Posts by VisualPursuit

    Schlussendlich sind so viele 850er verkauft worden, daß man auf absehbare

    Zeit auch davon ausgehen kann, notfalls eine Gebrauchte zu einem einigermaßen

    akzeptablen Preis bekommen zu können.


    Wenn es denn unbedingt nur die sein darf/kann.


    Man könnte sich jetzt auch noch zwei neue auf Halde legen, wenn man den

    Wegfall tatsächlich als Problem ansehen sollte.

    So lange D850 gekauft werden, werden die auch gebaut.

    Werden sie nicht gekauft, entsteht auch kein Problem.


    Ich hab bei unseren Kunden in den letzten zwei Jahren nur noch zwei Leute

    mit Nikons arbeiten sehen. Das was sonst früher Nikon war, ist je zur Hälfte zu

    Canon und Sony abgewandert. Bei unseren Studiokunden, wohlgemerkt.


    Das muss nicht überall so sein.

    Da ich noch nie den Führerstand irgendeiner Lok betreten habe, kenne ich mich mit den Platzverhältnissen in deinen Lok's nicht aus.

    In modernem Gerät ist mehr Platz, aber in Maschinen mit Dampf ist es verdammt eng.

    Wer mal in der Gegend ist: https://www.gillbachbahn.de/wordpress/


    Das Feldbahnmuseum Oekoven ist definitiv einen Besuch wert.

    Momentan kann man da zwar nur Diesel sehen, aber ab Mai wird die

    hauseigene Dampflok nach einer Kesselsamierung wieder laufen.

    http://gillbachbahn.bahnwiki.o….php5/Datei:LD_Lok4_5.jpg


    Die Vereinsmitglieder haben soviel Kompetenz versammelt, daß sie

    tatsächlich in Eigenleistung die Rauchrohre der Dampflok erneuern

    konnten.


    Wenn Führer und Heizer auf dem Bock stehen, ist das Ding voll.

    Das ist eigentlich schon für die beiden ziemlich eng.

    Das betrifft aber nur Japan, Pentax USA hat gerade wild zurückgerudert.

    Da will man weiter Massenhersteller sein und auch über Retailer gehen.


    Prinzipiell ist der Umstieg auf Direktvertrieb auch nicht besorgniserregend.

    Die Kosten steigen danach erst einmal an, weil Versand, Inkasso, Reklamationen

    und Rücksendungen dann selbst erledigt werden müssen,


    Weil man an den Handel jedoch keine Marge mehr abgeben muss,

    bleibt dabei mehr im eigenen Haus. Gleichzeitig hat man direkten Zugriff

    auf den Kundenstamm, weil die im Shopsystem ihre Adressen angeben

    müssen. Werbung wird dann nicht mit Informationen zu anderen Marken

    kontaminiert und bleibt unbeeeinflusst von Meinungen des Verkaufspersonals.


    Das kann also durchaus ein guter Schachzug sein.


    Zudem erreicht Direktvertrieb via Mail-Order auch die Leute, die nicht

    den Weg zu einem Kameraladen finden.


    Wenn in einem Kameraladen 50 Canons neben 50 Sony und 20 Nikons stehen,

    die eine Pentax aber verschämt in der Ecke steht, macht das auf einen

    potentiellen Käufer keinen besonders attraktiven Eindruck.

    Fällt bei Online-Direktvertrieb auch weg.

    Frage: Woran erkennt man einen Leica-M-Fotografen ohne hinzusehen?


    Antwort: Am Fluchen, wenn der Gehäuseboden beim Filmwechsel mal wieder runtergefallen ist.....

    Panasonic war im Jahr 2008 mit 95% Anteil Marktführer?

    Bei Spiegellosen, und die hatten damals 2% Weltmarktanteil.

    Panasonic hat nicht 95% des Marktanteils verloren, der Markt

    der Spiegellosen ist um Panasonic herum ohne Panasonic

    enorm gewachsen.

    Vieles ist früher über GB gekommen, aber da hat der Brexit nicht nur einen

    Schraubenschlüssel, sondern einen ganzen Hazet-Kasten ins Getriebe geworfen

    und ein paar Säcke Sand hinterhergekippt.


    Iloxxx/DPD haben im Januar überhaupt nichts von/nach GB befördert,

    fast alle Carrier haben ihre Preise dahin verdoppelt bis zu verdreifacht.


    Alle Hersteller haben Sourcing-Probleme.

    "Mit den Parametern spielen" hört sich für mich wie eine Meldung aus einer Filterblase an.

    Ich gebe immer mal wieder Workshops (momentan natürlich nicht), und ich vermiete zwei

    Studios, in denen "vollausgestattet" nicht mit "wir haben drei Lampen" übersetzt wird.


    Worauf ich hinauswill ist daß ich dadurch sehr engen Kontakt zu einer riesigen Bandbreite

    von Kompetenzen und Kampfklassen habe und einschätzen kann wie das mit der

    Parameterspielerei so aussieht, weil ich denen allen auf die Finger schauen kann/muss.


    Quer durch die Bank weg findet man in allen Kampfklassen einen erschreckenden

    Prozentsatz von Leuten, die nicht einmal die einfachen Zusammenhänge von Zeit

    und Blende verstehen. Einige dilettieren sich mehr schlecht als recht zum Ergebnis,

    bei anderen steckt die Kompetenz im Assistenten, der das richten muss was der große

    Meister nur mit dem Bauch ausdrücken kann.


    Vom "Spielen" mit den Parametern - womöglich noch zielgerichtet - kann keine Rede sein.


    Flächendeckend wird auch Automatik verwendet, und das Ergebnis unreflektiert

    akzeptiert. Im Zweifel schiebt man es auf die Kamera, "die das alles nicht so gut kann".

    Als ob ein Hammer schuld wäre, wenn man Nägel krumm klopft.


    Bei sehr vielen Leuten ist der Weg das Ziel. Sie erfreuen sich an der Kamera.

    Die Ergebnisse sind egal.

    Thom Hogan schrieb neulich daß Nikons Ausgaben für Forschung und

    Entwicklung gleich hoch seien wie die von Canon und Nikon (Edith sagt: Sony natürlich).

    Letztere würden aber davon auch noch die Videosparte entwickeln.
    Er rechnet seiner Aussage nach noch mit etwas Dickem, und er sagt

    Nikon habe noch Geldreserven.


    Lassen wir uns überraschen, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

    Das muss keine Katastrophe sein. Ein großes statt dreier kleiner Werke

    kann auch effizienter sein. Ohne die Rahmenbedingungen zu kennen

    kann man schwer etwas dazu sagen.


    Das einzige was man sicher sagen kann ist daß eine Flutkatastrophe in

    Thailand oder so was wie der Tsunami damals die Geschichte von Nikon

    mit einem Einzelereignis final beenden könnte.


    Das Risiko ist nicht mehr verteilt, jetzt ist alles auf eine Karte gesetzt.

    Kann gutgehen, muss nicht. Wir werden sehen.


    Ich würde auf keines der beiden möglichen Ergebnisse wetten wollen.

    Über den Anschwall, ja. Ähnlich wie bei der Erstbeschaffungswelle bei DSLRs.

    Allerdings liegt der Peak bei Blitzen später, weil die Leute sich mit Licht immer

    erst zuletzt befassen.

    Natürlich wird insgesamt sehr viel weniger geblitzt als früher.

    Fällt mir jetzt erst auf - das kann man so eigentlich nicht stehen lassen.

    Gerade die Strobistenszene, die durch david Hobby begründet und befeuert

    wurde hat dafür gesorgt daß der Blitzmarkt geradezu explodiert ist.


    Funktechnik tat ihr übriges.

    Ach, da wird es schon Kundschaft für geben.

    Früher haben Leute Mittelformat-Makinas mit fest eingebautem Objektiv gekauft,

    und wer ein Nikon Noct oder ein Zeiss Otus kauft, für den ist das Ding auch in Reichweite.


    Das ist dann eben kein Werkzeug, sondern eher ein Statussymbol, und damit

    das auch jeder mitbekommt, kann man direkt daraus ins Internet teilen.


    Das Konzept an sich ist schon schlüssig, aber die Zielgruppe

    ist durch den Preis stark begrenzt.