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    Die kurzen, alten Tele-Festenbrennweiten ~85-135mm kann man meiner Erfahrung nach häufig noch sehr gut verwenden, auch abseits von Nostalgie-Spielerei. Die Schärfe ist leicht abgeblendet meist sehr in Ordnung (nix um Tests zu gewinnen, aber für die meisten Praxis-Anwendungen locker ausreichend), das Bokeh ist häufig sehr angenehm und deutlich besser als bei den meisten günstigen, modernen, auf Schärfe getrimmten Zooms. Dass der Kontrast häufig eher niedrig ist, ist technisch sicher eine Schwäche, sieht - in der Praxis - von der Bildanmutung häufig aber angenehm, authentisch, "analog" aus.


    Eigentlich habe ich mir auch vorgenommen, meine alten analogen Linsen (ein 135/3.5 und ein 105/2.5) wieder ein bisschen mehr zu nutzen. Gerade das 135er wäre eigentlich weit genug weg von meinem modernen 85er. Aber dann ist da doch immer die Faulheit, noch mehr Objektive tragen... Und das manuelle fokussieren, bei dem man mehr Übung bräuchte, um schneller und sicherer zu treffen... :kaffee:

    Doch eine Frage an Euch: speziell für einen (hier: A2-) Kalender, würdet Ihr Euch einen Monat lang lieber #1 oder #2 anschauen - und vielleicht auch kurz, warum?

    Definitiv #1, das finde ich recht hübsch, nur die linke untere Ecke ist etwas unaufgeräumt. Der Bildaufbau führt schön den Blick in die Tiefe. #2 Dagegen hat viel weniger Struktur, ist weniger klar, hat mehr leere Flächen, der Vordergrund und mehr grauer strukturloser Himmel fügen hier für mich nicht genug hinzu um so viel Fläche zu rechtfertigen. Der interessante Parte wird mir da zu klein.


    Die Ecke bei #1 könnte man noch lösen, indem man den Ausschnitt einen Ticken weiter macht:

    Tja, und wie jedes Jahr stellt sich die Frage, ob zumachen oder weitermachen mit diesem Thread? Nach drei Jahren lässt das Interesse doch merklich nach, und selbst die Hartgesottenen verlassen inzwischen die Fahne. Macht aber nichts, alles hat seine Zeit.

    Ich schau den Thread eigentlich immer gern an, weil ich es spannend finde, wenn ausgewählt und gezielt einzelne Bilder gezeigt werden (wohingegen mich die Massen-Bilder-Ablade-Threads weniger ansprechen).

    Selbst teilzunehmen gelingt mir nur nicht so wirklich. Zum einen entspricht es nicht meinem Fotografen-Naturell, tagsüber aufgenommenen Bilder direkt abends zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Die liegen erstmal gut auf der Speicherkarte, landen dann irgendwann mal auf dem Rechner und werden bearbeitet, wenn gerade Lust, Zeit und Laune da sind. Kann durchaus Sommer werden, bis das Januarbild fertig ist. Für den Kalender käme das dann erst im Folgejahr in Frage.

    Dazu fotografiere ich eher auf Reisen und in den Bergen, extreme Natur - eine Wüste, ein Geltscher, ein Wasserfall, finde ich jetzt für diesen Kalenderthread alles nicht sehr passend jahreszeittypisch.

    Das beste Material zeige ich dann auch gerne in der Bildkritik, da ich von Zeit zu Zeit dort Input bekomme, was man in der Tat noch optimieren könnte.

    Bleiben also eher Bilder der letzten Jahre, die jahreszeittypisch sind, jetzt nicht ganz erste Liga sind und noch nicht gezeigt wurden. :kaffee: Der Wille ist also da, es mangelt schlicht am geeignetem, vorzeigenswertem, unbekanntem Material.

    Da ich dieses Jahr aber auch ein bisschen im Archiv kramen musste, um meine privaten Kalender fertig zu bekommen, ist in der Tat ein Januarmotiv dabei, das ich noch nicht gezeigt habe.


    Januar in den bayrischen Voralpen

    Aber Du hast recht, ich würde das Bild sehr gerne als Einband für mein Fotobuch verwenden und ggf. an die Wand hängen. Nur leider bekomme ich es einfach nicht ordentlich repariert, weil ich nicht nachvollziehen kann wie der untere Bereich aussehen müsste. Hab gestern nochmal längere Zeit daran gesessen, leider vergeblich

    Nachdem die Originalbilder nicht mehr da sind (?), kann man vermutlich nicht mehr neu stitchen, oder?

    Hab's mal quick and dirty probiert zu retuschieren - perfekt repariert bekommt man es nicht (also so dass der Ortskundige jeden beim Vornamen bekannten Baum wiederfindet), aber so, dass der normale Betrachter sicher nichts merkt, ginge mit etwas mehr Mühe (noch die ganzehn Spuren im Wald verschwinden lassen) bestimmt.


    Wenn du magst schick mir das Originalbild, das Fottobuchcover bekommen wir schon gerettet. :)

    Hier hat die Automatik leider etwas gesponnen, vermutlich wegen dem Nebel. Das Bild ist in der Drohne aus 9 Aufnahmen zusammen gesetzt worden; links oben konnte ich den Fehler einigermaßen ausbügeln, aber links unten sieht die Saar irgendwie nicht so ganz koscher aus, wenn Ihr mich fragt...

    Würde sich lohnen das noch zusammen zu flicken. Mit dem tollen Licht und v.a, dem angestrahlten Nebel über dem Fluss ist das für mich eigentlich bisher das spektakulärste Bild, welches du hier zeigst :daumenhoch:

    Hi nashquick , schöner Beitrag & willkommen!


    Bei den Papierabzügen könntest du nach dem, was ich aus deinen Erfahrungen herauslese, evtl. mit dem Hahnemühle FineArt Baryta glücklich(er) werden. Das ist anders als das komplett matte PhotoRag auch leicht gläzend (mit etwas mehr Struktur als die üblichen Forex) und v.a. ist das Papier selbst schon ein recht fester Karton, dicker als das PhotoRag, evtl. könntest du dir da das kaschieren sparen, je nach Format und Ansprüchen.


    Für Bilder die lange hängen und in größeren Formaten habe ich persönlich zuletzt gern auf Leinwände gesetzt.

    Sind saubere Bilder, die man sehr gut für ein Fotobuch oder eine Diashow oder auch einen mittelgroßen Print verwenden kann. :daumenhoch:


    Gegenüber einer Systemkamera mit Standardzoom verliert man da ein bisschen Auflösung für große Prints (oder starke Crops) und sicher high-Iso-Qualität für wirklich dunkle Ecken.

    Die Dynamik sieht auch gut aus, großflächig ausgefressene Himmel/abgesoffene Schatten wie früher© bei Kompakten oft zu sehen haben die Bilder nicht.


    Denke für deinen Zweck, anspruchsvolle Reiserinnerungen mitzubringen, ohne auf viel verzichten zu müssen (außer highend Qualität, die nicht gefragt war), passt das echt gut.


    Wäre mal interessant zu vergleichen, wie weit man in der Zeit zurückgehen müsste, um mit einer Premium-Kompakten der Klasse G5 X II mit einer klassische DLSR mit Standardzoom zu schlagen. Ob da jetzt sagen wir mal eine Nikon D80 mit 18-70 Zoom (2006, damals chic und State-of-the-Art, ähnliche Auflösung & Zoombereich) überhaupt noch Vorteile bräuchte?

    Klingt so, als ob es wirklich liefert, was man von der Linse bei der Größe und dem Preis erwarten dürfte. Den Nimbus "Noct-Nikkor" hat man hier auf jeden Fall aufrecht erhalten.


    Ist und bleibt natürlich ein absoluter Spezialist, aber an a) professionelle Filmer, b) Fotografen, die alternativ Mittelformat nutzen würden, und c) Sammler dürften sich da schon ein paar verkaufen (bzw. an a)+b) auch verleihen) lassen.

    Das war schon mit einem Augenzwinkern zu verstehen. :)

    Letztlich hängt es an der Frage, was man unter Mittelklasse, ob das ein Gerät bei so ca. der Hälfte der Luxusklasse ist, oder ob das ein Gerät ist, das technisch hinter Highend Geräten zurücksteht, das den halbwegs anspruchsvollen, aber nicht enthusiastischen Normalo bereits voll zufriedenstellen kann.

    ("Luxusklasse" deshalb, weil ein iPhone, das mal "Oberklasse" war, zuletzt - insbesondere in Form des "Pro" - mit großen Schritten Richtung Luxusklasse geeilt ist).

    Halber Preis der Ober- bis Luxusklasse ist dann wohl 400-600€, funktionell schon alles da ist aber bereits in der 200-300€ Klasse.

    Und noch besser wäre es, die Fotos wären wirklich anonym - dann bewertet man die Bilder und nicht so sehr die Buddies.

    Dann müsste man im gleichen Zuge auch auch Wasserzeichen mit Klarnamen ausschließen - die sind der Anonymität auch nicht zuträglich. ;-)


    Darüber hinaus rege ich an, die Bilder per Zufall durchzumischen, so dass nicht drei Bilder des gleichen Autors direkt hintereinander folgen.

    Wäre natürlich wünschenswert, falls die Software das kann. Auch wird ein Bild, das immer auf der ersten Seite angezeigt wird, wohl häufiger angeklickt, als eins, welches auf der letzten Seite steht.

    Praktischer fände ich es auch, eine festgelegte Gesamtmenge von Sternen verteilen zu können, also z.B. 20 oder 50 (oder n x Anzahl der Wettbewerbsfotos). Dann überlegt man sich etwas genauer, wohin man seine Bewertungen häufelt.

    Einfach Stimmen vergeben würde mir eigentlich schon reichen, Stimme, Sternchen, whatever, für Bilder die man mag, und Bilder die einen nicht ansprechne klickt man gar nicht erst weiter an.

    Praktischer fände ich es auch, eine festgelegte Gesamtmenge von Sternen verteilen zu können, also z.B. 20 oder 50 (oder n x Anzahl der Wettbewerbsfotos). Dann überlegt man sich etwas genauer, wohin man seine Bewertungen häufelt. So vergeb' ich halt 10 hier 7 dort, 5 da, weniger selten, und so richtig überlegt hab' ich es mir nicht.

    So lang du alle Bilder bewertest - was bei dem Umfang jetzt ja noch machbar ist - sollte alles passen, egal ob du die ganze Notenskala ausnutzt oder die obere Hälfte. Bilder, die du mehr magst bekommen mehr.

    Wenn du jetzt aber nur die Hälfte bewertest könntest du möglicherweise ein mit z.b. 7 bewertetes gutes Bild nach unten werten, gegenüber einem, welches du weniger magst.






    Im Endeffekt, wäre cool wenn sich die Wettbewerbe in dem PlugIn konfigurieren ließen, wenn nicht, dann geht's halt nicht. Zu ernst nehmen sollte man das Ganze am Besten eh nicht. :)

    Ich finde solche kleinen Wettbewerbe eine nette Sache - auch wenn ich diesmal verplant habe, rechtzeitig etwas einzureichen.... :duck:

    Das Mi Note 10 hat zu einem günstigen Mittelklassepreis eine Hauptkamera mit enormen 108 Megapixeln (...) Das Xiaomi Mi Note 10 kann ab dem 11. November für rund 550 Euro vorbestellt werden.

    Ich seh schon, ntv und ich haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein "günstiges Mittelklasse"-Smartphone ist... :ugly:

    Nur mit dem Smartphone fotografieren könnte ich mir aktuell noch nicht vorstellen, aber es ist irgendwie auch schon befreiend, wenn man nicht überall die große schwere Kamera mit rumschleppen muss und trotzdem recht ansehnliche Fotos machen kann.

    Zumindest die Kompakte hat das Smartphone bei mir auch schon komplett abgelöst. Da empfinde ich es auch definitv als Komfortgewinn, nicht mehr Handy und Kamera, sondern nur noch Handy herumtragen zu "müssen". :smile: