jpg-Illuminator: Neuerungen

  • Version 5.1.3.3 ist online.


    Bild dehnen und stauchen:

    Die Dehnenfunktion haben wir erweitert, sodass man Bilder nun auch stauchen kann. Im folgenden Beispiel wird das 4:3-Bild ohne Verlust von Bildinhalten in zwei Schritten auf das Verhältnis 16:9 gebracht:

    1. Stauchung in vertikaler Richtung von 4:3 = 12:9 auf das Seitenverhältnis 14:9

    2. Streckung in horizontaler Richtung von 14:9 auf 16:9.







    Sowohl bei der Dehnung wie bei der Stauchung verläuft der Übergang an den Grenzlinien nicht abrupt sondern kontinuierlich. Man läuft also nicht Gefahr, dass Motivkanten an der Grenzlinie (wie die Kante des Schwimmbeckens) einen harten Knick bekommen.


    Tipp: Der Umgang mit dem Ziel-Seitenverhältnis gelingt einfacher, wenn man das aktuelle Seitenverhältnis zuerst erweitert: Bei 4:3 gibt man also bei "Breite : Höhe" zunächst z.B. 12 : 9 ein (oder 40 : 30 oder 100:75) und kann hiervon ausgehend dann Änderungen vornehmen, die man sich besser vorstellen kann.

  • Version 5.1.3.7 ist online.


    Fehlerbeseitigung:

    Beim Mischen von Bildern konnten bestimmte Skalierungseinstellungen zu einer Zugriffsverletzung führen. Theoretisch hätte das auch an anderen Stellen des Programms schon passieren können, wurde aber bisher nicht gemeldet. Danke an Harald!

  • Version 5.1.4.0 ist online.


    Neue Option "Farbbehandlung balanciert"


    Wir haben die Behandlung von Farben beim Aufhellen/Abdunkeln erweitert. Bisher gab es schon die Option "Nur Helligkeit beeinflussen", die aber nur im Zusammenhang mit Mitten, Kontrast und Lichterkompression wirkt. Nun gibt es einen zusätzlichen Modus "balanciert", der die Farben auch beim gewöhnlichen Aufhellen oder Abdunkeln verbessert.



    Der neue Farbbehandlungsmodus hat nichts mit der balancierten Farbsättigung zu tun, die es ja schon lange gibt, sondern beeinflusst Sättigung und Farbton abhängig von der Helligkeit und geht daher über die Wirkung der normalen Sättigung hinaus. Hilfreich ist das z.B. beim Aufhellen von Gesichtern, die durch den neuen Modus weniger blass und ausgeglichener wirken. Wie stark diese Option wirkt, ist von der eingestellten Gradationsanpassung abhängig.


    Zusätzlich haben wir die Farbtonkontrolle verbessert, die nun natürlichere Ergebnisse liefert.


    Neue Funktion "Mosaikeffekt"


    In der Lupe gibt es beim Presetpinsel die neue Einstellung "Mosaikeffekt". Damit kann man Bereiche eines Bilds verpixeln, z.B. um kreative Effekte zu erzielen oder um Gesichter zu verstecken und inkognito zu bleiben:



    Abschließend ein Bildbeispiel für die Aufhellung mit "Farbbehandlung balanciert":


    Original:


    Gewöhnlich aufgehellt und mit Vignette versehen:


    Aufgehellt und Vignette mit aktivierter Option "Farbbehandlung balanciert":

    Das rote Leuchten der Blüte wird mit der balancierten Farbbehandlung auch auf das hellere Bild übertragen. Um den Unterschied zu sehen, lädt man am besten die Bilder herunter und wechselt möglichst flackerfrei zwischen beiden hin- und her.


    Edit: Hier der Unterschied zusätzlich als Schnitt dargestellt, links unten die normale Bearbeitung, rechts oben das Bild mit der balancierten Farbanpassung:

  • Liebe Entwickler des Illuminators, zwei kleine Wünsche habe ich noch:


    Nachdem ich ausgiebig mit der neuen Funktion Farbbehandlung balanciert gespielt habe, sage ich ganz große Klasse. Das hilft wirklich beim Aufhellen. Mein Wunsch hier: Es soll eingeschaltet bleiben, auch nach dem Speichern, bis ich es wieder ausschalte.


    Der andere Wunsch hat folgenden Hintergrund: Wenn ich aus einer Anwendung, bei mir z.B. Scribus ein Bild an den illuminator schicke und bearbeite, dann muß es unter dem ursprünglichen Namen gespeichert werden, sonst wird die Änderung nicht übernommen. Meine Idee wäre, bei "Speichern unter" den Dateinamen nicht mit "_ji" zu verlängern. Vielleicht gibt es auch noch andere Wege zum Ziel.


    LG


    Manfred

  • Version 5.1.5.0 ist online.


    Es gibt kleine Verbesserungen und Korrekturen:

    • Schnelleres "Schritt zurück" (Alt+Z): Das Verwerfen der zuletzt angewendeten Transformation (z.B. ein Beschnitt oder ein Verlauf nach einer Rotation) ist nun wesentlich schneller geworden.
    • Fehlerbehebung: Bei "Filter anwenden für zweiten Bearbeitungsdurchgang" wurde die Vignette/Verlauf-Position u.U. falsch angewendet
    • Fehlerbehebung: Beim Rotieren des Beschnitt-Rechtecks konnte es zu Fehlermeldungen kommen.
  • Der Performancegewinn bei „Schritt zurück" ist bemerkenswert. Das hat wirklich immer sehr lange gedauert, und auch mein neues Laptop mit SSD hat mich an der Stelle enttäuscht, denn es brachte da keinen Zugewinn an Geschwindigkeit. Aber jetzt flutscht es!

  • Version 5.1.5.7 ist online.


    Bilder mischen:

    • Wir haben die Schaltfläche "Bild in Orginalgröße einfügen" hinzugefügt.
    • Bei Verwendung der Verlaufsmaske: Zusammen mit der Umschalttaste kann man Maske und Mischbild gemeinsam verschieben.


    Versetzen des Lupeninhalts mit Strg + Rechte Maustaste:

    • Klickt man innerhalb der Lupe in der Nähe des Rands, springt der Bildinhalt um eine Lupenbreite bzw. -höhe weiter. Dabei bleibt eine Überlappung von 10% sichtbar.


    Fehlerbeseitigung:

    • Wenn man ein Graustufenbild (z.B. vom Scanner) mit ji bearbeitete, konnte es passieren, dass Photoshop anschließend das bearbeitete Bild fehlerhaft öffnete.
  • Version 5.1.6.0 ist online.


    Es gibt eine neue Funktion zur Verwaltung von Programmeinstellungen und eine Fehlerkorrektur:

    • Mit dem Dialogfeld "Programmeinstellungen zurücksetzen" steht nun eine Funktion zur Verfügung, um bei Problemen bestimmte Teile der Einstellungen von JPG-Illuminator zurückzusetzen. So lassen sich eine verstellte Bedienoberfläche oder merkwürdige Voreinstellungen etc. auf einen Schlag wieder in den Auslieferungszustand bringen. Bei dieser Aktion wird eine Sicherheitskopie der Programmeinstellungen erstellt, die bei Bedarf wiederhergestellt werden kann. Außerdem legt JPG-Illuminator bei Versionsänderungen jetzt automatisch Sicherheitskopien an, auf die zurückgegriffen werden kann. Das Dialogfeld lässt sich aus dem Optionen-Menü öffnen.

    • Fehlerbehebung: Unter Umständen konnte der Fall eintreten, dass der Arbeitsbereich mit den Bedienelementen die halbe Bildschirmfläche einnahm und nicht verkleinert werden konnte.
  • Versetzen des Lupeninhalts mit Strg + Re.Maustaste:

    • Klickt man innerhalb der Lupe in der Nähe des Rands, springt der Bildinhalt um eine Lupenbreite bzw. -höhe weiter. Dabei bleibt eine Überlappung von 10% sichtbar.

    Ich muss gestehen, das kapiere ich nicht. Die Re.Maustaste, ist damit die Browser-Zurücktaste gemeint? Wenn ich damit bei gedrückter Stringtaste an den Rand des Vorlagen-Stempels klicke, bleibt der Stempelinhalt, da wo er ist. Oder was ist damit gemeint?

  • Version 5.1.6.7 ist online.


    Fehlerbehebung:

    • Bei extremen Werten von Belichtung und Lichterkompression konnte ein "Gleitkommadivision durch Null"-Fehler auftreten.


    Verformung:


    Wir haben eine neue Funktion "Verformen" entwickelt. Das Ziel war ein Werkzeug, mit dem man Bildinhalte sehr individuell und vielgestaltig verformen kann. Man stelle sich vor: Das Bild ist auf einer elastischen Folie gedruckt und diese auf ein elastisches, gespanntes Netz geklebt. Wenn man nun an dem Netz an vielen Stellen gleichzeitig zieht, lässt sich der Bildinhalt fast nach Belieben verformen. Um den Vorgang zu erleichtern, bräuchte man vielleicht noch biegsame Leisten, math. "Splines", die man mit dem Netz verknüpft. An diesen Splines zu ziehen oder sie zu biegen, erleichtert das zielgerichtete Verformen.


    Im Bearbeitungsmodus "Verformen" definiert man im Bild einen oder mehrere Splines von beliebiger Form, indem man mit der Maus einen Pfad vorgibt. Beim Umschalten vom Zustand "Definieren" in den Zustand "Verformen" (mit der Leertaste) werden die Splines mit dem unsichtbaren Netz verknüpft. Wenn man anschließend einen Spline verformt oder verschiebt, so macht das elastische Netz - und letztlich das Bild - die Verformung mit. So kann man Augen etwas vergrößern, einen Winkearm straffen oder sonstigen kreativen Unfug mit dem Bild anstellen. Das Netz lässt sich auch anzeigen, sodass man besser versteht, was im Hintergrund passiert. Wenn man die Verformung übertreibt, dann entstehen im Bild schwarze Artefakte.




    Zum Erstellen eines neuen Spline stehen 4 Tasten zur Verfügung:

    - Spline: Eine glatte, gekrümmte Linie, deren Form man durch Vorgabe eines Pfads aus Stützpunkten bestimmt und die sich beliebig verändern lässt; mit dem Mausrad skalierbar und zusammen mit der Umsch-Taste drehbar.

    - Horizontale und Vertikale: Geraden, deren Form nicht verändert werden kann, die sich aber verschieben lassen.

    - Ellipse: Ein geschlossener Spline, dessen Größe und Exzentrizität veränderbar ist, dessen Form aber immer eine Ellipse bleibt; skalier- und drehbar.




    Tipps:

    a) Wenn sich durch die Verformung eine Bildseite nach innen wölbt und eine schwarze Randfläche entsteht, kann man am Bildrand einen weiteren Spline anbringen, der das Netz dort fixiert. Ganz generell kann man Bildbereiche durch weitere Splines vor Verformung schützen.

    b) Man kann Splines auch ringförmig schließen, indem man mit gedrückter Strg-Taste auf den Startpunkt oder Endpunkt klickt. Beim Verschieben, Drehen oder Skalieren eines geschlossenen Spline als Ganzes im Zustand "Verformen" bleibt das Innere im Wesentlichen unverzerrt.

    c) Splines, die man verformt, sollten sich nicht überkreuzen, und sie sollten im Zustand "Definieren" von Nachbarn einen Mindestabstand von zwei Maschenweiten haben. Das gilt nicht für Splines, die man nur zum Fixieren von Bildbereichen benutzt. "Horizontale" und "Vertikale" kreuzen sich ohne Probleme, auch wenn man sie verschiebt.

    d) Wenn sich im Bild Artefakte zeigen, hat man das Netz zu stark verformt, sodass sich Netzlinien überschneiden. Das passiert gerne zuerst an den Enden eines Spline. Dagegen hilft: die Verformung etwas zurückzunehmen, manchmal auch ein gröberes Netz zu wählen, oder man versucht mit einem weiteren Spline die sich überschneidenden Netzlinien auseinander zu ziehen.

    e) Ob sich ein grobes oder feines Netz besser eignet, kann man nur am Einzelfall entscheiden. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in direkter Nähe der Splines.