Allgemeine Smartphone(Kamera) Diskussion...

  • "iPhone bringt mehr Dynamikumfang als die Canon"

    https://t3n.de/news/profession…slr-gegen-iphone-1213752/

    es geht weiter ...

    Leider sind solche Vergleiche via Videostream komplett nutzlos. Warum schreibt eigentlich niemand mehr? Weil da die permanenten Wiederholungen noch (!) schmerzhafter auffallen!?


    Egal. Ich Weiss nicht mehr, wo ich das vor vielen Jahren mal gesehen habe: könnte Luminous Landscape gewesen sein, ich meine es war ein australischer oder neuseeländische Blogger, jedenfalls hat der Bilder aus einem iPhone 4 und aus einer digitalen Hasselblad als Print (nicht riesig aber größer als A4) angefertigt und verglichen. Das Ergebnis war damals schon erschütternd. Es war nur weniger Gelaber und mehr Fakten...

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    Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
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  • Solche Aussagen sind einfach wertbefreit. Das iPhone hat hardwareseitig eine schlechtere Dynamik, der Rest ist verrechnet. Im Foto kann ich mit der Canon auch ein HDR machen, wenn ich es möchte. Der Unterschied beim iPhone, selbst wenn HDR ausgeschaltet ist, ist es weiterhin an ;) .


    Ich bin also genötigt, diesen vorgefertigten Kontrastbrei zu nehmen. Auch ihre ganzen Nachtmodis etc. Mich beeindruckt es nicht, denn wenn ich dieses Gematsche möchte, kann ich es auch per Kamera haben. Die kochen alle nur mit Software, der Rest sind weiterhin bessere Webcams. Sollte eine der großen Firmen den Schritt gehen und solche Software in eine der Edelkompakten etc. befördern, hat sich die Sache eh wieder gegessen... .

  • Gegessen hat sich dann meiner Meinung nach allerdings auch nichts. Der Erfolg des Smartphones in der Fotografie (in der Breite) ist ja sowieso trotz der Einschränkungen da und nicht wegen irgendwelcher Vorteile, die man sinnvoll in eine 'echte' Kamera packen könnte.


    Smartphones leben von der maximalen Niederschwelligkeit (immer dabei, immer online) und davon, dass die Bilder ohne Mühe sehr fertig im Speicher ankommen (und ggf. direkt im Gerät weiter aufgehübscht werden können).

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  • Das Thema ist jetzt sowieso endgültig durch.

    Zur Niederschwelligkeit ist mit den automatischen Nachbearbeitungen der Photoapps jetzt der Punkt erreicht, dass eine Mehrheit die Ergebnisse des Smartphones besser empfinden als das, was die Kompakte da produzierte.


    Klar, für den anspruchsvollen ist da viel Pixelmatsch dabei, wenn er genauer hinschaut.


    Auf der anderen Seite sieht man aber keine Fehlbelichtungen mehr, der Himmel ist immer blau, wenn er blau war etc etc


    Ich knipse jetzt nebenher seit Sommer mit einer für mein OP6 angepassten und vom Pixel 3 übernommenem Kameraapp und habe etliche Bilder parallel mit der Pana und dem Telefon geknipst und anderen Leuten gezeigt.


    Abgesehen hier vom Forum fanden so gut wie alle Nicht-Fotonerds die Bilder des Smartphones auf dem jeweiligen Ausgabemedium besser.


    Gerade bei schwierigeren Belichtungssituationen finde ich die Ergebnisse als extrem gut. Zur blauen Stunde die Stadtansicht Freihand knipsen, kein Problem, den Sonnenuntergang festhalten, kein Problem. Im dunklen Umfeld Personen fotografieren, kein Problem.


    Das sind all so Dinge, die fotografisch nicht interessierte vor große Probleme stellen und fast immer Probleme und Enttäuschungen mitbringen, wenn man die verwackelten und oder verrauschten und farblich extrem abweichenden Ergebnisse nachher zu sehen bekommt.


    Natürlich ist das Smartphone Ergebnis nicht perfekt und sicher gibt es bei den ganzen Auto HDR, Nachtmodis etc Verbesserungsspielräume.


    Aber womit vergleicht der Normalo denn?

  • Aber womit vergleicht der Normalo denn?

    Genau das ist der Punkt, ohne einen direkten Vergleich mit einer technisch "perfekten" Aufnahme (z.B. hochwertige KB DSLR mit Top Objektiv und fachlich versierter Nachbearbeitung) werden wohl die meisten Smartphone-User einfach nur beurteilen, was sie sehen und fertig. Was sie sehen, ist, dass man mittlerweile quasi ohne jegliches Knowhow zu ansehnlichen (technischen) Ergebnissen kommen kann, die dem Mainstream-Anspruch vollkommen genügen. Selbst solche Lichtsituationen, wo man mit konventioneller Kamera normalerweise ganz genau wissen muß, wie man das händeln kann, werden auf Knopfdruck von der Smartphone-Software zurecht gedengelt.


    Who cares? Die Antwort ist relativ einfach: nur diejenigen, die es "besser" wissen". Das sind Leute wie wir hier, die über entsprechende Vergleiche verfügen, die jahrelange Erfahrung im Umgang mit konventionellen Kameras haben und die das interessiert, weil wir die Unterschiede (noch) sehen können. Aber wir sind hier eine Minderheit, "da draußen in der Smartphone-Welt" interessiert das vermutlich sonst niemanden mehr ...


    Man denke nur mal an die MP3 Technik und wie sich seitdem der Umgang mit Audiodaten "entwickelt" hat, ich kenne keine jüngeren Semester mehr, die noch große Audiotürme mit sündhaft teuren Einzelgeräten in der Bude stehen haben. Smartphone und bestenfalls noch ein "WLAN-Boomster-Lautsprecher", that's it. Und die Leute hinterfragen einen möglichen Vergleich mit hochwertigen Komponenten nicht mehr, sie urteilen rein nach persönlichem Empfinden, wenn es "gut klingt", dann sind sie zufrieden und gut ist.


    Das aus meiner Sicht "Bedauerliche" ist nur, dass die Qualität dabei meist auf der Strecke bleibt, auch wenn man das nicht merkt (wie auch, ohne Vergleich/Erfahrung). Warum wohl funktionieren z.B. Convenience Produkte aus der Nahrungsmittelproduktion so gut? Inzwischen ist es doch schon so weit, dass viele Menschen diese Produkte geschmacklich(!) oft besser bewerten, als "richtiges Essen".

    Der Vergleich mag hinken, aber es ist dasselbe Prinzip, und es scheint gut zu funktionieren.


    Und sicherlich ist auch der Einsatz von hochwertigem "echten" Equipment inkl. Knowhow manchmal fragwürdig, denn seien wir doch mal ehrlich: warum soll ein Laie, der einfach gerne Schnappschüsse macht, wenn er unterwegs ist, sich mit einer professionellen, teuren, schweren Ausrüstung abschleppen (die ohne Knowhow eh nicht funktioniert), wenn das kleine und leichte XYZ Smartphone die gewünschten Bilder in einer Qualität abliefert, die dem Laien völlig ausreicht?


    Wenn ich mir ansehe, mit welchem Anspruch viele Fotos gemacht werden (Social Media, Angucken auf dem Tablet- Smartphone-Display), dann wäre es doch ein "mit Kanonen auf Spatzen schiessen", da mit schwerem Gerät zu werkeln.


    Es gibt sicherlich sehr viel mehr Laien als Amateure/Profis, wir sind hier eine Minderheit, vielleicht sogar eine "aussterbende Spezies" und alles andere als repräsentativ. Vermutlich können sich viele Smartphone Nutzer nicht einmal vorstellen, dass sich überhaupt irgendwer die Zeit nimmt, sich über dieses Thema 'nen Kopp zu machen, anstatt sich über die schöne neue Kamera-Welt zu freuen ...



    Just my 2 cents




    Mit liebem Gruß

    Frank

    Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren. Kierkegaard

  • Bedauerlich? Zum einen hat jede Bewegung auch ihre Gegenbewegung.


    Zum anderen haben wir doch alle unsere Bereiche, wo wir mit dem Mittelmaß zufrieden sind.


    Nerdig kann man letztlich in allen Bereichen sein und überall, wo man es selbst nicht ist, ist man mit diesem Mittelmaß zufrieden.


    Ob das jetzt das einem persönlich schmeckende Industriebier ist, das in Großserie gebackene Brot oder der nur durschnittliche Geschirrspüler. Ist überall das gleiche und überall bedauert man, dass die Masse nicht die ach so wichtigen feinen Unterschiede nicht bemerkt und mit dem ganzen Durchschnittskram auch noch zufrieden ist.

  • Bedauerlich ist für mich nicht, wenn Leute mit dem persönlichen Anspruch, den sie haben, zufrieden sind. Bedauerlich ist es in meinen Augen, wenn die Leute keinen "neutraleren" Maßstab mehr haben, an dem sie ihre Ansprüche beurteilen könnten. Genau deshalb funktioniert das ja so gut, "Minderwertigkeit" zu vermarkten. Das Niveau ist allerdings auch hoch genug dafür, denn wie gesagt: für die meisten Fotos muß man nicht mehr mit "Kanonen" schiessen, das Smartphone reicht mittlerweile dafür aus. Und selbst die "Nerds" werden sich mit der Zeit "anpassen", weil niemand sonst ausser ihnen selbst eventuelle Qualitätsunterschiede zu schätzen weiß. Abgesehen davon ist bei der rasanten technischen Entwicklung wohl zu erwarten, dass von Software zurecht gedengelte Smartphone-Fotos qualitativ schon bald ein Niveau erreichen, dass man sich vielleicht blöd vorkommt, wenn man sich da noch mit konventioneller Technik abrackert. Ok, "unsere Generation" tut sich damit vielleicht schwerer (Anpassung und loslassen von altbewährtem ist halt nicht so leicht), aber die Welt gehört nun mal den Jüngeren, und die ist digital, smart und künstlich "intelligent".



    Mit liebem Gruß

    Frank

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  • Selbst solche Lichtsituationen, wo man mit konventioneller Kamera normalerweise ganz genau wissen muß, wie man das händeln kann, werden auf Knopfdruck von der Smartphone-Software zurecht gedengelt.

    Mich wundert eigentlich, dass diese digitalen Helferchen nicht auch sehr viel stärker in Systemkameras einziehen. Eine Auto-HDR-Funktion, gerne, wenn sie brauchbare Ergebnisse liefert, und am besten die Einzeldateien behält und sich evtl. noch im Raw-Konverter etwas beeinflussen lässt. Mehrfachaufnahmen zur Rauschunterdrückung aus der Hand, auch gerne.

    Auto-Bokeh würde der Einsteiger-Kamera-mit-Kit-LInse Käufer sich auch mal anmachen. usw. usf.


    Ein Elektronik- (und Smartphone-)Konzern wie Sony müsste das doch viel mehr forcieren können.

    Who cares? Die Antwort ist relativ einfach: nur diejenigen, die es "besser" wissen". Das sind Leute wie wir hier, die über entsprechende Vergleiche verfügen, die jahrelange Erfahrung im Umgang mit konventionellen Kameras haben und die das interessiert, weil wir die Unterschiede (noch) sehen können. Aber wir sind hier eine Minderheit, "da draußen in der Smartphone-Welt" interessiert das vermutlich sonst niemanden mehr ...

    Wenn's für die eigenen Fotografiergewohnheiten reicht, warum nicht. In meinem Bekanntenkreis ist große Mehrheit ohne schweres Fotogerät unterwegs. Dass sie die Unterschiede zu Fotos mit großen Kameras nicht sehen, würde ich bei den meisten nicht sagen. Manche sind dafür wirklich komplett unempfänglich, interessieren sich nur dafür, was abgebildet ist, das wie ist nebensächlich. Die meisten sehen das schon, manche schauen auch gern aufwendig hergestellte Bilder an - interessieren sich aber einfach nicht dafür, selbst solche Bilder herzustellen.

    Kann verstehen. Ich höre wahnsinnig gern Musik, kann es wertschätzen, wenn jemand gut ein Instrument spielt, eine Band ein tolles Album aufgenommen hat. Bin in dem Bereich durchaus auch nerdig-enthusiastisch, freue mich über toll produzierte Alben, ärgere mich über übertriebenen "Loudness-War" oder schlecht abgemischte Konzerte oder... (was anderen wieder total egal ist). Trotzdem hatte ich nie Interesse, selbst Musik zu machen (ersetze Soundqualität durch Bildqualität und Musik durch Fotos).

    Man denke nur mal an die MP3 Technik und wie sich seitdem der Umgang mit Audiodaten "entwickelt" hat, ich kenne keine jüngeren Semester mehr, die noch große Audiotürme mit sündhaft teuren Einzelgeräten in der Bude stehen haben. Smartphone und bestenfalls noch ein "WLAN-Boomster-Lautsprecher", that's it. Und die Leute hinterfragen einen möglichen Vergleich mit hochwertigen Komponenten nicht mehr, sie urteilen rein nach persönlichem Empfinden, wenn es "gut klingt", dann sind sie zufrieden und gut ist.

    Zum einen, sehr offtopic, Thema mp3 - ich höre bei guten mp3s echt keinen Unterschied zu lossless, auch mit ordentlichem Wiedergabe Equipment. Genauso wie ich keinen Unterschied sehe, wenn ich meine Bilder am Ende des Bildbearbeitungsworkflows als gutes jpg abspeichere und so zum Drucker schicke oder als Desktopmotiv verwende.


    Zum Thema große Audio-Türme, da kann man sich natürlich andersrum immer Fragen, wer die wirklich braucht und ob man ihnen den Platz, den sie brauchen, einräumen möchte. Ist man als Musikhörer Enthusiast, der sich daran freut, einen satten kraftvollen Klang zu haben und feine Details herauszuhören? Oder reicht einem weniger Qualität, weil man eh nicht so genau darauf achtet? Wichtig ist eigentlich, dass man sich hier eben selbst klar wird, was man braucht, was das Hobby ist. Eine fette nicht genutze oder nur beiläufig im HIntergrund dudelnde Stereoanlage ist schließlich auch keine sonderlich gute Investition, sondern nur ein platzhungriger Staubfänger oder Statussymbol.


    Glaube niemand ist überall Enthusiast - um das überall zu sein, fehlt allein die Zeit und teuer würde das auch. ;-) Andere Fragen sich sicher, wie der enthusiatische Fotograf denn mit solchen Töpfen/Messern Freude beim Kochen haben kann, warum er abgetragene Normalo-Kleidung trägt, ob ihm Wein vom Discounter wirklich schmeckt, warum er seinen Garten nur notdürftig pflegt (oder etwa nichtmal einen hat), weshalb er mit so einem klapprigen Rad oder Auto durch die Gegend fährt (und es nichtmal selbst repariert), Discounter-Kaffee aus einer Filtermaschine trinkt,.....


    (Antwort überschneidet sich z.t. mit deiner letzten Antwort)

  • Tolle Diskussion, macht Spaß mitzulesen! :daumenhoch:


    Man muss ja auch immer so ein bisschen auf das Prinzip des 'Ausreichenden' schauen. Es steht außer jeder Frage für mich, dass Smartphones Bilder abliefern, die 'ausreichender' sind als alles, was früher in der Breite mit irgendwelchen analogen Kleinbildkameras fotografiert wurde. Ja, die Geschmacksrichtung geht dabei stark in den Bereich 'Convenient' aber das ist ja auch das Ziel! Zufriedenheit. Alles Drauf, alles gut erkennbar, egal wie das Licht war, Gesichter, Himmel, Hintergrund.


    Welche Rolle kommt da der Systemkamera zu? Die Dynamik, Benjamins Steckenpferd, kann man meiner Meinung nach als Argument vergessen, die wird 'computational' ersetzt. Spice and Flavour braten sich die Leute direkt in der App oder in einer Nachbearbeitungsapp auf die Bilder. Gerne auch den 'natürlichen' Filmlook. Also was?


    Ein nach wie vor vorhandener Pluspunkt ist der optische Zoom bzw. die Möglichkeit zur Verwendung von Teleobjektiven. Entsprechendes gibt es nur in Ausnahmefällen und nur mit großen Einschränkungen auch am Smartphone. Dann ist da natürlich die echte, fehlerfreie und 'dreidimensionale' Plastizität über Schärfentiefe. Und das Gefühl von Authentizität, gerade bei Festbrennweiten mit Charakter. Aber das ist schon subjektiv geprägt, da sind wir nahe an der mp3-versus-CD-Frage.


    Und zum guten Schluss bleibt natürlich als belastbarster Vorsprung auch das Gegenteil des 'fertigen' Bildes, das ein Smartphone erzeugt: RAW-Daten, die Details und Auflösung bieten, die jenseits des mit einem Smartphone erreichbaren liegen. Und die eine Bearbeitungstiefe zulassen, die mit Smartphonebildern nicht gelingen kann. Der Rest ist Liebe zur Technik, zumindest bei mir...

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  • Ich benutze beides - Smartphone (das auch RAWs kann) und DSLR mit den entsprechenden Objektiven.


    Das Smartphone kommt zum Einsatz, wenn ich nichts Schweres mitnehmen möchte und wenn die Fotos schnell mal oder auch nur online gezeigt werden sollen.


    Die DSLR kommt zum Einsatz, wenn ich Tele oder Weitwinkel brauche, wenn ich ggf. croppen will/muss oder wenn ich eine große Offenblende brauche.


    Und ganz ehrlich - am Monitor kann ich bei "Standardmotiven" manchmal nicht unterscheiden, ob das Foto mit DSLR oder Smartphone gemacht wurde. Unterschiede merke ich vor allem im größeren Druck - andere Betrachter sehen den Unterschied da aber auch nicht.


    Ich nutze beides mit großem Vergnügen und sehe keine Notwendigkeit für ein "entweder oder". Müsste ich mich zwingend für eins entscheiden, hätte natürlich immer noch die DSLR die Nase vorn.

    Lieben Gruß
    Andrea


    ---------------
    Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen.

  • Ich war die letzten drei Wochen in Südamerika unterwegs und habe sowohl das iPhone als auch die Oly-Systemkamera im Einsatz gehabt.

    Ich hatte das 12-100mm als Immerdrauf-Objektiv dabei. Die neue Super-Weitwinkel-Funktion des iPhone 11 hat mir daneben sehr gute Dienste geleistet und auch für Panoramen, die ich in der Vergangenheit oftmals manuell gestitched habe, kommt fast nur noch das Smartphone zum Einsatz (DMD-Panorama-App in der HD-Version, kann ich jedem wärmstens empfehlen).


    Nur mit dem Smartphone fotografieren könnte ich mir aktuell noch nicht vorstellen, aber es ist irgendwie auch schon befreiend, wenn man nicht überall die große schwere Kamera mit rumschleppen muss und trotzdem recht ansehnliche Fotos machen kann.

  • Ja, das geht mir auch so. Sonnenuntergang und keine Kamera dabei?...



    ... Natürlich geht so was mit Kamera, Stativ, Grau Filter und Nachbearbeitung besser. Die Frage ist halt, ob es so nicht reicht und ob der Abend (mit Freunden am Strand) so nicht erheblich unaufgeregt er bleiben konnte (konnte er!)

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  • Ich bin jetzt nicht der Smartphone-Fotograf und besitze auch kein hochklassiges IPhone, aber ich kann den Trend zu "Kleiner und Leichter" sehr gut nachvollziehen. So denke ich auch darüber nach, den ganzen "Ballast" an schwerer Kamera und schweren und raumfordernden Objektiven irgendwann über Bord zu werfen und mich auf eine Kompaktkamera zu konzentrieren, mit der ich einen Großteil an fotografischen Themen abdecken kann.

    Für mich geht da Leica den richtigen Weg (Q bzw. Q2) - klein, fein, optisch sehr hochwertig und leider viel zu teuer! Aber in dieser Richtung wird sich zukünftig einiges tun, ob nun Sony oder andere Produzenten. Zumal dann immer die Möglichkeit besteht, aus den RAW-Files noch etwas herauszukitzeln.

    So ein wenig Kamerafeeling möchte ich mir damit aber noch erhalten, nur mit dem Smartphone alleine , das wäre für mich jedenfalls im Moment undenkbar.


    lg willi

    "Es kann von keinem vernünftigen Menschen jeden Tag was Gescheites kommen." Hans Meyer

  • Nur mit dem Smartphone fotografieren könnte ich mir aktuell noch nicht vorstellen, aber es ist irgendwie auch schon befreiend, wenn man nicht überall die große schwere Kamera mit rumschleppen muss und trotzdem recht ansehnliche Fotos machen kann.

    Zumindest die Kompakte hat das Smartphone bei mir auch schon komplett abgelöst. Da empfinde ich es auch definitv als Komfortgewinn, nicht mehr Handy und Kamera, sondern nur noch Handy herumtragen zu "müssen". :smile:

  • Ich bin jetzt nicht der Smartphone-Fotograf und besitze auch kein hochklassiges IPhone, aber ich kann den Trend zu "Kleiner und Leichter" sehr gut nachvollziehen.

    Das Bild oben würde mit einem 200,- Euro-Billig-Huawei geschossen!

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  • Selbst mein nun schon fünf Jahre altes Samsung S5 macht bei schönem Wetter ganz passable Aufnahmen, aber trotzdem kann ich mich mit

    Handyfotografie nicht recht anfreunden, vielleicht liegt das auch am Alter ;-)

    Nee, so eine kleine spiegellose Kompakte wäre schon was für's Rentnerleben, die hätte ich öfter dabei und damit

    doch noch so etwas wie eine Kamera...:duck:


    Heute Morgen mit dem Galaxy S5



    lg willi

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