Posts by tassetee1

    Funktionell alles da, ist sogar teils schon darunter. Das Xiaomi Mi A2 zum Beispiel war lange Zeit ab 150€ zu bekommen und konnte im Prinzip alles, was ein modernes Telefon können musste. Und das sogar durchgehend in ordentlicher Qualität.


    Aber ist natürlich klar, dass teurere Geräte verschiedenes besser machen. Das hier vorgestellte Note 10 kratzt wohl kameraseitig nach den ersten Eindrücken am aktuell technisch möglichen und konkurriert dort mit den Topgeräten der etwa doppelt so teuren Preisklasse. Von daher auch der Preis, der als Einführungspreis vermutlich nicht lange Bestand haben wird.

    Na ja, bei der heutigen Preisspreizung von unter hundert € bis deutlich über 1500€ für einige wenige Smartphone, sind 550€ heute eben Mittelklasse.


    Der Snapdragon 730G ist knapp langsamer als der Snapdragon 845, den man Anfang des Jahres noch als High End angesehen hat.

    Da braucht es schon sehr spezielle Anwendungen, damit da noch ein nennenswerter Unterschied zu aktuellen CPUs feststellbar ist.


    Davon abgesehen außer bei den Kameras tut sich gerade Recht wenig bei den Smartphones. Das kann sich ändern, wenn 5G ein Thema wird.


    Es tut sich, wenn überhaupt, nur viel bei den Einstiegsbaureihen, die tatsächlich größere Schritte machen.

    Das sind etwa die Schritte, die die Topgeräte vor 3, 4, 5 Jahren gemacht haben.


    Wenn man nicht gerade sehr leistungshungrige Anwendungen laufen lässt, bemerkt man im Alltag zwischen den Topsmartphones der letzten Jahre keine dramatischen Unterschiede.

    Pixelbinning ist ja schon eine Weile Standard. Dieses Jahr gab es schon mehrere Geräte mit 48 Megapixel-Sensor.


    Was mich an dem Telefon mehr begeistert sind die 4 Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten.

    Die ersten Bilder bei Techstage sehen durchaus passabel aus.


    Das Xiaomi soll anfänglich bei 550€ liegen. Wie bei denen üblich wird der Preis sicher noch recht deutlich fallen.

    Das ist schon recht sexy für ein Smartphone.

    Das Problem beim Schritt von einem Smartphone aktuellster Bauart zu einer DSLR oder Systemkamera könnte die erste Enttäuschung sein, dass die Kamera eben nicht so intelligent belichtet, nicht so gute Panoramen erstellt, sondern erstmal dafür der RAW Konverter oder die Stitching Software womöglich noch auf dem sonst kaum noch genutzten PC angeschmissen werden muss.

    Wie ich schon mehrfach schrieb, die Kameraindustrie muss dringend wach werden und mit der Digitalisierung richtig beginnen.


    Bisher ist nicht so arg viel mehr passiert, als die analogen Konzepte aufs Digitale zu übertragen.


    Wenn man aber sieht, was die Smartphone Hersteller aus ihren kleinen Sensoren herausholen und sich die Ergebnisse mit besserer Hardware ausmalt.........

    Bedauerlich? Zum einen hat jede Bewegung auch ihre Gegenbewegung.


    Zum anderen haben wir doch alle unsere Bereiche, wo wir mit dem Mittelmaß zufrieden sind.


    Nerdig kann man letztlich in allen Bereichen sein und überall, wo man es selbst nicht ist, ist man mit diesem Mittelmaß zufrieden.


    Ob das jetzt das einem persönlich schmeckende Industriebier ist, das in Großserie gebackene Brot oder der nur durschnittliche Geschirrspüler. Ist überall das gleiche und überall bedauert man, dass die Masse nicht die ach so wichtigen feinen Unterschiede nicht bemerkt und mit dem ganzen Durchschnittskram auch noch zufrieden ist.

    Das Thema ist jetzt sowieso endgültig durch.

    Zur Niederschwelligkeit ist mit den automatischen Nachbearbeitungen der Photoapps jetzt der Punkt erreicht, dass eine Mehrheit die Ergebnisse des Smartphones besser empfinden als das, was die Kompakte da produzierte.


    Klar, für den anspruchsvollen ist da viel Pixelmatsch dabei, wenn er genauer hinschaut.


    Auf der anderen Seite sieht man aber keine Fehlbelichtungen mehr, der Himmel ist immer blau, wenn er blau war etc etc


    Ich knipse jetzt nebenher seit Sommer mit einer für mein OP6 angepassten und vom Pixel 3 übernommenem Kameraapp und habe etliche Bilder parallel mit der Pana und dem Telefon geknipst und anderen Leuten gezeigt.


    Abgesehen hier vom Forum fanden so gut wie alle Nicht-Fotonerds die Bilder des Smartphones auf dem jeweiligen Ausgabemedium besser.


    Gerade bei schwierigeren Belichtungssituationen finde ich die Ergebnisse als extrem gut. Zur blauen Stunde die Stadtansicht Freihand knipsen, kein Problem, den Sonnenuntergang festhalten, kein Problem. Im dunklen Umfeld Personen fotografieren, kein Problem.


    Das sind all so Dinge, die fotografisch nicht interessierte vor große Probleme stellen und fast immer Probleme und Enttäuschungen mitbringen, wenn man die verwackelten und oder verrauschten und farblich extrem abweichenden Ergebnisse nachher zu sehen bekommt.


    Natürlich ist das Smartphone Ergebnis nicht perfekt und sicher gibt es bei den ganzen Auto HDR, Nachtmodis etc Verbesserungsspielräume.


    Aber womit vergleicht der Normalo denn?

    Hab mal einen Rateposting für euch, ein Bild ist jeweils mit dem Smartphone gemacht, eines mit der FZ1000. Genutzt wurden die Automatiken der Kamera, bzw in dem Fall die Automatik einer Kameraapp (in diesem Fall die angepasste Kameraapp von den Google Pixel Smartphones auf einem Oneplus 6) Die Bilder sind ooc, nur verkleinert. Ich habe durchaus bewusst komplizierte Belichtungssituationen gewählt. Alle Bilder sind recht kurzzeitig hintereinander gemacht worden.


    Was wurde mit welchem Gerät gemacht?

    Wobei ich für die FZ auch nur einen Wechselakku im Urlaub mitschleppe und so nie ein Problem hatte beide leer geknipst zu haben. In der Regel bringe ich dann 1000 bis 1500 Bilder aus drei Wochen Urlaub mit nach Hause.
    Der Akku ist für mich zumindest kein erwähnenswertes Thema, außer in der Anfangszeit mit der FZ mit schlechten Nachbauakkus.

    Auf jeden Fall ist ein riesiger Schaden in nur 2 Tagen angerichtet worden, die Handys werden teilweise panikartig verkauft, und Zeitungen wie die Bild und dutzende Internetseiten sowie Youtuber raten vom Kauf ab. Selbst wenn die sich wieder fangen, wird das ein sehr harter Weg, den Käufer wieder zu überzeugen.

    Ist doch Klasse, da kann man jetzt Schnäppchen machen. Es ist doch ziemlich fest davon auszugehen, dass es letztlich gar nicht um Sicherheit geht, sondern um den nächsten Schritt im Wirtschaftskrieg. Vielleicht machen die Chinesen jetzt den nächsten Schritt und verbieten die Produktion des IPhones in China.


    Edit sagt: Der Preisverlauf des P30pro bei geizhals zeigt noch keine auffälligen Ausschläge. Bei den Händlern scheint sich die Panik in Grenzen zu halten, bisher!

    Ich weiß, Cyanogen hatte ich auf meinem ersten OnePlus ab Werk.


    Aber ganz ehrlich, kennst du nennenswert User von Lineage, die komplett auf Google verzichtet haben? Ich kenne fast keinen, der sich nicht die den Großteil der Google Apps installiert hat. Unzählige Apps funktionieren ohne den ganzen Google Unterbau gar nicht erst.
    Und selbst wenn man die Google Apps weglässt, ist es immer noch ein Android, was maßgeblich von Google weiterentwickelt wird. Klar, Google gibt das Kernandroid als Open Source frei, weil es auf Linux basiert und sie es daher müssen, aber dennoch wird man schauen müssen was passieren würde, wenn Google eines Tages kein Interesse mehr am Android hat.

    Das Problem liegt darin, dass es mit einem neuen Betriebssystem nicht getan ist. Da muss schon wirklich schlimmes kommen, dass die potenziellen Käufer auf den ganzen Kosmos rund um die die Plattform verzichten wollen. Android oder iOS sind ja nicht so erfolgreich, weil ihr Betriebssystem so gut wäre, sondern weil es eine ganze Welt an Apps gibt, die sie so funktional gut machen.
    Wer ein neues OS bringen möchte, dass sich vergleichbar durchsetzen kann, muss auch gleich einen ähnlich umfangreichen Kosmos mitbringen, da das neue OS sonst einfach keine Chance hat.


    Alternativ müsste es etwas geben, was den haben-will-Effekt so massiv anspricht, dass es sich von allein verkauft. Aber das wäre dann vermutlich das nächste große Ding nach dem Smartphone, wie immer das dann auch aussehen wird.
    Es gibt nach wie vor noch Sailfish OS, ein offenes auf Linux basierendes System, auf dem viele Android Apps problemlos laufen. Wurde auch mal ab Werk bei einigen Smartphones installiert, konnte sich aber auch nicht durchsetzen.

    Die Frage ist, was dein Maßstab dabei sein soll.


    Zum einen sollten wir daran denken, dass das wohl alles Freihandaufnahmen sind, also ohne Stativ. Zum anderen sollten wir daran denken, für welche Einsatzzwecke die Bilder sind. Wie du schon richtig geschrieben hast, sind die vorwiegend für die Betrachtung an mobilen Geräten.
    Auf dem Smartphone vorhin sahen die Bilder völlig in Ordnung aus, hier jetzt aktuell am 4k Monitor natürlich nicht mehr.


    Als professioneller Fotograf oder Enthusiast kann man jetzt natürlich darüber schimpfen, dass die Bilder glattgebügel sind. Auf der anderen Seite erlebe ich aber aktuell ständig, dass mir Bekannte über die diversen sozialen Medien aktuell häufiger mal Bilder aus dem Urlaub etc schicken, die sie mit einer Kompaktknipse nie auch nur ansatzweise hinbekomen hätten. Für einen WhatsApp Status reicht das Ergebnis locker aus.


    In diesen Nightshot Modis werden ein ganzer Haufen Bilder miteinander verrechnet. Der ISO Wert gibt dabei nur wieder, womit das einzelne Bild aufgenommen wurde. Das bedeutet aber nicht zwangsweise. dass das Bild den Belichtungseinstellungen entspricht, die angegeben wurden.
    Gerade bei dem Ausschnitt aus dem letzten Bild fällt auf, wie schwierig die Aufnahmesituation war. Die Aufnahme hat höchstwahrscheinlich einen enormen Kontrastumfang. Dass die Schatten dabei überhaupt noch darstellbar waren und gleichzeitig die Lichter durchgehend akzeptabel dargestellt worden sind, finde ich schon enorm.


    Klar, man kann das besser machen, viel besser machen, wenn man sich mit entsprechendem Equipment, Stativ etc bewaffnet und die Nacharbeit am PC auf sich nimmt.


    Aber mit einen Freihandschuss aus der Hüfte ohne eigene Verwurschtelung muss man das erstmal besser hinbekommen.


    Und für 99% aller Anwendungen reicht das Ergebnis dem Durchschnittsknipser aus.


    Ich habe mit meinen ganzen Kompaktknipsen sicher ein paar tausend Nachtaufnahmen gemacht und kann das Geleistete bei den Bilden vollkommen würdigen. Genauso wie vermutlich all die Fotodummen ;) . die ihren Lebtag noch keine brauchbare Nachtaufnahme hinbekommen haben, weil sie sich damit nicht beschäftigt haben.
    Und ich wette, dass genau diese Zielgruppe mit dem Smartphone auch heute besseres aus der Nacht mitbringt, als mit einer DSLR. Besser heißt dabei verwertbar, als unverwackelt, passabel belichtet und auf kleineren Monitoren vorzeigbar.

    Es stellt sich ja die Frage, wie groß der Mehrwert in dem immer subjektiven Fall ist. Das gewichtet letztlich jeder anders.
    Aber wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, dass Kompaktkameras überhaupt auf dem Niveau arbeiten können. Im Fall der RX100 ist es zudem nicht mal eine große Kamera.


    Man muss heute schon recht genau wissen, warum man sich eine Systemkamera kaufen will. Mancher kompakter 1"er lässt manche vergleichbare Systemkamera gar nicht mal so gut aussehen, wenn man die Relationen der eingesetzten Technik mitbetrachtet.

    Welche Preisklasse schwebt dir denn vor?


    Ich habe vor wenigen Wochen mich im unteren Preisbereich schlau gemacht und meiner Mutter ein Xiaomi MI A2 gekauft. Das läuft mit dem komplett unverbastelten Android One, bekommt also noch mindestens 2 Jahre Updates, hat mit 64 GB Speicher ausreichend Platz für die meisten Anliegen, läuft mit dem schnellen Snapdragon 660 auf ähnlichem Niveau, wie High End Geräte vor zwei Jahren, hat ein gutes Display und eine ordentlich, für die Preisklasse sehr gute, Kamera. Mit etwas Glück bekommt man es für 150€ sonst aber immer für 170€.


    Nachteil ist der für Intensivnutzer zu kleine Akku und die etwas herausstehende Kamera, was die beiliegende Hülle etwas kompensiert.


    Über die Größe lässt sich natürlich streiten, ein 6" Display mit Rändern oben und unten macht das Telefon recht lang.


    Meine Mutter liebt es allerdings.
    Für den Outlook Kalender wird es sicher passende Apps geben

    Streng genommen ist deine 1 als Dividend auch nicht richtig, dort gehört f für die Brennweite hin. Und schon wird es spannend, weil man genau dafür mit der echten Brennweite rechnen müsste, was einem dabei helfen kann die Freistellung einzuschätzen. Geht es aber um den Bildwinkel, nimmt man heute lieber die kleinbildäquivalente Brennweite. Nicht zu vergessen noch die so gern genutzten x-fach Zoomangaben, die sich auf die Anfangsbrennweiten beziehen... :ugly:


    Für den Einfluss der Blende auf die Belichtungszeit reicht es aber den Divisor als Vergleichsmaßstab zu nutzen. Und dann gab es da noch irgendwelche aus der Analogwert übernommenen ISO Werte, die in der Digitalwelt so gar keinen Sinn mehr stiften, aber für die Brainkompatiblität der alten Hasen weiter genutzt werden.


    Ja, sowas ist wirklich selbsterklärend. Entweder man nimmt das dann so hin und lernt es auswendig, wie vermutlich die meisten Hobbyknipser, oder man steigt da schon gedanklich aus und fragt sich, ob es den ganzen Tech-Sprech wirklich braucht, wenn man doch nur ein Bild machen möchte.


    Da sind wir dann auch gleich wieder an dem Punkt, wo manolos alte Leica auch wieder nur für die Zielgruppe Intuitiv ist. Allerdings ist die Lernkurve bei so wenigen Einstellmöglichkeiten deutlich flacher, da man sich auf Zeit und Blende konzentrieren kann und nicht immer im Hinterkopf haben muss, ob es mit Modus x, y oder z nicht besser ginge...

    Ich denke, dass das ein Stück weit Psychologie ist. Zum einen gehört man zu dem erlauchten Kreis der Wissenden, die ihre Kamera verstehen. Man hat das Gefühl einen Vorsprung vor den anderen zu haben, die sich mit der Materie nicht auseinandergesetzt haben. Allein das gibt einem ja durchaus das Gefühl, dass sich die eigenen Bilder etwas absetzen.
    Gut, in deinem Fall mit den vielen schönen Bildern der blauen Stunde etc ist es durchaus hilfreich über dieses Wissen zu verfügen.


    Andererseits, wenn man sich die Ergebnisse der sogenannten Night Shot Modis beim aktuellen Huawei P30pro oder Google Pixel 3 anschaut und bedenkt, mit welch winzigen Sensoren solche Ergebnisse mehr oder weniger freihand möglich sind und das auf größere Sensoren hochrechnen würde.....


    Ich finde schon, dass bezwingen passt. Eine Kamera ist einfach wenig Intuitiv, wenn man sich noch nicht mit dem verstehen intensiv befasst hat. Aber selbst das verstehen ist ja so eine Sache. Warum eine große Blende einen kleinen Wert hat und umgekehrt, nehmen viele Hobbyisten einfach so hin, ohne zu wissen dass es sich dabei eigentlich um einen Divisor handelt, mit dem die Brennweite geteilt wird. Erst mit dem Wissen wird die Blende und das Verhalten mit den unterschiedlichen Sensorgrößen halbwegs verständlich.


    Aber auch nur für den, der sich mathematisches Wissen aus der Schulzeit erhalten musste. Wer der Mathematik nie nahe stand und 30 Jahre nach der Schule sich mit lauter Divisoren beschäftigen muss, dem fehlt schon die Freude, bevor er das erste Mal kreativ wurde.