jpg-Illuminator: Bugs und Verbesserungs-Vorschläge

  • Mir sind ein paar Ungereimtheiten aufgefallen.


    1 Beim Rahmen sollen die aktuellen Rahmenparameter als Vorgabe festlegt werden können. War bei der Vorgabe "dehnen auf" aktiviert, so bleiben beim Einscannen

    alle Einstellungen wie erwartet erhalten. Füge ich jedoch ein Bild aus dem Speicher ein, so wird "dehnen auf" unlogischerweise deaktiviert. Warum? In beiden Fällen handelt es sich um ein bisher noch nicht gespeichertes Bild.


    Auch nach Neustart von Ji sind fast alle Einstellungen wie erwartet erhalten. Lediglich "dehnen auf" ist deaktiviert. Auch hier, warum?


    2 Die Drehfunktion des Stempelinhalts ist fehlerhaft. Nach dem Einstellen des Winkels ist nur der erste Stempelklick richtig, beim Verschieben des Cursors für den nächsten Klick verschiebt sich der Abstand von Quell- und Zielkreis je nach Cursorposition und Winkeleinstellung. Verändert man den Winkel nur um einen Schritt, so stellt sich der Abstand für einen einzigen Stempelklick wieder auf den ursprünglichen Wert zurück. Zum Nachvollziehen den Winkel auf große Werte einstellen.


    3 Die Splitterbreite wird nicht mehr richtig übernommen. Auf einem UHD-Monitoer mit dem Skalierungsfaktor 1,5 sieht es so aus:

    Z.B. wird beim Eintrag "SplitterMin=160" in der Ini-Datei und minimierter Splitterbreite bei Programmende "Splitter=240" in die Ini-Datei geschrieben. Dieses wird bei erneutem Programmstart jedoch nicht berücksichtigt, sondern der Splitter auf 450 gesetzt. Dieser Wert wird bei Programmende (ohne manuelle Änderung der Splitterbreite!) in die Ini-Datei geschrieben. Es sieht so aus, als würde einerseis der Windows-Skalierungsfaktor beim Schreiben nicht berücksichtigt (die Werte von "SpltterMin" und "Splitter" müssten gleich sein), andererseits wird der Wert von "SplitterMin", solange er < 300 ist, ignoriert und programmintern durch 450 ersetzt.


    Bei Version 5.1.5.7 funktionierte die Splittereinstellung noch, wenn gleich auch hier der Wert für "SplitterMin" fälschlicherweise um den Windows-Skalierungsfaktor niedriger eingetragen sein musste.


    4 Beim Verlauf müsste die neue Schaltfläche sicherlich lauten: "Anwenden - weiterer Verlauf" (statt "weiter" = größere Ausdehnung).

  • > 1. Rahmenparameter als Vorgabe, "dehnen auf"

    Danke für den Hinweis!


    > 2. Die Drehfunktion des Stempelinhalts ist fehlerhaft.

    Nein. Sie arbeitet genau so wie von uns konzipiert.


    > 3. SplitterMin=160

    Es gibt eine Lösung, auch wenn vermutlich außer dir kein User auf die Idee kommt, den Arbeitsbereich so schmal zu machen.

  • > 2. Die Drehfunktion des Stempelinhalts ist fehlerhaft.

    Nein. Sie arbeitet genau so wie von uns konzipiert.

    Wirklich? Ich glaube, ich habe das Problem nicht richtig geschildert, darum jetzt präzieser und im Vergleich zu ungedrehtem Stempelinhalt.


    1. Zuerst, wie es richtig funktioniert: Prozedur im Koppelmodus (fester Abstand von Quell- und Stempelkreis), Drehung Stempelinhalt 0°.


    -1.a Ich stelle den Quellkreis auf das zu kopierende Objekt und ziehe bei gedrückter Taste "Strg" den Stempelkreis an den Zielort. Nach dem Loslassen der Taste "Strg" wandern Quell- und Stempelkreis wie vor der Aktion gemeinsam.

    -1.b Ich führe den Quellkreis wieder über die zu kopierende Stelle und male nun bei gedrückter linker Maustaste; Quell- und Stempelkreis wandern gemeinsam.

    -1.c Ich lasse die Maustaste los, setze den Quellkreis an eine neue Stelle, drücke die Taste "Strg" und führe den Stempelkreis an eine neue Malstelle. Da beim Drücken der Taste "Strg" der Quellkreis verankert wird, ändert sich dar Abstand zwischen Quell- und Stempelkreis.

    -1.d Ich lasse die Taste "Strg" erneut los und führe die Malprozedur wieder wie zu Beginn durch.


    2. Parameter wie zuvor, jedoch zusätzlich mit der Drehung des Stempelinhaltes um 180°; Quell- und Stempelkreis wandern zu Beginn gemeinsam.


    -2.a Ablauf identisch mit dem unter 1.a.

    -2.b Ich führe den Quellkreis wieder über die zu kopierende Stelle und male bei gedrückter linker Maustaste. Beim Abfahren der Kopierfläche verändert sich prinzipbedingt nunmehr fortlaufend der Abstand von Quell-und Stempelkreis.

    -2.c Ich lasse die Maustaste los, setze den Quellkreis an eine neue Stelle, drücke die Taste "Strg" und möchte den Stempelkreis (wie bei 1.c) an eine neue Malstelle führen. Das gelingt jedoch nicht, weil der Quellpunkt nicht nachvollziebar irgenwohin springt. Die Taste "Strg" hat scheinbar eine Missfunktion - bei 2.a = 1.1 funktioniert sie allerdings richtig.

    -2.d Nicht durchführbar wegen des zuvor genannten Problemes.


    Warum kann "Strg" nicht den Malmodus beenden und sich dann so verhalten wie unter 1.c?

  • Obwohl ich nicht kopiere, verhält sich Ji seit dem ersten Kopiervogang (2.b) wie im Kopiermodus.

    Vielleicht verstehe ich dich immer noch nicht richtig. Meine Sicht ist so: Die Funktion mit dem Rotieren des Stempelinhalts wurde im Juni 2017 auf dein Betreiben eingeführt:


    Schon damals in der Version 4.7.8.8 war es so, dass die Rotationskopplung von Quell- und Zielbereich erhalten bleibt, wenn man mit der Maus absetzt und dann erneut klickt und weiterzeichnet. Was anderes ist auch nicht praktikabel, sonst wäre man gezwungen, rotierte Inhalte immer ohne abzusetzen an einem Stück zu zeichnen.


    Seither hat sich diese Funktionalität nicht geändert. Um einen neuen Quellbereich zu setzen klickst du mit der Alt+Taste auf die gewünschte Stelle. Das steht im Handbuch und auch im Tooltip der Fragezeichen-Taste.

  • > 3. SplitterMin=160

    Es gibt eine Lösung, ...

    Das klappt doch jetzt wieder mit der 5.2.1.11, oder nicht?

    "SplitterMin" gibt die minimale Breite des Arbeitsbereichs bei 96ppi (100%) an, hat momentan den Wert 270 (und kann auf eigenes Risiko editiert werden, wenn auch die ini-Datei nicht für Änderungen durch den User gedacht ist).

    "Splitter" bezeichnet die aktuelle Breite des Arbeitsbereichs (abhängig von ppi).

  • Ja, es funktioniert wieder mit 5.2.1.11, danke!


    Zu SplitterMin=160 wollte ich berits vor deiner Nachricht folgendes schreiben, aber du bist eben schneller als ich:


    Den Wert von 160 habe ich nur zu Testzwecken gewählt, um herauszufinden, ob und wie das Feature funktioniert und weil man hiermit sehr gut erkennt, dass der Windows-Skalierungsfaktor(bei mir 1,5) bei SplitterMin unberücksichtigt ist. Bei 300 wird bei mir der Splitter dann 450 Pixel breit. Ich hätte eine reale Splitterbreite von 375 Pixeln gewählt, müsste dann SplitterMin=250 einstellen.

  • Schon damals in der Version 4.7.8.8 war es so, dass die Rotationskopplung von Quell- und Zielbereich erhalten bleibt, wenn man mit der Maus absetzt und dann erneut klickt und weiterzeichnet.

    Ok, ich habe mich zu sehr von der Arbeitsweise im Koppelmodus ohne Drehen des Stempelinhaltes leiten lassen. Natürlich ist die Arbeitsweise korrekt, wenn man mit der Maus absetzt und dann erneut klickt und weiterzeichnet. Ich habe meinen ehemaligen Beitrag daher überarbeitet, siehe bitte dort. Mir ist allerdings nicht klar, was nach einem Malvorgang beim Drücken von "Strg" abläuft. Wenn ich diese drücke, will ich ja den Malvorgang unterbrechen, warum tut es die Taste nicht und stellt damit den Zustand wie unter 1.c beschrieben her? Bitte beachte, ich spreche vom Koppelmodus mit gedrehtem Stempelinhalt!


    Natürlich kann man auch mittels der Alt-Taste einen neuen Quellpunkt setzen, doch benutze ich im Koppelmodus diese Möglichkeit fast nie, weil hierbei der Zurück-Speicher gelöscht wird.

  • Verbesserungsvorschläge


    1. Weiteres Mischen anlog zu "Anwenden - weiter mit Verlauf"

    2. Spiegeln beim Stempeln

    3. Ordner des zuletzt ausgewählten Mischbildes merken.

    4. Beim Stil Obsidian die Kartenreiter mit Focus farblich (gelb?) hervorheben, da sie von den anderen kaum zu unterscheiden sind.

  • Dieses Verhalten war mir bisher nicht aufgefallen. Bei erneutem Testen kann ich es aber bestätigen, jedoch ist manchmal auch falsch.

    Wenn beim Drücken auf Strg nicht nur der Startabstand zw. Quelle und Ziel hergestellt wird, sondern der Abstand bei festem Quellpunkt geändert werden kann, wäre diese Funktion nutzbar. Das würde dann der Arbeitsweise wie nach einer Drehwinkeländerung. entsprechen.

  • Weitere Verbesserungsvorschläge


    5. Wenn man vom Standard-Stempel auf den quadratischen umschaltet, ist dieser erheblich kleiner als der runde, weil der Durchmesser des runden Stempels offensichtlich als Bezugsgröße für die Diagonale des quadratischen dient. Das hat zur Folge, dass sich der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Außenkanten von Quell- und Stempelquadrat derart vergrößert, dass man das Quadrat um 40% vergrößern und beim Zurückschalten auf den kreisförmigen Stempel entsprechend verkleinern muss.


    Was spricht dagegen, wenn die Seitenlänge des Quadrates dem Durchmeser des Kreises entsprechen würde?


    6. Will man den vornehmlich gedrehten Stempelinhalt an ein bestehendes Bildelement exakt ansetzen, so bedarf es, weil man das mögliche Ergebnis erst nach dem Klick sieht, meist mehrerer Versuche, die erforderliche Lage des Stempels zu finden.


    Lässt sich der Stempelinhalt bereits bei der Positionssuche anzeigen?

  • > 5.

    Der Grund dafür sind nicht die zwei gezeichneten Stempelformen sondern die interne Verrechnung der Bilder. Dazu wird jeweils ein Bildausschnitt benutzt, der von Natur aus rechteckig und der Einfachheit halber quadratisch ist. Und wenn man die Größe nicht abhängig von der gerade gewählten Stempelform machen möchte, weil man diese Variable an sehr vielen Stellen berücksichtigen müsste, nimmt man ein Quadrat, das alle Stempelformen auch bei Drehung überdeckt. Und dieses haben wir so klein wie möglich gemacht, damit der Stempel nicht unnötig träge wird.


    >6.

    Wenn mir mal sehr langweilig sein sollte ... Aber auch damit würde der Stempel träger werden.

  • Das Greifen (Fangen) der Kontrollpunkte im Verlaufsfenster ist bei mir sehr unpräzise.


    Beispiel für 32" UHD-Monitor: Abstand der Kontrollpunkte ca. 7 mm. Beim Klicken auf einen dieser Punkte wird nicht dieser, sondern ein danebenliegender gefangen.

    Ist der Abstand nur ca. 3 mm, so ist es sogar der übernächste. Da ist es schon enorme Glücksache, den gewünschten Punkt zu erwischen.

    Dieser Effekt tritt um so stärker auf, je mehr Punkte verschoben sind. Dumm ist auch, dass man den falsch gefangenen Kontrollpunkt nicht wieder fallenlassen kann, sondern ihn wieder neu setzen muss.


    Gibt es da irgend eine Lösung?