Drummer

    • Sonstiges

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Interessantes Bild!

      Ich persönlich hätte die blauen Bildanteile etwas abgedunkelt, um dem Bild mehr Möglichkeiten der Entwicklung zu geben. Dann die Belichtung 1/2 Blende hoch und den Microkontrast ein wenig rauf (aufpassen auf Rauschen!). Das Gesicht wird eben noch erkennbar, der Rest kann seine Wirkung trotzdem besser entfalten.

      Meine persönliche Meinung.
      Liebe Grüße
      Ernst
      weinzettl.info

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ernst.w ()

    • Ich glaube, ich würde die Farbe rausnehmen (also SW Wandlung, irgendetwas mit stärkeren Kontrasten) und nur das Blau als Colorkey behalten, zusätzlich mit Dodge&Burn und/oder einer Vignette den Drummer und die Chromteile des Drum-Sets betonen. Ist nur so ein Bauchgefühl, ich habe nicht ausprobiert, ob das auch so funktioniert ... :smile:

      Um welche Bedenken sorgst Du Dich, die das Bild kaputt machen könnten?


      Mit liebem Gruß
      Frank
      Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren. Kierkegaard
    • Tjaaa... Eure Vorschläge sind soweit alle gut (Dodge&Burn musste ich jetzt erstmal googeln :shock: )
      Hier ist mal eine übertriebene Anwendung einiger eurer Vorschläge und jetzt sollte klar sein, warum ich das Gesicht so dunkel gelassen habe und selber an dem Bild zweifele:

      Erstens liegt die Schärfe überall da, wo ich sie nicht haben will und zweitens hat der Drummer teile vom Stativ vor dem Gesicht... Aufnahmeparameter waren übrigens 1/13, f2.8, Iso 250 und die generelle Belichtungskorrektur beim ersten Bild war schon +1,44 und Tiefen +13...

      Zu meiner Verteidigung entstand das Bild nach 2 gut gemischten Cocktails :)
      Hier ist übrigens der Rest der Serie.

      Schöne Grüße
      Stefan
    • Blumi schrieb:

      Erstens liegt die Schärfe überall da, wo ich sie nicht haben will und ...... Aufnahmeparameter waren übrigens 1/13, ....
      Ein Drummer bewegt sich halt viel und schnell (zum Glück). Alles, was stillsteht, ist schon scharf. Ich hätte die ISO erhöht. Mir gefällt die Stimmung und der enge Bildausschnitt trotzdem. Das erste besser, vielleicht nur minimal aufhellen? denn beim 2. Bild ist die Stimmung fast schon weg; samt Farbe von den Trommeln.

      Apropos gemischte Cocktails. Mir fällt ein, ich schulde dir noch ein Getränk ;-)


    • Das zweite war ja auch nur, um die Mängel zu zeigen! Was mir persönlich halt nicht gefällt, ist dass die Schärfe auf dem Stativ bzw. den Drums liegt und das Gesicht nicht mehr scharf ist. Das ist um so deutlicher, je heller das Bild ist.
      Nikon ist da ja zum Glück recht gnädig im Sinne von "Egal ob vorher ISO hoch oder hinterher gepusht". Bei der Aufnahme selber hatte ich gar nicht sooo viel Zeit, mir Gedanken zu machen, das war halt "Oh, der hat Leuchtsticks, hm, geh mal näher ran, [die ersten zwei Bilder begutachtet, noch mit kürzerer Zeit und mehr ISO], Och, das geht besser, da sollte ich wohl mal länger belichten, mal sehen was der Anti Wackel Dackel macht". (Innerer Monolog Ende)
      Also nichts wo ich primär an "ISO hoch" denke sondern die ISO eher noch runter gedreht hatte um lange Zeiten zu erreichen. Rückblickend wäre wahrscheinlich ISO 1600 und vor allem Blende 4 sinnvoll gewesen.

      Und das mit dem Getränk... Guter Wein und guter Whisky will lagern :)

      Schöne Grüße
      Stefan
    • Blumi schrieb:

      Was mir persönlich halt nicht gefällt, ist dass die Schärfe auf dem Stativ bzw. den Drums liegt und das Gesicht nicht mehr scharf ist.
      Das empfinde ich gar nicht als Makel. Ich sehe hier nicht den Drummer sondern eher die Gesamtsituation/die dynamischen Sticks als das Motiv.

    • Mir gefällt die Ausarbeitung der Hobbitin. Die Betonung liegt farbmäßig auf dem Standtom links sowie auf dem Hängetom rechts, so dass das Schlagzeug in Gänze als Motiv in den Vordergrund rückt. Das Gesicht des Drummers hebt sich ebenfalls farbmäßig aus dem blauen Gesamteindruck hervor, er tritt in diese Einheit ein, wird Teil davon, bildet mit den Toms die Eckpunkte eines Dreiecks, das sich als Blickfang aus dem Bild herausschält. Die Unschärfe springt nicht ins Auge. In der ursprünglichen Ausbelichtung und in der hellen Studie treten dagegen die Farbkontraste nicht so hervor, da bleibt das Auge eher nur an dem Gesicht hängen, weil wir gewohnt sind, einen Menschen vorrangig anzusehen, wenn er uns gegenüber"steht". Man könnte diese Farbunterschiede vielleicht sogar noch durch ein dezentes Verschieben der Sättigungsregler für den roten und den grünen Farbkanal verstärken.

      Und dann kommt noch eine weitere Sache hinzu, die dem Eindruck der (fotografisch bedingten) Unschärfe entgegenwirkt. Betrachtet man die blaue Fläche zwischen Standtom und Becken links oder auch zwischen Lichtbogen und Kopf rechts, so sind diese nicht einheitlich flächig blau, da gibt es Schlieren. Ich vermute, da hat eine Nebelmaschine kurz vor der Aufnahme ihr Werk getan. Und in einer nebligen Umgebung erwarte ich sowieso keine absolute Schärfe und keine harten Kontraste sondern eine dezente Auflösung der Konturen. Das erklärt die Weichheit in der Abbildung des Gesichts (jedenfalls bei einer milden Dunkelheit des Gesamtbildes). Insofern ist die Arbeit von Claudia für mich stimmig, auch wenn man vielleicht noch ein paar kleine Nuancen nacharbeiten könnte (eben die Sache mit der Farbsättigung).
      Gruß
      Peter


      []ô] PENTAX K-3 - Objektive siehe Profil

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ice-dragon () aus folgendem Grund: Schreibfehlerkorrektur

    • Vielen Dank euch allen!
      Also, mir gefällt die Hobbit-Arbeit auch sehr gut, ich habe mich da jetzt mal dran orientiert und dies ist mein Resultat:


      Insbesondere hab ich mich durch euch jetzt getraut, das ganze noch deutlich heller zu machen und je länger ich schaue desto weniger stört mich das Stativ vor dem Gesicht ...

      Und IceDragon hat völlig recht mit dem Nebel und seinen Auswirkungen auf den Bildeindruck

      Schöne Grüße
      Stefan