Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 12-40mm f/2.8

  • es scheint wohl so, dass die Randleistung etwas besser ist, als beim Panasonic-Konkurrent, der wiederum minimal besser im Zentrum auflöst und im Weitwinkel-Bereich deutlich weniger verzeichnet.


    Das Bokeh beim Oly könnte auch etwas schöner sein... aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau (ist der Preis allerdings ja auch....) :)

    Sony A7R IV + Sony: 20/1.8; 35/1.8; 85/1.8 + Minolta-Gläser

  • ...Norbert, man muss das mal etwas differenzierter sehen. Photozone macht es sich hier ziemlich einfach, indem man immer wieder andere Scalen benutzt, womit die Vignettierung hier mit 1.2 (ich gehe mal von 1,8-2 unkorrigiert aus) auf dem selben Level liegt, wie bei einem hochgelobten Canon 24-70mm F2.8 l IS USM II. Das Tamron 24-70mm F2.8 schafft es hier auf satte 2.14. Ähnlich siehts bei der Distortion aus. So bekommt man wenigstens gleich was passendes, wo nicht irgendein Preset wieder korrigieren muss.


    Bitte immer nicht vergessen, welchen Spagat die hier gehen.


    Tamron: http://www.photozone.de/canon_…amron2470f28eosff?start=1
    Canon: http://www.photozone.de/canon_…canon2470f28mk2ff?start=1

  • ...Robin Wong hat jetzt ebenfalls einen Review zum 12-40mm


    http://robinwong.blogspot.de/2…-40mm-f28-pro-lens_6.html


    Auch wenn da elektronisch eingegriffen wird, die Linse ist trotz der Korrekturen unglaublich gut. 10mm mehr und man hätte evtl ein Objektiv gehabt, mit welchem man normale Portraits bei schöner Freistellung hätte produzieren können. So ist mir das immer alles zu nahe dran, damit was passiert.



    Was mich bei den Korrekturen interessieren würde, ist die Art des Kompromisses. Wenn ich optisch die Fehler korrigieren würde, würden wahrscheinlich durch diese Korrektur auch wieder so viele Fehler eingebaut werden, dass man sich den Aufwand hätte sparen können. Gerade der Punkt CAs dürfte da interessant werden...

  • ich sehe das Ganze mittlerweile etwas kritisch.


    Sowohl bei Olympus, als auch bei Panasonic verlangt man für solche Objektive Preise, die man eigentlich im Kleinbild-Lager vermuten könnte. Solche Verzeichnungen sind dann gemessen am Preis in meinen Augen eine bodenlose Frechheit.
    ...frei nach dem Motto - konstruieren wir mit möglichst großem Profit und rechnen den Sche*** einfach schön.
    Ich kämme mir bei einem 1000 Euro Objektiv mit einer solchen Verzeichung ziemlich verladen vor...


    ähnlich hoch gegriffen ist in meinen Augen auch der Preis des 75 1.8, auch wenn dieses Objektiv optisch über jeden Zweifel erhaben ist.
    Die Pendants für das Vollformat von Nikon und Canon (80 1.8)) kosten weniger als die Hälfte und sind sogar für Kleinbild-Sensoren gerechnet......

    Sony A7R IV + Sony: 20/1.8; 35/1.8; 85/1.8 + Minolta-Gläser

    Edited once, last by Heiko_R ().

  • Tja, gute Linsen für wenig Äppel - der immer währende Wunsch des interessierten Käufers. Dass mfT in Summe ein teurer Spaß ist, muss jeder wissen, der sich darauf einlässt (mich eingeschlossen). Selbst wenn der Konstruktions- und Fertigungsaufwand für ein Objektiv mit dem Pendant von CASONIK vergleichbar ist, reden wir über Stückzahlen im Bereich von vielleicht 1-2% des Volumens bei den Big 3. Die Economies of scale verhindern dass die Preise dann im gleichen Spektrum liegen.


    Das 75-er sehe ich übrigens durchaus auf einem Niveau mit einem Canon 'L' Objektiv, und da wird es schon eng mit "Hälfte des Preises". Für ein 12-40mm, dass seine Qualität mehr aus Software als aus Hardware zu beziehen scheint, kann man das aber auch anders bewerten, da gebe ich Dir recht. Wobei ich nicht weiß, ob man durch die optische Korrektur der Verzeichnung nicht - rein physikalisch - andere Bildfehler einhandelt. Es könnte ja auch sein, dass man sich optisch auf die Optimierung von Eigenschaften konzentriert, die sich nicht so leicht Korrektur rechnen lassen (Schärfe, Bokeh, Kontrast, Farbe), um dann per Software die Sachen zu korrigieren, die dafür besser in Frage kommen. Ist aber nur eine Vermutung von mir, ich verstehe davon zu wenig.


    Die Ergebnisse mit dem 75-er sind jedenfalls in jeder Hinsicht erste Sahne - keines meiner bisherigen Objektive (inkl. 85mm 1.8 an Canon) hat mir bisher solche Ergebnisse geliefert. Und - man sieht das wirklich auf den ersten Blick am Bildschirm. Schon das hoch gelobte 45-er fällt dagegen deutlich ab, vom Kit ganz zu schweigen. Dazu kommt, dass die E-M5 und die E-M10 beide mit dem 75-er erst so richtig schnell werden. Doch der Preis ist heftig - und leider eignen sich nicht alle Motive für diesen Bildwinkel. Ein schnelles 24-80 (KB) wäre schon eine willkommene Bereicherung, und je preiswerter desto besser.

  • Ich liebäugel damit, mir obiges Objektiv zuzulegen und wundere mich, dass ich über die Suche dazu nichts finde. :-o


    Gibt es dazu wirklich keinen Faden? Hat das Objektiv jemand und kann berichten?


    Frage in den entsprechenden Thread verschoben

  • Arie, das ist doch das Objektiv, das mit der E-M1 standardmäßig verkauft wird. Seit 2 Jahren fotografiere ich mit dieser Kombi. Die Abbildungsleistung ist über jeden Zweifel erhaben: scharf bis zum Rand, auch bei 2.8, gegenlichttauglich, affenschnell (mit der E-M1) - man drückt den Auslöser einfach durch ohne vor zu fokussieren. An Vignette, Verzeichnung oder chromat. Fehler denkt man bei diesem Objektiv nie. Und es hat einen Schärfering: zum manuellen Fokussieren zieht man den einfach Richtung Kamera. (Anfangs stellt man sich gelegentlich blöd an: Kamera fokussiert nicht - bis man drauf kommt, dass man den Ring verschoben hatte.)
    Die Mehrzahl der Bilder in diesen Berichten hab ich mit dem 12-40 aufgenommen:
    Schlösser der Loire
    Dolomiten
    Blumau

  • affenschnell (mit der E-M1)

    Arie,
    auch mit der E-M5 Mk II ist es "sauschnell". Es ist das beste, was ich je auf einer Kamera seit Jahren hatte (war vorher im Nikonlager). Die Vorzüge hat Bertram schon gepriesen, da kann ich nichts mehr dazu beifügen. Auch die Sicherheit, dass Du damit sehr witterungsunabhängig bist, lässt einen ruhiger fotografieren. Regen- und Staubdicht und bis Minus 10 Grad läuft es ohne Probleme.


    Diese Aufnahmen habe ich mit der Kombination E-M5 Mk I und dem 12-40er gemacht und durch DxO gejagt. Das heißt, wenn tatsächlich irgendwo eine klitzekleine Verzeichnung oder ein "Tönnchen" war, ist es weg (Optische Module für das Objektiv korrigieren das automatisch).


    Seit ich die E-M5 Mk II habe, habe ich diese Aufnahmen gemacht, aber ohne DxO = also mit allen "Fehlern", wenn man überhaupt davon sprechen kann.


    Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.


    Einzig die Frage, wo Du es kaufen möchtest, bestimmt den Preis. Liste = 999,00 €. Im Internetz findest Du es als Neuware mit Garantie über Olympus schon ab 559,90 € (siehe auch meinen Beitrag ...... Hongkongchinese.....).

  • Tipp:
    Eine Besonderheit hat das Objektiv schon. Je nach dem, wie man die Kamera aus der Tasche holt, kann es passieren, dass man versehentlich den vorderen Ring (manuelles Scharfstellen) nach hinten geschoben hat und wundert sich, warum die Kamera nicht scharf stellt. Also nur den Ring wieder nach vorn schieben. Das ist schon allen so ergangen, die ich kenne und die dieses Objektiv haben.

  • Gestern ist die Linse wohlerhalten hier angekommen. Ich bin direkt zum Ruhrorter Hafen und habe ein paar unspektakuläre Aufnahmen gemacht. Dabei ist der Aha-Effekt noch ausgeblieben. Das Bokeh von der Linse gefällt mir jedenfalls nicht.

  • @Arie:Bitte weitere Details (zu gegebener Zeit)!
    Ich finde die Linse zwar interessant, wurde aber bisher vom Preis abgeschreckt.
    Bei KB-äquivalenter Blende von 5,6 dürfte sich auch das Freistellen in Grenzen halten, oder?

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