Posts by Subjektiv

    Unterschiedliche SW-Entwicklungen finde ich immer interessant.

    So etwas in der Art schwöbte mir vor:


    Aber beim Bearbeiten habe ich schon gemerkt: dieses Motiv bietet 100 Möglichkeiten, low-key, high-key, verschiedene Gradationen, Tönungen ... sieht eigentlich immer interessant aus. Echt ein tolles Material!

    Im Zuge des Umbaus unseres Gartens in Richtung heimische Stauden und Insekten-Tankstelle haben wir letztes Jahr angefangen, von einigen Zwiebelblumen wieder Wildformen anzupflanzen. Hier die ersten Wildtulpen - farblich weit weniger intensiv als die gezüchteten (wobei mir dieses chremweiß durchaus gefällt), die Blüten wesentlich kleiner und natürlich nicht gefüllt. Aber ... dafür zeigt dieses Bild den Ertrag einer einzigen Zwiebel! Und mit etwas Glück breiten sich die Wildformen auch noch mehr aus. Außerdem werden sie von Biene & Co. sehr gut angenommen - da war richtig was los die Tage.

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    den C-Falter habe ich gestern leider nicht angetroffen und der Trauermantel, sowie der Kleine Fuchs wollten nicht aufs Bild.

    Und was willst Du uns damit sagen? Dass Du ganz tolle Bilder NICHT gemacht hast und deshalb auch NICHT im Forum zeigst ?!? Ehrlich, manchmal versteh' es nicht so ganz. :-o:roll:

    Man könnte jetzt kleinlich sein und sagen, der Mast ganz li. am Horizont stört

    Ob du's glaubst oder nicht - ich hatte mir überlegt, ob ich ihn wegstempel. Hab es dann aber gelassen, weil ich mir dachte, das Bild ist so auf die Sonne und den Mittelteil zentriert, da guckt keiner bis zum Rand. Deine Bemerkung zeigt mir, dass Du Dir das Bild tatsächlich bis in die Details angesehen hast - was mich schon auch freut. :cheers: Schon allein dafür lohnt es sich, einem Bild ein paar Pickel und Narben zu lassen; außerdem ist es damit ... wie soll ich sagen: einen Tick ehrlicher? Oder nicht so völlig auf Hochglanz poliert?

    Vermutlich ungefähr das 500-ertste Bild von einem blühenden Zweig, sowohl auf diesem Thread als auch auf meiner Festplatte. Aber es hat doch grade in diesen Zeiten auch etwas Tröstliches, dass der Frühling trotzdem kommt:

    ... weil ich aus gegebenem Anlass wieder mehr an Motiven rund 1 km ums Haus herum arbeite - und weil mich diese Gegenlichtsituation einfach gereizt hat, insbesondere wegen der Lichtsäume auf den Rücken der Tiere. Es ist übrigens keinerlei Verlaufsfilter im Spiel, das Licht war tatsächlich etwas unwirklich.

    Unter erschwerten Umständen, gleich hinterm Haus und schön distanziert, ist mir heute doch noch ein März-Bild auf den Sensor gehüpft, dass meinem subjektiven Eindruck von "März" ganz gut widergibt: Blühender Weißdorn, aber der Rest ist noch kahl.

    auch nicht wirklich abstrakt, aber doch nicht auf Anhieb erkennbar, oder?

    Ist schon o.k.. Der Thread heißt nicht umsonst Abstraktes im Alltag, und bei den meisten der gezeigten Bilder ahnt man zumindest, was es sein könnte. Ich hatte deshalb ja auch eingangs geschrieben, dass hier Fotos gezeigt werden sollen, bei denen Form, Farbe, Kontraste und deren Verteilung über die Fläche (vulgo: die Komposition) die Hauptrolle spielen, bei denen der eigentlich gezeigte Gegenstand hingegen nicht wirklich wichtig ist. Bei deinem Bild "Odyssee" oben kann man vermuten, dass es sich um irgendein Teil aus dem Umfeld Haushaltskeramik handeln könnte; aber das spielt einfach keine Rolle. Das Bild wirkt - oder wirkt nicht - über Form, Farbe und Komposition.

    Diese Art von Bildern bitte weiterhin hier.


    Es gibt aber eben auch Beiträge, wo der gezeigte "Gegenstand" wieder mehr in der Vordergrund tritt, und Form und Bildkomposition wieder mehr in den Hintergrund drängt - ich selbst habe ja z.B. mal Spaghetti hier gezeigt. Gleichzeitig sind das jetzt keine Gegenstände, wo man sagen würde "Wow, ein Küchensieb, oder eine Nudel - und so eindrucksvoll fotografiert!". Trotzdem ist ja die Anordnung der Siebe nicht grade alltäglich, und eigentlich schon wieder ein Kunstwerk für sich. Kann man auch fotografieren, why not. Aber wie lässt sich das sinnvoll einordnen? Abstrakt ist es m.E. nicht mehr, aber so richtig um den Gegenstand geht es auch nicht. Sondern mehr die Inszenierung von Alltagsgegenständen. Wie würde man sowas in der Kunstszene beschreiben? Hat jemand Ideen?

    Ich stelle mal - ernsthaft - zur Diskussion, ob wir uns neben diesem Thread vielleicht einen weiteren gönnen, für Motive, die zwar nicht abstrakt sind, aber ... ja, was eigentlich sind? Dadaismus ...? Nicht falsch verstehen, ich finde manche dieser Beiträge witzig und interessant, nur halt nicht mehr abstrakt.

    Um mal einen Kontrapunkt zu setzen zu den zahlreichen Fotos, die momentan im Netz kursieren: heute, ca. 17h im örtlichen Supermarkt. Ist zwar nur das Regal mit Essig und Öl, was daran liegt, dass ich keine Leute erkennbar auf dem Bild haben wollte. Es gab auch noch genug Mehl, Konserven und Nudeln.

    Etwas ausgelesen waren Obst, einige Gemüse, die Fischtheke, ein paar Milchprodukte. Finde ich ehrlich gesagt am SA Nachmittag ganz gut, denn vieles, was da jetzt nicht verkauft ist, wird weg geworfen. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Leute Joghurt für 3 Wochen hamstern.

    Mir ist klar, dass sich die Situation auch verschlechtern kann - aber HEUTE habe ich dieses Bild gemacht: