Posts by Franz

    Also mir ging es weniger um die technischen Aspekte der Formate, als um ihre Verwendbarkeit in der (Amateur)-Praxis.


    Bestimmt ein Drittel der Hobbyfotografen die ich persönlich kenne, könnten ihre Bilder genausogut mit MFT machen. Die meisten haben aber eine Nikon oder Canon, einfach weil sie schon immer diesen Marken treu waren. Wenn also 30% der Hobbyfotografen tatsächlich kein KB braucht, warum ist dann auf dem Markt kein Platz für MFT? Sind wir alle Opfer des Marketings?

    Warum so unerschiedliches Verhalten?

    Das Mausrad ist eigentlich nicht zur Feinjustage da, sondern um den Regler in angemessener Schrittweite weiterzubewegen. Ähnlich wie beim normalen Scrollen in einem Dokument oder im Browser, dort wird der Inhalt mit dem Mausrad meist auch gleich um mehrere Zeilenhöhen verschoben.


    ... aber das mit dem automatischen Aktivieren der Schieberegler durch Mausover, das sollte doch kein großes Problem sein?

    Der Unterschied ist folgender: Beim perspektivischen Entzerren oder z.B. beim Beschneiden gibt es gar keine Regler, hier erfolgt die Interaktion direkt über die Maus bzw. mit Mausover und Cursortasten. Dass sich Regler durch Mausover im Bild fokussieren lassen, wäre ein neuer Mechanismus, den es bisher nicht gibt und unbedarftere Anwender auch irritieren könnte.


    Außerdem darf man den Aufwand für solche Funktionen nicht unterschätzen, gerade die Implementierung der Option "Aktiven Regler mit Mausrad steuern" hat wegen Besonderheiten von Windows 10 sehr viel Zeit gekostet, darum wollen wir hier ohne Not eigentlich nichts ändern.

    bei MFT dürtfe wohl mittelfristig der Stecker gezogen werden

    Das will ich nicht hoffen. Ich verstehe auch nicht wirklich, warum für ein kleines, etabliertes System neben Kleinbild kein Markt vorhanden sein sollte. Und ob das L-System Bestand hat, ist für mich auch noch nicht ausgemacht. Merkwürdige Zeiten...

    Bildecken auffüllen


    Praktisches Anwendungsbeispiel der Verformungs-Funktion:


    Das Originalbild, leider etwas verdreht:


    Drehen und Beschnitt liefert schwarze Ecken, weil die Baumkrone nicht wegfallen sollte:


    Nun werden die Ecken mit der Verformungs-Funktion gefüllt. Hierzu dienen drei Splines: die Splines links oben und links unten entlang den Bildkanten werden später aus dem Bild bewegt, um die Ecken aufzufüllen. Der mittlere gekrümmte Spline bleibt fest, er verhindert, dass die innen liegende Bildregion verzerrt wird:


    Durch Ziehen der Splines an den Bildkanten nach außen entsteht das Ergebnis:


    Alternativ kann man die Ecken auch auffüllen, bevor man das Bild beschneidet. Dann ist die Handhabung der Splines etwas einfacher, nur kann man das genaue Endergebnis in diesem Fall nicht während der Verformung, sondern erst nach dem letzten Beschnitt richtig beurteilen.

    Mit der Monitoreinstellung steh ich noch auf Kriegsfuß, die Farbschattierung ist fast weg im Graukeil, dafür zu blau, da brauch ich mal Muse zum einstellen.

    Ist auf deinem System ein Bildschirm-Profil hinterlegt? Falls ja, wie sieht der Verlauf aus, wenn du es deaktivierst (bei JPG-Illuminator im Optionen-Menü das Farbmanagement abschalten)? Ich habe schon gesehen, dass automatisch von Windows eingespielte Monitor-Profile sich manchmal eher negativ auf die Darstellung auswirken.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich dein Anliegen richtig verstehe. Auch ist mir unklar, worauf du hinaus willst.


    Was jetzt auffällt ist: Daß rechts und links ein Streifen entsteht, bevor die Überblendung einsetzt.

    Meine Frage dazu wäre: Ob sich das nicht gleichmäßig verteilen läßt.

    Meinst du den Grauverlauf? Der setzt sanft ein, wird dann steiler und läuft wieder sanft aus. Das muss man so machen, denn sonst nimmt man eine Stufe wahr, wenn der Verlauf nicht am Bildrand sondern innerhalb des Bilds beginnt oder endet.

    So das an den Ecken diagonal die gleichen Werte entstehen.

    Ich meine die Werte in den gegenüberliegen Ecken sind schon identisch, das sieht vielleicht anders aus, ist aber eine optische Täuschung.

    Bei meinem Monitor sind die entstandenen kleinenBänder nicht wirklich grau, obwohl sie in der RGB Anzeige wicklich gleich sind

    Das ist jetzt aber ein ganz anderes Problem oder? Schau mal, wie ein solches Graustufentestbild bei dir dargestellt wird: https://www.eizo.de/fileadmin/…d/monochrom_1920x1200.jpg

    mol : Das freut mich! :-)


    Funktioniert unter Linux/Wine auch das Farbmanagement? Im Gegensatz zu allen Algorithmen ist das nämlich nicht selbst implementiert, sondern stützt sich auf Windows-Funktionaliät.

    Version 5.1.6.0 ist online.


    Es gibt eine neue Funktion zur Verwaltung von Programmeinstellungen und eine Fehlerkorrektur:

    • Mit dem Dialogfeld "Programmeinstellungen zurücksetzen" steht nun eine Funktion zur Verfügung, um bei Problemen bestimmte Teile der Einstellungen von JPG-Illuminator zurückzusetzen. So lassen sich eine verstellte Bedienoberfläche oder merkwürdige Voreinstellungen etc. auf einen Schlag wieder in den Auslieferungszustand bringen. Bei dieser Aktion wird eine Sicherheitskopie der Programmeinstellungen erstellt, die bei Bedarf wiederhergestellt werden kann. Außerdem legt JPG-Illuminator bei Versionsänderungen jetzt automatisch Sicherheitskopien an, auf die zurückgegriffen werden kann. Das Dialogfeld lässt sich aus dem Optionen-Menü öffnen.

    • Fehlerbehebung: Unter Umständen konnte der Fall eintreten, dass der Arbeitsbereich mit den Bedienelementen die halbe Bildschirmfläche einnahm und nicht verkleinert werden konnte.

    Wenn nein, dann gehe ich von einem Windowsproblem mit meiner neuen SSD aus.

    Ich glaube nicht, dass so etwas die Ursache sein könnte.


    Wir hatten aber schon des öfteren Probleme mit Bildern, die besondere EXIF-Daten enthielten. Darum fragte ich, ob der Fehler nur bei bestimmten Bildern auftritt. Wenn ja, könntest du so ein Bild an Bertram oder mich schicken.

    schon mal RAW Therapee aus JPG-Illuminator aufgerufen?

    Das geht mit Strg+F5 oder dem Befehl "Datei / Original (RAW bzw. JPG) öffnen:


    JPG-Illuminator sucht dann nach RAW-Dateien in dem Bildverzeichnis und in den Unterverzeichnissen und falls er die zum Bild gehörende RAW-Datei findet, startet er den passenden RAW-Konverter und übergibt die RAW-Datei. Damit das klappt, muss man den RAW-Konverter bekannt machen. Das geschieht in dem Dialog "Konfiguration externer RAW-Konverter":


    Hier habe ich u.a. RAW-Therapee eingetragen. Die Liste ist zunächst leer. Du gehst auf "Hinzufügen" und wählst die Exe-Datei deines RAW-Konverters aus. Dann gibst du noch die RAW-Suffixe der Dateien an, die JPG-Illuminator an diesen RAW-Konverter übergeben kann. Man kann so unterschiedliche RAW-Dateitypen unterschiedlichen Konvertern zuordnen.


    Im Handbuch ist das im Kapitel "3.11.8 Externe RAW-Konverter" genauer beschrieben.


    Der Workflow funktioniert damit folgendermaßen: Zunächst entwickelst du die RAWs z.B. mit RAW-Therapee. Wenn du dann Feinschliff mit JPG-Illuminator machen willst, öffnest du das JPEG, das von RAW-Therapee erzeugt wurde und bearbeitest es ganz normal. Wenn du jetzt meinst, du musst doch nochmal in den RAW-Konverter, um z.B. die Rauschunterdückung zu justieren, dann drückst du Strg+F5 und das Bild öffnet sich in RAW-Therapee. Wenn RAW-Therapee dann das JPEG überschreibt, lädt ji es neu von der Platte, sobald du wieder auf JPG-Illuminator umschaltest.