Posts by softride

    Der Vollständigkeit halber poste ich hier die Links zum PhotoLab-Preset, die in privater Kommunikation angefragt wurden:


    Hier ist der Link zum Preset von Frank S. Fischer:

    https://frank-s-fischer.lpages…raw-als-photolab4-preset/


    Unter DxO.com findet man noch weitere:

    https://feedback.dxo.com/t/pure-raw-preset/18789


    Richtig ist, dass beim Einsatz von PhotoLab der JI in der Basisbearbeitung etwas an Bedeutung verloren hat. Trotzdem ist er immer noch mein wichtigstes Tool. Was der JI z.B. an geometrischen Transformationen anbietet, davon kann selbst DxO ViewPoint nur träumen. Auch sind die Reparaturfunktionen (Pflaster) denen vom JI deutlich unterlegen. Die U-Point-Technik hat zwar die lokalen Anpassungen von DxO stark verbessert aber die Möglichkeit des JI, mit beliebigen, selbst erstellten Filtern retuschieren zu können, schlägt die meisten anderen Tools. Nahezu unerreicht ist die tonwertselektive Glättung im Schärfenmodul, um Hintergründe entrauschen zu können oder um blauen Himmeln die "Flockigkeit" auszutreiben. :danke:



    Wenn der JI noch DNG-Dateien oder wenigstens TIFF verarbeiten könnte, .... nicht auszudenken :duck:

    Einige Bilder kommen aber überschärft aus dem Konverter und haben einen sehr elektronischen Look.

    Über die Überschärfung von DxO PureRaw wird in vielen Foren berichtet.

    Angeblich soll es wohl hauptsächlich Olympus betreffen und in der zweiten Jahreshälfte eine Korrektur veröffentlicht werden.

    Da ich sowieso PhotoLab 4 verwende, und das mit Überzeugung, habe ich keinen Bedarf an dem reinen Raw-Konverter.

    Beim Versuch, das Beispiel von Harald aus dem Neuerungen-Thread nachzuempfinden, ist mir aufgefallen, dass ab einer bestimmten "Flachheit" des Auswahlrechtecks immer ein automatischer Beschnitt stattfindet, auch wenn der Haken zum Beschneiden abgewählt ist.




    Wenn in diesem Beispiel die obere Linie des Rechtecks höher als die Schornsteine eingestellt wird, erfolgt die Entzerrung normal ohne automatischen Beschnitt.

    Ich verwende PhotoLab 4 und bin davon recht begeistert. Es gibt dafür ein Preset, welches den Batch-Betrieb mit PureRaw simuliert. In diesem Preset ist die Objektivschärfe, das ist die auf den DxO-Profilen basierende Schärfung, auf +1 gestellt. Wenn in PureRaw die Schärfe wirklich so hoch eingestellt ist, könnte das die Ursache für Deinen Eindruck der Überschärfung sein.


    Wenn man DxO PL4 hat, macht der Kauf von PureRaw keinen Sinn. Deswegen habe ich PureRaw nicht gekauft.


    Die DeepPRIME-Entwicklung eines 20MP-Raw-Bildes dauert auf meinem Tower-PC mit GeForce GTX 1050 ca. 26s. Die Berechnung im Hauptprozessor, und damit auch die Entrauschung mit dem an sich schon sehr guten PRIME, dauert erheblich länger. Eine gute Grafikkarte vorausgesetzt, kann man DeepPRIME als Standard eingestellt lassen.

    Selbst ISO-Werte von 6400 aus µFT-Kameras sind mit DeepPRIME kein Problem mehr.


    Natürlich kann man gleich mit einem Raw-Konverter seiner Wahl arbeiten. Ich denke, in diesem Kreis muss ich aber nicht die Vorzüge des JI erklären. PureRaw ermöglicht es, die einfache und leistungsfähige Bedienung des JI mit der Raw-Entwicklung zu kombinieren.

    Ich möchte an dieser Stelle mal auf einen neuen Raw-Konverter hinweisen, der wie für den JI gemacht erscheint.


    Die Firma DxO hat ihren genialen DeepPRIME-Algorithmus (bekannt aus ihrem Vollprodukt DxO PhotoLab 4) in ein reines Rechenmodul verpackt, das keinerlei Einstellungen erfordert bzw. ermöglicht. Die Raw-Datei wird dabei extrem sauber entrauscht, so dass auch High-ISO-Aufnahmen mit hervorragender Farbsättigung und nie gekannter Detailfülle artefaktfrei gelingen. Die Nachbearbeitung kann dann mit jedem anderen Programm erfolgen, idealer Weise mit dem Jpg-Illuminator.


    Die Ausgabe von PureRaw (so heißt der Konverter) kann wahlweise als JPEG, TIFF oder DNG erfolgen, wobei für den JI derzeit leider nur JPEG in Frage kommt.


    PureRaw ist offenbar speziell als Frontend für die DxO-Konkurrenzprodukte entwickelt worden, allen voran Adobe.


    Von dem DeepPRIME-Algorithmus, der idealer Weise im Grafikprozessor läuft, bin ich schwer beeindruckt weil er praktisch ohne langes Gefummel sowohl Schärfe wie auch Rauschfreiheit liefert, was sonst immer nur als Kompromiss möglich ist.

    [...] Trotz mehrerer Versuche komme ich mit dem Kopierstempel nicht zurecht. [...]

    Wenn Du schon mal mit anderen Programmen gestempelt hast, wirst Du merken, dass der JI alle weit hinter sich lässt. Sowohl was die Handhabung wie auch vielfältigen Möglichkeiten angeht.

    [...] Wenn wir beim Speichern die png-Datei mit Transparenzfarbe versehen wollen, stellt sich die Frage, wo definiere ich diese? [...]

    Wäre es nicht ausreichend, einfach das Speichern als JPEG zu verhindern oder noch einfacher, eine Warnung auszugeben, dass die Tranzparenzeigenschaft dabei verloren geht?


    Aber bitte Bertam: Nur keinen Aufwand!

    Ich kann mir notfalls auch anders helfen und ich weiß nicht, ob sich noch viele andere für dieses Feature interessieren würden.

    Ja, die Freistellung habe ich mit Affinity-Photo gemacht. Es sollte nur ein Beispiel dafür sein, was man mit Bildern mit transparenten Hintergründen anfangen kann, auch wenn man auf Schattenverläufe verzichtet.


    In den MS-Office-Programmen (Word, Powerpoint, Publisher) gibt es so eine Pipette zur Auswahl einer transparenten Farbe.


    Wie schon gesagt, falls es schwierig ist, sollte man das Projekt nicht weiter verfolgen. Im Bedarfsfall kann ich mir anders helfen. Ich dachte halt, dass Tranzparenz eigentlich eine Standard-Eigenschaft von png-Dateien ist.

    Am einfachsten könnte ich mir vorstellen, beim Mischen der Bilder eine Pipette hinzuzufügen, mit der man eine Transparenzfarbe festlegen kann.

    Das war eigentlich mein erster Gedanke. Unabhängig von dem Schattenverlauf könnte man damit sicher auch sehr interessante Montagen machen, sofern sich das einigermaßen einfach realisieren lässt.


    (Nur als Beispiel: Ein Auszug aus unserer Vereinszeitschrift die ich ehrenamtlich produziere. Abgesehen von diesen Freistellungen ist der JI mein Standardwerkzeug für alle Bildbearbeiteungen darin und unverzichtbar. Es gibt kein praktischeres Prgramm dafür!)



    Bei den Schriften für die Wanderkarte könnte man sich z.B. damit helfen, dass man ihnen eine andere Hintergrundfarbe gibt.

    [...] Wenn man in einem anderen Bild diese Grafik als Mischbild hinzufügt, soll die Transparenz wirken. [...]

    Exakt, so hatte ich mir das gedacht. Danke für die Beschäftigung damit.




    Das geht leider nicht so einfach, denn der Verlauf des Schattens wie in deinem Beispiel müsste nicht schwarz auf weiß gemischt werden, sondern schwarz auf Transparenz.

    Schade, trotzdem vielen Dank für das Nachdenken. Der Verlauf ist natürlich ein Problem! Vielleicht könnte man die Transparenz nur im Rahmen unterhalb einer bestimmten Sättigung der Schattenfarbe wirken lassen ohne auf eine bestimmte Hintergrundfarbe zu beziehen?


    Affinity-Photo kommt andeutungsweise mit einem JI-Schattenverlauf klar. Weil die Transparenz aber auch über die Farbe bestimmt wird, werden die weißen Schriftfelder auch transparent geschaltet.



    Wenn es größere Probleme bereitet, dann vergesst meine Anfrage. Einen größeren Aufwand zu betreiben, ist es sicher nicht wert. Ich arbeite gerade an einem Büchlein über Wanderungen im Odenwald. Da lag die Verwendung nahe.

    [...] auch bei Dateien der Typen "*.jpeg" und "*.png" [...]

    Wäre es sehr aufwändig, eine Funktion einzubauen, mit der man in *.png-Dateien eine Farbe transparent schalten könnte, z. B. weiß? :oops:


    Damit könnte man z.B. Bilder mit einem 3-D-Schatten "schwebend" über andere Bilder legen, z.B. als Lupe für Details. Oder frei gestellte Objekte in andere Hintergründe einfügen.


    Beispiel: Das Detailbild würde schweben, wenn man den weißen Rand transparent schalten könnte:



    Besonders ideal wäre es, wenn man die Transparenz auf den Rahmen beschränken könnte falls das Bild weitere Bestandteile enthält, die die gleiche Farbe aufweisen (hier weiß).

    Ich habe das automatische Speichern der todos sehr begrüßt, ermöglicht es doch die Arbeitsweise wie mit nahezu allen Raw-Konvertern. Soll ein Bild die Einstellungen des vorherigen bekommen, so genügt nach wie vor Strg-L. Anschließend kann man sofort zum nächsten Bild weiterspringen ohne das Einrechnen der Filtereinstellungen mit anschließendem Speichern abwarten zu müssen, was bei Glätten und Schärfen sowie lokalen Korrekturen relativ lang dauern kann. Wenn man am Ende allen Bilder die (individuellen) Filtereinstellungen zugewiesen hat, kann das der Rechner dann unbeaufsichtig alleine machen. Das ist doch eine deutliche Beschleunigung des Arbeitsablaufes!


    Abgesehen von speziellen Serien wie Panoramen, Zeitraffer oder Dauerfeuer kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Bilder von z.B. einer Urlaubsreise die selben Filtereinstellungen bekommen sollen. Vorstellbar wäre allenfalls, eine gewisse Grundeinstellung für alle Bilder zu verwenden und dann idividuell anzupassen. Es stellt sich aber dann die Frage, ob in diesem Fall eventuell die Kamera eine falsche Grundeinstellung hat und man nicht besser dort nachbessert.


    Persönlich habe ich die Option "Einstellungen beim Bildwechsel beibehalten" noch nie verwendet, sie trifft m.M.n so gut wie nie zu.

    Der Vorschlag von Marti, die Option "Filter xx beim Starten laden", würde ein ähnliches Verhalten des JI erzeugen. Vielleicht wäre das für Rainer auch akzeptabel?