Beiträge von ernst.w

    So ein Fine Art-Druck wird, lach nicht, häufig mit 112dpi gedruckt. Bei mir hängen ein paar auf Alu Dibond kaschiert, messerscharf und trotzdem so „geringe“ Druckauflösung. Kannst mit der Lupe rangehen, kein Problem.

    Mit welcher Version hast Du denn gearbeitet und was lief schief?

    Das würde jetzt den Rahmen sprengen. Aber ich hatte vor etwas mehr als einem Jahr wieder mal einen Test verschiedener DTP-Software und war ehrlich erschüttert über die Ergebnisse. Da war Scribus noch gar nicht so schlecht. SAber Scribus konnte damals mit 16 Bit-TIFFs unter Windows gar nicht (richtig) umgehen. Einige Funktionen ergaben völlig verschiedene Ergebnisse unter verschiedenen Betriebssystemen, der Import vom IDML-Files war kurzweilig, realistisch gesehen aber völlig unbrauchbar im Ergebnis. etc.


    Gut, Scribus kostet nichts und wird laufenbd verbessert. Es ist aber leider ähnlich wie bei GIMP: Die Entwicklung leidet ein wenig unter der Tatsache, dass die Entwickler meist Freizeit investieren müssen. Profis, die täglich mit DTP arbeiten und teils komplexere Dokumente erarbeiten müssen, haben damit schon auch Probleme. ;)

    ich zähle fünf bei Hardcover - sofern quer und hochkant als verschieden angesehen werden

    Okay, ich hatte nur A4/A5/21x21cm gesehen. Querformat kommt für meine Bücher ohnehin nicht in Frage, gibt es aber auch. Gut.

    Und bei Softcover sehe ich acht - wobei mir das eher weniger entgegenkommt:

    Ich hatte nur bei Hardcover nachgesehen. Entscheidend für mich sind die Formate, deren keines dem meiner Layouts entgegenkommt. Und ich will meine Leser nicht vergraulen, indem ich Ihnen entweder ein Buch mit zu kleinen Bildern oder ein Buch zu Groß fürs Buchregal anbiete. Beides würde außerdem nicht m,ehr zu meinen anderen Büchern passen. Müsste mal nachfragen, ob diese Druckerei eventuell zum Preis von A4 auch 21x25cm drucken könnte (und würde, denn können ist da weniger das Problem). Dann wäre die Welt wieder in Ordnung.


    Preise hätte ich gerne gesehen, um mich daran zu delektieren. Leider bin ich offensichtlich zu blöd, um auf der Homepage die Preise überhaupt zu finden. Wo sind denn die versteckt?

    Scheint nicht unbedingt trivial zu sein.

    Nein, ist es auch nicht. Aber ich mach das jetzt doch schon ein paar Jahrzehnte. ;)


    Auf dem Handy geht Zitieren nur einmal, danach offenbar nicht wirklich. :(


    Gut, der Reihe nach: PDF erstellen braucht Wissen und Software, kostet sonst kein Geld.


    Scribus hat durchaus Fehler. ;)


    Die Preise für Druck vom PDF sind wo konkurrenzlos günstig? Ich würde gerne mal Alternativen kennen Nur finde ich eben keine. Deshalb mein Posting.


    Okay, ich habe den Podcast noch vor mir. wirmachendruck.de schau ich mir noch an.


    Und ein neuer Thread? Gerne. Gibt es hier Moderatoren, die ab meinem Posting verschieben können? Ist doch ein wenig anderes Thema...


    Edit: wirmachendruck.de: „Das Formst liegt ganz in ihrer Hand...“ und dann hast du genau 3 fixe Firmate. Schon vorbei...

    Welches Papier nutzt du hier?

    Nach Test nahezu aller Papiere verwende ich für die Reisebücher das 118g Standard-Papier. Gute Qualität und erträglicher Preis.


    Für Bildbände nehme ich Fine Art-Papiere in hoher Grammatur. Entweder 190g Mohawk-Fotopapier Perlglanz oder 148g Matt Mohawk Superfine ungestrichen (ist aber durch den anderen Paieraufbau stärker und angeblich auch archivfähig für etwa 200 Jahre; ich werde das nicht mehr testen können).

    wahrscheinlich nicht das "Layflat" Papier, welches hier noch "neu" ist

    Nein, wiewohl ich das für Bildbände schon mehrfach angedacht habe. Würde z.B. für den Band "Landscape" (übernächstes Buch in der Pipeline) anbieten. Ist aber bei Blurb nahezu unbezahlbar teuer. Und dann ist die mögliche Seitenzahl mit 110 doch rechts begrenzt.

    Magst du 1, 2 Bilder zeigen, wie da ein fertiges Buch aussieht?

    Titelbilder? Oder was hättest du gerne? (Muss ich nach dem Training nachliefern, aber noch am Wochenende.)

    Was kostet dich unterm Strich etwa ein Buch mit n Seiten

    Das letzte Buch hatte 256 Seiten. In Hardcover "Fotobuch" 21x25cm lag es für mich bei etwa 85 Euro pro Stück in Wien. Ich habe dann noch probeweise als Taschenbuch (anderes Papier, billigerer Druck) mit Softcover gedruckt, das lag bei etwa 45/Stück. Der letzte Bildband "Backstage Vienna" (33x33cm, 88 Seiten, Fine Art Papier) lag bei knapp unter 90 Euro (in Wien), der Bildband "Moritz mit etwa 240 Seiten lag sehr deutlich über 100 Euro (müsste den Preis erst nachschlagen).


    Die Preise sind natürlich abhängig von Ausführung (Softcover/Hardcover, Papier, Logo im Buch oder nicht, welches Vorsatzpapier, ...) Aktion und Stückzahl (schon wegen der Transportkosten). Hinsichtlich Aktion: Ich bekam Aktionen (verschiedene Rabatte) erst angeboten, als ich etwa 100 gedruckte Bücher überschritten hatte. Es dürfte aber mittlerweile auch für "ganz normale" Kunden Aktionen geben. Ob und wie sich die von denen unterscheiden, die ich angeboten bekomme, weiß ich, ehrlich gesagt, gar nicht.

    Ich drucke Bücher (mit Text, Bild, Infokästen, auch abfallend) relativ häufig. In kleinen Stückzahlen. Derzeit hauptsächlich im 4-Farben Offset bei Blurb (http://www.blurb.com, http://www.blurb.de).


    Echte Alternativen habe ich bis heute nicht gefunden, weil
    - kaum ein Anbieter im 4:5-Format druckt
    - kaum ein Anbieter von PDF weg druckt *)


    Erfüllt mal ein Anbieter diese Anforderungen, dann war er bislang entweder nicht zuverlässig oder könnte keine stabile Bindung liefern.


    Kennt jemand von euch vielleicht alternative Anbieter?


    *) Ich arbeite an einem Buch zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Da kann und möchte ich mich nicht von proprietären Softwareprodukten von Anbietern abhängig machen, deren Software möglicherweise nach einem Jahr nicht mehr existiert oder spätestens nach ein paar Jahren, wenn die nächste Auflage gefertigt werden soll.


    Ja, ich bin in der Lage druckfähige PDFs zu liefern. In ausreichender Auflösung, mit Schriften, in einem CMYK-Farbraum mit dem von der Druckerei gewünschten Farbprofil.

    Ich hätte was, aber habe ich wirklich die Rechte, wenn ich zu einem Tantheaterauführung fotografiert habe?

    Öffentliche oder geschlossene Aufführung?


    Beispiel 1: Straßen-Break-Dance - keine rechtlichen Probleme
    Beispiel 2: Theater und kein Einverständnis des Theaters/Veranstalters - - Uffpasse! Ist rechtlich nicht öffentlich zu stellen.


    Dazwischen gibt es natürlich noch viel Platz. Z.B. sind "geschlossene" (kleine) Benutzergruppen*) keine Öffentlichkeit. Wo das "klein" aufhört, ist nicht überall gleich und be Bedarf im jeweils gültigen Gesetz nachzuschlagen oder bei Medienanwälten abzufragen. Aber hüte dich vor "individueller Interpretation (=Beugung nach Lust und Laune) der rechtlichen Grundlage. "Annehmen" ist da eindeutig zu wenig.


    *) Deshalb gibt es z.B. auf meiner Homepage geschlossene Bereiche, in denen nur Familienmitglieder Bilder sehen können. Das kostet in Summe Zugriffe und Google Ranking sowieso jede Menge, aber ich muss heute nicht mehr von der Fotografie leben - also "wurscht". ;)

    vielen Dank für das Bild vom Yosemite NP, der seltener auf Bildern gezeigt wird

    Das könnte ich aushelfen. ;)


    Vielleicht schreibe ich dazu mal einen Reisebericht mit Bildern. Buch für die Strecke San Francisco bis Las Vegas ist schließlich fertig, da kann ich mich leicht mal bedienen. Muss nur vorher noch mit dem Yellowstone wieder in den Zeitplan...