Posts by Harald

    Ich hätte mal wieder eine Idee ;-). Wenn ich zum Beispiel einen Himmel, der Ausfressungen aufweist, durch einen dunkleren Himmel ersetze (ich fotografiere immer Belichtungsreihen), dann nutze ich die Lasso-Funktion. An anderer Stelle hatte ich schon erwähnt, dass es hilfreich wäre, man könnte das mit einer Lupen Funktion kombinieren, um die Trennlinie noch besser zu positionieren. Ein anderes Problem ergibt sich aus der automatischen „Bogenfunktion", die verhindert, dass man exakt in die Ecken hinein kommt oder kantenscharf eine Ecke umschließt – siehe Beispiel. Solange man die Fotos nur auf dem Laptop oder auf dem Handy anschaut, geht das noch an. Auf dem Fernseher, die heute alle sehr groß sind, sieht man jedoch, dass es nicht ganz einfach ist, die Trennlinie perfekt in den Ecken zu positionieren, weil JI automatisch für smoothe Radien sorgt. Könne man nicht neben „Rechteckig/Radial/Linear" eine Option „Geraden-Stücke" programmieren?


    Anmerkung: Mit einiger Anstrengung geht das Einpassen des Himmels auch ohne die hier angeregte Funktion, aber es ist nicht ganz einfach exakt in die Ecken hineinzukommen bzw. Ecken zu umschließen. Man muss dort relativ viele Punkte setzen, und da fehlt dann wieder die Lupen Funktion, um das noch exakter vorzunehmen. Hier das fertige Bild:


    "Zurück zum Original" ist ja nicht ein Knopf, den man aus Versehen anklicken kann ...

    Doch, ich bin ja der lebende Beweis, dass das passieren kann. Klar, es ist eine Fehlbedienung, ausgelöst zum Beispiel durch Ablenkung oder äußere Störungen. Und, berechtigter Einwand, selber schuld, wenn das durch eigene Dummheit passiert. Andererseits, als Diplom Informatiker (mittlerweile allerdings im Ruhestand), war es ein schon im Studium vermitteltes Grundprinzip, beim Erstellen bzw. bei der Adaption von (betrieblicher) Software deren Ergonomie bzw. Usability so anzulegen, dass der DAU (dümmste anzunehmende User) vor eigenen Fehlern soweit als möglich geschützt wird. Beim versehentlichen Schließen sind wir mittlerweile gegen Datenverlust durch das automatische Anlegen des Auto.Jif Ordners geschützt. Warum dann nicht eine „Umgehung" dieser automatischen Sicherung durch ungewolltes „Zurück zum Original" ganz analog durch eine Auto.Jif verhindern?

    Gelegentlich passiert es mir, wohl auch, weil ich nicht selten beim Fotobearbeiten nebenbei Fernsehen schaue oder auch ein Hörbuch höre, dass ich im Eifer des Gefechts versehentlich auf „Zurück zum Original" klicke. Mit dem Ergebnis, dass alles weg ist (wenn ich nicht zuvor manuell zwischengespeichert habe). Ich fände es hilfreich, wenn, bevor die komplette Rücksetzung erfolgt, noch eine Abfrage etwa wie folgt aufpoppen würde: „Wollen Sie wirklich zurück zum Original? Alle ihre nicht gespeicherten Bearbeitungsschritte gehen damit verloren." … oder sowas in der Art. Die Rücksetzung würde erst dann erfolgen, wenn diese Abfrage quittiert wird.

    Gibt es eigentlich eine Möglichkeit beim „Verlauf hinzufügen" mit rechteckigem Verlauf zu verhindern, dass beim Ziehen einer Kante immer auch die gegenüberliegende Kante mitgeht? Also irgendeine Tastenkombination, die, wird sie genutzt, nur das Ziehen jener einen Kante zulässt, über der die Maus ist? Wenn nicht, wäre es meiner Meinung nach eine nützliche Option, die ergänzt werden könnte, um das einseitige Anpassen des rechteckigen Rahmens zu ermöglichen. Das wäre sicher auch hilfreich beim „Bilder mischen".

    Die Option "Arbeitsfläche" erweitern ist sehr hilfreich, wenn man auf ein bestimmtes Format, zum Beispiel DIN A4 erweitern möchte. Ich nutze diese Option zum Beispiel, wenn ich einen Scan habe, der nicht das Format DIN A4 hat, um diesen so zu „erweitern" dass er auf einem DIN A4 Blatt eine mittige Position hat nicht in der oberen linken Ecke positioniert wird. Wäre es nicht möglich, bei diesem Menüpunkt zusätzlich als Option fertige Formate anzubieten, also die üblichen Fotoformate, unter anderem eben auch DIN A4? Dann müsste man sich nicht mühsam über die Pixel an das angezielte Format herantasten.

    Nein, die ini Datei ist da. Allerdings waren die externen Programme verschwunden. Und falls die Dateien mit dem langen Namen automatische Backups der ini sind (so sehen sie jedenfalls aus), sind diese jedenfalls alle nicht mehr aktuell, weil sie weiter zurückliegende Varianten gespeichert haben.



    Ich wollte die verschwundenen externen Programme (wieder) hinzufügen, indem ich in der entsprechenden Oberfläche das Ordnersymbol angeklickt habe, das hat aber nicht reagiert. Das Ordnersymbol war nicht aktiv.



    Jetzt bin ich auf die Idee gekommen, zuerst Hinzufügen anzuklicken, und dann öffnete sich der Dateimanager. Nachdem ich ein Programm hinzugefügt habe, geht jetzt auch wieder das Ordnersymbol zum Öffnen des Pfades. Mysteriös ist es deshalb, weil der gleiche Fehler auch auf meinem Tablet aufgetreten ist.

    Viele Apps haben eine Symbolleiste für den Schnellzugriff, auf der der User einzelne, häufig gebrauchte Befehle ablegen kann. Wäre es nicht möglich, dies auch für den Illuminator anzubieten? Für die Handhabung wäre das sicher eine Erleichterung, weil man nicht immer erst in das Menü abtauchen muss.

    Manchmal werden bei Panoramaaufnahmen, insbesondere bei hölzernen Strukturen, Linienbrüche nicht richtig korrigiert - selbst wenn man vorher in den Fotos Punkte der Übereinstimmung setzt, die zusammengeführt werden müssen. Zwar kann man solche Brüche mit Stempeln und dem Verdrehen des Stempels recht gut verschwinden lassen. Aber mit dem Verformen geht es einfacher, wenn man vorher entsprechende Punkte setzt und dann auf die Option „Gerade richten" klickt. Um diese Punkte sehr genau setzen zu können, wäre es hilfreich, wenn für das Verformen wie auch beim Stempeln usw. die Möglichkeit der Vergrößerung auf 400 % angeboten würde. In meinem Beispiel (zusammengesetzt aus 15 Einzelaufnahmen) zeigt das erste Foto, wo ein Bruch auf der Kante liegt. Das zweite Foto zeigt, wie ich mir eine Korrektur durch Verformen vorstellen könnte, wenn die Option des Vergrößern angeboten würde. Denn auf dem Laptop ist es ohne die Option der Vergrößerung aufgrund der Enge des „Operationsfeldes" praktisch nicht möglich, die Punkte so präzise zu setzen, dass ein Geraderichten realisiert werden kann.



    Ich habe ein Problem beim Bedienen des Verformens. Ich gehe folgendermaßen vor,


    – Verformen aufrufen
    – Definieren aktivieren – jetzt setze ich beispielsweise eine vertikale Linie für jenen Bildbereich, den ich schützen will
    – nun setze ich (beispielsweise) eine Halbgerade – klicke auf Verformen und bewege die Halbgerade, die Verformung beginnt
    – dann auf Anwenden, die Verformung hat stattgefunden
    – Bild speichern


    Für den Fall, ich bin mit dem Ergebnis des Verformens nicht zufrieden, rufe ich nun die Funktion ein zweites Mal auf. Jetzt aber startet die Oberfläche sofort mit dem erneuten Vorgang des Verformens. Es wiederholt sich der Vorgang des Verformens im bereits verformten Bild und verdoppelt sozusagen den Effekt. Und dies genau mit der Einstellung, die ich beim letzten Mal vorgenommen habe. Das ist zwar nicht weiter dramatisch, weil man mit Reset das wieder zurücknehmen kann, aber eigentlich fände ich es besser, wenn das erneute Aufrufen die Verformung nicht sofort erneut vornimmt. Oder bediene ich da etwas falsch?

    Ich habe die Werte dieses Fensters immer dem Illuminator überlassen. Was ich jetzt mal verändert habe, das ist die horizontale Entzerrung. Das bringt eine ganze Menge. Nach einigem Probieren gelangt man tatsächlich dahin, dass das rechte Abschlussgebäude die gleiche Breite hat wie das linke. Man kann also mit ein bisschen Geduld auch ohne Verformen die Symmetrie erreichen. Beim Crop-Faktor steht bei mir nichts, und auch die willkürliche Eingabe von Werten hat keine für mich erkennbare Veränderungen zur Folge gehabt - mir ist auch nicht so recht klar, was diese Einstellung verändert.


    Danke! Eigentlich sollte das aber das perspektivische Ausrichten alleine leisten. Vorausgesetzt, das Bild wurde nicht vorher schon anders ausgerichtet und das Einstellviereck und die Brennweite sind korrekt gesetzt.

    Das perspektivische Ausrichten ist bei dem Foto noch weniger effektiv als das normale Ausrichten. Ich habe einige Varianten, wie das Gitter gesetzt wird, probiert. Es bleibt dabei, stets wird die linke Seite zu stark gestaucht.

    Das lässt sich leicht beantworten. Mit jeder Form des bisherigen Ausrichtens ist die Symmetrie des linken und des rechten Gebäudeteils nicht zu erreichen. Die Symmetrie (man zähle etwa die Kästchen des Gitternetzes) ist nur mittels Verformen umzusetzen. Zuerst das Bild, konservativ ausgerichtet. Man sieht anhand der Kästchen, dass das linke Gebäudeteil andere Maße hat als das rechte. Dann das zweite Bild unter Zuhilfenahme von Verformen. Man muss einen Teil des Gebäudes separat dehnen/verkürzen.

    Übrigens hier mal ein Beispiel, wie man durch gezieltes Anwenden des Verformens (perspektivisches Entzerren hat hier nicht gereicht) eine nach Augenmaß recht erträgliche Symmetrie erreichen kann:

    Das ist echt super! endlich kann man jetzt auch aus einem anderen Bild in das zu bearbeitende stempeln. Das war eine Option, die mir stets gefehlt hatte. Und außerdem ist es jetzt möglich, die horizontale Weitwinkel Anamorphose asymmetrisch anzuwenden. Bisher musste ich immer in eine andere Software und das Bild einseitig erweitern, um eine Asymmetrie zu erreichen. Jetzt kann ich das in Ji machen! Vielen Dank!

    Vom Grundsatz her würde ich dir zustimmen. Aber das Gebäude rechts stand in Wahrheit parallel zum Betrachter, die perspektivische Verzerrung hin zu den kleineren mittleren Gebäude wurde bereits bei der Panoramaaufnahme rein gerechnet (ich denke, die Panorama Software gibt da nur eine Zentralperspektive her). Das kannst du noch ein wenig darin erkennen, dass die Mauer mit dem Durchbruch ganz rechts perspektivisch sehr stark auf den Betrachter zuläuft. Die Zentrale der Perspektive es also gewissermaßen das Fachwerkgebäude rechts, dass ich nach der Bearbeitung parallel zum Betrachter ausgerichtet habe.

    Harald: vielen Dank für den produktiven Vorschlag! (Wenn du dann mal gelungene Beispiele mit dieser Funktion hast, würden wir die gerne sehen.)

    Ja, gerne ein Beispiel. Und man erkennt sehr schön, die jetzige neue Möglichkeit ist deutlich besser. Ich muss vorausschicken, dass ich dieses Bild als Panorama aus sechs Aufnahmen zusammengesetzt habe. Obwohl ich mit Brennweite 16 fotografiert habe, konnte ich nicht weit genug zurückgehen, um den ganzen Innenhof auf das Foto zu bekommen. Das hier zuerst gezeigte Bild habe ich mit der bisherigen Möglichkeit (Mittelspline und angesetzte Geraden) entzerrt, und man kann sehr wohl die dadurch entstehende Krümmung erkennen. Leider habe ich das hier zu Grunde liegende Panoramabild nicht aufgehoben. Ich habe es also noch einmal neu zusammengesetzt. Das ist die hier gezeigte zweite Aufnahme. Und diesmal habe ich die neue „Gebäude-Entzerrung" genommen. Dann noch mit der normalen Ausrichtung ein wenig Feintuning. Und zum Schluss noch ein bisschen Farbe usw. korrigiert. Man sieht jedenfalls sehr schön, dass jetzt keine krummen Linien beim Entzerren übrig bleiben. Super!!