Posts by Nichtraucher

    . Dass sich aber in mittlerweile 11 Jahren Smartphone bestenfalls halbherzige Lösungen gefunden haben, wie die Bilder von der Kamera zu Flickr, Google Fotos oder ins Apple Universum gelangen, ist aus meiner Sicht ein nicht gut zu machendes Versäumnis.

    Oh ja, was sich da gerade in Sachen WLAN eigentlich seit den ersten Kameras die das überhuapt hatten abspielt, ist nur traurig,traurig,traurig.
    Konsequentes Ignorieren von set Jahrzehnten etablierten Standardprotokollen (FTP, SMB, HTTP usw.) zugunsten undokumentierter herstellerspezifischer Übertragungsmethoden, zu denen die Apps auf dem Smartphone bestenfalls halbgar, die für den PC/Mac sogar durchweg katastrophal sind.
    Dazu Reichweiten und Übertragungsraten der Kamera-WLAN-Chips, die typischerweise im unteren einstelligen Meter- und Mbps-Bereich liegen und so verglichen selbst mit Uralt-Smarttphones einfach nur ein schlechter Witz sind. Und das trotz oft geradezu abartigen Energiehungers der Module, was zu massiver Aufheizung der Cam und rekordverdächtig schnellem Leeren des Akkus führt.


    Einziger (schwacher) Lichtblick ist da Panasonic, die zumindest auf der Softwareseite zwar auch längst nicht alles aber vieles richtig machen.
    Hintergrundupload, Verwendung von SMB/FTP, RAW-Zugriff via WLAN, bravo!


    Die Benutzeroberfläche dazu gehört aber noch "etwas" aufgeräumt, es fehlt nach wie vor eine echte one-Button-Lösung um ein einmal eingerichtetes WLAN-Profil für z.B. Auto-Upload ohne -zig danach zu bestätigende Rückfragen zu starten.
    Die WLAN Hardware selber allerdings ist, was Reichweiten, Übertragungsraten und Energiehunger angeht, zwar nicht GANZ so mies wie bei den meisten anderen Kameras, aber immer noch weiiiiiit hinter dem zurück, was selbst Einsteiger-Smartphones im zweistelligen Preisbereich bringen.


    Und bei den etwas neueren Cams (iirc ab E-M5) wurde entdeckt, daß darauf eigentlich ein (wenn auch teilweise "versteckter") Webserver läuft, und dessen Funktion via Paketsniffer reverse-engineered.
    Jetzt gibt es wenigstens ein ziemlich brauchbares PC-Tool für den WLAN-Zugriff auf die Cam, aber was die WLAN-Hardware angeht s.o.


    Bei kabelgebundener Übertragung (USB) sieht es durchweg auch nicht viel besser aus.
    Warum bitteschön haben fast alle Hersteller den seinerzeit bestens funktionierenden Weg über den (echten) "USB-Masenspeichermodus" verlassen und setzen auf dieses unsägliche PTP/MTP Gekrampfe, und das noch dazu mit selbst für USB2 einfach nur KAKLAHMEN Übertragungsraten?
    Beim Smartphone war das ja noch in Grenzen nachvollziehbar, weil so die gleichzeitige Nutzung der Karte als Speicher für Daten Smartphone-Apps und für den Rechnerzugriff ermöglicht wurde. Aber bei einer Kamera ist eine solche gleichzeitige Nutzung üblicherweise ja gerade nicht der Fall, und wenn doch könnte man ja beides implementieren und zur bedarfsweisen Auswahl bereitstellen, also "echten" Massenspeichermodus für das Runterladen der Bilder auf den Rechner und MTP/PTP für tethered shooting und ähnliches.
    Dazu die gerade bei Kameras sich noch hartnäckig haltende Unsitte, anstelle eines standardkonformen Micro- oder wenigstens Mini-USB mit irgendwelchen reichlich seltsamen, gerne auch mal bei jeder Kamera wieder etwas anders geformten herstellerspezifischen Steckern rumzumurksen, die als Ersatzteil oder auch einfach nur mal in einer anderen Länge als die mitgelieferte Strippe nicht nur sauteuer, sondern auch oft nur schwer zu bekommen sind. Ist zwar etwas im Rückgang begriffen aber trotzdem nach wie vor häufig ein Ärgernis.

    tja, seinerzeit bin ich von Nikon zu MFT weil mir die VF-Nikons zu klobig und ihre APS-C zu kompromiß- und bugbehaftet und dafür immer noch zu klobig waren.


    Knapp 3 Jahre später zu Fuji. Der Sucher da war einfach eine andere Hausnummer, für allem für Brillenträger, und was bereits mit Fujis "Kitobjektiv" 18-55 geht, das weitgehend äquivalent zu meinem MFT-"Immerdrauf" 12-40 ist, aber hallo!


    Und dabei blieb es, inzwischen mit einem weiteren Fuji-Zoom und Festbrennweiten, diversem adaptiertem oder speziell für Fuji gefertigtem manuellen Glas sowie der X-H1, die gegenüber meiner damaligen E-M5 schon wieder ein ganz ordentlicher Brocken ist.
    Die Demo-Bilder der "MIX" habe ich auch schon gesehen, die sind für diese Sensorgröße wirklich ein Hammer. Der Preis des guten Stücks aber auch.


    Hätte ich damals "etwas" mehr in die langen Brennweiten gesteckt, evtl. auch welche aus der FT-Zeit (hätte da eine Gelegenheit gehabt, das klappte dann auch anderen Gründen nicht), dann wäre ich evtl. "zweigleisig" gefahren, also MFT wo viel Tele angesagt ist, und Fuji für (vieles) anderes. Aber das Ganze mußte auch irgendwo im Rahmen bleiben, ohne Verkauf des MFT-Glases war das damals nicht zu stemmen. Und auch so geniales Zubehör wie die "mehrsprachigen" Godox-Blitze kam erst als ich schon lang bei Fuji war.


    Also für jemanden mit einem gewissen Bestand an MFT- oder gar noch FT-Glas, vor allem die dickeren Kaliber, wo es im Endeffekt auf die Größe der Kamera auch nicht mehr so ankommt, wäre die MIX durchaus interessant. Aber gerade diese Gruppe kauft eher nicht großartig neue Objektive, es ist ja schon "was gebraucht wird" vorhanden. Daher ist auch der derbe Preis der Kamera verständlich...


    Fazit: ordentliche, solide Kamera mit eher kleiner Zielgruppe.

    sorry, komme leider nicht drum herum, die Bilderlinks aus meinem Anfangsposting zu löschen, sowie die Uploads selbst auch.


    Nicht wegen der Bilder selbst (soweit kommts noch) sondern weil aus einem meiner (von mir selbst wegen eines Fristablaufs nicht mehr editierbaren) Beiträge in einem anderen Forum darauf verlinkt wird und die dortige Administration sich weigert, die Löschung vorzunehmen.


    Bin nun wirklich kein sonderlicher Freund der Juristenzunft, aber DORT bettelt einer ja regelrecht um eine Abmahnung.

    tut so, als wenn Fuji nicht verzweifelt versucht hätte, mit digitalen DSLRs Fuß zu fassen, um dabei sang und klanglos zu scheitern.

    Fuji hat da mal ein zum Zeitpunkt seines Erscheinens schon nicht mehr ganz taufrisches Nikongehäuse mit eigenem Sensor ausgestattet, und nachdem das trotz seiner Qualitäten offenbar nicht so der erwartete Afterburner wurde, die Zusammenarbeit mit Nikon halt wieder beendet... "verzweifelte Versuche" sehen anders aus...

    Ich möchte hier mal an Kameras wie die X-H1 erinnern, wo Fuji sich bei gemacht hat, den angeblich nicht möglichen Stabi verbaut hat, einen absurd guten Sucher verbaut hat, einen Verschluss, wo man nur noch niederknien möchte und wirklich alles darauf ausgelegt hat, dass der Fotograf das Max abgeliefert bekommt, ohne KB nutzen zu müssen. Ich halte das Gerät nach wie vor für das Beste, was es unterhalb von KB gibt

    yep, die X-H1 ist wirklich eine rundum gelungene Kamera, da hat Fuji die Ergonomie gegenüber den bisherigen X-en massiv verbessert und auch sonst das Maximum dessen abgeliefert, was im X-System geht... bzw. was mit der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Hardwareplattform ging.


    Und kaum daß sie raus ist, kommt Fuji mit einer neuen Generation der "Kernhardware", also Sensor und Prozessor, dazu der Sucher wie in der X-H1,in einem ansonsten weitgehend unveränderten "alten" Gehäuse der T-Serie, und derben Preissenkungen für die X-H1.


    Letzteres natürlich wie mir das immer passiert kurz nachdem meinereiner sie gekauft hat.


    Na und? Klar wäre eine X-H1 mit dem neuen Chipset NOCH toller, aber davon wird die H1 so wie sie ist nicht schlechter. Und den Betatest der neuen Sensor- und Prozessorgeneration überlasse ich gerne anderen, siehe "Gridgate" beim 24MP Fujisensor.


    Hatte die X-T3 auch kurz mal in der Hand, und ein "Habenwollengefühl" kam da eigentlich nicht auf. Allenfalls Vorfreude darauf, daß mittelfristig deren Innenleben (evtl. noch mit weiteren Verbesserungen, der "bald" kommende Sensor mit Global Shutter geistert ja immer wieder durch die Gerüchteküche) auchn in einem H-Gehäuse zu haben sein wird und das DANN ein nettes Upgrade wird zu der Kamera, mit der ich bis dahin schon viel Freude hatte.


    Olympus hat mit der M1X schon eine ordentliche Kamera abgeliefert, wenn auch größtenteils auf Basis der "alten" Hardware mit ein paar Optimierungen. So gesehen eine deutliche Parallele zur X-H1.


    Der Preis ist in der Tat "etwas" heftig, und bei der nächsten E-M wird Olympus nicht umhin kommen, "neue" Kernkomponenten zu verbauen. Ob in einer kleinen E-M1-III oder einer E-M1X-II wird sich zeigen,ich tippe mal auf die kleinere Variante.

    Ja, die Aufnahme ist aus dem Frühjahr, ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang. Kleiner Spaziergang um den "Dreiburgenblick" oberhalb von St.Goarshausen. Zu der Zeit eher ein "Einburgenblick", denn die Burg gegenüber war im Gegenlicht und Dunst eher zu erahnen als zu sehen, und Richtung Burg Maus rheinabwärts alles zugewuchert, da sieht man nur noch gerade so die Turmspitze durchs Gestrüpp.


    Damals stand noch das alte Hotel&Gasthaus am Loreleyfelsen selber, samt dem Rundgang direkt an der Spitze des Felsens, inzwischen iwurde das leider alles plattgemacht.


    Zur Burg Katz und Loreley hinüber kein Gegenlicht aber die Sonne stand ziemlich genau "quer" zur Blickrichtung, das linke (also im Bild rechte) Rheinufer schon im Schatten der Talflanke.


    Die Lichtstimmung "live" fand ich eher kühl, der Himmel ziemlich grau mit ein paar tief hängenden Wolken, unter denen aber die schon weit im Westen stehende Sonne durchschien und die Burg Katz sowie den Loreleyhang dahinter regelrecht strahlen ließ, auch war durch das "Querlicht" der Dunst im Tal sehr stark zu sehen.
    War dann selbst schon ziemlich überrascht, wie im Bild die "live" auch eher grau erscheinende Wasseroberfläche rüberkam.

    Bei den Aufnahmeparametern wäre evtl. noch etwas Spielraum gewesen, da das Bild trotz 1/1250s recht hart am oberen Ende der Belichtungsskala aufgenommen wurde. So hätte sich ISO 400 vermeiden lassen, abblenden auf 4 oder 5.6 wäre zusätzlich möglich gewesen. Gab es einen besonderen Grund für die gewählten Einstellungen?

    Da dürfte die DR-Automatik zugelangt haben. Eigentlich steht die Kamera bei Tageslicht immer auf Basis-ISO(200), kann aber bei hohem Kontrastumfang auf 200 oder 800 hochgehen.

    Eine 970pro/0.5TB hab ich in meinem als Systemplatte, brachte gegenüber der serienmäßig verbauten M.2-SSD (nur 128GB und kein NVME, sondern M2SATA) noch mal einen kleinen Performanceschub.
    Was mich aktuell etwas irritiert, ist das Voranschreiten der TBW-Anzeige selbst wenn die Kiste nur vor sich hin idlet.
    Ist jetzt, nach nicht mal zwei Wochen, schon bei einem Zehntel des Werts, den die ursprünglich verbaute (jetzt im zweiten M.2-Slot steckende) SSD nach zweieinhalb Jahren hatte.

    Bei ersten ist mir auch zu viel blau in den Schatten.


    Die zweite Variante, aber nach meinem Geschmack gehört dort die Farbe Richtung "warm" verschoben. Die erste Variante ist mir zu hell und dunstig.


    Yep, das ist genau mein Problem, das ich bei diesem Bild mit Lightroom habe. Dieser leicht zwischen rosa und bläulichviiolett changierende "Dunst" läßt zwar die Burg irgendwie hübsch "strahlen", aber insgesamt ist mir grad die Zeichnung in den Schatten zu verwaschen. Und LR tut sich extrem schwer damit, diesen Schleier rauszubekommen, ohne daß es zu derben "Nebenwirkungen" kommt.


    Mit Darktable kommt das gleich nahezu auf Anhieb klarer, der "Dunst" ist ohne irgendwas grtoß einzustellen deutlich schwächer.
    OK, habe mit der Detailschärfung evtl. etwas übertrieben...

    Schon mal Photoline probiert?


    Etwas gewöhnungsbedürftiges UI und das Ebenenkonzept ist für von PS kommende Nutzer mit etwas Umlernen verbunden, aber sonst macht das wirklich einen ordentlichen Eindruck.


    Als Nerv-Ware (nach der Probezeit kommt immer öfter der Bettelscreen) kostenlos nutzbar, und die Lizenz ist preislich wirklich OK.


    Hätte ich nicht im Rahmen meines Lightroom-Abo sowieso PS mit dabei, dann wäre das dür mich DIE Alternative, bzw. ich hatte es vor meiner "Lightroomzeit" auch schon mal gekauft.

    @Nichtraucher: :danke: für das ausführliche Votum !


    Video ist für mich zur Zeit nicht soo entscheidend. Waren die Filme de X-T1 wirklich schlecht oder wolltest Du nur noch mehr Qualität?

    Naja, es geht.
    1080p25 einigermaßen brauchbar, hab´damit sogar mal für einen befreundeten Teppichhändler ein kleines Werbevideo gedreht. Spätestens bei 1080p50 schlagen die Artefakte des bei Video ziemlich gruselig implementierten x-Trans Demoasicinc aber übel durch.


    Die X-T2 ist da eine ganz andere Hausnummer, tadelloses 1080p und auch 4K _richtig_ gut.


    Bei der X-T20 liegt 4K etwas hinter dem 4K der X-T2 zurück, aber immer noch OK, 1080p sind sehr gut.

    Was war das denn konkret?Die X-T1 hat doch einen deutlich größeren Sucher, oder?

    Einen größeren schon, nur läßt dessen maximale Helligkeit draußen doch etwas zu wünschen übrig. Die T2 ist da schon etwas besser, die T20 setzt da aber noch mal sehr deutlich was drauf. Dafür ist der "eyepoint" der Okularoptik für Brillenträger in der Tat etwas knapp, geht aber besser als ich befürchtet hatte.


    Hell UND groß gibt´s erst mit der H1, aber die gab´s damals ja noch nicht.


    Ursprünglich hatte ich halt gehofft, das Thema "Video" mit einer Edelkompakten (Pana LX100) abhaken zu können, die dann auch gleich noch als klein&leicht-immerdabei-Ergänzung taugt . Für Video alleine war die LX auch ganz OK, aber als Fotokamera konnte sie nicht überzeugen, fiel ZU deutlich gegenüber der T1 selbst mit dem Kitglas ab, und war dabei nicht mal wirklich SO viel kompakter.
    Das Glas der ersten LX100 war noch dazu bös dezentriert, die zweite zwar in der Hinsicht OK, aber die BQ im Randbereich immer noch weit, weit hinter dem was ich von der Fuji gewohnt war.


    Also Rolle rückwärts was die LX100 anging, doch eine Antwort auf die Frage "womit filmen" mußte dann erst recht her.


    Die T20 als leicht "eingedampfte" T2, mit gleichem Sensor und Verarbeitung, ein paar (für mich sekundären) Features weniger, ebenfalls hervorragendem 1080P Video und etwas schwächerem aber immer noch ordentlichem 4K, und das zum gerade mal halben Preis, kam da gerade richtig.


    Sicher nicht die auf dem Datenblatt "beste" Fuji, aber eben "gut genug".

    Bin bei meiner aktuellen Spiegellosen sogar eine Liga "abgestiegen", hauptsächlich weil das niedrigere Modell (X-T20) mir alles bot, was ich am vorhandenen (X-T1) vermisst hatte, und der Preis des eigentlichen Nachfolgers (X-T2) mir für das zusätzlich Gebotene unverhältnismäßig erschien.
    Wäre damals schon die H1 verfügbar gewesen, dann hätte es evtl. anders aussehen können, v.a. dahingehend, dass dann die T2 erst recht nicht in Frage gekommen wäre, die H1 aber trotz des nochmal (etwas) höheren Preises schon.