Warum ist es am Rhein so schön... welche Variante gefällt euch besser?

    • Landschaft

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    • Ich kann da Flash zu 100% zustimmen. Dieselbe Überlegungen habe ich auch gemacht.

      Nur sind die eigentlich gar nicht notwendig wenn man LR benutzt. Denn LR macht das alles mehr oder weniger automatisch richtig wenn es von der Kamera vernünftige Daten geliefert bekommt. Das ist mein voller Ernst.

      Ist in diesem Beispiel leider nicht der Fall, da z.B. der Weissabgleich an der Kamera falsch eingestellt war. Auch beinhaltet das DNG noch Bildberarbeitungssettings wie z.B. Tonung, und einen Verlaufsfilter - ok ohne Werte. Auch wurde es ausgerichtet und beschnitten. Gut das kann man alles rückgängig machen. Beim Weissabgleich wird es schwieriger. Da benötigt man dann Flash Überlegungen. Sonst aber nicht. Aber lassen wir das mal alles weg.

      Dann genügt es vollkommen mit Shift + Doppelklick auf jeweils Lichter, Tiefen, Weiss und Schwarz. Einen kleinen Verlaufsfilter im Himmel mit Belichtung etwas abgeschwächt und eine kleine Vignettierung. Fertig ist mein obiges Bild. Zeitbedarf keine 15 sec. Und ich denke das kommt der Realität recht nahe. Ach ja vorher lief beim Einlesen noch ein kleiner Preset darüber wo die Kamera erkannt wird, und das Rauschen und die Schärfe auf Standardwert gesetzt wird. Mit dieser Vorgehensweise ergeben sich nach meinen Erfahrungen (zumindest für meine Kamera) natürliche Bilder, die den örtlichen Gegebenheiten recht gut entsprechen. So bearbeite ich in der Regel alle meine Bilder. Okay manchmal muss ein Bild noch etwas ausgerichtet und beschnitten werden. Und seltener entzerrt werden. Und vielleicht noch minimal aufgehellt oder dunkler gemacht werden. Dann dauert es halt 30 sec. Für mich und meine Bilder reicht das völlig aus..

      Damit kann ich natürlich in keiner Weise z.B. mit Picturehunters öfters gezeigten Bilder mithalten. Aber dort wird ja schon bei der Aufnahme ein grosser Aufwand getrieben und erst recht bei der Bearbeitung später. Dafür kommt dann auch etwas Herausragendes dabei heraus die mich immer wieder begeistern. Aber für meine Bilder reicht das was LR mit meinen paar Mausklick macht völlig aus.
      Gruß Dieter
      Fotobuch London, Homepage, Canon 80D (60D), EF-S 10 - 22 USM, EF-S 15 - 85 IS USM, EF 100 Makro USM, EF 70 - 300 IS USM
    • Subjektiv schrieb:

      Na ja, bei den eigenen Aufnahmen hat man in der Regel ja auch Zugang zu dieser Information. Doch wenn man schon mal an fremden Objekten herumschrauben darf, hat man sie eben nicht, und ich finde, das ist nicht schlimm, sondern schafft stellenweise sogar eine gewisse "Freiheit ohne Vorbelastung".
      Finde ich auch nicht schlimm, ich würde es für mich persönlich eher "hilfreich" nennen. Aber ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen, je nach Zielsetzung kann es "Fluch oder Segen" sein, die Szene mit eigenen Augen wahrgenommen zu haben. Manchmal fällt es auch leichter, wenn man da quasi unbefangen rangehen kann. :smile:

      Hier gab es ja auch keine richtige Aufgabenstellung, weder ging es explizit darum, das Rohmaterial zu "pimpen" noch wurde ein Anspruch an Realitätstreue formuliert. Somit haben eigentlich alle gezeigten Varianten ihre Berechtigung, ob nun "korrekt" oder frei interpretiert. Dennoch scheint es mir, dass die meisten User versucht haben, einen eher realitätsnahen Look zu entwickeln und entsprechend zu vergleichen. Dass es da in den Ergebnissen zu einer gewissen Streuung kommt, abseits technisch bedingter "Unschärfen", war zu erwarten. Wie @Flash oben geschrieben hat, kann man vieles am Rohmaterial erkennen und daraus versuchen abzuleiten, wie es "richtig" sein mag. Der "Restzweifel", den ich angemerkt habe, hat vermutlich eine Größenordnung, die man locker in Kauf nehmen kann, aber, wie man anhand der Bildbeispiele in diesem Thread sehen kann, ist das durchaus sichtbar.

      Sicherlich habt ihr auch schon viele Situationen erlebt, wo zu allen Tageszeiten bestimmte Wetterlagen und sonstige Umstände dazu geführt haben, dass sich unerwartete Farbspiele ergeben haben, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat. Das kann so extrem sein, dass man es kaum glauben kann, obwohl man live vor Ort war und es mit eigenen Augen wahrgenommen hat. Manchmal haben z.B. die Wolkenschichten ganz eigenartige Farben, und wenn die Sonne dann da so halbherzig durchscheint, besonders bei Tiefstand, dann gibt es ein derartiges Mischlicht, wo vermutlich jeder noch so gute Weißabgleich hoffnungslos überfordert ist. Ähnlich verhalten sich auch die Stacks von "Exposure Blendings" und "Time Blendings", da kommt man ganz schnell ins Trudeln, wenn man realitätsnah bleiben will. Das Rohmaterial solcher Bilder ist da manchmal keine große Hilfe. Auch unser Sehapparat (und die Wahrnehmung und Erinnerung daran) funktioniert halt nicht wie eine digitale Kamera, unser Sehen ist u.a. ein dynamischer Prozeß, der in Echtzeit global als auch lokal Kontraste und Farben erkennt, das kann ein einzelnes Foto einfach nicht 1:1 abbilden.

      Flash schrieb:

      Spannender Thread!
      Absolut! :daumenhoch:



      Mit liebem Gruß
      Frank
      Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren. Kierkegaard
    • Ja, die Aufnahme ist aus dem Frühjahr, ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang. Kleiner Spaziergang um den "Dreiburgenblick" oberhalb von St.Goarshausen. Zu der Zeit eher ein "Einburgenblick", denn die Burg gegenüber war im Gegenlicht und Dunst eher zu erahnen als zu sehen, und Richtung Burg Maus rheinabwärts alles zugewuchert, da sieht man nur noch gerade so die Turmspitze durchs Gestrüpp.

      Damals stand noch das alte Hotel&Gasthaus am Loreleyfelsen selber, samt dem Rundgang direkt an der Spitze des Felsens, inzwischen iwurde das leider alles plattgemacht.

      Zur Burg Katz und Loreley hinüber kein Gegenlicht aber die Sonne stand ziemlich genau "quer" zur Blickrichtung, das linke (also im Bild rechte) Rheinufer schon im Schatten der Talflanke.

      Die Lichtstimmung "live" fand ich eher kühl, der Himmel ziemlich grau mit ein paar tief hängenden Wolken, unter denen aber die schon weit im Westen stehende Sonne durchschien und die Burg Katz sowie den Loreleyhang dahinter regelrecht strahlen ließ, auch war durch das "Querlicht" der Dunst im Tal sehr stark zu sehen.
      War dann selbst schon ziemlich überrascht, wie im Bild die "live" auch eher grau erscheinende Wasseroberfläche rüberkam.
    • sorry, komme leider nicht drum herum, die Bilderlinks aus meinem Anfangsposting zu löschen, sowie die Uploads selbst auch.

      Nicht wegen der Bilder selbst (soweit kommts noch) sondern weil aus einem meiner (von mir selbst wegen eines Fristablaufs nicht mehr editierbaren) Beiträge in einem anderen Forum darauf verlinkt wird und die dortige Administration sich weigert, die Löschung vorzunehmen.

      Bin nun wirklich kein sonderlicher Freund der Juristenzunft, aber DORT bettelt einer ja regelrecht um eine Abmahnung.