Posts by Franz

    Ich bin jetzt auch am Überlegen ... der Sensor hat 1", das entspricht Crop-Faktor 2.7. Die Linse ist mit 19mm f/1.9 äquivalent angegeben. Das Objektiv sollte daher real 7mm f/0.7 haben.


    Jetzt cropst du nochmal um Faktor 2, bekommst 20 ÷ 2 ÷ 2 = 5 Megapixel. Der Gesamt-Crop ist jetzt 2 × 2.7 = 5.4. Das heißt die Brennweite müsste 7mm × 5.4 = 38mm betragen und die Blende 0.7 × 5.4 = f/3.8.


    Also KB-äquivalent 38mm f/3.8 bei 5 Megapixel Output. Das klingt schon nicht mehr so berauschend, ist aber deutlich besser als z.B. ein kleines mFT Kit-Zoom, die liegen etwa bei 38mm f/8.0.

    Blende 2.0 bei 50mm KB klingen wirklich verlockend, da stimme ich vollkommen zu. Nach meiner Rechnung sind bei 35mm allerdings nur noch 5,9 Megapixel und bei 50mm noch 2,9 Megapixel übrig, das scheint mir grenzwertig, vor allem wenn dabei noch kräftig an den Pixeln herumgerechnet wird.

    Wenn ich den Artikel richtig verstehe, has das Objektiv real 7mm Brennweite bei Blende F/0.7, das ist schon sehr außergewöhnlich. Aber die Kröte aufgrund des großen Sensors ausschließlich ein Superweitwinkel zu haben, wollte ich nicht schlucken.

    Ich habe das mal ausprobiert. Die Ergebnisse sind hinsichtlich Rauscharmut/Detailreichtum und Objektivkorrektur tatsächlich sehr überzeugend, den occ-JPEGs meiner Panasonic-Kameras deutlich überlegen.


    Einige Bilder kommen aber überschärft aus dem Konverter und haben einen sehr elektronischen Look. Einstellmöglichkeiten gibt es leider keine. Als ein rundum-sorglos-Frontend für JPG-Illuminator sehe ich den Konverter daher nicht.


    Wenn man DNGs ausspielt, hat man vielleicht nachträglich noch Möglichkeiten die Schärfung und sonstige Bildaufbereitung anzupassen, aber dann kann man auch gleich mit einem RAW-Konverter arbeiten.


    softride: Hast du den Konverter produktiv im Einsatz?


    Edit:

    Ich hab noch ein wenig damit herumgespielt. Auch im DNG-Modus ist die künstliche Schärfe des DeepPRIME-Algorithmus enthalten. Für bereits gut aufgelöste kontrastreiche Bilder ist das m.E. nicht geeignet, eher für Sport / Available Light, wo den Originalen RAWs eh einen Tick Schärfe fehlt.


    Wenn man aber den Modus von DeepPRIME auf PRIME zurückschaltet, wirken die Ergebnisse gleich viel natürlicher. Außerdem braucht ein 16 MP Bild auf meinem Rechner dann "nur" noch etwa eine Minute zur Umwandlung. :cool:

    Quote from werderfan

    ich bin selten hier, weil ich mehr mit jpg-Illu arbeite

    Ich hätte eine Bitte für das nächste Update:

    -Bild ausrichten \ Drehen: lässt sich hier die Feinabstimmung mit dem Mausrad so einstellen wie in oben/links/rechts/unten?

    Du meinst feinere Stufen? Das ist bestimmt möglich. Am besten lässt sich der Drehwinkel aber durch Ziehen mit gedrückter Maustaste im Bild einstellen. Am feinsten funktioniert das, wenn man beim Ziehen mit der Maus weit außen anfasst, z.B. in der Nähe der Bildecken.

    wie bei einem Computerspiel ... 3 Finger liegen auf den Tasten Strg, Umsch und Alt

    Wenn man besonders flott sein will stimmt das, aber für den Anfang braucht man die Alt-Taste gar nicht und auch auf die Umschalttaste sollte man zunächst verzichten.


    Nach Aktivieren des Stempels kann man gleich losstempeln. Mausklick überträgt von Quellebereich zum Zielbereich. Oben im Lupenfenster stellt man den Radius ein (das geht auch mit Umsch+Mausrad). Den Abstand zwischen Quellbereich und Zielbereich ändert man, in dem man die Strg-Taste drückt und dann die Maus bewegt. Rückgängig mit Mausrad oder mit dem Schieber links oben in der Lupe.

    1. Erstaufruf Canon-Drucker (Standard), noch ohne Ini-Datei:


    Papiergröße A4, 210 x 297 mm

    Druckbereich 210, 0 x 209,9 mm

    Ist das ein Schreibfehler? Der Druckbereich beim Canon ist definitiv falsch.


    3. Umgestellt auf Canon-Drucker (Standard:


    Papiergröße A4, 210 x 297 mm

    Druckbereich 210,0 x 296,9 mm

    Das sieht hingegen richtig aus.


    Ich habe das auch probiert, kann aber mit meinem Drucker kein Problem feststellen. Auch nach Löschen der Vorgabe und Neustart wird bei mir der Druckbereich korrekt dargestellt.


    Vielleicht gibt es ein spezielles Problem mit dem Canon-Printer. Hast du die Möglichkeit einen anderen Hardware-Drucker auszuprobieren?

    Obwohl das Bild den Druckrand nicht berührt, ist dieser rot dargestellt - falsch.

    Die Linien werden immer rot dargestellt, wenn der Wert im Feld "Abstand zum Papierrand" kleiner ist als der nicht bedruckbare Bereich. Da sehe ich keinen Fehler.


    Das funktioniert nur, wenn man die Vorgabe nur für einen Papierdrucker, aber nie für einen PDF-Drucker gemacht hatte

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Bei meinen Versuchen funktionierte das bei allen vorhandenen Printern, auch bei den Software-Printern PDF, XPS und OneNote. Durch "Zurück zur Vorgabe" bekam ich immer genau die Einstellungen zurück, die ich zuvor gesetzt hatte.


    Mir ist aber aufgefallen, dass bei einem Wechsel von einem Hardware- zu einem PDF-Printer der Abstand zum Papierrand auf Null gesetzt wird. Darum bekommt man nach Zurückstellen auf den Hardware-Printer und Einpassen ein anderes Resultat (dein Punkt 2). "Zurück zur Vorgabe" stellt den Rand aber wieder her.

    Also ich drücke Strg+P, es öffnet sich der Drucken-Dialog mit der Vorschau. Das dauert ca. 0,5 Sekunden. Dann nur noch die Drucken- oder die Enter-Taste drücken - fertig. Das ist doch schon beinahe optimal, oder?


    Du kannst Layouts vorgeben oder die aktuelle Konfiguration als Vorgabe einstellen, dann merkt sich das Programm auch den spezifischen Drucker. Man kommt also fast immer ohne weitere Klicks aus, wenn man das richtig einstellt.


    Falls du viele Bilder drucken möchtest, kannst du zudem die Bilder im Druckdialog zusammenstellen und alle auf einmal drucken.


    Klar kann man immer noch irgendwo einen Klick sparen, aber die Bedienung scheint mir so wie sie jetzt realisiert ist zielgerichtet und effizient.


    Ein Umbau wäre auch nicht so trivial wie es vielleicht scheint, denn die Vorschau wird zum Drucken benötigt und man müsste sie dann mit Tricks irgendwie unsichtbar erzeugen und wieder schließen, das macht das Ganze nicht so einfach ...

    Damit könnte man z.B. Bilder mit einem 3-D-Schatten "schwebend" über andere Bilder legen, z.B. als Lupe für Details. Oder frei gestellte Objekte in andere Hintergründe einfügen.


    Beispiel: Das Detailbild würde schweben, wenn man den weißen Rand transparent schalten könnte:

    Das geht leider nicht so einfach, denn der Verlauf des Schattens wie in deinem Beispiel müsste nicht schwarz auf weiß gemischt werden, sondern schwarz auf Transparenz. Dazu bräuchte man aber intern schon bei der Bildverarbeitung einen zusätzlichen Transparenzkanal, nicht nur beim Speichern.


    Eine einfache Transparenzfarbe (wie sie z.B. IrfanView beim Speichern anbietet) funktioniert nur bei absolut harten Kanten ohne irgendwelche Übergänge oder Anti-Aliasing.

    Version 5.3.1.0 ist online.


    JPG-Illuminator unterstützt nun Softproof mit Hilfe von ICC-Profilen.


    Links oberhalb der Belichtungs-Warntaste gibt es einen neuen Softproof-Schalter:



    Der Softproof-Schalter wird bedienbar, wenn ein Farbprofil für ein Ausgabegerät zugeordnet wurde. Die Zuordnung trifft man über den Menüpunkt "Optionen / Proof (...) einrichten". Wenn der Softproof-Modus aktiv ist, leuchtet der Schalter rot auf. JPG-Illuminator zeigt dann an, wie das Bild von dem gewählten Ausgabegerät, z.B. einem Drucker, ausgegeben würde.


    In dem Proof-Modus kann man das Bild weiter bearbeiten. Der Tooltip auf dem Farbraum-Feld der Statuszeile gibt zusätzliche Informationen zum gewählten Proof-Profil und zur Farbbehandlung aus.


    Neben dem Farbprofil selbst kann man im Untermenü "Optionen / Proof (...) einrichten" auch die Art der Farbbehandlung (Rendering-Intent) einstellen. Die folgenden vier Modi sind vom ICC (International Color Consortium) vordefiniert:

    • Wahrnehmungsorientiert: Das Farbmanagement versucht die Farben so auf das Zielgerät abzubilden, dass insgesamt möglichst wenig auffällige Unterschiede sichtbar werden.
    • Sättigung: Ähnlich wie wahrnehmungsorientiert, jedoch wird
      mehr Wert auf korrekt gesättigte Farben als auf den Farbton gelegt. Dieser Modus ist in erster Linie für Business-Grafik und ähnliche Anwendungsfälle gedacht.
    • Relativ farbmetrisch: Alle Farben und Tonwerte, die im Zielfarbraum liegen, werden möglichst exakt abgebildet. Farben und Tonwerte außerhalb des darstellbaren Farbraums werden durch möglichst ähnliche Farben ersetzt. Der Weißpunkt wird ggf. angepasst, so dass beim Proofing keine Verschiebung des Weißpunkts erkennbar ist.
    • Absolut farbmetrisch: Ähnlich wie relativ farbmetrisch, jedoch wird der Weißpunkt nicht angepasst und verändert sich gegebenenfalls erheblich.

    Welche Einstellung für das Rendering-Intent die richtige ist, muss man der Dokumentation des Druckers oder Dienstleisters entnehmen (hier ein Beispiel für Saal-Digital). Entscheidend ist, dass die getroffene Einstellung mit der Behandlung im Ausgabegerät/Drucker übereinstimmt, denn auch der Drucker (oder der Treiber) nutzen ein Farbmanagement, um die Farben des Bilds auf den verfügbaren Farbbereich (Gamut) abzubilden. JPG-Illuminator merkt sich die gewählte Einstellung des Rendering-Intents separat für jedes Profil.


    Falls das vom Drucker/Dienstleister verwendete Rendering-Intent nicht bekannt ist, ist unsere Empfehlung für eigene Drucker "Wahrnehmungsorientiert" einzustellen. Diesen Modus nutzt JPG-Illumninator grundsätzlich beim Drucken, wenn in Windows ein spezifisches Farbprofil für den Drucker hinterlegt ist. Für Ausbelichtungen auf Fotopapier empfiehlt sich eher der Modus "Relativ farbmetrisch".


    Hier ein paar Beispiele für Bilder im sRGB-Farbraum und wie sie im Softproof wiedergegeben werden:

    Beim Softproof für ein professionelles Fotopapier ergeben sich im allgemeinen nur geringe Unterschiede, sehr leuchtende Farben werden aber deutlich stumpfer wiedergegeben.


    Ein weiteres Beispiel mit eher Real-World-Farben:

    Die Ausgabe auf Fotopapier ist fast identisch, beim Office-Drucker (ein betagtes Consumer-Gerät) zeigen sich hingegen schlechtere Kontraste und eine generelle Abnahme der Farbtreue.


    Es gibt eine Einschränkung: Beim Softproof unterstützt JPG-Illuminator ICC-Farbprofile für Drucker und Monitore mit RGB-Farbraum. Farbprofile für professionelle Drucker mit CMYK-Farbraum kann man ebenfalls laden, allerdings ist die Abbildung dann häufig nicht verlässlich, weil der Schwarzpunkt u.U. nicht angepasst wird, d.h. eine Art Grauschleier kann entstehen. In diesem Fall gibt JPG-Illuminator eine Warnung aus.


    Optimal funktioniert Softproof, wenn man über einen farbstarken, kalibrierten Wide-Gamut-Monitor verfügt, weil dann keine zusätzliche Limitierung durch den eigenen Bildschirm auftritt.

    Eine nochmals aktualisierte Version 5.3.0.0 ist online.

    • Minimale Korrekturen im Handbuch
    • Fehlerbehebung bei Bild mischen: Schaltflächen konnten u.U. nicht erreichbar sein

    Die Versionsnummer ist bei 5.3.0.0 geblieben, aber das Programm meldet sich mit Datum vom 07.01.2021.

    Version 5.3.0.0 ist zusammen mit einem aktualisierten Handbuch online.


    Neben kleineren Anpassungen gibt es im Handbuch nun Beschreibungen zu folgenden Themen:

    • Automatische Sicherung aller am Bildmaterial vorgenommenen Änderungen
    • Bild mischen
    • Bild dehnen
    • Bild verformen
    • Überarbeitete Stapelbearbeitung, Bildtitel einfügen
    • Verbessertes Bedienkonzept mit Undo/Redo, Kontextmenüs
    • Vereinfachte Stempelsteuerung
    • Programmeinstellungen zurücksetzen
    • Farbmanagement
    • Erweiterte Farbbehandlung
    • Verbesserte Belichtungs-Warnung


    Das neue Handbuch kann man auch über diesen Link direkt im Browser öffnen oder runterladen: Handbuch 5.3



    Außerdem haben wir in dieser Version einige Verbesserungen am Programm durchgeführt:

    1. Verlauf: verbesserte Treffsicherheit der Maus, wenn die Anfasser nahe beinander liegen.
    2. Speichern: Bei der Überschreibenwarnung, wenn eine Datei schon existiert, erscheinen jetzt drei Buttons "Ja", "Nein" und "Abbrechen. Bei Wahl von "Nein" wird direkt in den "Speichern unter"-Dialog gesprungen.
    3. Sicherheitsabfrage zum Speichern: Diese erscheint jetzt auch beim Scannen.
    4. Palette der Pinselformen in der Lupe: Beim Presetpinsel waren fälschlicherweise auch die Buttons für die Spiegelung sichtbar und beim Kopierstempel wurde beim Wechsel vom Presetpinsel zum Stempel die Anordnung der Drehen-Buttons vertauscht.