Posts by bertram

    Andi, danke für den Vorschlag!

    Wir haben bereits an vielen Stellen (so auch beim "Bild mischen") diese grünen Vergleichstasten. Was bringt das vorgeschlagene Verfahren zusätzlich (außer eine Menge Aufwand für uns)? Mir ist der Vorteil nicht ganz klar, allerdings habe ich das bisher zu selten irgendwo angetroffen.

    Version 5.1.0.0 ist online.


    Danke an alle, die mit ihren Anregungen zur Verbesserung beitragen!


    Farbe der Gitterlinien (Ausrichten, Verlauf):

    Mit einer Schaltfläche "Linienfarbe" lässt sich die Farbe der Gitterlinien umschalten. Besonders bei sehr unruhigem Hintergrund kommt es vor, dass die Gitterlinien schlecht sichtbar sind. Mit einer anderen Farbe erzielt man ggf. eine Verbesserung.


    Belichtungsregler:

    Die Regler für die Blendenstufen, Lichter, Schatten, Schwarzpunkt und Vignette arbeiten nun feiner. Die Schrittweite haben wir von 0,1 Blendenstufen auf 0,05 Blendenstufen halbiert.

    Aus ji-historischen Gründen entsprach bisher eine Aufhellung um eine Blendenstufe real einer Anhebung des Lichtwerts um 1.5EV. Diese Unstimmigkeit haben wir im Rahmen der Umstellung gleich mitbeseitigt. Damit arbeiten diese Regler dreimal feiner als bisher. Für Rückwärtskompatibilität mit bisherigen jif-Dateien ist gesorgt.


    Strg+Z, Strg+Y, Umsch+Strg+Z:

    Eingaben im Arbeitsbereich auf der linken Seite des Bildschirms lassen sich mit "Filter > Rückgängig (Strg+Z)" rückgängig machen und anschließend auch wiederholen mit "Filter > Wiederholen (Strg+Y)".

    Bisher war mit Strg+Z die Funktion "Filter > Zuletzt aktive Filter-Einstellung" verknüft. Diese Funktion holt die Einstellungen an ganz bestimmten Punkten zurück (z.B. beim letzten Speichern oder Reset) und hat jetzt das Tastenkürzel Umsch+Strg+Z.


    Pipetten für Weißabgleich und rgb-Schwarzpunkt:

    Unabhängig von Strg+Z lassen sich die Clicks mit der Pipette über das Kontextmenü der Registerkarte rückgängig machen: "Pipette (...) rückgängig". Eine Ausnahme bildet die Pipette für die Negativfilm-Invertierung. Diese erzeugt eine Bildtransformation und kann deswegen nur über das Menü "Bild" rückgängig gemacht werden.


    Strg+C, Strg+V, Umsch+Strg+C, Umsch+Strg+V, Umsch+Strg+Einfg:

    Weil wir annehmen, dass man "Filter kopieren/einfügen" wesentlich öfter benutzt als "Bild kopieren/einfügen", haben wir deren Tastenkürzel gegeneinander vertauscht. Es gilt jetzt also:

    Strg+C: kopiert das aktuelle Filterset in eine separate ji-Zwischenablage.

    Strg+V: fügt das Filterset aus der ji-Zwischenablage als aktuelles Filterset ein.

    Umsch+Strg+C: kopiert das aktuelle Bild (nach Berechnung) in die Windows-Zwischenablage.

    Umsch+Strg+V: fügt ein Bild aus der Windows-Zwischenablage als aktuelles Bild ein.

    Umsch+Strg+Einfg: Bild einfügen, aber Metadaten behalten


    Registerkarte "Rahmen":

    Hinter die Geheimnisse der Parameter auf der Rahmen-Registerkarte zu kommen, war bisher nicht ganz einfach. Wir haben sie so umstrukuriert, dass man zunächst in einem Auswahlfeld den Rahmentyp auswählt. Das bewirkt, dass der Benutzer nur die Steuerelemente zu sehen bekommt, die zu diesem Rahmentyp gehören.

    Eine inhaltliche Neuerung haben wir auch: Bei den 3D-Rahmen kann man das Bild mit runden Ecken versehen. Der Regler "Runde Ecken" bestimmt den Radius der Rundung des mittleren Rahmens, der über dem 3D-Schatten des äußeren Rahmens schwebt.




    Arbeitsbereich am rechten Rand:

    Der Arbeitsbereich mit den Filter-Registerkarten war bisher fest auf der linken Bildschirmseite fixiert. Nun kann er auch auf die rechte Seite gebracht werden mit "Ansicht > Arbeitsbereich rechts anordnen".

    Die einzelnen Blöcke der Filterregister lassen sich je nach Platzbedarf zu- und aufklappen.




    Farbmanagement:


    JPG-Illuminator unterstützt nun ein grundlegendes Farbmanagement, wodurch ein JPEG, das z.B. im AdobeRGB-Farbraum oder in einem anderen Farbraum kodiert ist, korrekt angezeigt und bearbeitet werden kann. Voraussetzung ist, dass das JPEG ein eingebettetes ICC-Profil enthält oder über einen standardisierten EXIF-Eintrag als AdobeRGB-Bild markiert ist.


    Beim Speichern eines bearbeiteten Bilds bleibt das Ergebnis im originalen Farbraum, d.h. das Ergebnis eines bearbeiteten AdobeRGB-Bilds ist auch wieder in AdobeRGB kodiert.


    In den "Speichern/Öffnen-Optionen" gibt es zusätzliche Schalter für das Farbmanagement. Hier kann man einschalten, dass das geöffnete Bild immer in den Farbraum sRGB konvertiert wird. Die Bearbeitung erfolgt dann im sRGB-Farbraum und in diesem Farbraum wird auch gespeichert. Damit umgeht man jegliche Farbmanagement-Schwierigkeiten, verliert allerdings die Möglichkeit, die Vorteile eines erweiterten Farbraums wie AdobeRGB mit JPG-Illuminator auszunutzen. Der aktuell aktive Bearbeitungsfarbraum wird in der Statusleiste neben der Bildgröße angezeigt.


    Wenn Bilder in verschiedenen Farbräumen vorliegen, kann die Anwendung der gleichen Filtereinstellungen zu leicht unterschiedlichen Resultaten führen. Daher zeigt JPG-Illuminator beim Laden einer jif-Datei einen Hinweis an, wenn der Farbraum der hinzugeladenen jif-Datei sich vom Farbraum des gerade geöffneten Bilds unterscheidet. Bei den Presets haben wir darauf verzichtet, weil ein ständiger Hinweis wohl stören würde und das Bild meist ohnehin noch weiter verfeinert wird.


    Wer keinerlei Farbmanagement wünscht, kann dieses im Optionen-Menü ausschalten. Wer nur eine Anpassung an das Bildschirmprofil möchte aber grundsätzlich beim sRGB-Farbraum bleiben will, aktiviert in den Speichern/Öffnen-Optionen am besten den Schalter "Beim Öffnen nach sRGB konvertieren".


    Durch das erweiterte Farbmanagement wurde auch die Ausgabequalität bei der Nutzung eines Bildschirmprofils verbessert.

    Kann ich ggf. irgendwo manuell im JPG-Illuminator die Druckoptionen resetten oder irgendeine ini-Datei löschen?

    Du kannst bei den Benutzerdaten C: ...\Roaming\ das Verzeichnis "jpg-Illuminator" kurzzeitig umbenennen. Beim Start legt ji ein neues Verzeichnis dieses Namens an und du hast eine jungfräuliche Version. Hinterher das wieder rückgängig machen.

    Ich habe aber wenig Hoffnung, dass das Problem dadurch gelöst wird.

    pixelfan :

    Mit der Taste "Einstellungen als Vorgabe" werden die aktuellen Einstellungen gespeichert. Beim nächsten Start von ji erhält die Druckvorschau diese Einstellungen inkl. des ausgewählten Druckers.


    kleiner_Hobbit , phoenix66:

    Auch wenn man nur einen Drucker hat, kann man sich in Windows mehr als eine Druckerinstallation anlegen, z.B. für unterschiedliche Druckqualität, unterschiedliche Papiergröße ... (das war ein Tipp von pixelfan und steht auch im Handbuch). Man muss dann nicht jedesmal die Druckereinstellungen umstellen, sondern kann direkt eine dieser Installationen auswählen. Diese Druckerinstallationen werden dann auch in der Druckvorschau von ji angezeigt. Eine davon kann man wiederum als Vorgabe abspeichern.

    Der Fehler tritt beim Speichern eines Bildes nicht auf.

    Aus meiner Sicht ist das kein Fehler. Eine jif-Datei wird nur beim Speichern eines Bild erstellt (bzw. mit "Filter > Filter-Datei speichern").

    Beim Schließen des Programms wird jedoch, wie du richtig beobachtet hast, die "Zuletzt aktive Filterstellung" in der ini-Datei abgelegt. Diese kannst du mit "Filter > Zuletzt aktive Filterstellung" zurückholen. Oder, wenn du nur die Textparamter zurückholen willst, benutze mit der rechten Maustaste auf den Reiter der Registerkarte "Text" im Kontextmenü den Eintrag "Zuletzt aktive Filter-Einstellung".

    Die Idee mit dem 3D-Schatten gefällt mir so gut, dass ich sie ausprobieren würde. Allerdings muss ich das Bild mit 3D-Schatten auf ein weißes Blatt einfügen, damit der Schatten sichtbar wird. Ich weiß nur nicht, ob ich auch eine Beschriftung mit dem Jl oder mit xnview machen kann?

    Falls du so was Ähnliches meinst, das lässt sich gut mit ji machen:

    Robert Kneschke hat neulich eine Statistik gepostet, daß seine Hochformatbilder

    nur rund 11% (WIMRE) seiner Verkäufe bei zahlreichen Bilddatenbanken ausmachen.


    Die Wahrscheinlichkeit Stockfotos zu verkaufen sinkt also wenn man im

    Hochformat fotografiert.

    Diese Folgerung ist höchstens dann richtig, wenn der Anteil seiner Hochformatbilder insgesamt wesentlich größer als 11% ist.