Posts by ice-dragon

    Welche dieser Erbsenzähler sind mit Misubishi in einem Keiretsu verbunden oder gar abhängig? Mitsubishi war eines der vier großen Zaibatsu vor dem Zweiten Weltkrieg. Auch wenn die Amerikaner in der Besatzungszeit diese Wirtschftsgebilde offiziell zerschlagen haben, haben sich später wieder viele der inzwischen unabhängigen Firmen wieder zusammengefunden und bilden den Kern des heutigen Unternehmens. Inwieweit andere Firmen aus traditioneller Verbundenheit oder aus wirtschaftlicher Abhängigkeit auch noch drinhängen (ein Keiretsu bilden), kann vermutlich nur ein Insider sagen. Vergleichbare Firmenstrukturen, die auch ohne gegenseitige Beteiligungen funktionieren, kennen wir hier nicht. Die Mafia ist vielleicht in gewisser Weise vergleichbar, auch wenn ein Keiretsu nicht unbedingt kriminelle Machenschaften pflegt.



    1. Wer sitzt da im Aufsichtsrat - Leute aus aller Welt oder Japaner? Im zweiten Fall siehe meine Ausführungen oben zu Mitsubishi.


    2. Olympus Imaging steht zum Verkauf. Eine Insolvenz meldet man nicht an, man stellt auch nicht die Produktion ein und entlässt die Mitarbeiter. Als Todesurteil sehe ich das nicht - selbst aus westlicher Sicht der Dinge. Und ich kann mir gut vorstellen, dass jemand den traditionellen Namen übernehmen und mit neuem Leben füllen wird.

    Im Prinzip sehe ich die ganzen japanischen Hersteller im Moment nicht in absoluter Gefahr. Das hat weniger mit der Marktentwicklung zu tun als vielmehr mit der japanischen Mentalität. Eine Firmenpleite ist ein Gesichtsverlust, das Versagen in einem Marktsegment schlägt auf die ganze Branche und auf den dahinter stehenden Konzern durch. Und außerdem geben Japaner traditionelle Namen nicht ohne Widerstand auf. Pentax? Pleite, aufgekauft erst von Hoya (die an der Medizintechniksparte interessiert waren), Imaging nebenbei durchstrukturiert und an einen Interessenten für Kameratechnik (Ricoh) weiterverkauft. Olympus? Knapp 1,2 Millarden Miese in der Bilanz verschleiert, Sony hat Geld reingeschossen, um den Laden zu retten. Samsung? Koreaner, die ticken anders.


    Hinter den Kameraherstellern stehen zudem vielfach große Konzerne, die anderweitig viel Geld verdienen. Canon mit Bürotechnik, Halbleiter, Sonnenkollektoren und mit Toshiba auch mit Medizintechnik. Mitsubishi (Nikon) mit Autos, Elektrik, Pharma, Chemie und diversen anderen Produkten. Ricoh (Pentax) mit Bürotechnik und Software. Sony mit Unterhaltungselektronik, Musik- und Filmmarkt und optische Speicherelemente. Olympus mit Medizintechnik und Biotechnologie. Panasonic mit Halbleitertechnik, Photovoltaik, Haushaltsgeräten, Systemen und Systemlösungen und einer Reihe anderer Produkte. Fujinon mit Medizintechnik und Materialprüfung.


    Und es ist auch gefährlich nur immer den lokalen Markt zu betrachten. Mitsubishi ist in Europa mit Autos z.B. ein Exot, in Japan aber eine der großen Marken. Und daneben gibt es auch andere Märkte überall auf der Welt, wo die Firmen, die hier nahezu unbekannt sind fett Geld verdienen. Wie unterschiedlich das ist, konnte ich in Japan sehen. Wenn hier in Deutschland ein Optiker mit Zeiss oder Leitz Gläsern für seine Brillen Reklame macht, dann nimmt in Japan (und wohl auch in weiten Teilen des asiatischen Marktes) Hoya diese Stellung ein und ist einer der bedeutensten Glashersteller weltweit (das Glas vieler Objektive japanischer Hersteller kommt von Hoya).


    Mein Fazit lautet eher, dass alle, die bisher nicht aufgegeben haben, auch weiterhin die Durststrecke aushalten werden. Irgendwann ist der Markt konsolidiert, bis dahin werden einzelne Produktgruppen (wie möglicherweise die Kompakten) zwar ganz aufgegeben werden, aber das Segment Kamerabau insbesondere die Systemkameras (mit oder ohne) wird weiter bestehen bleiben, denn der Vorteil des Wechsels von Objektiven wird nie ganz von Einlinsern kompensiert werden können.

    ... schon am 10.11. wurde mit der Demontage der Mauer begonnen.


    Direkt am Brandenburger Tor


    Die waren aber zu langsam - am Abend dieses Tages konnte ich noch da oben drauf stehen, ohne dass dieses "Kunstwerk" eingestürzt wäre. Tja, da war halt auch David Hasselhoff noch nicht in der Stadt gewesen, der ja bekanntlich die Berliner Mauer weggeätztsungen hat ;-)


    Der Aufenthalt auf der Mauer war der schöne Abschluss meines 29. Geburtstages, der morgens mit der Meldung über die Maueröffnung im Radiowecker begann (mein schönstes Geburtstagsgeschenk ever). Am Abend des 9. Novembers hatten wir ob des schlechten Fernseh- und Radioprogramms nichts von der historischen Entwicklung mitbekommen. Bei uns lief Musik von der Konserve, ich habe gelesen und meine Frau hat mir einen Kuchen gebacken.

    Bild #3 ist von der Anlage auch wieder sehr schön und passt wunderbar zum Thema "Entspannung am Meer".

    Hund und Entspannung gehen für mich nicht zusammen - da herrscht eher Anspannung. Als einmal im Wald eine Wildsau nur so ca. 1-2m entfernt an mir vorbeigaloppierte, war ich deutlich entspannter, als wenn das ein Hund gewesen wäre ... Ist halt alles Geschmackssache :roll: :mrgreen:

    Gleich zwei Legenden:




    Kraftwerk auf der Abschiedstournee 2015 im Hamburger Kongresszentrum. Pioniere und Legenden auf dem Gebiet des Elektropop. Gespielt wird das Lied "Autobahn" und die deutschen Autobahnen (im Hintergrund als 3D-Animation) sind ja auch legendär (schon wegen der fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung ;-)).

    Oktober auf dem Darß




    Dünenlandschaft am Darßer Ort nahe dem Nothafen. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich Hirsche oder Kraniche hier einstelle. Dann erinnerte ich mich an die (traditionelle) Wohnzimmerdeko meiner (unserer) Altvorderen - röhrender Hirsch vor Heidelandschaft in Öl. Und das haben die nicht nur einen Monat sondern Jahrelang ausgesessen ;-):mrgreen:

    Rechts unten am Display scheint doch eine Kerbe zu sein (wurde mir so gesagt). Man kann die bisher bekannten Bilder offensichtlich nicht 1:1 vergleichen, ein Teil zeigt wohl ein Mockup ein anderer Teil bereits einen Prototypen.


    Die Beweglichkeit des Displays könnte eventuell möglicherweise vielleicht mit dem ungekennzeichneten Knopf links oben auf der Rückseite zusammenhängen. Der könnte nämlich eine Entriegelung sein. Wie das dann letztendlich funktioniert, weiß ich auch nicht, könnte mir z.B. aber vorstellen, dass das Display beim Drücken des Knopfes ein wenig hervorspringt, so dass man es dann greifen und bewegen kann. Diese Theorie spricht in meinen Augen für eine Displayhalterung wie bei der K-1 - allerdings modifiziert - und für ein ultraflaches Display hinter das man mit dem Fingernagel an der Kerbe hinter kommt, wenn es sich minimal aus dem Gehäuse herausschiebt. Verriegeln würde es dann, wenn man es ins Gehäuse hineindrückt.


    Naja, lassen wir uns überraschen.

    Wie ich sehe, geht es auch bei dir mit den Bildern nicht ganz so schnell voran. Ich habe die Gelegenheit genutzt, noch einen Thread über die Muhammad-Ali-Moschee aufzumachen und zwei ergänzende Bilder einzustellen.


    Nun werde ich mich nach und nach auf die Bearbeitung der Bilder von Luxor und dem Tal der Könige stürzen. Vermutlich werde ich dann einen Teil der Sphinxallee zeigen. Die war im unsanierten Bereich teilweise noch begehbar (jedenfalls hat keiner mit uns geschimpft). Von den Enden an den Tempeln Karnak und Luxor aus darf man sie ja derzeit nicht betreten. Und auch von den beiden Tempeln werde ich bestimmt noch ein oder zwei zusätzliche Eindrücke einstellen, gerade weil ich in Karnak gleich zweimal war und beim zweiten Besuch ohne Führung noch ein paar Sachen in Ruhe ablichten konnte, die man bei einer Führung nicht so ohne weiteres in die Kiste bekommt.

    ..., aber einige Mennschen sind der Ansicht, "Im Westen nichts Neues" sei weltweit der erfolgreichste Roman aller Zeiten, bzw. das zweitmeistgedruckte Werk nach der Bibel.
    Ich wohne in der Stadt, in der er geboren und längere Zeit gelebt hat, daher gibt's an mehreren Stellen Erinnerungen an den Schriftsteller, ...

    Wenn ich von zu Hause bis zur nächsten Straßenecke gehe und links abbiege (Kaiserdamm in Berlin) , stehe ich gleich am zweiten Haus vor einer Tafel, die darauf hinweist, dass dieser Roman hier entstanden ist. Das Haus, in dem Remarque seinerzeit gelebt hat, hat den Krieg nicht überstanden, da steht ein Neubau aus den 60er oder 70er Jahren, aber auch so wird an den Ort erinnert.