Posts by Franz

    Also so ungefähr schon, aber man muss die Ellipse nicht nur rund machen, sondern auch die Größe korrigieren, damit man ein einigermaßen realistisches Bild bekommt.


    Hier habe ich ein Beispiel auf die Schnelle, das Original:


    Das verformte Bild:

    Pantone gehört nicht zu Adobe, sondern zu x-rite. Also kann man Adobe da keinen Strick draus drehen.


    Bei den Pantone-Farben geht es nicht darum bestimmte Farben für die Reproduktion auf dem Bildschirm auszuwählen, sondern z.B. um Schmuckfarben für den Druck, für Textilen, Kunststoffe etc. zu definieren.


    Dazu genügt ein RGB-Wert leider nicht, denn echte Materialien haben auch Glanz-Effekte und individuelles Reflexionsverhalten bei unterschiedlichen Beleuchtungen (Metamerie). Dafür braucht man dann verlässiche Farbmuster und einen allgemein anerkannten Standard.

    Harald :

    Damit die Perspektive korrekt herausgerechnet wird, muss die KB-äquivalente Brennweite stimmen. Vielleicht kannst du das beim Entzerren prüfen.


    So müsste es aussehen:

    Woher weißt du, dass das die richtigen Proportionen sind?


    Mein Ergebnis sieht folgendermaßen aus:


    Rein gefühlsmäßig scheint mir das Ergebnis plausibel, wenn ich das originale Bild dagegen halte.


    Edit:

    Hier nochmal deine Entzerrung gegen meine zum direkten Vergleich:

    Wenn die Ausrichtungspunkte nicht genau passen, wird die äquivalente Brennweite falsch berechnet und das Ergebnis verfälscht. Ich habe bei meiner Entzerrung außerdem noch die Kissenverzeichnung des Objektivs kompensiert.

    Was sagt ihr dazu?

    Ich finde das wäre leichter zu beurteilen, wenn die unterschiedlichen s/w-Entwicklungen alle vom gleichen Originalbild stammen würden. Die mittlere Ilford-Entwicklung hat anscheinend am meisten Kontrast, das kommt natürlich gut. Das Bild profitiert aber auch generell von den kontrastreichen Schienensträngen im Vordergrund, darum ist der Vergleich vielleicht nicht ganz fair ...

    Das ist kein Geheimnis, vielmehr lässt sich der aktive Ordner, den ein Programm gerade nutzt, grundsätzlich nicht löschen, auch dann nicht wenn er leer ist. Wenn du z.B. mit dem Dateiauswahldialog in ein Verzeichnis gehst und von dort eine Datei öffnest, wird dieser Ordner zum aktiven Ordner.

    Jede/jeder hat so seine Methode - ich bearbeite manchmal die schlechten Bilder zuerst bevor ich sie lösche. :ugly: Ist wirklich wahr. Jedes Bild hat seine Chance verdient und ich will sehen, ob man noch was herausholen kann durch einen gewagten Beschnitt oder eine andere Art von Bearbeitung. Am Ende behalte ich dann manches Bild, für das schon der Mülleimer bereit stand.

    softride :

    Du kannst doch auch auf dem PC Bilder von Apple-Handys/Tablets bearbeiten. Je nachdem wie das Farbprofil "Display P3" eingebettet ist, kam es dann u.U. zu einer falschen Darstellung des Namens in der Statuszeile.


    Das Farbprofil Display P3 tritt aus Sicht Apples gewissermaßen als Nachfolger von sRGB auf. Es ist aus dem Farbprofil DCI P3 abgeleitet. Letzteres hat jedoch einen etwas verschobenen Weißpunkt (abgestimmt auf Projektionslampen im Kino) und auch eine etwas andere Gradationskurve.


    Display P3 übernimmt die Primärfarben von DCI P3, koppelt diese aber mit dem Standard-Weißpunkt D65 und der Standard-Gradationskurve von sRGB. Also alles möglichst kompatibel zu sRGB, bis auf die Farben. Dafür ist dann der Farbraum auch deutlich größer als bei sRGB, insbesondere können intensivere Grün-Gelb-Rot-Töne dargestellt werden.

    https://en.wikipedia.org/wiki/…on_of_sRGB_P3_Rec2020.svg

    wieviele ihr Hobby an den Nagel gehängt oder vollständig auf das Schlauphon übertragen haben

    Ich denke das kommt daher, dass auch die besten Systemkameras bzw. DSLRs mit ihren JPEGs nicht mit dem Output eines Smartphones in Vollbildansicht mithalten können, sobald die Lichtsituation etwas anspruchvoller wird. Bilder aus richtigen Fotoapparaten muss man dann einfach nachbearbeiten oder eben gleich durch einen RAW-Konverter jagen. Wer das nicht will, ist beim Smartphone besser aufgehoben, es sei denn besondere Brennweiten werden benötigt.

    Ich möchte mal wieder einen neuen Tipp zu JPG-Illuminator vorstellen.


    Selektive Halo-freie Aufhellung


    Mit der Schatten/Lichter-Funktion von JPG-Illuminator lassen sich dunkle Bildregionen sehr einfach aufhellen. Ich möchte das an einem Beispiel zeigen und alternative Wege vorführen, die bestimmte nachteilige Effekte verhindern.


    Das Ausgangsbild ist die Fotografie einer Statue, die etwas zu dunkel im Bild erscheint:


    Mit der Lichter/Schatten-Funktion von JPG-Illuminator kann die Statue aufgehellt werden:


    Folgende Parameter habe ich dazu genutzt:


    Neben der Stärke der Aufhellung lassen sich mit den Reglern "Auflösung" (entspricht dem Radius bei anderen Programmen) und dem Schwellwert (hier 49%) die Parameter so justieren, dass die dunkle Bildregion wie gewünscht aufgehellt, das übrige Bild aber nicht zu sehr verändert wird.


    Wenn ihr die beiden Bilder vergleicht, seht ihr aber unschöne Effekte der Aufhellung, die Schatten der Pflanzen und die dunkelroten Blumentöpfe werden ebenfalls aufgehellt, was etwas unnatürlich aussieht.


    Zur Verbesserung könnt ihr die gefundene Schattenaufhellung aber auch selektiv auftragen. Dazu öffnet ihr die Lupe (F12) wählt den Preset-Pinsel und die Einstellung "Aktive Filter".


    Die Aufhellung wirkt nur an den mit dem Preset-Pinsel aufgemalten Stellen. Da die Lichter/Schatten-Funktion schon von sich aus Halos vermeidet, muss man dabei nicht sehr genau arbeiten. Bei größeren Bereichen hilft die Gummiband-Funktion (Umschalttaste beim Malen drücken) sehr. So sieht das fertige Bild dann aus:


    Das Ergebnis ist also bei diesem Motiv sehr viel besser.


    Es wäre auch möglich in der Lupe eine gewöhnliche Aufhellung aufzutragen. Dazu öffnet ihr die Lupe wie oben beschrieben, wählt aber anstatt "Aktive Filter" den Preset "Aufhellen". Je nachdem wie das Motiv aufgebaut ist, muss man dann aber sehr präzise arbeiten, sonst entstehen schreckliche Halos wie im folgenden Beispiel zu sehen:


    Die Schattenaufhellung geeignet einzustellen und dann selektiv aufzutragen, ist also bei weitem die bessere Lösung.


    In manchen Fällen produziert aber die Aufhellung mit der Schatten/Lichter-Funktion von sich aus Halos, die man nicht ohne weiteres weg bekommt. In diesem Fall könnt ihr eine selektive Aufhellung über eine passende Kurvenfunktion versuchen:

    Die gezeigte Kurve hellt die Schatten stark auf, lässt aber die helleren Bildregionen garantiert unverändert. Wichtig ist, dass die Option "nur Helligkeit" eingeschaltet ist.


    So eine Kurve direkt auf das Bild anzuwenden klappt aber meist überhaupt nicht, weil die Tonwerte im Bereich der Stufe total verfälscht werden. In diesem Beispiel wird ein kleiner Tonwertbereich sogar als Negativ abgebildet, was z.B. die Mosaike im Hintergrund verfremdet:


    Ihr könnt solche Kurven aber auch selektiv im Lupenfenster auftragen, was sehr gut funktioniert, wenn die Schattenregion und die helle Bildregion wie in diesem Beispiel sauber getrennte Tonwerte haben. Die Stufe in der Kurve kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Wichtig ist, dass dieser irreguläre Bereich der Tonwertkurve so liegt, dass möglichst wenig real vorkommende Tonwerte im Bild betroffen sind. Trägt man die entsprechend optimierte Kurve dann auf, entsteht dieses Ergebnis:


    Ein großer Vorteil der Kurven-Methoden ist, dass die Kurve ohne einen Radius arbeitet und daher auch sehr kleine Details sauber aufhellt (wie die rechte Hand der Statue in diesem Beispiel). Die Kurven-Methode lässt sich aber nicht gut anwenden, wenn in der zu bearbeitenden Bildregion alle möglichen Tonwerte vorkommen.

    Beispiel


    Seit Version 5.3.6.0 enthält JPG-Illuminator eine weitere Pipette "Allgemeiner Farbabgleich", mit der man den Weißabgleich eines Bilds auf Basis einer variablen Zielfarbe definieren kann. Dies erlaubt z.B. die Farbabstimmung eines Bilds auf ein anderes zu übertragen, was ich hier anhand eines Beispiels zeigen möchte.


    Heute hatte ich bei Kaiserwetter einige Bilder im Schlosspark geschossen, z.B. dieses:


    Der Kameraweißabgleich stand auf Automatik und so kam es bei einem Bild der Serie zu deutlichen Farbabweichungen mit zu roter Farbgebung:

    Den Weißabgleich konnte ich jedoch nicht so ohne weiteres anpassen, weil im Bild keine neutrale Farbe vorhanden war. Mit dem Allgemeinen Farbabgleich ließ sich die Farbe aber ganz einfach vom ersten Bild auf das zweite Bild übertragen.


    Hierzu habe ich zunächst das erste Bild geöffnet und mit der Pipette "Zielfarbe" den blauen Himmel direkt über dem Baum angeklickt. Danach habe ich das zweite Bild geöffnet und dort mit der Pipette "Allg. Farbabgleich" ebenfalls ein Stückchen des blauen Himmels angeklickt, mit folgendem Ergebnis:


    Das so bearbeitete Bild hat nun die gleiche Farbabstimmung wie das erste, obwohl im Bild keine neutrale Farbe zum Abgleich zur Verfügung stand. Ein ähnlich gutes Ergebnis hätte man natürlich auch manuell mit einigem Ausprobieren hinbekommen können, aber so geht der Abgleich wesentlich schneller und zuverlässiger.


    Voraussetzung bei dieser Vorgehensweise ist, dass man in beiden Bildern ein Objekt gleicher Farbe findet, was in diesem Fall ganz einfach war. Aber Vorsicht: auch ein gleichmäßig erscheinender blauer Himmel ist nicht überall gleich gefärbt, die Sättigung nimmt am Horizont meist ab und steigt zum Zenit an. Auch bei dieser Art des Farbabgleichs muss man also ein wenig aufpassen und wirklich äquivalente Bildpartien auswählen, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

    Ich sehe das genauso wie Subjektiv, finde das Bild sehr gelungen und auch die Scheinwerfer sind absolut in Ordnung.


    Wenn sich die Gelegenheit ergibt und du etwas früher zur blauen Stunde fotografieren könntest, würden die Lichter der Lampen etwas weniger stark hervor treten, aber die Lichtwirkung ist dann natürlich auch ein andere.

    Mit Prints hinter Acryglas habe ich selbst keine Erfahrungen aber generell passierte es mir öfter, dass Prints eher zu dunkel wurden, weil das Printmedium eben nicht selbst leuchtet wie der Monitor. Darum würde ich das Bild und den Schnee auch sehr hell abstimmen.


    In deiner wärmen Variante (für mich vielleicht einen Tick zu warm - aber das ist natürlich Geschmackssache) hat der Schnee etwas Plastizität verloren, die würde ich versuchen wieder zurückzuholen.

    Ich frage mich trotzdem, ob nicht das Speichern fürs Web auch als Speichervorgang gewertet werden könnte.

    Es geht ja darum die aktuellen Einstellungen zu speichern. Wenn du ein Bild öffnest und nur fürs Web oder für DFT speicherst, erscheint auch keine Nachfrage beim Verlassen/Weiterschalten. Wenn du das Bild aber zuvor beschnitten, verkleinert oder sonst wie bearbeitet hast, gehen diese Einstellungen beim Verlassen verloren, weil beim Web/DFT-speichern keine jif-Datei geschrieben wird. Daher erscheint die Warnung.


    Es wäre für die meisten Anwender sicherlich unverständlich, wenn in manchen Fällen nicht gewarnt würde, obwohl es zu einem Verlust von Einstellungsdaten kommt. Falls dich die Warnungen nerven, kannst du den todo-Mechanismus nutzen, dann werden die Einstellungen immer automatisch gespeichert. Wenn du das nicht möchtest, kannst du "Zurück zum Original" aufrufen.