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    Persönlich gefällt mir die kühlere Version deutlich besser. Für mich darf Schnee kühl sein, gerade wenn er nicht direkt von warmem Licht beleuchtet wird. In der warmen Variante wirkt der Schnee auf mich eher schmutzig und das Bild flacher - den Kontrast zwischen kühlem Schnee und wärmeren Tönen beim Hund fand ich eigentlich sehr passend.

    Wenn es ein wärmeres Bild sein soll, dann wäre mein Ansatz die warmen (sonnigen) bereiche selektiv wärmer einzustellen ohne die kühleren bläulichen Bereiche zu verlieren.

    Was die Helligkeit angeht, das Bild ist bereits sehr hell, was bei Gegenlicht und Schnee aber auch okay so ist. Persönlich würde ich wahrscheinlich die Nase und die Augen des Hunds noch dezent versuchen im Raw aufzuhellen ohne dass es unnatürlich wirkt, die sind ziemlich dunkel.

    Persönlich würde ich auch noch etwas am Boden aufräumen, ein paar der etwas ablenkenden Ästchen und Blätter entfernen, dann wirkt die Szene klarer.

    Ich sage es mal so: Nach dem Kompaktkameramarkt kannibalisieren die Smartphones nun auch das DSLR/DSLM-Einsteigersegment mit kleinen, überwiegend programmgesteuerten Modellen und dem klassischen Kit- oder Superzoom-Objektiv. Die wurden vielfach ja auch nicht als Systemkamera sondern als Kompakte mit abnehmbaren Objektiv genutzt, ich kenne eine Reihe von Leuten, die genau solch eine Kombi besessen haben/besitzen und nie ein zweites Objektiv gekauft haben. Die meisten dieser Cams fristen jetzt ein Dasein in irgendeiner Schublade und sehen nie die Sonne.

    Das ist auch mein Eindruck.

    Natürlich gibt es auch den Fotografen mit kleinem Budget der mit einer D3x00 mit einserseits ihrem guten Sensor und andererseits all ihren Einschränkungen tolle Fotokunst machen und die möglichkeiten der DSLR voll ausschöpfen, aber ich denke auch viele dieser kleinen DSLRs gerade mit dem oft mäßigen 18-55 Kit, die eben diese schwerere Kompakte waren, inzwischen für viele dieser Nutzergruppe schon gut genug durch ein gutes Smartphone ersetzt werden können.


    Das eine ist, wenn man nun kein D3x00 äquivalenten kameras verkauft, dann steigt der durschnittliche Verkaufspreis natürlich, selbst wenn man in anderen Kategorien noch recht preiswerte Angebote wie die z5 hat, aber ich gehe auch davon aus, dass das Hobby insgesamt eher teurer wird.

    Nikon kündigt seine Strategie bis 2025 an:

    https://www.dpreview.com/news/…ses-on-the-market-by-2025


    • Mehr Fokus auf User die eine Z auch wirklich als Systemkamera mit Wechseloptiken nutzen (also 2+ Objektive nutzen)
    • Erhöhung des durchschnittlichen Verkaufspreises um 20% (wieviel davon aus einem Fokus auf höherklassige spiegellose Kameras hervorgeht und wieviel aus Preiserhöhungen ist nicht erwähnt, wobei schon davon auszugehen ist, dass Nikon seinen Schwerpunkt zunehmend weniger bei der 299€ Einsteigerkamera mit einem Kitobjetkiv sieht)
    • Mehr Fokus auf Remotebetrieb, Video und automatisierte Aufnahmen aufgrund von Bedarf aus der Profirichtung
    • Features aus der Z9 nach unten tröpfeln lassen
    • Last but not least: 50 Z Mount Linsen in 2025 (was bei aktuell 34 bekannten Produkten ein hübsches Delta ist, da darf man gespannt sein was alles kommen wird)

    Weil es alles ganz gut können soll und wohl auch Lightroom-Bearbeitungen importiert werden, habe ich kurzentschlossen ein "gebrauchtes" ON1 Photo RAW 2022 für 50 € gekauft. Die Entrauschung soll z.B. besser als in Lightroom sein.

    Ich bin gespannt.

    Gerne mal berichten! :daumenhoch:

    Sorry, falls schon davon die Rede war. Ich habe leider nicht den Überblick.

    Hat jemand Erfahrtung mit Photolab ?:

    Erfahrungen mit Photolabs habe ich nicht. Den alten dxo Konverter habe ich aber zeitweise ganz gern verwedet.

    Wenn man sich die Seite ansieht, dann scheint dxo den Funktionsumfang aufgebohrt zu haben, etwa die lokalen (UPoint) Anpassungen, die man aus der übernommenen Nik Software übernommen hat. Verlaufsfilter etc. scheint man damit auf abbilden zu können. Wie praktisch und mächtig das in der Praxis ist müsste man ausprobieren. Dazu scheint man die Bildverwaltung erweitert zu haben.

    Klingt erstmal so, als hätte man da viel ergänzt um näher an Lightroom zu rücken.


    Wenn man selbstbewusst Lightroom ersetzne möchte, wundert mich dagegen dann diese Funktion :razz:


    Dazu wirbt man mit besonders guter technischer Detail-Bildqualität (da war auch der alte Konverter schon sehr ordentlich, etwa bei der Detailschärfe).


    Wenn ich mal Zeit und Lust haben probiere ich die Testversion vielleicht mal aus. :smile:

    Traumhaft schön - genau das, was ich mir einen ganzen Dezember lang als Kalenderblatt gern anschauen würde. Machst Du Kalender?

    Normal ja, und wenn ich zwölf von den Fotos oben passend zur Jahreszeit hätte, dann wäre wohl wieder einer im bei Saal o.ä. im Druck - nur dieses Jahr ist die Bilderauswahl so dünn, dass es vielleicht mal ein Jahr ohne Kalender gibt. :kaffee:

    Die kurzen, alten Tele-Festenbrennweiten ~85-135mm kann man meiner Erfahrung nach häufig noch sehr gut verwenden, auch abseits von Nostalgie-Spielerei. Die Schärfe ist leicht abgeblendet meist sehr in Ordnung (nix um Tests zu gewinnen, aber für die meisten Praxis-Anwendungen locker ausreichend), das Bokeh ist häufig sehr angenehm und deutlich besser als bei den meisten günstigen, modernen, auf Schärfe getrimmten Zooms. Dass der Kontrast häufig eher niedrig ist, ist technisch sicher eine Schwäche, sieht - in der Praxis - von der Bildanmutung häufig aber angenehm, authentisch, "analog" aus.


    Eigentlich habe ich mir auch vorgenommen, meine alten analogen Linsen (ein 135/3.5 und ein 105/2.5) wieder ein bisschen mehr zu nutzen. Gerade das 135er wäre eigentlich weit genug weg von meinem modernen 85er. Aber dann ist da doch immer die Faulheit, noch mehr Objektive tragen... Und das manuelle fokussieren, bei dem man mehr Übung bräuchte, um schneller und sicherer zu treffen... :kaffee:

    Doch eine Frage an Euch: speziell für einen (hier: A2-) Kalender, würdet Ihr Euch einen Monat lang lieber #1 oder #2 anschauen - und vielleicht auch kurz, warum?

    Definitiv #1, das finde ich recht hübsch, nur die linke untere Ecke ist etwas unaufgeräumt. Der Bildaufbau führt schön den Blick in die Tiefe. #2 Dagegen hat viel weniger Struktur, ist weniger klar, hat mehr leere Flächen, der Vordergrund und mehr grauer strukturloser Himmel fügen hier für mich nicht genug hinzu um so viel Fläche zu rechtfertigen. Der interessante Parte wird mir da zu klein.


    Die Ecke bei #1 könnte man noch lösen, indem man den Ausschnitt einen Ticken weiter macht:

    Tja, und wie jedes Jahr stellt sich die Frage, ob zumachen oder weitermachen mit diesem Thread? Nach drei Jahren lässt das Interesse doch merklich nach, und selbst die Hartgesottenen verlassen inzwischen die Fahne. Macht aber nichts, alles hat seine Zeit.

    Ich schau den Thread eigentlich immer gern an, weil ich es spannend finde, wenn ausgewählt und gezielt einzelne Bilder gezeigt werden (wohingegen mich die Massen-Bilder-Ablade-Threads weniger ansprechen).

    Selbst teilzunehmen gelingt mir nur nicht so wirklich. Zum einen entspricht es nicht meinem Fotografen-Naturell, tagsüber aufgenommenen Bilder direkt abends zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Die liegen erstmal gut auf der Speicherkarte, landen dann irgendwann mal auf dem Rechner und werden bearbeitet, wenn gerade Lust, Zeit und Laune da sind. Kann durchaus Sommer werden, bis das Januarbild fertig ist. Für den Kalender käme das dann erst im Folgejahr in Frage.

    Dazu fotografiere ich eher auf Reisen und in den Bergen, extreme Natur - eine Wüste, ein Geltscher, ein Wasserfall, finde ich jetzt für diesen Kalenderthread alles nicht sehr passend jahreszeittypisch.

    Das beste Material zeige ich dann auch gerne in der Bildkritik, da ich von Zeit zu Zeit dort Input bekomme, was man in der Tat noch optimieren könnte.

    Bleiben also eher Bilder der letzten Jahre, die jahreszeittypisch sind, jetzt nicht ganz erste Liga sind und noch nicht gezeigt wurden. :kaffee: Der Wille ist also da, es mangelt schlicht am geeignetem, vorzeigenswertem, unbekanntem Material.

    Da ich dieses Jahr aber auch ein bisschen im Archiv kramen musste, um meine privaten Kalender fertig zu bekommen, ist in der Tat ein Januarmotiv dabei, das ich noch nicht gezeigt habe.


    Januar in den bayrischen Voralpen

    Aber Du hast recht, ich würde das Bild sehr gerne als Einband für mein Fotobuch verwenden und ggf. an die Wand hängen. Nur leider bekomme ich es einfach nicht ordentlich repariert, weil ich nicht nachvollziehen kann wie der untere Bereich aussehen müsste. Hab gestern nochmal längere Zeit daran gesessen, leider vergeblich

    Nachdem die Originalbilder nicht mehr da sind (?), kann man vermutlich nicht mehr neu stitchen, oder?

    Hab's mal quick and dirty probiert zu retuschieren - perfekt repariert bekommt man es nicht (also so dass der Ortskundige jeden beim Vornamen bekannten Baum wiederfindet), aber so, dass der normale Betrachter sicher nichts merkt, ginge mit etwas mehr Mühe (noch die ganzehn Spuren im Wald verschwinden lassen) bestimmt.


    Wenn du magst schick mir das Originalbild, das Fottobuchcover bekommen wir schon gerettet. :)

    Hier hat die Automatik leider etwas gesponnen, vermutlich wegen dem Nebel. Das Bild ist in der Drohne aus 9 Aufnahmen zusammen gesetzt worden; links oben konnte ich den Fehler einigermaßen ausbügeln, aber links unten sieht die Saar irgendwie nicht so ganz koscher aus, wenn Ihr mich fragt...

    Würde sich lohnen das noch zusammen zu flicken. Mit dem tollen Licht und v.a, dem angestrahlten Nebel über dem Fluss ist das für mich eigentlich bisher das spektakulärste Bild, welches du hier zeigst :daumenhoch: