Posts by aeirich

    Zwei betriebsfähige "Rhätische Krokodile" Ge 6/6 haben überlebt - beeindruckende Technik aus dem Jahre 1921.








    Eine dieser Lokomotiven wurde in Blau umlackiert, eine weitere, nicht betriebsfähige Ge 6/6 I steht als Denkmallokomotive im Bahnhof in Bergün.


    Mal wieder ein paar Bilder von der Rhätischen Bahn


    Vor einer der zwei sogen. "Wildwest-Brücken" unterhalb vom Berninapass


    Modernisierte Ge 4/4 II


    Ge 4/4 III, leider im Gegenlicht ...


    Einfahrt in Bergün talwärts Richtung Chur


    Nein, das ist echt keine Modellbahnanlage, auch wenn es fast so aussieht ...


    Vielleicht kann man an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass das gesamte Streckennetz der RhB eine reine Adhäsionsbahn in Meterspur ist.


    *****


    Vielleicht der Klimawandel...


    Davon gehe ich nicht aus, denn:


    "Die Kreuzotter bevorzugt Habitate mit starker Tag-Nacht-Temperaturschwankung und hoher Luftfeuchtigkeit. Besiedelt werden zwergstrauchreiche Waldschneisen und Waldränder, Moore, Heiden, feuchte Niederungen, alpine Geröllfelder und Bergwiesen im Bereich der Baumgrenze. Im Gebirge trifft man die Schlange bis in Höhen von 2500 bis 3000 Metern an."


    Sie sind die einzigen Schlangen überhaupt in Graubünden und diese Höhe gehört anscheinend zu ihrem Lebensraum. Das haben mir auch zwei einheimische Wanderer, die die Schlange ursprünglich entdeckt hatten, auch so bestätigt.

    Kreuzotter - Der Schweizerische Nationalpark im Engadin


    Das wusste ich früher auch nicht.

    Die gezeigte war auch die erste, die ich jemals zu Gesicht bekam. Kreuzottern faszinieren mich schon seit längerem, obwohl sie immer ein Mysterium blieben.


    Bei uns zuhause im östlichen Odenwald wären eigentlich gute Lebensbedingungen, aber Kreuzottern gibt es hier def. nicht. Ein größeres Thema dagegen sind nach wie vor die häufigen Verwechselungen mit den Schlingnattern:

    Schlingnatter – Wikipedia


    Ich habe beruflich schon so manche Bisse durch Kreuzottern versorgt, denn ich habe lange Jahre in F. gelebt und dort als Doc ua. in einer Uniklinik gearbeitet. Das gehörte dort auf Notaufnahmen / Intensivstationen quasi zum Standardrepertoire. Mir war aber lange nicht klar, dass die umgangssprachlich auf frz. genannten "Vipern" ("Vipère") - Vipern sind eigentlich eine Familienbezeichnung für Schlangen, syn. quasi zu "Ottern" - im Grunde nichts als Kreuzottern sind :ugly: .


    Shame on me :o_o:, aber so ist das manchmal :roll: mit anderen Sprachen. Man spricht (Fremd-) Sprachen immer am besten ohne sie zu übersetzen :winke: , was übrigens auch manchmal fast unmöglich ist. Das ist bis heute trotz teilweise großer Anstrengungen (leider) so geblieben. Ich verwende gängig zahlreiche Begriffe auf frz. und bin nicht im Stande zu sagen, was das nun auf dt. heißt - und umgekehrt :winke: . Aber das ist nur meine ganz persönl. Verbindung zu den Kreuzottern :smile: ...





    Kreuzotter



    Diese Kreuzotter dürfte hier wahrlich ein "Frühlingsbote" sein, entdeckt an einem Südhang im Engadin auf ca. 2500m Höhe. Frühlingsbote deshalb, weil die Schneegrenze nicht allzu weit höher liegt und das Tier noch nicht sehr lange aktiv sein dürfte. Mir war bis dato nicht bekannt, dass es in den Alpen auf dieser Höhe Schlangen gibt...

    Hier haben meine "Erkennungsdienste" rundum versagt. Den habe ich bewusst noch nie gesehen, relativ klein, Flügelspannweite max. 2,5cm, in einem Buchenwald. Kennt den jemand?


    Im wahrsten Sinne des Wortes ein "Frühlingsbote" ...



    .. denn dieser Knabe hier hat überwintert, wie alle Artgenossen, die schon ab März bis Mai unterwegs sind (wusste ich lange auch nicht).


    Unabhängig von der Jahreszeit erkennt man das daran, dass die Farben des Schmetterlings blasser und die Flügelenden regelrecht ausgefranst sind. Tagpfauenauge können bis zu zwei Jahre alt werden.

    Hier wird nicht seit 05.45Uhr zurückgeschossen ..



    Weil der Geislinger Waldhof Gefahr läuft, zum Absetz- und Übungsgelände ... zu werden ...


    Wir haben hier in unmittelbarer Nähe vom Aufnahmestandort einen größeren BW - Übungsplatz, u.a. für ein Panzer Btl und Heeresflieger. Ich erkenne diese Notwendigkeiten im Übrigen völlig zweifelfrei an.


    Die Aufnahme hier entstand heute ca. gegen 17:45 Uhr, womit ich natürlich nicht sagen möchte, dass "Seit 05.45Uhr jetzt zurückgeschossen wird", auch wenn dieses Bildlein vor dem Hintergrund diesen Eindruck erwecken mag. Nein, ganz im Gegenteil, hier herrscht seit vielen, vielen Jahren allseits friedliche Kohabitation, auch mit allen möglichen Federviechern. Den unzähligen Rotmilanen, die hier in immer größerer Anzahl auch im Tiefflug ihre Bahnen ziehen, tut das keinen Abbruch, Sie haben die letzten Jahre im Bestand sehr, sehr kräftig zugelegt...

    Bild von Ende März jetzt rausgekramt ..



    Damit das so aussieht, sind ca. 4 Jahre erforderlich. Das ist der übliche Zeitrahmen für dieses Level, > 3x / Woche im Freien bei jedem Wetter + >2-3x/ Wochen im Hantelraum. Der mentale Nutzen von diesem Rackern für Jugendliche überwiegt langfristig dem körperlichen meist deutlich.


    Merke: Töchter können Freude machen :smile: ..

    (das machen sie auch sehr oft so ;-))

    Nachdem sogar wir zuhause vorletztes Wochenende sehr heftige Schneefälle von ca. 25cm hatten, konnten wir letzte Woche ein paar Tage in etwas passenderen :smile: Gefilden verbringen ...