Posts by softride

    Wenn ihr den Programmcode mal wieder anfasst, hätte ich auch einen leicht zu erfüllenden Wunsch:


    Beim "Fürs DFT speichern" habt ihr dankenswerter Weise die Messagebox mit der Aufforderung zum Speichen weggelassen, selbst wenn das Bild z.B. über die Zwischenanlage eingefügt und nicht andererseits als *_ji.jpg gespeichert wurde. Kann man diese Warnung auch bei den beiden "Fürs Web speichern"-Methoden weglassen?

    Ich bearbeite häufig Grafiken oder Bilder aus dem Raw-Konverter für Druck- und Web-Anwendungen mit dem JI und muss jedes Mal die Warnung wegklicken, obwohl ich dafür gar keine *_ji.jpg-Datei, sondern nur die *_jiw.jpg mit den speziellen Größenvorgaben benötige. Auch die Option für die Stapelverarbeitung, die die Speicheraufforderung vermeidet, bringt mir dafür nicht viel, weil ich anschließend die todo-Dateien löschen müsste.


    Ist allerdings nichts Dringendes, sondern nur ein Komfortgewinn.

    Um den Luxus komplett zu machen, könnte ich mehrere verschiedene Möglichkeiten zur parametrierbaren Speicherung "Fürs Web" gebrauchen, oder ggf. einfach den Eintrag "Fürs DFT speichern" konfigurierbar machen. Im DFT könnten sich ja auch mal die Vorgaben ändern.

    Danke für die Diskussion zu diesem Sachverhalt! Wir überlegen uns das.

    Vielleicht hilft dir folgendes Vorgehen (anhand deines Beispiels Blauer Pfahl):

    Steuere im ersten Bild mit dem Mauszeiger einen bestimmten Punkt des blauen Pfahls an und merke oder notiere dir die drei Farbwerte, die dir auf der Registerkarte "Farben" angezeigt werden.

    Öffne das zweite Bild, aktiviere den roten Farbkorrektur-Regler durch Klick mit der Maus. Bewege anschließend den Mauszeiger auf denselben Punkt des blauen Pfahls und belasse ihn dort. Mit dem Mausrad oder feiner mit den Pfeiltasten passe den Rot-Wert an. Ohne den Mauszeiger zu bewegen, kannst du mit der TAB-Taste zum grünen/blauen Regler wechseln und deren Einstellung ebenso anpassen.

    Würde das aber nicht eine exakt gleiche Belichtung erfordern?

    Nach meinem Verständnis würde wohl nur das gleiche Verhältnis der drei Größen R, G und B den Farbwert bei eventuell unterschiedlicher Helligkeit bestimmen.

    Zumindest für Version 5.3.4.4 stimmt das nicht.

    Ich hatte "etc." geschrieben, dazu gerhören u.a. Bilder mischen, Farbangleichung, also viele weitere nicht zurückholende Operationen.

    Wir wollen jetzt keine Haare spalten, richtig ist, dass nicht alles zurück gerufen werden kann, vor allem keine Retusche im Lupenfenster. Aber bei meiner 5.3.4.4 sind "Beschneiden mit letzter Einstellung" und "Ausrichten mit letzter Einstellung" immer noch vorhanden. Besonders gut finde ich sogar die Möglichkeit, den letzten Beschnittrahmen aufrufen und verschieben zu können.


    Wie oft passiert das denn wirklich, dass sich hierfür der Programmieraufwand rechtfertigt?

    "Zurück zum Original" ist ja nicht ein Knopf, den man aus Versehen anklicken kann ...

    Da möchte ich mich anschließen. Zwar kann man ein Programm (Verzeihung, eine App :smile:) mit vielen Meldungen überfrachten, aber man sollte vor lauter wegklicken schon noch zum kreativ arbeiten kommen.

    Wenn sie wie beim Speichern abschaltbar ist, stört sie niemanden, der sie nicht haben möchte.

    Die letzte aktive Filtereinstellung holt nicht den Beschnitt, die mit den Werzeugen vorgenommenen Änderungen, Verlaufsänderungen etc. zurück. Daher ist dieses leider kein Ersatz.

    Die Warnung beim Speichern ist leider nur bedingt abschaltbar. Wenn man einzelne Bilder ohne Stapelverarbeitung (_ToDo.jif) benutzt, lässt sich die Meldung nicht unterdrücken.

    Der Verlauf lässt sich nicht zurückholen, richtig. Aber Beschnitt und Ausrichtung sind noch vorhanden.

    Der Vollständigkeit halber poste ich hier die Links zum PhotoLab-Preset, die in privater Kommunikation angefragt wurden:


    Hier ist der Link zum Preset von Frank S. Fischer:

    https://frank-s-fischer.lpages…raw-als-photolab4-preset/


    Unter DxO.com findet man noch weitere:

    https://feedback.dxo.com/t/pure-raw-preset/18789


    Richtig ist, dass beim Einsatz von PhotoLab der JI in der Basisbearbeitung etwas an Bedeutung verloren hat. Trotzdem ist er immer noch mein wichtigstes Tool. Was der JI z.B. an geometrischen Transformationen anbietet, davon kann selbst DxO ViewPoint nur träumen. Auch sind die Reparaturfunktionen (Pflaster) denen vom JI deutlich unterlegen. Die U-Point-Technik hat zwar die lokalen Anpassungen von DxO stark verbessert aber die Möglichkeit des JI, mit beliebigen, selbst erstellten Filtern retuschieren zu können, schlägt die meisten anderen Tools. Nahezu unerreicht ist die tonwertselektive Glättung im Schärfenmodul, um Hintergründe entrauschen zu können oder um blauen Himmeln die "Flockigkeit" auszutreiben. :danke:



    Wenn der JI noch DNG-Dateien oder wenigstens TIFF verarbeiten könnte, .... nicht auszudenken :duck:

    Einige Bilder kommen aber überschärft aus dem Konverter und haben einen sehr elektronischen Look.

    Über die Überschärfung von DxO PureRaw wird in vielen Foren berichtet.

    Angeblich soll es wohl hauptsächlich Olympus betreffen und in der zweiten Jahreshälfte eine Korrektur veröffentlicht werden.

    Da ich sowieso PhotoLab 4 verwende, und das mit Überzeugung, habe ich keinen Bedarf an dem reinen Raw-Konverter.

    Beim Versuch, das Beispiel von Harald aus dem Neuerungen-Thread nachzuempfinden, ist mir aufgefallen, dass ab einer bestimmten "Flachheit" des Auswahlrechtecks immer ein automatischer Beschnitt stattfindet, auch wenn der Haken zum Beschneiden abgewählt ist.




    Wenn in diesem Beispiel die obere Linie des Rechtecks höher als die Schornsteine eingestellt wird, erfolgt die Entzerrung normal ohne automatischen Beschnitt.

    Ich verwende PhotoLab 4 und bin davon recht begeistert. Es gibt dafür ein Preset, welches den Batch-Betrieb mit PureRaw simuliert. In diesem Preset ist die Objektivschärfe, das ist die auf den DxO-Profilen basierende Schärfung, auf +1 gestellt. Wenn in PureRaw die Schärfe wirklich so hoch eingestellt ist, könnte das die Ursache für Deinen Eindruck der Überschärfung sein.


    Wenn man DxO PL4 hat, macht der Kauf von PureRaw keinen Sinn. Deswegen habe ich PureRaw nicht gekauft.


    Die DeepPRIME-Entwicklung eines 20MP-Raw-Bildes dauert auf meinem Tower-PC mit GeForce GTX 1050 ca. 26s. Die Berechnung im Hauptprozessor, und damit auch die Entrauschung mit dem an sich schon sehr guten PRIME, dauert erheblich länger. Eine gute Grafikkarte vorausgesetzt, kann man DeepPRIME als Standard eingestellt lassen.

    Selbst ISO-Werte von 6400 aus µFT-Kameras sind mit DeepPRIME kein Problem mehr.


    Natürlich kann man gleich mit einem Raw-Konverter seiner Wahl arbeiten. Ich denke, in diesem Kreis muss ich aber nicht die Vorzüge des JI erklären. PureRaw ermöglicht es, die einfache und leistungsfähige Bedienung des JI mit der Raw-Entwicklung zu kombinieren.

    Ich möchte an dieser Stelle mal auf einen neuen Raw-Konverter hinweisen, der wie für den JI gemacht erscheint.


    Die Firma DxO hat ihren genialen DeepPRIME-Algorithmus (bekannt aus ihrem Vollprodukt DxO PhotoLab 4) in ein reines Rechenmodul verpackt, das keinerlei Einstellungen erfordert bzw. ermöglicht. Die Raw-Datei wird dabei extrem sauber entrauscht, so dass auch High-ISO-Aufnahmen mit hervorragender Farbsättigung und nie gekannter Detailfülle artefaktfrei gelingen. Die Nachbearbeitung kann dann mit jedem anderen Programm erfolgen, idealer Weise mit dem Jpg-Illuminator.


    Die Ausgabe von PureRaw (so heißt der Konverter) kann wahlweise als JPEG, TIFF oder DNG erfolgen, wobei für den JI derzeit leider nur JPEG in Frage kommt.


    PureRaw ist offenbar speziell als Frontend für die DxO-Konkurrenzprodukte entwickelt worden, allen voran Adobe.


    Von dem DeepPRIME-Algorithmus, der idealer Weise im Grafikprozessor läuft, bin ich schwer beeindruckt weil er praktisch ohne langes Gefummel sowohl Schärfe wie auch Rauschfreiheit liefert, was sonst immer nur als Kompromiss möglich ist.

    [...] Trotz mehrerer Versuche komme ich mit dem Kopierstempel nicht zurecht. [...]

    Wenn Du schon mal mit anderen Programmen gestempelt hast, wirst Du merken, dass der JI alle weit hinter sich lässt. Sowohl was die Handhabung wie auch vielfältigen Möglichkeiten angeht.

    [...] Wenn wir beim Speichern die png-Datei mit Transparenzfarbe versehen wollen, stellt sich die Frage, wo definiere ich diese? [...]

    Wäre es nicht ausreichend, einfach das Speichern als JPEG zu verhindern oder noch einfacher, eine Warnung auszugeben, dass die Tranzparenzeigenschaft dabei verloren geht?


    Aber bitte Bertam: Nur keinen Aufwand!

    Ich kann mir notfalls auch anders helfen und ich weiß nicht, ob sich noch viele andere für dieses Feature interessieren würden.

    Ja, die Freistellung habe ich mit Affinity-Photo gemacht. Es sollte nur ein Beispiel dafür sein, was man mit Bildern mit transparenten Hintergründen anfangen kann, auch wenn man auf Schattenverläufe verzichtet.


    In den MS-Office-Programmen (Word, Powerpoint, Publisher) gibt es so eine Pipette zur Auswahl einer transparenten Farbe.


    Wie schon gesagt, falls es schwierig ist, sollte man das Projekt nicht weiter verfolgen. Im Bedarfsfall kann ich mir anders helfen. Ich dachte halt, dass Tranzparenz eigentlich eine Standard-Eigenschaft von png-Dateien ist.