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    Obwohl ich die Kodakfilme echt gut finde, ist der Ilford mein Favorit. Ich kann nicht mal genau sagen, warum. Was sagt ihr dazu?

    Mir gefällt das letzte SW Bild am besten, schönsten (dunklen) Grautöne. Die anderen beiden sind mir eher zu hart.

    Bei einer Lok finde ich die Farbe auch recht markant, finde ich etwas schade sie in das gleich grau umzuwandeln wie die Umgebung.


    Ich habe das ja im letzten Beitrag schon erwähnt, dass man nachts mit verschiedenen Lichtquellen häufig sehr bunte Bilder hat. Einen vernünftigen Konsenz zu bekommen, erscheint mir fast zu schwierig. Je nach Farbe des Lichtes kann man die natürlich entsättigen und den Farbwert absenken, das erscheint mir häufig sehr mühselig.

    Blau, lila und grün stark zu entsättigen ist je nach verwendeter Software nicht viel mehr Aufwand als in SW umzuwandeln, würde ich sagen.

    Bei mir ist die Tage ein Fotobuch von Saal digital eingetroffen, deshalb kann nun darüber berichten und es mit meinen albelli-Fotobüchern aus den jahren '15 bis '19 vergleichen.


    Bestellt habe ich bei saal:

    • Fotopapier matt (standardmäßig flatlay, günstigste Option), 300dpi
    • glänzender Einband ohne Wattierung (hier günstigste Config)
    • 58 Seiten
    • Listenpreis 65€, bezahlt mit Versand 55€

    Interessiert hätte mich ursprünglich der 600dpi highend Druck matt, dann habe ich aber im Netz einige z.T. durchwachsene Reviews gelesen, in denen es hieß, dass dieser von der Schärfe eher weicher wäre und flaue Tiefen habe.


    Im Vergleich sehr ähnlich bei albelli 2019:

    • Flatlaydruck auf Fotopapier (Aufpreis), 300dpi
    • glänzender Einband (Aufpreis)
    • 112 Seiten
    • Listenpreis damals 115€, bezahlt mit Gutschein und Versand sehr günstige 62€ - heutiger Preis des Projekts ohne Rabatt: 239€ :ugly: vor Porto (mal einen anderen Anbieter auszuprobieren ist nicht nur Neugierde)


    Bei saal kann man kein billiges Fotobuch konfigurieren, bei albelli kostet dagegen alles was schön ist - inzwischen saftig - Aufpreis.



    Ein Review und Vergleich zu albelli in Bildern:


    Das mittelgroße Saal Fotobuch im Querformat ist schmaler, 28x19 statt 28x21.

    Der Einband ist bei beiden Büchern ziemlich identisch, Farblich wie von der Schärfe top.



    Da ich in 3:2 und meist Querformat fotografiere, bekomme ich auf das kleinere, aber 3:2 sehr nahe 28x19 (unten) paradoxerweise größere Bilder in Originalformat als auf 28x21 (oben).

    Ein dünner aber gleich dicker Rahmen wirkt auf mich harmonisch, einen oben und unten dickeren Rahmen muss ich dagegen an der Seite ausgleichen. Außerdem passt 3:2 Querformat mit sehr wenig Zuschnitt randlos auf die Seite, was bei Bildern mit etwas Platz außenrum gut funktioniert. Bei Fotos in 4:3, 1:1, allgemein Hochformat oder auch doppelseitigen Panos ist dagegen natürlich die höhere Seite klar im Vorteil. Auch in der Hand wirkt das 10% höhere Buch spürbar größer.

    Subjektiv wie schwer das wiegt, für mich ist der eigentlich klare Nachteil in der Praxis wenig relevant.


    Bei albelli können die erste und letzte Seite, die Innenseiten des Einbands, nicht bedruckt werden (Screenshot aus albelli Programm), bei Saal ist das möglich (man bezahlt sie aber auch, selbst wenn man sie, wie ich in dem fall, weiß lassen möchte).

    Die Software der beiden Anbieter ist ziemlich ähnlich.


    Bei albelli ist (rechts) ein recht großer Barcode auf der Rückseite, bei saal ist er winzig (und könnte gegen 5€ Aufpreis entfallen)



    Das matte Fotopapier bei saal hat eine geringfügig stärkere Struktur als das matte fotoähnliche Papier bei albelli, sonst ist es von der Beschaffenheit sehr ähnlich, beide sehr fest, perlmutt matt-glänzend (beide sehr schön)


    Deutlich werden die Unterschiede dagegen bei dem, was die Anbieter mit dem Papier anstellen, beide geben dafür 300 dpi an. Hier zwei schnelle, stark vergrößerte Nahaufnahmen bei etwa gleichem Abbildungsmaßstab:

    albelli druckt, das Druckraster ist dabei bei genauem Hinsehen auch mit bloßem Auge klar sichtbar.

    Details wirken scharf, aber gerade in den Mitten etwas grisselig, das Druckraster suggeriert Details die eigentlich nicht da sind, manchmal glaubhaft, manchmal eher störend.

    Strukturen leiden darunter etwas, auch in Farbgradienten oder Flächen (Himmel) kann man das Druckraster teils sehen.


    Saal dagegen belichtet Fotopapier aus, das Bild ist komplett durchgefärbt, aber wie bei Fotopapier üblich ganz leicht verschwommen, sehr feine Details wirken etwas unschärfer.

    Gradienten sind weich, Flächen homogen. Man sieht die Papierstruktur.


    Hundert Prozent der Details aus dem Originalbild 24.5mp (1:1 Crop) bekommt man natürlich nicht auf eine volle Seite, das würde aber auch ca. 550 dpi erfordern, Um quer über beide Seiten zu drucken könnte man 24mp aber gut brauchen.

    (der Farbunterschied liegt daran, dass das Bild oben wieder abfotografiert ist, neben dem Monitor passt das Fotobuch)


    Unterm Strich, beide Drucke sind gerade bei normaler Betrachtungsentfernung sehr schön. Das Saal Foto hat für mich aber leicht die Nase vorn.

    Generell wirken auf dem eher kleinen 28cm Format seitenfüllende Bilder am schönsten, halbseitig (z.b. 2x Hochkant oder Hochkant + Querformat) funktioniert auch noch gut, bei drei oder vier kleinen Bildern leidet der Eindruck etwas. Noch kleiner würde ich eher nicht empfehlen.

    Dafür kann man Handyaufnahmen gut in halbseitig oder kleiner unter die Aufnahmen mit der großen Kamera schmuggeln, so lange man die oft überdrehten Farben und die überbearbeitete Bildanmutung angleicht. Die oft digitale Anmutung wird durch die weichere Fotoausbelichtung eher gutmütig vertuscht.



    Hier eine Seite mit dunklem (tief dunkelgrau) Hintergrrund, durch die sehr gleichmäßige randlose Ausbelichtung sieht das bei passenden Bildern prima aus. Links eine Vollbildseite, der Rand landet ziemlich genau in der Mitte.

    Flatlay ist wirklich ziemlich flach.



    Bei der Farbechtheit ist albelli gut, saal sehr gut. Saal bietet icc profile für den softproof an (albelli nicht), beim matten Fotopapier gab es aber keinen relevanten Unterschied in Lightroom bzw. Photoshop (beim "Highenddruck matt" wäre ein Unterschied bei Softproof sichtbar gewesen, bringt schon was sich das mal anzusehen, da wurden die Tiefen etwas heller, vllt. hätte man da in dem oben erwähnten Review auch gegensteuern können).


    Zusammengefasst bin ich mit dem Fotobuch sehr, sehr zufrieden. :smile:


    Letztlich ist die Wahl des Anbieters natürlich auch eine Frage des Preises. Das doppelt so dicke 2019er albelli Buch zum fast gleichen Preis hatte damals natürlich ein besseres Preisleistungsverhältnis als saal jetzt, bei der aktuellen Preislage ist dagegen nun saal spürbar günstiger. Stand jetzt wird das nächste Fotobuch wieder bei saal bestellt - sofern keine noch bessere dritte Variante auftaucht. Noch mehr Details wären nicht nötig, aber trotzdem chic für den Pixelpeeper, vielleicht muss ich den "highend Druck matt" selbst irgendwann nochmal probieren, mit 600 dpi bekäme man zumindest rechnerisch die volle Auflösung auf eine Seite... ;-)

    Für Smartphone Hersteller ist es verlockend Weitwinkel Objektive zu verbauen, sparen diese doch Platz.

    Glaube es geht nicht nur um den Platz, die Kunden wollen das auch. Beim Gruppenfoto alle drauf bringen ohne weit wegzugehen, das ganze Panorama ablichten,... Letztens erst habe ich einem Freund (fotografiert sonst mit seinem iPhone) meine Kamera mit dem 24-120 in die Hand gedrückt, um ein Foto zu machen - erstmal Unmut, dass man mit diesem Objektiv ja nicht wirklich weit rauszoomen könne, mit dem Handy dagegen würde da ja "alles drauf gehen".

    Mein Eindruck: Schnappschüsse mit dem Weitwinkel fotografieren ist in gewisser Weise auch schlicht einfacher, man muss sich viel weniger Gedanken darum machen, was nun ins Bild soll und was nicht, welchen Ausschnit man wählt. Dazu kommt der Vorteil größerter Tiefenschärfe, die bei den nun größeren Handysensoren ja auch relevant werden kann.

    (wenn es darum geht wirklich schön ausgestaltete Ultraweitwinkelbilder zu machen kehrt sich das Ganze eher wieder etwas um, aber das interessiert dann eher weniger Handyfotografen)

    Ist eigentlich nicht nötig da einen anderen Sensor zu verbauen. In Sachen Bildqualität hat sich schon seit einer ganzen Weile nichts mehr getan, bzw. sie ist leicht schlechter geworden aufgrund er gestackten Sensoren.

    Klar, aktuell ist sie ja noch auf dem aktuellsten Stand z7/z7II. Gemeint war eine mögliche nächste Generation, was auch immer in der z7 III oder IV verbaut sein wird.

    Ich habe mich in den letzten Tagen gerade etwas intensiver mit dem Vergleich verschiedener Anbieter befasst, da gibt es inzwischen deutluch günstigere Angebote auf dem Markt.

    Wenn es Empfehlungen gibt, insbesondere Richtung besser oder (ohne größere Kompromisse) preiswerter als der bisherige albelli-"Standard", dann lass es uns wissen :danke:

    So lange D850 gekauft werden, werden die auch gebaut.

    Werden sie nicht gekauft, entsteht auch kein Problem.

    Denke auch. So lang die jemand kaufen will, warum nicht länger herstellen. Dass arg viel neues für Nikon F nachkommen wird, ist halt nicht zu erwarten. Vielleicht lässt sich die nächste Generation Sensoren nochmal in ein sonst eher unverändertes Gehäuse setzen. Irgendwann ist dann die Entwicklung so weit, dass nicht nur die F Kameras, sondern v.a. auch die F Objektive deutlich im Hintertreffen sind. Dass die neuen Z Objektive klar besser sind als die besten erhältlichen F Ojektive ist ja aktuell schon der Fall (Praxisrelevanz ist dann immer die andere Frage).

    Wirklich schwierig wird der Wegfall von F dann eigentlich "nur" für Verfechter des optischen Suchers und Nikonuser die noch hochwertige alte AF-D Objektive haben und diese eigentlich gern weiternutzen würden, das aber mit dem FTZ Adapter nicht mehr sinnvoll können. Die AF-S Objektive lassen sich ja ziemlich unproblematisch mit dem Nikon Adapter weiternutzen.


    Mal wieder ein Panorama gemacht, weil die Aussicht von der Watzmann Südspitze bei guter Sicht einfach bombastisch ist (v.l.n.r.: Watzmann Mittelspitze, Berchtesgaden, kleiner Watzmann mit Watzmannkindern, Königsee mit St. Bartolomä, Dachstein, Obersee, Hochkönig).

    Nur fast tagesaktuell, da oben gibt's weder Laptop noch mobiles Internet, aber eben ganz frisch auf die Platte gespielt und zusammengesetzt.

    Die Dampflock fing erst auf der Mitte des Viadukts an zu dampfen ... und Ende fuhr eine Diesellock, die den Zug angeschoben hat.
    Was für ein doofes Schauspiel :ugly:

    Auf den ersten Blick wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen, aber die Diesellock ruiniert die Romantik auf den zweiten Blick dann doch ein bisschen :mrgreen: (schön ist die Szene natürlich trotzdem noch)

    Als ich 2014 dort war, konnte/durfte die Lock noch alleine fahren. Man merkt auch dass es früher im Jahr war, im Sommer ist dort alles durchgängig sehr grün (die wechselnden Farben finde ich auch seh reizvoll, wirkt ein bisschen rauer).

    Leute waren damals schon auch einige dort, an hunderte oder Horden kann ich mich aber nicht erinnern, bei halbwegs ähnlicher Perspektive vom Wanderweg aus. Vielleicht zu sehr zum Instagramm-Spot geworden... :kaffee:

    Persönlich gefällt mir die kühlere Version deutlich besser. Für mich darf Schnee kühl sein, gerade wenn er nicht direkt von warmem Licht beleuchtet wird. In der warmen Variante wirkt der Schnee auf mich eher schmutzig und das Bild flacher - den Kontrast zwischen kühlem Schnee und wärmeren Tönen beim Hund fand ich eigentlich sehr passend.

    Wenn es ein wärmeres Bild sein soll, dann wäre mein Ansatz die warmen (sonnigen) bereiche selektiv wärmer einzustellen ohne die kühleren bläulichen Bereiche zu verlieren.

    Was die Helligkeit angeht, das Bild ist bereits sehr hell, was bei Gegenlicht und Schnee aber auch okay so ist. Persönlich würde ich wahrscheinlich die Nase und die Augen des Hunds noch dezent versuchen im Raw aufzuhellen ohne dass es unnatürlich wirkt, die sind ziemlich dunkel.

    Persönlich würde ich auch noch etwas am Boden aufräumen, ein paar der etwas ablenkenden Ästchen und Blätter entfernen, dann wirkt die Szene klarer.

    Ich sage es mal so: Nach dem Kompaktkameramarkt kannibalisieren die Smartphones nun auch das DSLR/DSLM-Einsteigersegment mit kleinen, überwiegend programmgesteuerten Modellen und dem klassischen Kit- oder Superzoom-Objektiv. Die wurden vielfach ja auch nicht als Systemkamera sondern als Kompakte mit abnehmbaren Objektiv genutzt, ich kenne eine Reihe von Leuten, die genau solch eine Kombi besessen haben/besitzen und nie ein zweites Objektiv gekauft haben. Die meisten dieser Cams fristen jetzt ein Dasein in irgendeiner Schublade und sehen nie die Sonne.

    Das ist auch mein Eindruck.

    Natürlich gibt es auch den Fotografen mit kleinem Budget der mit einer D3x00 mit einserseits ihrem guten Sensor und andererseits all ihren Einschränkungen tolle Fotokunst machen und die möglichkeiten der DSLR voll ausschöpfen, aber ich denke auch viele dieser kleinen DSLRs gerade mit dem oft mäßigen 18-55 Kit, die eben diese schwerere Kompakte waren, inzwischen für viele dieser Nutzergruppe schon gut genug durch ein gutes Smartphone ersetzt werden können.


    Das eine ist, wenn man nun kein D3x00 äquivalenten kameras verkauft, dann steigt der durschnittliche Verkaufspreis natürlich, selbst wenn man in anderen Kategorien noch recht preiswerte Angebote wie die z5 hat, aber ich gehe auch davon aus, dass das Hobby insgesamt eher teurer wird.

    Nikon kündigt seine Strategie bis 2025 an:

    https://www.dpreview.com/news/…ses-on-the-market-by-2025


    • Mehr Fokus auf User die eine Z auch wirklich als Systemkamera mit Wechseloptiken nutzen (also 2+ Objektive nutzen)
    • Erhöhung des durchschnittlichen Verkaufspreises um 20% (wieviel davon aus einem Fokus auf höherklassige spiegellose Kameras hervorgeht und wieviel aus Preiserhöhungen ist nicht erwähnt, wobei schon davon auszugehen ist, dass Nikon seinen Schwerpunkt zunehmend weniger bei der 299€ Einsteigerkamera mit einem Kitobjetkiv sieht)
    • Mehr Fokus auf Remotebetrieb, Video und automatisierte Aufnahmen aufgrund von Bedarf aus der Profirichtung
    • Features aus der Z9 nach unten tröpfeln lassen
    • Last but not least: 50 Z Mount Linsen in 2025 (was bei aktuell 34 bekannten Produkten ein hübsches Delta ist, da darf man gespannt sein was alles kommen wird)

    Weil es alles ganz gut können soll und wohl auch Lightroom-Bearbeitungen importiert werden, habe ich kurzentschlossen ein "gebrauchtes" ON1 Photo RAW 2022 für 50 € gekauft. Die Entrauschung soll z.B. besser als in Lightroom sein.

    Ich bin gespannt.

    Gerne mal berichten! :daumenhoch:

    Sorry, falls schon davon die Rede war. Ich habe leider nicht den Überblick.

    Hat jemand Erfahrtung mit Photolab ?:

    Erfahrungen mit Photolabs habe ich nicht. Den alten dxo Konverter habe ich aber zeitweise ganz gern verwedet.

    Wenn man sich die Seite ansieht, dann scheint dxo den Funktionsumfang aufgebohrt zu haben, etwa die lokalen (UPoint) Anpassungen, die man aus der übernommenen Nik Software übernommen hat. Verlaufsfilter etc. scheint man damit auf abbilden zu können. Wie praktisch und mächtig das in der Praxis ist müsste man ausprobieren. Dazu scheint man die Bildverwaltung erweitert zu haben.

    Klingt erstmal so, als hätte man da viel ergänzt um näher an Lightroom zu rücken.


    Wenn man selbstbewusst Lightroom ersetzne möchte, wundert mich dagegen dann diese Funktion :razz:


    Dazu wirbt man mit besonders guter technischer Detail-Bildqualität (da war auch der alte Konverter schon sehr ordentlich, etwa bei der Detailschärfe).


    Wenn ich mal Zeit und Lust haben probiere ich die Testversion vielleicht mal aus. :smile:

    Traumhaft schön - genau das, was ich mir einen ganzen Dezember lang als Kalenderblatt gern anschauen würde. Machst Du Kalender?

    Normal ja, und wenn ich zwölf von den Fotos oben passend zur Jahreszeit hätte, dann wäre wohl wieder einer im bei Saal o.ä. im Druck - nur dieses Jahr ist die Bilderauswahl so dünn, dass es vielleicht mal ein Jahr ohne Kalender gibt. :kaffee: