Posts by Franz

    Beispielsweise die zur Schärfung aufgehellten Pixel nach Sachlage in der Aufhellung begrenzen kann

    Genau das passiert jetzt, allerdings nicht manuell steuerbar, sondern von einer Automatik bestimmt. In manchen Fällen könnte man durch manuelles Tuning gewiss mehr herausholen, da gebe ich dir recht.

    Version 5.3.4.0 ist online.


    Verbessertes Schärfen

    Wir haben das Schärfen optimiert, damit bei größeren Schärfungsstärken und -Radien weniger auffällige Säume sichtbar werden. Hier zwei Beispiele:


    a) Nachschärfen nach Verkleinerung zuerst mit dem alten und dann mit dem verbesserten Verfahren, zur Verdeutlichung auf 200% vergrößert (anklicken):


    b) Starke Nachschärfung eine Bilds mit Bewegungsunschärfe, wieder erst altes und dann das verbesserte Verfahren:


    Das neue Schärfungsverfahren ist automatisch aktiv und erfordert keine zusätzlichen Einstellungsparameter.


    Kleinere Fehlerbehebungen

    • Bei einem zweiten Aufruf von "Arbeitsfläche erweitern ..." oder von "Verformen ..." wurden die zuvor angewendeten Einstellungen nicht zurückgesetzt.
    • Der Befehl "Arbeitsfläche erweitern ..." ließ sich nicht mittels "Esc" abbrechen.

    Ich bin jetzt auch am Überlegen ... der Sensor hat 1", das entspricht Crop-Faktor 2.7. Die Linse ist mit 19mm f/1.9 äquivalent angegeben. Das Objektiv sollte daher real 7mm f/0.7 haben.


    Jetzt cropst du nochmal um Faktor 2, bekommst 20 ÷ 2 ÷ 2 = 5 Megapixel. Der Gesamt-Crop ist jetzt 2 × 2.7 = 5.4. Das heißt die Brennweite müsste 7mm × 5.4 = 38mm betragen und die Blende 0.7 × 5.4 = f/3.8.


    Also KB-äquivalent 38mm f/3.8 bei 5 Megapixel Output. Das klingt schon nicht mehr so berauschend, ist aber deutlich besser als z.B. ein kleines mFT Kit-Zoom, die liegen etwa bei 38mm f/8.0.

    Blende 2.0 bei 50mm KB klingen wirklich verlockend, da stimme ich vollkommen zu. Nach meiner Rechnung sind bei 35mm allerdings nur noch 5,9 Megapixel und bei 50mm noch 2,9 Megapixel übrig, das scheint mir grenzwertig, vor allem wenn dabei noch kräftig an den Pixeln herumgerechnet wird.

    Wenn ich den Artikel richtig verstehe, has das Objektiv real 7mm Brennweite bei Blende F/0.7, das ist schon sehr außergewöhnlich. Aber die Kröte aufgrund des großen Sensors ausschließlich ein Superweitwinkel zu haben, wollte ich nicht schlucken.

    Ich habe das mal ausprobiert. Die Ergebnisse sind hinsichtlich Rauscharmut/Detailreichtum und Objektivkorrektur tatsächlich sehr überzeugend, den occ-JPEGs meiner Panasonic-Kameras deutlich überlegen.


    Einige Bilder kommen aber überschärft aus dem Konverter und haben einen sehr elektronischen Look. Einstellmöglichkeiten gibt es leider keine. Als ein rundum-sorglos-Frontend für JPG-Illuminator sehe ich den Konverter daher nicht.


    Wenn man DNGs ausspielt, hat man vielleicht nachträglich noch Möglichkeiten die Schärfung und sonstige Bildaufbereitung anzupassen, aber dann kann man auch gleich mit einem RAW-Konverter arbeiten.


    softride: Hast du den Konverter produktiv im Einsatz?


    Edit:

    Ich hab noch ein wenig damit herumgespielt. Auch im DNG-Modus ist die künstliche Schärfe des DeepPRIME-Algorithmus enthalten. Für bereits gut aufgelöste kontrastreiche Bilder ist das m.E. nicht geeignet, eher für Sport / Available Light, wo den Originalen RAWs eh einen Tick Schärfe fehlt.


    Wenn man aber den Modus von DeepPRIME auf PRIME zurückschaltet, wirken die Ergebnisse gleich viel natürlicher. Außerdem braucht ein 16 MP Bild auf meinem Rechner dann "nur" noch etwa eine Minute zur Umwandlung. :cool:

    Quote from werderfan

    ich bin selten hier, weil ich mehr mit jpg-Illu arbeite

    Ich hätte eine Bitte für das nächste Update:

    -Bild ausrichten \ Drehen: lässt sich hier die Feinabstimmung mit dem Mausrad so einstellen wie in oben/links/rechts/unten?

    Du meinst feinere Stufen? Das ist bestimmt möglich. Am besten lässt sich der Drehwinkel aber durch Ziehen mit gedrückter Maustaste im Bild einstellen. Am feinsten funktioniert das, wenn man beim Ziehen mit der Maus weit außen anfasst, z.B. in der Nähe der Bildecken.

    wie bei einem Computerspiel ... 3 Finger liegen auf den Tasten Strg, Umsch und Alt

    Wenn man besonders flott sein will stimmt das, aber für den Anfang braucht man die Alt-Taste gar nicht und auch auf die Umschalttaste sollte man zunächst verzichten.


    Nach Aktivieren des Stempels kann man gleich losstempeln. Mausklick überträgt von Quellebereich zum Zielbereich. Oben im Lupenfenster stellt man den Radius ein (das geht auch mit Umsch+Mausrad). Den Abstand zwischen Quellbereich und Zielbereich ändert man, in dem man die Strg-Taste drückt und dann die Maus bewegt. Rückgängig mit Mausrad oder mit dem Schieber links oben in der Lupe.

    1. Erstaufruf Canon-Drucker (Standard), noch ohne Ini-Datei:


    Papiergröße A4, 210 x 297 mm

    Druckbereich 210, 0 x 209,9 mm

    Ist das ein Schreibfehler? Der Druckbereich beim Canon ist definitiv falsch.


    3. Umgestellt auf Canon-Drucker (Standard:


    Papiergröße A4, 210 x 297 mm

    Druckbereich 210,0 x 296,9 mm

    Das sieht hingegen richtig aus.


    Ich habe das auch probiert, kann aber mit meinem Drucker kein Problem feststellen. Auch nach Löschen der Vorgabe und Neustart wird bei mir der Druckbereich korrekt dargestellt.


    Vielleicht gibt es ein spezielles Problem mit dem Canon-Printer. Hast du die Möglichkeit einen anderen Hardware-Drucker auszuprobieren?

    Obwohl das Bild den Druckrand nicht berührt, ist dieser rot dargestellt - falsch.

    Die Linien werden immer rot dargestellt, wenn der Wert im Feld "Abstand zum Papierrand" kleiner ist als der nicht bedruckbare Bereich. Da sehe ich keinen Fehler.


    Das funktioniert nur, wenn man die Vorgabe nur für einen Papierdrucker, aber nie für einen PDF-Drucker gemacht hatte

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Bei meinen Versuchen funktionierte das bei allen vorhandenen Printern, auch bei den Software-Printern PDF, XPS und OneNote. Durch "Zurück zur Vorgabe" bekam ich immer genau die Einstellungen zurück, die ich zuvor gesetzt hatte.


    Mir ist aber aufgefallen, dass bei einem Wechsel von einem Hardware- zu einem PDF-Printer der Abstand zum Papierrand auf Null gesetzt wird. Darum bekommt man nach Zurückstellen auf den Hardware-Printer und Einpassen ein anderes Resultat (dein Punkt 2). "Zurück zur Vorgabe" stellt den Rand aber wieder her.

    Also ich drücke Strg+P, es öffnet sich der Drucken-Dialog mit der Vorschau. Das dauert ca. 0,5 Sekunden. Dann nur noch die Drucken- oder die Enter-Taste drücken - fertig. Das ist doch schon beinahe optimal, oder?


    Du kannst Layouts vorgeben oder die aktuelle Konfiguration als Vorgabe einstellen, dann merkt sich das Programm auch den spezifischen Drucker. Man kommt also fast immer ohne weitere Klicks aus, wenn man das richtig einstellt.


    Falls du viele Bilder drucken möchtest, kannst du zudem die Bilder im Druckdialog zusammenstellen und alle auf einmal drucken.


    Klar kann man immer noch irgendwo einen Klick sparen, aber die Bedienung scheint mir so wie sie jetzt realisiert ist zielgerichtet und effizient.


    Ein Umbau wäre auch nicht so trivial wie es vielleicht scheint, denn die Vorschau wird zum Drucken benötigt und man müsste sie dann mit Tricks irgendwie unsichtbar erzeugen und wieder schließen, das macht das Ganze nicht so einfach ...

    Damit könnte man z.B. Bilder mit einem 3-D-Schatten "schwebend" über andere Bilder legen, z.B. als Lupe für Details. Oder frei gestellte Objekte in andere Hintergründe einfügen.


    Beispiel: Das Detailbild würde schweben, wenn man den weißen Rand transparent schalten könnte:

    Das geht leider nicht so einfach, denn der Verlauf des Schattens wie in deinem Beispiel müsste nicht schwarz auf weiß gemischt werden, sondern schwarz auf Transparenz. Dazu bräuchte man aber intern schon bei der Bildverarbeitung einen zusätzlichen Transparenzkanal, nicht nur beim Speichern.


    Eine einfache Transparenzfarbe (wie sie z.B. IrfanView beim Speichern anbietet) funktioniert nur bei absolut harten Kanten ohne irgendwelche Übergänge oder Anti-Aliasing.