Systemkamera alternativ zu EOS 750D

  • Liebe Fotofreunde,
    weil mir die max. Telebrennweite bei meiner NX30 nicht ausreicht und es für diese keine anderen Objektive mehr gibt, habe ich mich entschlossen, eine neue Kamera zu kaufen. Ohne lange zu überlegen und zu recherchieren für die EOS 750 D und ein Tamron 70-300 entschieden. Die ist heute gekommen und ich bin etwas ernüchtert:

    • Belichtungsreihe nur bis +/- 2
    • Keine Fokussierhilfe (abgesehen von Vergrößerung) bei MF. Bei der NX30 fingen die Kanten an zu flimmern, wenn der Fokus drauf lag. Auch bei einer Sony-Systemkamera habe ich so etwas gesehen.
    • Belichtungsdaten, Blende und Zeit, nicht im Sucher sichtbar.
    • Umständliches Handling, weil der Spiegel erst geklappt werden muss, wenn man das Bild im Display sehen will. Die NX30 schaltete automatisch zwischen Display und Sucher um

    Jetzt bin ich unsicher, ob meine Entscheidung richtig war, oder ob ich sie besser zurück schicke und wieder eine Systemkamera nehme. Diese müsste folgende Eigenschaften haben:

    • Sucher vorhanden
    • Fokussierhilfe wie oben beschrieben
    • Belichtungsreihe +/- 3
    • Telezoom bis 300mm APS-C
    • Klappdisplay
    • Preis etwas in der selben Größenordnung.

    Die Sony Alpha 6000 scheint ganz gut zu sein, aber ich steige bei den Objektiven nicht ganz durch: Gibt es da nicht zwei verschiedene Bajonette?
    Ich fürche fast, dass es mit einem lange Telezoom schwierig wird.
    Für Ratschläge wäre ich dankbar.
    Viele Grüße - Ulrich

  • Es ist natürlich ein Sprung wenn man von Samsung auf Canon umsteigt. Aber es scheint mir dass du dir noch nicht die Mühe gemacht hast das Handbuch mal zu lesen.


    Ich kenne jetzt nicht explizit die 750D aber wir haben eine 600D und eine 80D (60D)


    • Ja du hast +/- 2 Stufen in Drittelstufen. Du kannst aber den Anfangswert verschieben und dann halt nochmals +/- 2 Stufen etc... machen.
    • Wenn du manuell fokussierst dann blinkt derjenige Punkt wo der Fokus liegt und es ertönt ein Ton und rechts erscheint ein grüner Punkt.
    • Die Infos sind im Sucher unten sichtbar.
    • Ich verstehe nicht was da ein umständliches Handling ist. Einfach auf Liveview umschalten und gut ist. Das macht man bewusst, es hat ja Gründe warum man wechselt zwischen Sucher und Display. Da steckt ja viel mehr dahinter als nur ein Sucher / Display Wechsel.

    Was hast du denn für Objektive gekauft?

  • Hallo Dieter, danke für die Antwort.


    Die Belichtungsreihe mit +/- 2 ist nicht so tragisch, weil ich so einen großen Bereich nur bei Panoramaaufnahmen in Innenräumen, z. B. einer Kirche brauche, wo strahlend helle Fenster bis dunkle Ecken gleichmäßig belichtet werden müssen.Beim Panorama werde ich zunächst bei der NX30 bleiben.


    Die Infos im Sucher habe ich gefunden. Einmal bin ich Brillenträger und außerdem hatte ich sie im Sucherbild erwartet, deshalb zunächst übersehen.


    Habe auch beim Support angerufen und er sagte, dass es keine Fokusunterstützung für MF gibt. Einen Punkt habe ich nicht gefunden und auch keinen Ton. Dieses Feature werde ich wohl am meisten vermissen.


    Bin weiter interessiert an Hinweisen auf eine Alternative bei den Systemkameras.

  • Hallo Dieter, danke für die Antwort.




    Habe auch beim Support angerufen und er sagte, dass es keine Fokusunterstützung für MF gibt. Einen Punkt habe ich nicht gefunden und auch keinen Ton. Dieses Feature werde ich wohl am meisten vermissen.

    Diese Aussage ist richtig wenn du im Liveview Modus bist. Liveview verwendet man eigentlich nur wenn man ein Stativ verwendet. Zum Fokussieren verwendet man dann die Vergrösserungsfunktion. Damit bekommt man ein sauber fokusiertes Bild. Liveview ohne Stativ, mit/ohne Autofokus, führt sehr oft zu verwackelten Bilder da man die Kamera nicht stabil halten kann, da man sie ja weg vom Körper hält um auf das Display schauen zu können.


    Schaust du aber durch den Sucher und drückst den Auslöser während dem Drehen am Fokusring dauerhaft halb durch, dann hörst du bei erfolgreicher Fokusierung einen Piepston, ein Fokuspunkt wird kurzfristig rot (?) und rechts unten erscheint der grüne (?) Fokuspunkt. Siehe Handbuch Seite 111 ganz unten.


    Klar du kennst natürlich von der NX nur den Liveview Modus (Canon Bezeichnung). Bei einer DSLR sind der Sucher- und Liveviewmodus verschieden. Da werden zum Beispiel verschiedene Fokussierungsmethoden verwendet.


    Nebenbei gesagt. Es gibt gute Tipps im Internet wie man eine DSLR fest halten kann (z.B. wie man den Tragegurt zur Stabilität verwenden kann), selber stabil auf dem Boden steht (bestimmte Fussstellung), etc... damit man verwacklungsfreie Bilder aufnehmen kann.

  • Habe auch beim Support angerufen und er sagte, dass es keine Fokusunterstützung für MF gibt. Einen Punkt habe ich nicht gefunden und auch keinen Ton. Dieses Feature werde ich wohl am meisten vermissen.

    Das Fokus Peaking gibt es bei Canon auch nicht in den DSLR´s. Find ich eigentlich auch nicht so tragisch, da es scheinbar eh nicht 100ig zuverlässig funktioniert. So ists bei meiner EOS M3 und war bei der Sony A7II.
    Ich vergrößere im Live View einfach auf die höchste Stufe und fokussiere dann. Geht wunderbar.

  • ...
    Jetzt bin ich unsicher, ob meine Entscheidung richtig war, oder ob ich sie besser zurück schicke und wieder eine Systemkamera nehme ...

    Mit der Canon hast Du eine der besten Systemkameras in dem Preissegment. Das Canon EF-System ist eins der umfangreichsten Kamerasysteme die es gibt. Die kleine EOS kann viel! Nimm Dir Zeit und Ruhe und probiere erstmal alles aus.

  • Danke für die weiteren Antworten.
    Hallo Dieter, dank deiner ausführlicheren Erklärung habe ich es jetzt gefunden. Super, dass es doch eine wirkungsvolle Fokus-Unterstützung gibt. Insofern war der Herr vom Support nicht vollständig informiert, denn er sagte, es gäbe nichts dergleichen. Etwas unangenehm, dass man den Auslöser halb drücken muss, denn mir fehlt die ruhige Hand und ich befürchte, dass ich dann manchmal zu früh ganz durchdrücke.
    Was den Liveview-Modus betrifft, so werde ich den unterwegs auch brauchen, wenn ich in Bodennähe etwas fotografiere, denn dann brauche ich das Klappdisplay.

  • Ich bin schon eine Weile bei Olympus angekommen und sehr zufrieden.
    Ich kann verstehen, dass Du an die Live-Vorschau im Sucher gewöhnt bist und will sie nicht mehr missen.
    Bei mft, also Panasonic und Olympus, geht es bezahlbar bei 300mm (600mm in Kleinbild gerechnet).


    Wenn Du bereit bist, auch gebraucht zu kaufen, gibt es im blauen Forum gute Angebote.



    Sympatien habe ich auch für das Fuji-System.
    Dort geht es meines Wissens bezahlbar bis 230mm (345mm in Kleinbild gerechnet).
    Das wäre Dir wohl zu wenig, oder?

    Von mir eingestellte Bilder dürfen bearbeitet und bei dft gezeigt werden.

  • Hallo Belastungstester,
    danke für diese Hinweise. Inzwischen habe ich bzgl. Systemkameras intensiv recherchiert und bin von Sony abgekommen, weil ich die passenden Objektive für E-Mount nicht gefunden habe.
    Ich bin deiner Empfehlung nachgegangen und habe mich bei Olympus und Panasonic umgesehen. Offenbar sind die MFT-Objektive ja kompatibel und bei Panasonic finde ich genau was ich brauche. Jetzt muss ich mich entscheiden, ob ich die Canon behalte oder die Mühe mit dem Zurückschicken mache.
    Weche Olympus hast Du denn. Ich tendiere zur OM-D E-M10 MK II. Hat die eine gute MF-Hilfe?

  • Die "Mühe des Zurückschickens" solltest Du Dir auf jeden Fall machen, wenn Du von der neuen Kamera nicht überzeugt bist.


    Was fotografierst Du denn so, dass der manuelle Fokus für Dich so wichtig ist?
    Ich persönlich benutze den manuellen Fokus so gut wie nie.
    Man kann ja den AF-Punkt sehr schnell per Tastendruck oder ggf. per Touchscreen verschieben.


    Vor einem spontanen Neukauf sollte man erstmal ergründen was für Motive Du fotografierst und wie Dein Fotografierverhalten ist.
    Die oben genannten Wünsche könntest Du nämlich auch gut mit einer 1-Zoll-Bridgekamera lösen. Gerade wenn Dir viel Telebrennweite wichtig ist, würde ich mir auf jeden Fall die Panasonic FZ1000 oder die FZ2000 mal genauer angucken.
    Ich habe selber die FZ1000 und der AF ist rasend schnell auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Bildqualität ist vom Macro bis hin zu Teleaufnahmen auch sehr gut. Wenn Du nicht gerade Spezialobjektive wie 1:1-Macro, Superweitwinkel oder Fisheye verwenden möchtest sehe ich die FZ1000 als Eierlegendewollmilchsau.
    Ich habe einige meiner letzten Fernreisen aussschließlich mit der FZ1000 bestritten, z.B. Costa Rica / Nicaragua
    Da ich für die dortige Tierwelt viel Tele benötigte hatte ich mir FZ1000 zugelegt.


  • Die Sony Alpha 6000 scheint ganz gut zu sein, aber ich steige bei den Objektiven nicht ganz durch: Gibt es da nicht zwei verschiedene Bajonette?
    Ich fürche fast, dass es mit einem lange Telezoom schwierig wird.

    Es gibt 2 verschiedene Bajonette bei Sony, A und E Mount. Die Spiegelosen Systemkameras bei Sony, wie zb die a6000, haben das E Mount. Da schaut es mit Teleobjektiven noch mau aus. Es gibt von Sony ein E Mount 70-300 und 100-400, aber die sind mit 1300 bzw 2900 Euro noch ziemlich teuer. Teleobjektive von Fremdherstellern, wie zb Tamron, gibt es noch nicht.


    Dann gibt es noch das A Mount. Das sind Systemkameras mit einem feststehenden und teildurchlaessigen Spiegel. Die Kameras verfuegen wie die E Mount Kameras ueber einen elektronischen Sucher, haben aber ein eigenes Phasen AF Modul. Nachteil, der Spiegel schluckt etwa eine halbe Blende Licht. Fuer das A Mount findest du ein breites Angebot, nicht soviel wie bei Nikon oder Canon, an Teleobjektiven.


    Wenn du nicht auf einen EVF verzichten moechtest, waere vielleicht eine Sony a68 oder a77II was fuer dich. Sie verfuegen zudem ueber das gewuenschte Klappdisplay, Belichtungsreihen von 3 oder 5 Bildern mit 1/3 bis 3 EV Schritten, Fokuspeaking und Telezooms wie ein Tamron 70-300 oder 150-600 sind auch noch erschwinglich.

  • Das A-Bajonett ist abwärtskompatibel zum Minolta AF-Bajonett sodaß daran auch Minolta AF-Objektive aus
    Film- und Digitalzeiten funktionieren. Es gibt daher auch viele Objektive von Drittherstellern für diesen Anschluß.
    Die SLT-Modelle bilden die aktuellste A-Baureihe bei Sony, das neueste Modell ist die A99 mit Kleinbildsensor.


    Das E-Bajonett ist eine Neuentwicklung und somit ist die Menge der verfügbaren Objektive noch recht begrenzt.
    Tamron bietet aber bereits ein stabilisiertes 18-200mm für Sony E an.


    Die Stabilisierung ist aus Anwendersicht ein wichtiges Unterscheidungskriterium zwischen A- und E-Modellen.
    Alle A-Mount Sonys und besitzen ein noch unter Minolta entwickeltes Sensorshiftstabilisierungssystem. Sonys mit
    A-Mount stabilisieren also bereits im Gehäuse, stabilisierte Objektive sind nicht notwendig.
    Beim E-Mount erfolgt die Stabilisierung entweder im Objektiv oder gar nicht. Adaptierte Objektive werden also
    (leider) nicht, wie bei den A-Kameras, stabilisiert.

  • Hallo Kleiner Hobbit,


    Quote from Kleiner Hobbit

    Die "Mühe des Zurückschickens" solltest Du Dir auf jeden Fall machen, wenn Du von der neuen Kamera nicht überzeugt bist.

    Da hast Du auf jeden Fall Recht. Ich habe jetzt eine Olympus OM-D E-M10 Mark II bestellt und wenn die mich überzeugt, werde ich die Canon zurück schicken.


    Was Sony betrifft, bin ich wegen der geringen Auswahl an Objektiven für E-Mount davon abgekommen. Und bei A-Mount müsste es schon die Alpha 77 II sein und die ist wesentlich teurer als die Olympus.


    Zum MF:
    1. Ich habe häufig das Problem, wenn ein Motiv nicht Format füllend ist, dass die Kamera auf den Hintergrund fokussiert und es schwierig ist, das Motiv mit dem AF-Feld zu erwischen. Hier ein Beispiel:

    In der Webgröße erkennt man es nicht so gut, aber die Blumen sind alle unscharf.
    2. Im Macrobereich muss ich häufig die Schärfe gezielt auf eine mittlere Ebene legen, um das Motiv von vorn bis hinten einiger Maßen scharf zu bekommen.
    3. Ebenfalls im Makrobereich habe ich gerade begonnen, mit Stacking zu experimentieren. Auch dabei muss man die Schärfeebene gezielt verändern. Die Olympus unterstützt eine Focusreihe, mal sehen, wie sich das bewährt.

  • In Deinem Bildbeispiel gibt es gar keine Schärfeebene. Auch nicht im Hintergrund.
    So unscharfe Bilder bekomme ich mit keiner meiner Autofokuskameras hin.
    Bei einem Fokussierfehler ist irgendwas immer scharf.
    Hier würde ich nach einer anderen Ursache suchen.


    Grashalme oder filigrane Strukturen in Makroaufnahmen exakt scharf stellen funktioniert am Besten
    mit fokus peaking. Fujis können das zum Beispiel. Ob die Olympus sowas hat weiß ich nicht.

  • Ich habe keine Idee was bei dem Bild schiefgelaufen ist, aber da ist auch gar nichts scharf. Leider sind die Exifs nicht dabei. Vielleicht auch einfach nur verwackelt.


    Bei deiner Canon 770D stehen dir 19 Kreuzsensoren zur Verfügung, die recht gut über den Sensor verteilt sind. Damit sollte man eigentlich in der Lage sein jeden Bereich den man wünscht scharf hinzu bekommen. Im Notfall nimmt man nur den mittleren (der empfindlichste) und fokussiert dort wo man die Schärfeebene haben will und schwenkt dann, bei halbgedrücktem Auslöser, zum richten Bildausschnitt und löst aus.
    Bei dem obigen Bild kannst du mit deiner Canon 770D mehr oder weniger auf jede einzelne Blume mit dem automatischen Fokus fokussieren. Das packt die. Im Notfall kann man bei diversen Canon Objektive auch im Automatikmodus noch manuell nachjustieren, wenn man unbedingt die Schärfeebene noch etwas verschieben möchte.


    Bezüglich Makro. Wahrscheinlich verstehe ich etwas anders darunter als du. Das obige Bild ist für mich keine Makroaufnahme. Wirkliche Makroaufnahmen macht man am besten mit einem Stativ, da der Schärfebereich extrem schmal ist. Wir reden da von untersten cm/mm Bereich. Und das wird auch nur dadurch erreicht dass man sehr stark abblendet, damit lange Belichtungszeiten bekommt und deswegen ein Stativ benötigt.


    Fokuspeaking ist sicherlich ein schönes Feature, das macht es etwas einfacher, aber notwendig ist es nicht. Es geht auch problemlos ohne. Alle Canon Kameras unterstützen kein Fokuspeaking.


    Du willst Stacking machen, hast aber anscheinend abundzu Probleme beim einfachen Fokussieren. Ob das etwas wird?


    Sorry, Ich will dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich so lese was du schreibst, dann habe ich den Eindruck dass dir doch ein paar wesentliche Grundlagen fehlen und dir nicht klar ist wie man z.B. die AF-Messfelder gezielt einsetzt. Einfach mal das Handbuch zur Kamera lesen.

  • Beim E-Mount erfolgt die Stabilisierung entweder im Objektiv oder gar nicht. Adaptierte Objektive werden also
    (leider) nicht, wie bei den A-Kameras, stabilisiert.

    Ne das stimmt so nicht.


    Die A 6500 und die A7 II bztw. A7R II haben einen sehr guten Sensor-Stabilisator.


    Das mft-System lebt in meinen Augen fast ausschließlich von der Qualität der meist bezahlbaren und extrem kleinen + leichten Objektive. Die meisten Optiken sind bereits bei offener Blende von Ecke zu Ecke scharf, der AF ist sehr schnell und treffsicher. Probleme wie Backfokus oder Frontfokus (Canon) gibt es bei Panasonic/ Olympus nicht.


    Ich nutze das mft-System schon seit vielen Jahren - mittlerweile als Ergänzung zum Vollformat (Sony) und bin sehr zufrieden damit.
    Mein Lieblingsobjektiv ist seit Jahren das Pana Leica Summilux 25mm 1.4. Etwas mit vergleichbarer Abbildungsleistung und Charakteristik ist mir selbst woanders noch nicht begegnet - schon garnicht zu dem Preis.
    Die OM-D mit Objektiv wiegt fast nichts. Was besonders beeindruckt (auch im Vergleich zur A7R) ist die enorme Geschwindigkeit, mit der man arbeiten kann. Der 5-Achsen-Stabi ist ja sowieso legendär (der ist wirklich so gut wie sein Ruf! - ich konnte damit schon aberwitzige Verschlusszeiten verwacklungsfrei hinbekommen).

  • Ne das stimmt so nicht.
    Die A 6500 und die A7 II bztw. A7R II haben einen sehr guten Sensor-Stabilisator...

    Okay, danke für den Hinweis. Das sollte der Vollständigkeit halber erwähnt sein.
    Ich kann mir aber vor meinem Horizont und dem hier angerissenen Thema keine sinnvolle Einordnung eines
    dieser beiden Modelle vorstellen.
    Das ist doch primär was für E-Mounthaber die gern auch zusätzlich die eine oder andere unstabilisierte Linse
    verwenden wollen.
    Könnte sich Fuji auch mal einfallen lassen ;-)


    Aber mal zurück zum eigentlichen Thema: Makro- und Telefotografie sind mit Systemkameras mit größeren
    Sensoren im Vergleich zu Kompaktkameras aufwändig und teuer. Ich beschränke mich deshalb mit meinen
    Systemkameras inzwischen auf Brennweiten um die Normalperspektive und mache alles Andere mit
    Kompakten.


    Ohne die leidige Diskussion Systemkamera-Kompakt neu aufzulegen ist es doch inzwischen so daß es immer
    schwerer wird etwas mit einer Systemkamera besser hinzukriegen als es mit einer guten Kompakten gelingt.


    Hier finde ich die Fourthirds (Olympus, Panasonic etc.) schon sehr in der Mitte und die Bilder die wir hier
    sehen lassen im Allgemeinen nichts zu wünschen übrig.

  • ....Zumal die 750D nichts besser kann, als eine Oly/Pana - eher im Gegenteil.


    Klar gibt es im mft-System extrem überteuerte Objektive - die meisten jedoch sind recht günstig. Auch die ganz preiswerten Gläser sind in der Regel völlig in Ordnung (in ihrer optischen Leistung).