Posts by le spationaute

    Das ist eines der Argumente, die Pentax ins Feld führt, ja. Das war übrigens auch in den 60ern schon mal ein wesentliches Argument für das Halbformat. Damals war das Material noch teuer, heute ist es wieder teuer...

    Na ja, Sony hat aus meiner Sicht das System in aller Breite durchgesetzt, Vorgängerproduktezum Teil über mehrere Modellgenerationen als preisgünstigere Alternative am Markt zu halten.


    Dass ältere Bestände noch abverkauft werden, gabs immer schon aber dass Generation II beibehalten wird weil Generation III eine Preisklasse weiter oben rangiert, dass kenne ich vor allem von Sony.

    Ich glaube, dass man dem widersprechen kann. Im Pentax-Forum haben mehrere Leute die grossen Labore angeschrieben und angefragt, wie mit Halbformat-Filmen umgegangen wird. Allgemein war die Antwort, man möge auf den Entwicklungsauftrag drauf schreiben, dass es sich um Halbformat-Bilder handelt und dazu schreiben, ob man einzelne Bilder haben will oder ob immer zwei Bilder zu einem Doppelbild zusammengefasst werden sollen. Ehrlich gesagt, klingt das für mich nicht so, als wären die Labore damit überfordert. Die kleineren Labore, bei denen die Entwicklung eines Filmes dann eher so in der Preisklasse zwischen 12 und 30 € liegt (inklusive Scan) haben mit Halbformat sowieso kein Problem.

    Der Umkehrschluss, nämlich dass man mit einer 'normalen' Kamera auch 'Hochkantmotive' oft quer aufnimmt, gilt natürlich genauso. Und natürlich war und ist das Querformat auch eine Konditionierung durch TV und PC.


    Ich träume ja schon eine Ewigkeit von einer Kamera mit quadratischem Bild, wie meine erste Instamatic mit Kassettenfilm und Einweg-Blitzwürfeln, als ich zehn war...

    Pentax hat eine Zielgruppe definiert (vermutlich nicht ganz aus dem hohlen Bauch heraus) und hat für diese Zielgruppe eine Kamera gebaut. Das ist gelungen. Die Kamera hat den gewünschten Erfolg und beweist (soweit ich das überblicke) bei allen Testern, dass sie reibungslos genau das tut, was sie soll. Und das ziemlich gut.


    Du bist offenbar nicht Teil der Zielgruppe. Offensichtlich auch nicht geschmacklich. Geschmack ist ja eine höchst persönliche Angelegenheit. End of Story.


    Nein. Nur fast. Pentax hat die 17 nicht nur als Einsteigerkamera sondern darüber hinaus auch als Wiedereinstieg in den Bau analoger Kameras konzipiert. Von vornherein mit dem Ziel, weitere Kameras folgen zu lassen, für die sie teilweise als Gen-Spender dienen soll. Also muss die Story nicht zuende sein. Aber der erste Teil ist eben abgedreht. To be continued.

    Leider kriegt man praktisch keinen Film mehr dafür. Aber donst: ja, war toll. Der Spannhebel der 110 ist das Vorbild für den der 17!


    PS: die kommende Rollei 35 AF (von Mint) wird technisch tendenziell etwas aufwendiger (AF, Blende 2.8, kein Halbformat) wird aber tendenziell auch nach mal 50 bis 60% teurer.


    PPS: kürzlich haben wir über die D-Lux 8 geschrieben. Kompktkamera mit mFT-Sensor für 1,5 Tausend. Oder die Z6III für 3. Meine K-3III hab ich mit extra viel Glück ein gutes Stück unter dem Preis der Leica erwischt. Das sind mehrheitlich Preise, die noch vor 5 Jahren völlig gaga waren. Vor 10 oder 20 Jahren sowieso.

    Das Ding triggert Dich aber heftig, Benjamin!


    Also ich sag's mal so. So lange ich Pentax kaufe, das dürften jetzt so gut 15 Jahre sein, ist es denen noch nie gelungen, so viel Welle und gleichzeitig so viel positives Feedback zu generieren. Ich habe keine einzige richtig negative oder auch nur ausgeprägt 'kritische' Rezensionen gelesen oder gesehen. Die Analogszene freut sich, die typischen Kameratester beteuern den Spaß , den Sie mit der Kamera haben, und die Leute in Foren, die ich teilweise seit langem kenne und die an Tag eins schwach geworden sind, hadern auch keineswegs mit ihrem Kauf.


    Das Objektiv muss richtig gut gelungen sein, die Bedienung angenehm und intuitiv, die Bilder die man sehen kann, sind atmosphärisch und crisp.


    Die Idee, den Zonenfokus auf einen Drehschalter rund ums Objektiv zu legen, das Objektiv aber elektronisch zu steuern sorgt für eine intuitive und einfache Bedienung mit klaren Klicks (ansonsten hätte ich die Skala für viel zu kurz und fummelig gehalten).


    Das Halbformat ist - logisch - nicht ganz unumstritten. Gleichzeitig ist das Objektiv offenbar easy gut genug und die Auswahl eines feinkörnigen Films steht ja jedem frei. Was - auch logisch - passiert, isg dass das Korn prominenter ist als beim vollen Kleinbildformat. Gleichzeitig ist das Korn für die Generation der jungen und der wieder einsteigenden Analogies nicht der Feind sondern ein enger Vrrbündeter, um eben den speziellen Filmlook hinzubekommen.


    Pentax wird auch nicht nur 'drei' Kameras gebaut haben. Das Ding muss ja Entwicklungskosten einspielen. Ich gehe schon davon aus, dass man vorsichtig kalkuliert hat aber eben auch davon, dass man tatsächlich vom Erfolg überrascht ist.


    Ich kann nichts Negatives finden. Es ist offensichtlich, dass dieser Kamera eine Weitere folgen wird, sonst hätte man die Plattform nicht so groß entwickelt. Sie macht ihren Job, sammelt Sympathien und neue Kunden ein. Cool.

    Aber Nikon setzt leider gleichzeitig auch neue Maßstäbe beim Preis, rund 3000,- Euro sind eine echte Ansage. (...)


    Preise um die 3k scheinen sich also immer mehr als die neue „Mittelklasse“ zu etablieren. Aber für mein Verständnis hat das mit Mittelklasse wenig zu tun. Auch wenn ich fürs Hobby gerne mal Geld liegen lasse, aber bei solchen Preisen bin ich langsam raus.

    Ich will nicht ins off-topic abschweifen aber das will ich doch noch mal hervorheben. Ich hab lange gelauert, um eine K-3 III bei einer Aktion innerhalb einer anderen Aktion in einem Preisrahmen zu ergattern, der für mich noch vertretbar ist. Die UVP bei 2000,- Euro ist mir fürs Hobby zu hoch. Und Nikon liegt (wobei ich die Kameras nicht vergleichen will!) jetzt bei 3.000 für eine Kamera, die sich eigentlich doch auch an Amateure (Liebhaber) richtet?! Das tut sie doch, oder?

    Ich gönne es Pentax. Da ist man vom kommerziellen Erfolg ja nicht so verwöhnt. Ich brauche die Kamera nicht, ich brauche eher mal Zeit und Gelegenheit meine K-3 III auszuführen. Und icb hab 'ne Minox die zu funktionieren scheint.

    Ich halte das für eine ältere-weisse-Männer-Perspektive (darf ich sagen, bin ich selbst - siehe Beitrag 1). Ich hab noch nie so viele Instagramm-Beiträge (aller Art), Clips und Videos zu einer neuen Kamera gesehen, die von jungen Frauen und jungen Männern stammen. Das kann an meiner Pentax-Bubble liegen, keine Frage aber aufgefallen ist es trotzdem.


    Und wie gesagt: in Japan schon Lieferschwierigkeiten wegen unerwartetem Erfolg...

    In Japan wurde bereits mitgeteilt, dass es zu Lieferschwierigkeiten kommt, die Nachfrage übersteigt wohl das Angebot deutlich. In Deutschland kann man aie dagegen bei einigen Händlern noch sofort bekommen. Noch.


    Ich finde die Kamera gut gelungen, auch wenn es ein bisschen was von Frankenstein hat, wie Pentax betont, welche Teile der Kamera von welchen Vorbildern stammen sollen. Ist aber trotzdem stimmig geworden (auch wenn ich z.B. nicht 3 verschiedene 'Belederungen' vorne, hinten und am Griff gebraucht hätte).


    Technisch sind in meinen Augen eine ganze Menge richtige Entscheidungen gefallen. Auch die Entscheidung für das Halbformat finde ich schlau. Klar, es kommt das Jammern über die dadurch halbe Auflösung aber seien wir ehrlich: eine analoge Kamera kauft man sich nicht wegen der Auflösung. Man kauft sie wegen des Filmlooks und des Filmgefühls. Und das wird mit dem kleinen Format nicht kleiner.

    Das Projekt von Pentax, eine neue Generation an die analoge Fotografie heranzuführen, steht offenbar unmittelbar vor der ersten Premiere.


    https://pentaxrumors.com/wp-content/uploads/2024/06/Pentax-17-half-frame-camera-with-25mm-f3.5-lens.jpeg


    Wir sehen eine teilmanuelle Halbformatkamera (72 stehende Bilder auf einem 36er Kleinbildfilm).


    Der Filmtransport wird manuell erfolgen (sieht man auf dem Foto nicht, ist aber ein wichtiger Punkt in der bisherigen Social-Media-Kampagne für das Projekt).


    Der - für mich etwas unpassend wirkende - Griff enthält nach meiner Erwartung einen Akku oder eine Batterie für das Ausfahren des Objektivs, die Belichtungsmessung und den Verschluss.


    Wie die Kamera fokussiert wird, muss man noch raten. Mit spitzen Fingern am Objektiv? ich tippe eher auf eine elektronische Lösung. Pentax erwähnte schon mal das Wort 'Zonenfokus'. Ich kann mir deswegen - trotz der Skala - vorstellen, dass man an einem Schalter die Schärfezone auswählen muss. Aber das ist spekuliert.


    Ebenso unklar ist, in wiefern Blende und Zeit beeinflusst werden kann. Ich hoffe, dass es wenigstens 'irgendwie' geht.


    Keine Spekulationen brauche ich hinsichtlich der mageren Lichtstärke. Ich finde f3.5 am Halbfomat enttäuschend. Meine kleine Minox beichtet das ganze Bild, ist eher kleiner als die Pentax 17 und verfügt trotzdem über ein Objektiv mit f2.8. Wir alle wissen, wie f3.5 an Halbformat (APS-C) aussieht. Nicht so richtig aufregend.


    Das Design ist - positiv formuliert - mutig oder selbstbewusst. Spontane Begeisterung stellt sich bei mir nicht ein. Ein gefälliges Retrodesign geht in meinen Augen anders. Ich verstehe aber, dass man eine gewisse Nähe zur Spiegelreflex gesucht hat und technisch ist ein mittiger Sucher und ein solider Griff ja eigentlich gut. Wahrscheinlich bin ich zu alt, zu männlich oder zu westlich, um spontan begeistert zu sein. Mal sehen, ob das mit der Zeit noch kommt...

    Okay. 3 Jahre sind vergangen und Pentax pflegt die K-3 III immernoch intensiv mit Funktionsupdates. Mein Widerstand ist gebrochen. Im Zuge der aktuellen Pentax-Sommeraktion hab ich jetzt eine bestellt.


    :shock:


    :duck:


    Viel weiter oben in diesem Thread habe ich der K-3 III fünf Jahre Produktlaufzeit vorhergesagt. Drei sind um und da wir auf die Nachfolgerin der K-1 II noch warten (schätze, die kommt Anfang 2025) stehen meine Chancen, Recht zu behalten gar nicht mal schlecht.


    Dass die K-3 III mit der Monochrom einen überaus erfolgreiches Geschwisterchen bekommen hat, hatte vor 3 Jahren freilich niemand kommen sehen.


    Übrigens (off-topic): Die Sommeraktion von Pentax bringt nicht nur die K-3 III in silbern auf nur noch 1.450,- Euro runter, sie bringt vor allem die KF mit rund 650,- auf ein Preisniveau das inzwischen echten Seltenheitswert hat.


    Die KF ist eine kürzlich renovierte K-70, bei der man offenbar endgültig die fatale Neigung zu einem Blendensteuerungdefekt der Einsteigerserie von Pentax auskuriert hat. Ausgereifte Technik, in Tests gelobt, wenngleich natürlich eine klassische DSLR. Dicht, robust, ich wollte es nur anmerken ;)

    Ja, jein. Ich bin gerade kurz davor mir ein neues Gehäuse zuzulegen. Aber wieder Pentax, wieder APS-C, ich werde daran wohl grundsätzlich nichts mehr ändern...


    Die Leicas gefallen mir alle, natürlich gefallen mir die optischen (M) am besten. Aber würde mir keinen Return of Invest erwarten von einem Wechsel. Schon gar nicht von einem Wechsel in diese Liga. Pentax ist inzwischen auch derart exotisch geworden, da ist meinem Hang zur Randgruppe völlig Genüge getan :D


    Ich war schon immer skeptisch, wenn ich gelesen habe, warum manche Leute Ihre Kameras wechseln oder ihr System aufgeben. Hat man je so richtig bewusst jemanden erlebt, der danach (oder besser: deswegen) wirklich bessere Fotos gemacht hat? Aber so eine Leica D-Lux 8, die bedient einen anderen Aspekt. Das ist sozusagen ein luxuriöses Downgrade. Eine Ergänzung. Wie eine Ricoh GR oder eine Fuji X100. Und genau an diese Kameras pirscht sich Leica heran. Der Preis ist in einem ähnlichen Bereich und die Zielgruppe auch. Spannend.

    Also ich finde die richtig toll. Gleichzeitig fragt nan sich vermutlich nicht ganz unberechtigt, ob man mit dem Vorgänger (gebraucht oder von Panasonic) nicht technisch genauso gut fährt. Aber vielleicht ist das egal. Schöne kleine Kamera, so was hat ja heute seltenheitswert.


    Ob Panasonic (die das Ding ja wohl bauen, oder?) noch nachziehen wird?