jpg-Illuminator: Bugs und Verbesserungs-Vorschläge

  • Hallo,


    ich benutze beim Bearbeiten meiner Bilder sehr gern die Funktionen "Verlauf hinzufügen" und "Verformen", da sie tolle Möglichkeiten bieten.

    Oft wende ich die Funktion mehrmals an (speziell den Verlauf). Dabei wird ja bei jeder Anwendung das Registerblatt geschlossen und muß wieder geöffnet werden.


    Könnte man nicht jeweils einen Button einbauen (z.B. "Ausführen" genannt), mit dem man die eingestellte Funktion ausführt, aber dann auf dem Registerblatt bleibt??

    (Mir ist klar, dass zumindest beim Verlauf auch Strg+Q funktioniert, aber mit einem Button wie beschrieben wäre es einfacher.)


    Gruß Siegfried

  • Zwei Dinge, die vielleicht ergänzt werden könnten? Mir ist aufgefallen, dass ich perspektivisch entzerren kann, ohne dass ich auf die „Ecke" extra klicken muss. Mausover reicht - und ich kann den kleinen Kreis mit den Maustasten sehr präzise bewegen. Wenn ich hingegen „Normal“ entzerre, dann muss ich die Schieberegler anklicken, bevor ich sie mit den Tasten bewegen kann. Da wäre es natürlich komfortabler, wenn auch hier ein Mausover den Regler aktiviert. Lässt sich da was machen?


    Das zweite Problem: Insbesondere, wenn ich mit einem Weitwinkel fotografiere (12er Brennweite zum Beispiel), ist die perspektivische Verzerrung recht groß. Die Verzerrung der stürzenden Linien rechts und links lässt sich mit der perspektivischen Entzerrung sehr schön korrigieren. In dem einen Beispiel (der Platz) habe ich das bereits korrigiert. Was meines Wissens jedoch nicht möglich ist, das ist die Korrektur der Verzerrung „aus der Mitte heraus“. Also die Korrektur der Zentralprojektion. Was ich damit meine, habe ich mal versucht, mit Linien anzudeuten. In den einem Fall (der Platz) müsste das Zentrum der Zentralprojektion (die senkrechte rote Linie) gedehnt werden, im anderen Fall (das Gebäude) hingegen verkürzt. Ich hätte auch schon ein Begriff dafür „Zentrische Entzerrung“ – was allerdings auch wieder ein bisschen irreführend ist, denn das Zentrum der Zentralprojektion liegt ja eher selten genau in der Mitte des Bildes.


  • zu 1:

    Meinst du: die Cursortasten (nicht Maustasten), wenn der Mauszeiger sich über einem Regler befindet?


    zu 2:

    Verstehe ich das richtig?

    Du stellst dir eine Verformungsfunktion vor, bei der du zwei aneinandergrenzende Vierecke definierst. Die Verlängerung der Trennlinie teilt das Bild in zwei Teile. Wenn man anschließend die äußere Ecke eines der Vierecke verschiebt, verformt sich das Bild in diesem Bildteil perspektivisch korrekt. Wenn man eine Ecke auf der Grenzlinie verschiebt, verformen sich beide Teile.

  • Zu 1: Ja, klar, die Cursor Tasten, da habe ich beim Schreiben des Textes nicht aufgepasst.


    Zu 2: Genau. So stelle ich mir das vor. Ich kann über das Bild rechts und links das Viereck der perspektivischen Entzerrung legen. Das Viereck, das sich ja jetzt schon bei der perspektivischen Entzerrung über ein Bild legen lässt, wäre dann gewissermaßen doppelt. Das rechte Viereck würde vom rechten Bildrand bis zur „Trennlinie" des Bildes reichen und das linke Viereck vom linken Bildrand bis zur gleichen „Trennlinie". Die rechte Seite des linken Vierecks und die linke Seite des rechten Vierecks würden deckungsgleich auf der Trennlinie übereinanderliegen. Ich hätte dann also sechs Punkte, die ich perspektivisch entzerren könnte. Je zwei am rechten Rand und am linken Rand und zwei in der Mitte.

  • das sollte doch kein großes Problem sein?

    Na ja! Willst du in Kauf nehmen, dass bestimmte Schiebregler des Programms sich anders verhalten als alle anderen? Sollen alle Schiebregler dieses Verhalten zeigen? Dabei wäre zu bedenken, dass in Windows 10 die Mausoption "Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen" eingeschaltet sein kann oder aber aus bzw. kein Windows 10 vorliegt. Darüber hinaus haben wir deswegen in ji eine Option "Aktiven Regler mit Mausrad steuern", die an- oder abgeschaltet sein kein.

    Also ganz banal ist die Überlegung nicht.

  • Option "Aktiven Regler mit Mausrad steuern", die an- oder abgeschaltet sein kein.

    Na ja, so richtig brauchbar ist für mich diese Funktion nicht. Je nach Schieberegler weichen die Stufensprünge erheblch von denen beim Benutzen der Pfeitasten ab.


    Beispiele:
    bei "Lichterkompression" und "Mitten" 2 statt 1
    bei "Schwarzpunkt" 5 statt 1
    bei "Farbkorrektur" 0,07 statt 0,01
    bei "balanciert" 4 statt 1
    Lediglich bei "Schatten" und "Lichter" liegen beide Stufensprünge bei 0,05.


    Warum so unerschiedliches Verhalten?

  • Warum so unerschiedliches Verhalten?

    Das Mausrad ist eigentlich nicht zur Feinjustage da, sondern um den Regler in angemessener Schrittweite weiterzubewegen. Ähnlich wie beim normalen Scrollen in einem Dokument oder im Browser, dort wird der Inhalt mit dem Mausrad meist auch gleich um mehrere Zeilenhöhen verschoben.


    ... aber das mit dem automatischen Aktivieren der Schieberegler durch Mausover, das sollte doch kein großes Problem sein?

    Der Unterschied ist folgender: Beim perspektivischen Entzerren oder z.B. beim Beschneiden gibt es gar keine Regler, hier erfolgt die Interaktion direkt über die Maus bzw. mit Mausover und Cursortasten. Dass sich Regler durch Mausover im Bild fokussieren lassen, wäre ein neuer Mechanismus, den es bisher nicht gibt und unbedarftere Anwender auch irritieren könnte.


    Außerdem darf man den Aufwand für solche Funktionen nicht unterschätzen, gerade die Implementierung der Option "Aktiven Regler mit Mausrad steuern" hat wegen Besonderheiten von Windows 10 sehr viel Zeit gekostet, darum wollen wir hier ohne Not eigentlich nichts ändern.

  • o. k., ich kann den Aufwand natürlich nicht beurteilen. Mein Hintergrund war der, die Mausoperationen für die Handhabung der Software so weit als möglich zu reduzieren. Sicher auch deshalb, weil ich mit einem immer wieder mal aufflackernden Mausarm „vorgeschädigt" bin. Weshalb ich auch gerne und wo immer möglich mit Tastenkombinationen arbeite. Und ein Klick weniger ist eben ein Klick weniger ;-)

  • Wenn ich von einer Apps mehrere Instanzen offen habe und dann eine davon über ihr Vorschaubild schließen will, dann bleiben die anderen Vorschaubilder offen. Ich kann also alle Instanzen ohne große Mausbewegungen der Reihe nach über die Vorschaubilder schließen. Der Illuminator hingegen verhält sich anders: wenn ich ein JI-Vorschaubild schließe, sind auch alle anderen Vorschaubilder verschwunden. Möchte ich nun eine weitere JI-Instanz über das Vorschaubild schließen bzw. aufrufen, muss ich sie erneut durch Mausover über die Schaltfläche in der Taskleiste aktivieren. Hat das einen Grund oder liegt das an meinem Laptop?


  • Gut, dann ist das halt so.


    Aber ich habe noch etwas anderes: Der Illuminator speichert bei dem perspektivischen Entzerren weder als Kameraeinstellung noch als Preset das Kleinbildäquivalent. Ich fotografiere relativ häufig mit 12er Brennweite, und da habe ich festgestellt, wenn ich beim KB-Äquivalent 10 eintrage, dann ist die Entzerrung ziemlich optimal. Doch jedes Mal, wenn ich den JI erneut aufrufe, steht da immer 113. Ich muss es also das KB-Äquivalent jedes Mal überschreiben. Woran liegt das?

  • Ich schon wieder ;). Oft ist es in Städten nicht möglich, selbst mit Weitwinkel, ein Gebäude in seiner Gänze zu erfassen. Also mache ich sehr viele Panoramafotos. Die sind in der Regel immer in der einen oder anderen Weise verzerrt. Bei dem hier gezeigten Gebäude (das ich aus 16 Einzelbildern zusammengefügt habe) war nach der Erstellung des Panoramas die rechte Seite im Vergleich zu linken deutlich überdehnt. Nun kann man ja normalerweise eine solche „seitliche" Überdehnung mittels der Weitwinkel–Anamorphose gut horizontal/vertikal korrigieren. Die Korrektur arbeitet aber symmetrisch. Wenn ich wie im folgenden Beispiel nur auf der rechten Seite korrigieren will (das Bild ist bereits korrigiert), dann habe ich keine andere Wahl, als einen „blinden Bereich“ an das Bild anzufügen (zweites Bild). Das ist die einzige Möglichkeit, die y-Achse zu verschieben. Deshalb meine Frage, könntet ihr nicht die Ausrichtungs-Optionen um die Achsenverschiebungen erweitern?

  • Das hört sich nach einer Verformung ohne feste geometrische/optische Regeln an, während die Weitwinkelkorrektur festen Gesetzmäßigkeiten folgt und deswegen auch symmetrisch zur Bildmitte ist. Dafür könntest du die neue Funktion "Verformen" ausprobieren: Zwei vertikale Splines, einer am rechten Rand, einer in der Mitte. Und dann im Modus "Verformen" den rechten Spline nach innen schieben.


    Nachtrag:

    ... wobei ich gerade sehe, dass das elastische Netz, das zum Verformen benutzt wird, gerade Linien nicht unbedingt perfekt gerade lässt.

    Dann könntest du noch die "Dehnen"-Funktion benutzen, wobei dort die Eingabe mit dem Seitenverhältnis für diesen Zweck nicht ganz intuitiv ist. Aber wenn es dir um einigermaßen korrekte Maße geht, dann musst du sowieso etwas rechnen.

  • Ja, das geht recht gut. Hier mal ein Foto, das ich mit der von dir vorgeschlagene Methode entzerrt (gedehnt) habe. (Beim genaueren Hinsehen sieht man sehr wohl, dass es ein aus mehreren Fotos zusammengesetztes Bild ist.) Wie man auf dem ersten Foto am linken Bildrand unschwer erkennen kann, ist das Hinterrad des Motorrads links oben sehr stark gestaucht. Es müsste also gestreckt werden. Strecke ich allerdings das ganze Bild, werden alle anderen Räder unrund. Ich habe jetzt mal gemäß der dir vorgeschlagenen Methode eine vertikale Linie quer durch die Mitte des linken Motorrades gesetzt, mit der ich den Dehn-Bereich begrenzt habe (denn das Vorderrad ist ja einigermaßen rund). Und dann setzte ich eine zweite Vertikale auf den linken Rand des Bildes, die ich zum Ziehen nutzte. Und wie man am zweiten Foto unschwer erkennen kann, ist das linke Hinterrad jetzt deutlich runder. Und alle anderen Räder haben ihre Form behalten, weil sie ja im „geschützten" Bereich lagen.


  • Ich schon wieder ;). Oft ist es in Städten nicht möglich, selbst mit Weitwinkel, ein Gebäude in seiner Gänze zu erfassen. Also mache ich sehr viele Panoramafotos. Die sind in der Regel immer in der einen oder anderen Weise verzerrt. Bei dem hier gezeigten Gebäude (das ich aus 16 Einzelbildern zusammengefügt habe) war nach der Erstellung des Panoramas die rechte Seite im Vergleich zu linken deutlich überdehnt.


    ********************************************************

    Der rechte Flügel Gebäudes ist auch deutliche länger als der linke Flügel!

    Links sind 4 Fenster, rechts sind 5 Fenster, das sind ca. 3,5 bis 4 m Längenunterschied, daher die vermeintliche Verzerrung.

    In der Dachfläche ist´s auch gut erkennbar, rechts ist zwischen den Dachgaupen noch Platz für Dachflächenfanster.


    Dein Anspruch auf eine symetrische Darstellung ist heirmit nicht erfüllbar.


    4 Möglichkeiten:

    - Nimm es hin wie der Architikt/Bauherr est gebaut hat.

    - Eventuell hat Dein Panoramaprogramm irrtümlich links eine Fensterachse dazugerechnet.

    - Rechten Trakt im bevorzugten Photobearbeitungsprogramm um eine Fensterachse kürzen (Problem Dachflächenfenster lösen)

    - Linken Trakt im bevorzugten Photobearbeitungsprogramm um eine Fensterachse verlängern.