotografiere ich abseits von Ausflügen oder Veranstaltungen eher wenig.


    Über das Jahr hinweg komme ich sicher auch nicht über die 6000 hinaus - so viel Urlaub habe ich leider nicht. :smile: Dass ich mal in einem Jahr mit weniger fototrächtigen Urlauben unter 1200 Bildern geblieben bin, wäre vorstellbar - weiß ich gerade nicht. Da spielt dann vielelicht auch eine Rolle, ob man die Aufnahmen mit dem Handy dazuzählen mag.

  • Seit einigen Jahren archiviere ich konstant ca. 6000 - 7000 Fotos / Jahr. Wenn ich die gelöschten hinzurechne, dürften es ca. 8000 / Jahr sein.


    Ich fotografiere relativ viel im Alltag. An verschiedenen Stellen hatte ich bereits angemerkt, dass Fotografieren für mich eine Art "persönliches visuelles Gedächtnis" ist, bzw. eine "Tagebuch ähnliche Funktion" hat. Diese Fotos ich eigentlich niemanden zeigen. MMn ergibt sich aufgrund dieses Umstandes die hohe Anzahl an Aufnahmen.


    Smartphones nutze ich nie zum Fotografieren. Alle meines Bilder werden nach der "alten" Art wie noch in der Analogzeit gemacht, d.h. sie immer entstehen zuerst im Kopf und nicht durch "Rumknipsen".

    lg, Achim

    (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)

  • Smartphones nutze ich nie zum Fotografieren. Alle meines Bilder werden nach der "alten" Art wie noch in der Analogzeit gemacht, d.h. sie immer entstehen zuerst im Kopf und nicht durch "Rumknipsen".

    Ich denke die verwendete Kamera und die Herangehensweise an die Fotografie kann man losgelöst voneinander betrachten. Auch mit einem Handy kann man sehr bewusst fotografieren (bei lediglich reduzierten Einstellmöglichkeiten und reduzierter Bildqualität) und ebenso mit einer "professionellen" Kamera herumknipsen. Aus meiner Sicht jedenfalls.

    Seit einigen Jahren archiviere ich konstant ca. 6000 - 7000 Fotos / Jahr.

    Das ist schon eine ordentliche Menge - und es verwundert letztlich nicht, dass du viele davon niemand zeigst, 20 Fotos/tag würden schon sehr interessierte/ausdauernde/regelmäßige Zuschauer erfordern.

  • Ich denke die verwendete Kamera und die Herangehensweise an die Fotografie kann man losgelöst voneinander betrachten. Auch mit einem Handy kann man sehr bewusst fotografieren

    Ja klar, war ja auch nur als Ergänzung zu meiner persönlichen Herangehensweise.

    Das ist schon eine ordentliche Menge

    Da gibt es natürlich trotzdem die großen Schwerpunkte wie Urlaube usw., wie bei euch auch und dann durchaus in einer sehr ähnlichen Größenordnung.


    Die ganzen "Alltagsbilder" sind für mich in der mentalen Nacharbeitung des Erlebten nach meinem subjektives Empfinden wichtig und wirklich sehr hilfreich, ich stöbere sehr gern darin. Oft entdecke ich später auf den Bildern Kleinigkeiten, die mir zuvor entgangen sind. "Sehen" hat mich schon als Kind irgendwie immer fasziniert, und diesbzgl. ist die Digitalfotografie nach wie vor für mich quasi wie ein Wunderwerk, das es ganz einfach möglich macht, "Sehen" und "Gesehenes" festzuhalten. Zu Videos habe ich (für mich selbst sehr erstaunlich) keinerlei Bezug, und hatte ihn auch nie.

    lg, Achim

    (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)

  • Zu Videos habe ich (für mich selbst sehr erstaunlich) keinerlei Bezug, und hatte ihn auch nie.

    Schön gemachte Videos schaue ich mir schon sehr gerne an. Wenn jemand ein gut gefilmtes, sauber geschnittenes, angemessen langes Video zu seinem Urlaub herzuzeigen hätte, dann würde ich mir das schon auch anschauen.
    Bei Youtube findet man da manches, was durchaus ausgesprochen sehenswert ist, sowohl von Profis als auch von ambitionierten Amateuren. Mein Eindruck ist bloß, dass es nicht viele Nutzer gibt, die sich wirklich die Mühe machen, solche sehenswerten Videos zu produzieren. Ohne es selbst mal gemacht zu haben, schätze ich den Aufwand - sowohl technisch als von der Zeit - deutlich höher ein, wenn man statt einem sauberen hundertseitigen Fotobuch ein sauberes 30-minütiges Video mit dem gleichen Inhalt anfertig.


    Ungeschnittene, verwackelte Videos mit schlechtem Ton, vielen Längen,... finde ich eine deutlich größere Zumutung als eine schlecht sortierte Bildersammlung. Die Schwelle, dass ich mir ein Video gerne ansehe ist glaube ich deutlich höher. Bei der Diahow kann man immerhin das Wiedergabetempo deutlich anziehen wenn es eintönig oder zuviel wird.


    Die Lust, selbst so ein Video herzustellen, habe ich aber auch noch nicht verspürt, auch wenn die Hardware für ordentliches Videomaterial mit einer halbwegs aktuellen Systemkamera theoretisch sogar vorhanden wäre.

  • Ich fotografiere viel Events bei denen vorher nie abzusehen ist welche Bilder tatsächlich Verwendung finden.
    Veranstaltungen mit deutlich sechsstelligem Budget bieten eine Vielfalt von Motiven, also liefere ich
    auch viel. Typisch letztens eine Eröffnungsgala mit Bühnenprogramm, mehreren Bespaßungsinseln,
    High End Catering, Preisverleihung.....


    Wer gucken mag:
    Preview pictures part 1
    Preview pictures part 1


    Preview pictures part 3


    Preview pictures part 4


    Preview pictures part 5


    Preview pictures part 6


    Von 18:40h bis 00:10h exakt 1994 Bilder geschossen, 1636 abgeliefert.


    Gute Quote, da hat aber auch keiner an mir gewackelt.
    Alles mit entweder dem Tamron 2.8/15-30mm G2 an der 5D Mk4
    oder dem Sigma 1.8/135mm ART an der 1D-X geschossen.
    Die Bilder mit dem Tamron sind fast alle geblitzt, die mit dem 135er alle nicht.


    Bei den Rheinpunkrockers gab es Pogo, in der ersten Reihe wackelt es dann gewaltig.
    Von 16:30h bis 19:35h genau 1191 Bilder geschossen, 724 bleiben übrig.
    Und mehrere tiefe Kratzer vom Pogen mit Leuten die Killernieten am Gürtel hatten,
    dazu mehr blaue Flecken als Sterne am Himmel. Und ein breites Grinsen im Gesicht.
    Die sind nicht online.


    Ich mach das lange genug um meinen Ausschuss sehr niedrig halten zu können,
    jedes einzelne Bild das ich abliefere könnte man verwenden.


    Wer jetzt nachrechnet, der kommt auf gut 3000 Bilder in 9 Stunden.


    Yup, ich versaue den Schnitt.

  • Yup, ich versaue den Schnitt.

    Vielleicht hätte man die Frage präziser formulieren müssen ...


    Dass bei Auftragsarbeiten von ganz anderen Dimensionen auszugehen ist, sollte eigentlich außer Frage stehen.
    Ich denke es geht eher um Fotos, die man in seiner Freizeit macht.


    Und wenn jemand viele Serienfotos macht (z.B. Natur, Sport, Bracketing, ...), dann würde ich die Serie auch eher als "ein" Foto werten.
    Meine neue Kamera hat z.B. eine tolle Fuktion "Pro Capture", da werden für ein Motiv gleich 40 Fotos in Serie geschossen ...
    Als ich vor ein paar Tagen nach Hause kam, waren da auch mehrere hundert Aufnahmen auf der Karte ... aber eigentlich waren es nur einige wenige Motive, die ich aufgenommen habe.

  • Wenn ich mein Archiv betrachte, sind es seit 2010 so zwischen 4.500 und 7.500 Jahr. Da ich RAW fotografiere, mache ich von ca. 50% der Bilder ein JPG. So gesehen sind es also originär nur 3.000 bis 5.000 / Jahr, die nicht gelöscht und somit weiter bearbeitet werden. Von einem normalen Fototrip lösche ich nach wie vor 50-70% noch VOR der Bearbeitung. Logisch, wenn ich von einem Motiv 2-3 Aufnahmen habe und nur die beste behalte. Serienaufnahmen (bei Tier- und Sport) gehen hier nur mit einer Aufnahme in die Rechnung ein. Unterm Strich also 3.000 - 5.000, die bleiben.

  • Bei mir ists auch recht überschaubar. Man kann bei mir sagen dass etwa die Hälfte im Jahr Urlaubsfotos sind.
    Dieses Jahr an der Algarve hab ich wenig Urlaubsbilder gemacht. Dann bin ich ja Fotografisch eh nur zu Sonnenauf und Untergang unterwegs, Tagsüber fotografiere ich eigentlich gar nicht.



  • ... etwas erschreckt gelesen daß es wohl durchaus vorkommt daß Forenmitglieder
    mit Bildermengen zwischen einigen hundert bis über tausend auf der Kamera nach Hause kommen. ...

    Und wieso "erschreckt" Dich das? Natürlich kann man sich auf EIN Bild pro Tag beschränken, dann kommt man mit 365 aus und hat deutlich weniger Arbeit beim Sortieren und Bearbeiten. Aber wenn die Welt doch voller interessanter Motive ist, und wenn man - ählich wie Achim - fotografiert, um sich im wahrsten Sinne des Wortes "ein Bild" vom eigenen Erleben zu machen, dann kommen halt ein paar mehr zusammen. So die Größenordnung 3.000 - 5.000 scheint jedenfalls (auch privat) nicht ganz ungewöhnlich zu sein.
    Übrigens landen bei mir davon ca. 150 in der Öffentlichkeit (z.B. hier auf dem Forum), ca. 400 in einem oder zwei Jahres-Fotobüchern, die ich gern an verregneten Winterabenden mache, und alle heiligen Jahre mal eins an der Wand. Ach ja, und inzwischen bekommen bereits 10 liebe Menschen einen Fotokalender, da finden auch noch ca. 60-80 Bilder Verwendung. Zusammen doch fast 10-15% "Verwertung"!
    Der Rest schlummert auf der Festplatte und wartet auf eine geeignete Themenstellung im Wünsch-Dir-Was Thread. :lol:

  • Und wieso "erschreckt" Dich das?

    Was mich erschreckt ist die Vorstellung mit so einer Menge an Bildern hantieren zu müssen. Später.

    Natürlich kann man sich auf EIN Bild pro Tag beschränken, dann...

    Nein das hat nichts mit Beschränken zu tun. Obwohl das ja auch mal ein interessantes Motto sein kann.
    Ich fotografiere was und so viel ich will und kann mir nicht vorstellen regelmäßig auf solche Mengen zu kommen.

  • Abgestimmt habe ich mit 'mehr'. Es gibt Jahre mit deutlich über 10.000, manchmal bin ich aber auch nur bei der Hälfte. Früher war es aber 'fotografischer', heute ist da viel Smartphone im Spiel.

    www.stefansenf.de
    Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
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