Warum wird m43 immer größer und schwerer?

  • Hab ich irgendwas zentrales nicht verstanden? Die GX800 ist nagelneu und nicht wirklich entscheidend größer als die GM5. Oder? Sie ist sogar schlanker als die GM5 (wenn auch ebenfalls minimal).


    Compare camera dimensions side by side


    Mir scheint die GM5 schon so eine Art Grenze des machbaren und handhabbaren darzustellen. Man hätte ihr mit reichlich möge womöglich einen integrierten Minisucher wünschen können aber offenbar hat sie sich auch so schon nicht ausreichend gut verkauft...

    www.stefansenf.de
    Ich moderiere in grün, der Rest ist nur meine Meinung ;-)
    Ricoh Theta V | Pentax KP, 10-17, 18-300, 15, 21, 35, 55, 70 und Lensbaby | Samsung NX1000 und NX300 mit 16, 16-50, 20-50 und Altglas

  • Muss nicht schlanker sein, aber mir fehlt da der Sucher und vor allem aber das Drehrädchen mit dem die Belichtungskorrektur & Blende bzw. Zeit einfach einstellbar sind. Dafür hat die neue nen kleinen Blitz drin, den vermisse ich nun eher selten. Es sind sowieso nur geringfügige Abweichungen zwischen den Body´s, 5mm von der GM5 zur GX800 in der Höhe & zur GX80 wieder 5-6mm mehr. Aber die GX800 wäre zumindest noch nicht "zu" groß.

  • Das habe ich im Laufe der Jahre und der Entwicklung der Digitalkmeras x-mal gehabt. Da hast Du mal das Gefühl, daß nun endlich ein Kamerahersteller den "richtigen" Weg einschlägt und dann kommen Folgeprodukte mit denen Du gar nichts anfangen kannst.
    Das ist so und der Lauf der Dinge heute. Deine GM5 wird doch dadurch nicht schlechter ;-) Manchmal ist das auch ein Zeichen sich
    an dem zu freuen was man hat und nicht gleich nach dem nächsten Teil zu schielen.

  • Ich habe im letzten halben Jahr erstmal genug "geschielt", Umstieg auf MFT vollzogen mit 2 Body´s & diversen Objektiven. Das reicht erstmal, aber so´n bisschen Informieren muss man sich ja... ...und natürlich nur kucken, nicht kaufen... ;-)


    Nee, erst mal richtig ankommen ist angesagt. Da ich die GM5 aber gebraucht gekauft habe werde ich mich nach einer recht "neuen" Gebrauchten umsehen bevor´s die nicht mehr gibt. Mit dem aufklebbaren kleinen Sony RX100 Griff ist die GM5 übrigens angenehmer zu halten.

  • ...Warum gibt es nun einige größere Bodies?! Grundsätzlich ist nicht alles größer geworden, die E-M5 MKII ist sogar niedriger, da der Accessory Port weg ist. Die E-M1 MKII ist nun etwas voluminöser, die GH5 größer, aber warum auch nicht? Olympus und Panasonic währen döch völlig bescheuert, wenn sie nicht alle Käufergruppen ansprechen würden. Nur weil mFT kleine Optiken möglich macht, muss doch nicht jedes Gerät eine Miniatur sein. Sowas wie die E-M1 MKII richtet sich an den Pro, der auch mal schwerere Optiken nutzen kann oder möchte. sie ist darauf aus, sehr gut in der Hand zu liegen, kurz gesagt, sie will keine Pen sein. Die GX8 ist da genau das selbe Beispiel.


    Macht euch bitte von dem Gedanken frei, dass alles nur aus Miniaturen bestehen darf. Wie Stefan schreibt, es gibt genauso die anderen Angebote, aber warum war denn sowas wie die GMs ein Flopp? Weil die Dinger für die meisten zu klein waren, keinen Stabi hatten, zuerst der Sucher fehlte, es bei beiden kein Klappdisplay gab und sie für das was sie waren, schicht weg zu teuer waren. Olympus hat bis heute ebenfalls massive Probleme, die kleinen Pens loszuwerden. Was meines erachtens auch nur am fehlenden Sucher liegt.


    Ansonsten ist es eine klare Sache, die GX7 ist weiterhin klein, die PL-8 ist weiterhin klein, sowohl E-M10 und E-M5 sind nicht größer geworden, also über was reden wir hier? Das die Pro Bodies, Pro Größen haben?!
    Schaut euch mal die einzelnen Modelle im Vergleich an, ich hab hier mal einige zusammengefasst Compact Camera Meter ...

  • Ich sehe wie @ghooosty.
    Mir wären an der GM5 der Monitor und der Suche zu klein.
    Außerdem will ich nach der genialen Bedienung mit den Rädchen der OM-Ds nix anderes mehr.
    Die OM-D M10 II solltest DU wirklich mal befummelt haben, bevor Du sagst, sie sei zu groß.

    Von mir eingestellte Bilder dürfen bearbeitet und bei dft gezeigt werden.

  • ...und ich kann schon meine Lumix G3 kaum in die Hand nehmen ohne am Tastenfeld oder Touchscreen unbeabsichtigt Zeug zu verstellen... :duck:


    Ständig lese ich, die Sensoren meiner Kameras seien veraltet. Nur merke ich selbst nichts davon...

  • Sehe ich wie Norbert. Und dazu kommt daß man als "Mensch in der zweiten Lebenshälfte" ja auch noch ab und zu
    erkennen können muß, wo man da gerade draufdrückt oder anfasst. Für mich heißt das dann: Brille auf, Licht an.
    Bei der zunehmenden Miniaturisierung aller möglichen Gegenstände des täglichen Lebens wird das manchmal lästig
    und man sehnt sich zurück nach dicken Knöpfen und klaren "user interfaces". Und nach Dingen die man anfassen kann
    ohne gleich eine Funktion, Kommunikation oder Reaktion auszulösen.

  • Spannende Diskussion hier!


    Noch mal zu meiner Ausrüstung. Ich denke auch, die empfohlene Oly M10II würde meine Probleme mit Shutterstock und Sucher lösen und ich würde einen viel besseren Stabi hinzugewinnen.
    Mein "nicht so gefallen" des 14 -140 II könnte ich evtl. lösen mit Leica 2,8/12-60 & 50 - 200. Ich gewinne 1 Blende Lichtstärke, vermutlich an Bildqualität und ein bißchen an Weitwinkel und Tele. Könnte mich glücklich machen. :smile:


    Anderer Seits würde meine Fototasche um mindestens 50 % schwerer, ich rechne mit 1,5 - 1,8 kg, statt 1 kg, und mich vermutlich um 2,5 k€ ärmer machen. Beides kein Pappenstil für mich.


    Würde ich für das Geld nicht eine APS-C Ausrüstung bekommen, die vielleicht sogar etwas leichter ist? Aber z.b. ein besseres LowLight Verhalten hat? Den erweiterten Brennweitenbereich benötige ich nicht wirklich und er ist mir eigentlich auch keinen Euro und kein zusätzliches Schleppen wert. 28 - 250 mm (Kleinbild) reichen mir.


    Konkrete Vorschläge aller Art sind willkommen.



    Meine darunter liegende Frage ist, lohnt es sich weiter in m43 zu investieren, wenn man auf "BildQualität pro Gramm" wert legt? Mein Beispiel ist immer noch z.B. die GH5 + 1,2/25 (1,14 kg) im Vergleich zu Nikon D750 + 1,8/50 (0,91 kg). Ich kenne beide Kameras und Objektive nicht, gehe aber davon aus, dass der Vollformater die mFT trotz des lichtwschwächeren Objektivs deutlich in die Tasche steckt. Ich habe sicher ein extremes Beispiel gewählt, aber hier sieht man, dass mFT, wenn man versucht die Qualität innerhalb des Sensorformates hochzutreiben, recht schwergewichtig wird, sogar schwerer als Vollformat.
    Einen Kompromiss bei der Bildqualität mache ich - mit UnterGrenze - gerne, wenn ich dadurch "Unbeschwertheit" gewinne. Nur hier geht die Rechnung eben nicht mehr auf. Wird Qualität bei mFT mit überproportional viel Gewicht erkauft?

  • Ich glaube Nicht das die D750 jemand in die Tasche steckt, eher die Panasonic die Nikon ;) die DSLR spielt ihren Trumpf gegen die GH-5 (weil du die gerade genannt hast)nur bei der ISO Zahl aus, ich halte unter normalen Bedingungen den Unterschied eh für relativ gering zwischen APS-C, Kleinbild und mFT, in Sachen Freistellung sieht man schon Unterschiede, aber man rennt ja nun auch nicht 365 Tage mit Blende 1,2 durch die Gegend :-P


    Ich hatte jetzt mal wieder die Bilder meiner heiß geliebten Olympus XZ-2 vor Augen am Rechner, ein Winziger Sensor ja- aber das andere war dafür perfekt! Scharf ohne Ende bis in die Ecken! Wunderbare "fertige" JPG, Schnell, Haptisch ein Traum , und selbst über ISO 400 und mehr keine Probleme.. ich weiß bis heute nicht warum diese Kamera nie einen Nachfolger hatte und so wenig Erfolg, die vereint für mich einfach alles was ich von einer Kompakten will, Wenn ICH nochmal Vor der Entscheidung stehen würde, würde ich mir lieber die Olympus gebraucht holen als so eine GM5.... :kaffee:
    Also Kompakter geht auch ohne im mFT Lager zu stöbern :mrgreen:

  • Mein Beispiel ist immer noch z.B. die GH5 + 1,2/25 (1,14 kg) im Vergleich zu Nikon D750 + 1,8/50 (0,91 kg). ...

    Bitte nicht persönlich nehmen, aber dies ist doch irgendwie ein Vergleich von Äpfel und Birnen: Die Pana GH Serie wurde von Anfang an als "Camcorder mit Fotofunktion" konzipiert. Wie sieht es mit der "Videokompetenz" bei der D750 aus? Wie hat sich denn die Videotechnik bei Pana entwickelt seit der GH1? Wenn man eine MFT Kamera bauen würde, die "lediglich" die Möglichkeiten einer D750 hätte, wie leicht und wie klein wäre die denn (durch kleineren Sensor, Auflagemaß und Spiegellosigkeit)?? Die Schwerpunkte dieser Kameras sind so unterschiedlich, dass man sie mMn überhaupt nicht miteinander vergleichen kann: Wer Freistellung und hohe ISOs will, nimmt die D750 und wer filmen die GH5, oder?


    Vielleicht zur kurzen Erinnerung zu MFT:
    Micro Four Thirds – Wikipedia


    Persönlich sehe ich übrigens nicht den Faktor "Gewicht" im Vordergrund stehend, sondern vielmehr den (völlig subjektiven) Faktor "Handling" im Allgemeinen.


    Wenn meine Kaufvorgabe "bestmögliche BQ mit Superzoom bei gutem Handling/Volumen/Gewicht" wäre, und das scheint ja dein Hauptinteresse zu sein, würde ich mich tatsächlich am ehesten bei APSC umschauen, aber weniger wegen den Bodies als vielmehr wegen den Objektiven, vor allem auch der der Dritthersteller (Sigma & Co.). Diese Kategorie reißt mich bei MFT nämlich nicht gerade zu Begeisterungsausbrüchen hin. Die paar Gramm event. Unterschied machen dann die Suppe eh nicht fett.

    lg, Achim

    (Von mir eingestellte Bilder dürfen grundsätzlich bearbeitet und bei DFT gezeigt werden.)

  • Meine darunter liegende Frage ist, lohnt es sich weiter in m43 zu investieren, wenn man auf "BildQualität pro Gramm" wert legt? Mein Beispiel ist immer noch z.B. die GH5 + 1,2/25 (1,14 kg) im Vergleich zu Nikon D750 + 1,8/50 (0,91 kg).

    Das Beispiel sehe ich wie @aeirich eigentlich ebenfalls als Äpfel/Birnen-Vergleich, das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte. Aber wenn man das Prinzip "Bildqualität pro Gramm" konsequent zu Ende denkt, wäre meine Empfehlung sowieso eher der Weg von @Heiko_R: Eine Sony A7R mit einer handvoll hochwertiger manueller Minolta-Festbrennweiten. Mehr BQ bei weniger Gewicht ist derzeit wohl kaum machbar. Nachteil dabei ist natürlich die fehlende Flexibilität durch die Beschränkung auf Festbrennweiten und manuelle Fokussierung. Je nach persönlicher Anforderung/Gewohnheit kann das entweder schon ein Ausschlusskriterium sein oder man kann sich mit dieser Art der entschleunigten Fotografie anfreunden.


    Ich habe sicher ein extremes Beispiel gewählt, aber hier sieht man, dass mFT, wenn man versucht die Qualität innerhalb des Sensorformates hochzutreiben, recht schwergewichtig wird, sogar schwerer als Vollformat.

    Ja, das ist sicher so. Und man kommt hier auch leider nicht darum herum, das Äquivalenz-Thema zumindest zu streifen. Theoretisch (!) kann man innerhalb gewisser Grenzen die Nachteile eines kleineren Sensors gegenüber einem größeren Sensor bis zu einem gewissen Grad durch entsprechend lichtstärkeres und größeres Glas völlig kompensieren. Ein für meine Begriffe immer noch unterschätzter Geheimtipp dabei ist der Metabones Speedbooster, mit welchem KB-Objektive an kleineren Sensoren verwendet werden können, ohne dass der Crop-Faktor berücksichtigt werden muss und damit ihre ursprüngliche Leistung voll und ganz an kleineren Sensoren "entfalten" können.
    Praktisch (!) muss man natürlich trotzdem jedes System so betrachten, wie es für sich genommen aktuell nunmal aufgestellt ist, mit all seinen individuellen Stärken und Schwächen.


    Ich glaube Nicht das die D750 jemand in die Tasche steckt, eher die Panasonic die Nikon die DSLR spielt ihren Trumpf gegen die GH-5 (weil du die gerade genannt hast)nur bei der ISO Zahl aus...

    Sorry, wenn ich das so plump formuliere, aber da ich aus eigener Erfahrung den Unterschied zu einer D7000 kenne, deren älterer APS-C-Sensor in etwa mit den aktuellen mFT-Sensoren vergleichbar ist: Die D750 steckt eine GH-5 in Sachen Bildqualität in so ziemlich jeder Hinsicht in die Tasche. Das fängt beim Grundrauschen bei Basis-ISO an, geht über spürbar mehr Reserven beim Dynamikumfang (bei jedweder ISO-Stufe) bis hin zum natürlich allgemein niedrigeren Rauschniveau im High-ISO-Bereich.
    Aber: Das gilt natürlich nur, wenn man auch konsequent auf das Raw-Format setzt und dessen Vorteile zu nutzen weiß. Ansonsten gebe ich dir völlig Recht: Mit ooc-jpegs bei guten Lichtverhältnissen sind mittlerweile alle Hersteller auf einem so hohen Niveau, dass sich auf den üblichen Ausgabegrößen kaum ein Unterschied ausmachen lässt.

  • Ich hab mal spasseshalber die DXOMark Sensortests
    der aktuellen Olys mit aktuellen und älteren APS-C Systemkameras verglichen.


    Oly ist jetz dort wo eine APS-C Samsung NX1000 oder NX20 2012 war.
    Und das war damals nicht die Krone der Sensorbaukunst.
    Davon ab, dass Oly etwa 1/2-2/3 Blende weniger Licht hat bei gleicher ISO Einstellung.
    (also bescheisst wie Fuji)


    Ich würde meinen Sackgasse aufgrund des Sensorformats...


    Man hat die letzten Jahre aufgrund der Fertigung
    die Verdrahtung verkleinern können oder gar hinter den Sensor verlegt
    (BSI CMOS) und auch bessere Microlinsen vor den Sensoren verbaut und somit die Lichtausbeute erhöht , man hat den A/D Wandler in den Sensor integriert für eine bessere Dynamik,
    man hat stärkere Prozessoren verbaut und bessere Algorithmen zur Rauschunterdrückung entwickelt.
    Aber dem Ganzen sind natürlich physikalische Grenzen gesetzt bis man den nächsten
    grossen Trick auf Lager hat und überall verbaut. Aber die Schritte werden kleiner wie nach den 2004er Jahren sind erstmal alle Ideen wieder überall verbaut.


    Also ich glaube, grössere Objektive und Gehäuse müssen
    bei Oly sein, sonst könnte man längst nicht mal mehr mit APS-C mithalten.
    Nur kleiner als APS-C lockt keinen mehr hintern Ofen hervor.
    Eine APS-C Alpha (NEX) oder Samsung NX ist auch kein Riesentrümmer.

  • Sorry, wenn ich das so plump formuliere, aber da ich aus eigener Erfahrung den Unterschied zu einer D7000 kenne, deren älterer APS-C-Sensor in etwa mit den aktuellen mFT-Sensoren vergleichbar ist: Die D750 steckt eine GH-5 in Sachen Bildqualität in so ziemlich jeder Hinsicht in die Tasche. Das fängt beim Grundrauschen bei Basis-ISO an, geht über spürbar mehr Reserven beim Dynamikumfang (bei jedweder ISO-Stufe) bis hin zum natürlich allgemein niedrigeren Rauschniveau im High-ISO-Bereich.Aber: Das gilt natürlich nur, wenn man auch konsequent auf das Raw-Format setzt und dessen Vorteile zu nutzen weiß. Ansonsten gebe ich dir völlig Recht: Mit ooc-jpegs bei guten Lichtverhältnissen sind mittlerweile alle Hersteller auf einem so hohen Niveau, dass sich auf den üblichen Ausgabegrößen kaum ein Unterschied ausmachen lässt.


    Da gebe ich dir Recht! Ich meinte das eher auf technischer Ebene, AF, Video und und und... Wenn es wirklich NUR um die reine Bildqualität geht gewinnt die Nikon :smile:

  • Das mit der "Bildqualität" war schon immer eine Falle in die unzählige Forennutzer getappt sind.
    Die, die sich aktiv beteiligten und natürlich nie zum Ergebnis kamen und die Anderen.
    Die Anderen richteten sich nach vermeintlichen Erkenntnissen in solchen Diskussionen und richteten
    danach ihre Kauf- oder womöglich sogar Systementscheidung aus. Deshalb an dieser Stelle mal (m)eine
    differenzierte Betrachtung (als weder Fourthirds- noch Nikonhaber).


    Wenn es einheitliche Kriterien für den Begriff "Bildqualität" gäbe und diese messbar wären bliebe
    am Schluss nur noch eine Kamera übrig. Und das wäre nicht die D750.
    Wenn es einheitliche Kriterien für eine Systemkamera unter Berücksichtigung aller aktuellen technischen
    Möglichkeiten gäbe und man das in einer Art Tabelle erfassen und auswerten könnte wäre eine D750 irgendwo
    da drin aber nicht an der Spitze.


    Also ist doch bitte unbedingt der jeweils individuelle Wohlfühlfaktor zu nennen und zu beschreiben wenn es darum geht
    daß andere (...) nachvollziehen und folgen können. Was ist mir wichtig und wie schlagen sich meine Kameras im
    Verhältnis dazu?


    "BildQualität pro Gramm" im Bezug auf Kameras klingt ohne weitere Kriterien für mich so wie "Schönheit pro Gramm" im
    Bezug auf Frauen. Beides wunderschöne Hobbies und geniale Auslöser zum Popcorn holen und threads befeuern :cheers:

  • Ich empfinde den Begriff bzw. das Kriterium Bildqualität ohnehin absolut überbewertet. Meiner Meinung nach der viel wichtigere Ansatz lautet "Bildanmutung". DIESE ist eigentlich das entscheidende an einem gelungenen Foto, da sie mit dem Motiv bzw. dem Bildaufbau synergisch verschmilzt.
    Wenn man sein fotografieren mehr über die Bildanmutung als über die (technische) Bildqualität definiert, geht auf einmal vieles einfacher, darunter natürlich auch vieles, was im Forenkontext eigentlich verpönt oder zumindest vernaserümpft ist: veraltete Kameras verwenden, fehlerbehaftete analoge Objektive oder Kitlinsen, CCD-Jpegs ooc, Instagram/Fake-SW Filter und noch reichlich mehr.
    Im Gegensatz zur Bildqualität und dem ganzen dxo-mark und Siemenskurvengedöns ist die Bildanmutung nicht mess- und vergleichbar, dafür aber frei wie ein Vogel.


    WAS TUT DAS SO GUT!


    Ständig lese ich, die Sensoren meiner Kameras seien veraltet. Nur merke ich selbst nichts davon...

  • Wenn ich es richtig sehe gibt es bei mft doch das Eine wie das Andere. Also kleine und leichte Lösungen und auch was
    größeres, schwereres.
    Wenn das so ist, wo ist dann das eigentliche Problem?

    Dass die größeren m43 Kameras und Objektive kaum eine Gewichtsersparnis bringen, gegenüber APSC und sogar gegenüber vollem Kleinbild. Warum also soll ich die Nachteile eines kleinen Sensors in Kauf nehmen?


    dies ist doch irgendwie ein Vergleich von Äpfel und Birnen: Die Pana GH Serie wurde von Anfang an als "Camcorder mit Fotofunktion" konzipiert.

    Dann lassen wir den halben Camcorder weg und nehmen die Olympus E-M1 II, die ebenfalls schwerer als das Vorgängermodell ausfällt: M1 II + 1,2/25 mm = 0,98 kg gegenüber Nikon D750 + 1,8/50 = 0,91 Kg. Auch dann muss ich die provokante Aussage m43 wird allmählich schwerer (als Vollformat :razz: ) nicht ändern. Gleichzeitig liegt aber Bildqualität und fotografische Reichweite (z.B. bei schummerigem Licht) der schwereren m43 Ausrüstung nicht über Vollformatern mit durchschnittlichen Objektiven. Sonderfall oder Trend?



    Ich packe mal ein paar Fototaschen:


    Fototasche 1 (meine aktuelle): 0,78 kg, 1889 €, mein Aufpreis 0 €
    - Olympus E-PM2 (222 g, 237 €)
    - VF-4 (18 g, 249 €)
    - 1,7/15 (113 g, 499 €)
    - 1,8/45 (118 g, 244 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5-5,6/14 - 140 II (263 g, 596 €)


    Fototasche 2: 0,88 kg, 1955 €, mein Aufpreis 552 €
    - Olympus OM-D E-M10 II (340 g, 552 €)
    - 1,7/15 (113 g, 499 €)
    - 1,8/45 (118 g, 244 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5-5,6/14 - 140 II (263 g, 596 €)


    Fototasche 3: 1,18 kg, 2658 €, mein Aufpreis 1851 €
    - Olympus OM-D E-M10 II (340 g, 552 €)
    - 1,7/15 (113 g, 499 €)
    - 1,8/45 (118 g, 244 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 4/12 -100 (558 g, 1299 €)


    Fototasche 4: 2,13 kg, 4836 €
    - Panasonic GX80 (381 g, EUR 536 €)
    - 1,2/17 (dieses Objektiv muss Olympus erst noch vorstellen ;) ) (schätze mal optimistisch auf 350 g, 999 €)
    - 1,2/42,5 (426 g, 1.239 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 2,8-4/12 - 60 (322 g, 999 €)
    - 2,8-4/50 - 200 (geraten 600 g, 999 €)


    Fototasche 5: 1,59 kg, 3668 €
    - Fuji X-E2S (349 g, 999 €)
    - 1,4/23 (299 g, 822 €)
    - 1,2/56 R (404 g, 999 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5-5,6/18 - 135 (490 g, 784 €)


    Fototasche 6: 1,42 kg, 3533 €
    - Fuji X-E2S (349 g, 999 €)
    - 1,4/23 (299 g, 822 €)
    - 1,2/56 R (404 g, 999 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - Panasonic TZ101 (Tele wie "KB 250 mm") (313 g, 649 €)


    Fototasche 7: 1,88 kg, 3582 €
    - Fuji X-E2S (349 g, 999 €)
    - 1,4/23 (299 g, 822 €)
    - 1,2/56 R (404 g, 999 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - Panasonic FZ 1000 (Tele wie "KB 400 mm") (780 g, 698 €)



    Welche Tasche würdet Ihr nehmen oder packen? Wie würdet Ihr das "Vermögen", den potentiellen fotografischen Output der Taschen einsortieren? Wie verbessere ich mich, ohne allzu deutlich schwerer zu werden? Von der Bildqualität und Anmutung gefällt mir mein Olympus 45 mm am besten. In diese Richtung würde ich mich also gerne verbessern. Mehr Dynamikumfang wäre mir als Verbesserung bei der Kamera am wichtigsten. Investieren hätte ich schon Lust. Nur auf welches System soll ich setzen?

  • Ich würde immer die Fujitasche nehmen egal was sie wiegt :duck:


    Aber es überrascht mich der Gewichtsvergleich bei den Objektiven. Da hätte ich
    mft schon deutlich weniger zugedacht bei entsprechender Brennweite.
    Trotzdem wären die Gewichtsdifferenzen im oben beschriebenen Bereich für mich
    jetzt nicht so ein Problem - wenn der Rest stimmt.

  • Und weils gerade so schön Spaß macht. :smile:


    Fototasche 8: 1,7 kg, 2018 €
    - Nikon D5600 (415 g, 713 €)
    - 1,4/24 Sigma (454 g, 711 €)
    - 1,8/50 (200 g, 194 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5-5,6/18 - 140 (490 g, 336 €)


    Fototasche 9: 1,27 kg, 2845 €
    - Fuji X-E2S (349 g, 999 €)
    - 2/23 (180 g, 499 €)
    - 2/50 (200 g, 499 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5-5,6/18 - 135 (490 g, 784 €)


    Fototasche 10: 2,20 kg, 5418 €
    - Sony a7R II (582 g, 2900 €)
    - 2/28 Sony (322 g, 400 €)
    - 1,8/85 Zeiss (475 g, 1,199 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5–6,3/24–240 (780 g, 855 €)


    Fototasche 11: 3,60 kg, 7137 €
    - Sony a7R II (582 g, 2900 €)
    - 1,4/35 Sigma (soll noch 2017 kommen, vielleicht 667 g, 739 €)
    - 1,4/85 Sigma (771 g, 1249 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 4/24-70 Zeiss (426 g,909 €)
    - 4.5-5.6/70-300 (1100 g, 1276 €)


    Fototasche 12: 1,44 kg, 3775 €
    - Sony a6500 (454 g, 1,399 €)
    - 1,8/24 Zeiss (227 g, 919 €)
    - 1,8/55 Zeiss (281 g, 849 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 4/18-105 (427 g, 558 €)

    Fototasche 13: 1,15 kg, 1816 €
    - Canon M5 (427 g, 899 €)
    - 2/22 (105 g, 205 €)
    - 1,8/50 (Adapter nötig 109 g + 159 g, 119€ + 110 €)
    - Nahlinse Raynox 150 (50 g, 64 €)
    - 3,5–6,3/18-150mm (300 g, 419 €)